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Ausstellung, die für blinde und sehbehinderte Menschen nahezu komplett alleine zugänglich ist

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Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Blinden- und Sehbehindertenverbands in Hessen zeigt das Dialogmuseum noch bis zum 16. August 2025 eine Ausstellung. Die Meilensteine der Vereinsgeschichte, aber auch des Blindenwesens, politische, gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignisse werden auf einem multisensorischen Zeitstrahl präsentiert. Jedes Objekt, zum Beispiel ein Langstock für die Entwicklung des Blindenlangstocks, hat eine Nummer in Brailleschrift, die auf dem Tisch klebt. An der Wand hängen Texttafeln mit Beschreibungen. Wird der QR-Code eingescannt, können die Texte zu den jeweiligen Nummern mit dem Screenreader des Smartphones gelesen werden. Alle Objekte können auch berührt werden. Leider sind die Objekte nicht befestigt, sodass die Zuordnung des Objektes zur Nummer nicht immer einfach war.

Auch gibt es ein Spiel, dass Menschen zum Beispiel die Wichtigkeit der Signaltöne für blinde und sehbehinderte Menschen an den Ampelanlagen näher bringt oder verdeutlicht, warum Leitstreifen wichtig sind. 11 Personen unterschiedlichen Alters kommen in Portraits in der Ausstellung ebenfalls zu Wort und äußern sich zur Bedeutung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes in ihrem Leben. Eine sehr gute Idee, diese Ausstellung und für mich sehr schön, dass es einmal wieder eine Ausstellung gibt, die blinde Menschen ohne sehende Hilfe besuchen können.

Wer Interesse an der Ausstellung hat, diese aber nicht besuchen kann, findet alle Inhalte der Ausstellung unter

https://dialogmuseum.de/bsbh/