HAMBURG (kobinet)
Der Bundes-Verband der Berufs-Betreuer hat ein Papier geschrieben.
Bundes-Verband bedeutet: Ein großer Verein aus ganz Deutschland.
Viele kleine Vereine machen mit.
Alle haben das gleiche Ziel.
Berufs-Betreuer bedeutet: Menschen mit einem besonderen Job.
Sie helfen anderen Menschen bei wichtigen Sachen.
Dafür bekommen sie Geld.
Der Bundes-Verband heißt kurz BdB.
In dem Papier geht es um Geld.
Es geht um Geld für Betreuer.
Betreuer helfen Menschen mit Behinderungen.
Diese Menschen können nicht alles alleine entscheiden.
Betreuer helfen zum Beispiel bei Geld-Sachen.
Sie helfen auch bei Arzt-Terminen.
Das Papier richtet sich an wichtige Politiker.
Diese Politiker arbeiten in Ministerien.
Ministerium bedeutet: Ein wichtiges Büro der Regierung.
Dort arbeiten viele Menschen.
Sie machen Gesetze für Deutschland.
Die Politiker arbeiten auch im Bundes-Tag.
Das sind gewählte Menschen aus ganz Deutschland.
Sie entscheiden über wichtige Gesetze.
Die Politiker sollen ein Gesetz prüfen.
Das Gesetz heißt Betreuer-Vergütungs-Gesetz.
Vergütung bedeutet: Bezahlung für Arbeit.
Der BdB hatte viele Kritik-Punkte.
Die Kritik ging an das Justiz-Ministerium.
Justiz-Ministerium bedeutet: Ein Büro der Regierung.
Es kümmert sich um Gesetze und Gerichte.
Das Ministerium hatte 2024 eine Prüfung gemacht.
Diese Prüfung war nicht gut genug.
Das sagt der BdB.
Die neue Prüfung soll besser werden.
Sie soll wissenschaftlich sein.
Wissenschaftlich bedeutet: Mit viel Wissen arbeiten.
Alles sehr genau prüfen.
So findet man die Wahrheit.
Sie soll unabhängig sein.
Unabhängig bedeutet: Frei sein.
Niemand bestimmt über dich.
Du entscheidest selbst.
Sie soll auch mehr Methoden nutzen.
Die alte Prüfung hatte einen Fehler.
Sie schaute nur auf angestellte Betreuer.
Angestellt bedeutet: Du arbeitest für eine Firma.
Die Firma bezahlt dich jeden Monat.
Angestellte Betreuer arbeiten bei Vereinen.
Aber die meisten Betreuer sind selbstständig.
Selbstständig bedeutet: Du arbeitest für dich selbst.
Du kümmerst dich selbst um deine Arbeit.
Das sind 81 von 100 Betreuern.
Hülya Özkan ist die Chefin vom BdB.
Sie sagt: Die nächste Prüfung muss ehrlich sein.
Sie muss zeigen: Wie ist die Arbeit wirklich.
Sie muss zeigen: Wie viele Fälle gibt es.
Sie muss zeigen: Wie viel Zeit braucht die Arbeit.
Sie muss auch die Kosten zeigen.
Der BdB will bei der Prüfung mit-machen.
Die Betreuer kennen ihre Arbeit am besten.
Die Daten sollen für alle sichtbar sein.
Das Papier vom BdB kann man im Internet lesen.
Der Link ist: Hier geht es zum Papier.

Foto: nic communication & consulting / BdB
HAMBURG (kobinet) Der Bundesverband der Berufsbetreuer (BdB) hat ein Positionspapier zur anstehenden Evaluierung des Betreuervergütungsgesetzes und zur künftigen Ausgestaltung eines nachhaltigen Vergütungssystems veröffentlicht. Es richtet sich an die Bundes- und Landesjustizministerien sowie an die Berichterstatter für Betreuungsrecht der Fraktionen im Bundestag. Ziel ist es, den begonnenen Reformprozess auf eine verlässliche und fachlich fundierte Grundlage zu stellen.
Der BdB hatte zahlreiche Kritikpunkte an der Evaluation formuliert, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) 2024 durchgeführt hatte. Die nun geplante Evaluation müsse wissenschaftlich fundiert, unabhängig und methodisch breiter aufgestellt sein, fordert der BdB. Sie müsse außerdem berücksichtigen, dass die Mehrheit der Berufsbetreuer selbstständig tätig ist. Die Evaluation 2024 hatte den festangestellten Vereinsbetreuer zur Grundlage gemacht. Tatsächlich übt mit rund 81 Prozent die Mehrheit der beruflichen Betreuer ihre Tätigkeit jedoch selbstständig aus, so der BdB.
„Die nächste Evaluation muss die Wirklichkeit des Berufsalltags realistisch abbilden. Dazu gehören die tatsächlichen Fallzahlen, Zeitaufwände, Betriebskosten und eine differenzierte Betrachtung der Tätigkeitsbereiche“, erklärt die BdB-Vorsitzende Hülya Özkan. Der BdB fordert eine enge Beteiligung der Praxis sowie eine transparente Datenbasis.
Das BdB-Positionspapier ist auf dieser Internetseite nachzulesen.

Foto: nic communication & consulting / BdB
HAMBURG (kobinet) Der Bundesverband der Berufsbetreuer (BdB) hat ein Positionspapier zur anstehenden Evaluierung des Betreuervergütungsgesetzes und zur künftigen Ausgestaltung eines nachhaltigen Vergütungssystems veröffentlicht. Es richtet sich an die Bundes- und Landesjustizministerien sowie an die Berichterstatter für Betreuungsrecht der Fraktionen im Bundestag. Ziel ist es, den begonnenen Reformprozess auf eine verlässliche und fachlich fundierte Grundlage zu stellen.
Der BdB hatte zahlreiche Kritikpunkte an der Evaluation formuliert, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) 2024 durchgeführt hatte. Die nun geplante Evaluation müsse wissenschaftlich fundiert, unabhängig und methodisch breiter aufgestellt sein, fordert der BdB. Sie müsse außerdem berücksichtigen, dass die Mehrheit der Berufsbetreuer selbstständig tätig ist. Die Evaluation 2024 hatte den festangestellten Vereinsbetreuer zur Grundlage gemacht. Tatsächlich übt mit rund 81 Prozent die Mehrheit der beruflichen Betreuer ihre Tätigkeit jedoch selbstständig aus, so der BdB.
„Die nächste Evaluation muss die Wirklichkeit des Berufsalltags realistisch abbilden. Dazu gehören die tatsächlichen Fallzahlen, Zeitaufwände, Betriebskosten und eine differenzierte Betrachtung der Tätigkeitsbereiche“, erklärt die BdB-Vorsitzende Hülya Özkan. Der BdB fordert eine enge Beteiligung der Praxis sowie eine transparente Datenbasis.
Das BdB-Positionspapier ist auf dieser Internetseite nachzulesen.




