Frankfurt (kobinet)
Das Dialog-Museum in Frankfurt zeigt eine besondere Ausstellung.
Dialog-Museum bedeutet: Ein besonderes Museum.
Dort zeigen blinde Menschen den Besuchern ihr Leben.
Die Besucher gehen durch dunkle Räume.
Sie lernen: So fühlt sich das Leben ohne Augen-Licht an.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 16. August 2025.
Es geht um den Blinden- und Seh-Behinderten-Verband in Hessen.
Blinden- und Seh-Behinderten-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen können schlecht oder gar nicht sehen.
Der Verband hilft diesen Menschen.
Er kämpft für ihre Rechte.
Der Verband wird 100 Jahre alt.
Die Ausstellung zeigt wichtige Ereignisse aus 100 Jahren.
Es gibt einen Zeit-Strahl zum Anfassen.
Zeit-Strahl bedeutet: Eine Linie mit wichtigen Ereignissen.
Die Ereignisse stehen in der richtigen Reihen-Folge.
Links steht: Das war früher.
Rechts steht: Das ist heute.
Der Zeit-Strahl zeigt die Geschichte des Vereins.
Er zeigt auch wichtige Ereignisse für blinde Menschen.
Jedes Ausstellungs-Stück hat eine Nummer in Braille-Schrift.
Braille-Schrift bedeutet: Eine Punkt-Schrift für blinde Menschen.
Man kann die Punkte mit den Fingern fühlen.
Die Nummern kleben auf dem Tisch.
An der Wand hängen Text-Tafeln mit Erklärungen.
Es gibt auch QR-Codes für jedes Ausstellungs-Stück.
QR-Codes bedeutet: Kleine schwarze und weiße Quadrate.
Man kann sie mit dem Handy scannen.
Dann öffnet sich eine Internet-Seite.
Oder man bekommt andere Informationen.
Menschen können den QR-Code mit dem Handy scannen.
Dann liest das Handy den Text vor.
Das funktioniert mit dem Screen-Reader vom Handy.
Screen-Reader bedeutet: Ein Computer-Programm.
Es liest den Text vom Bildschirm vor.
Blinde Menschen können so den Computer benutzen.
Das Programm spricht alle Texte laut aus.
Alle Gegenstände kann man anfassen.
Das ist gut für blinde Menschen.
Leider sind die Gegenstände nicht fest-gemacht.
Deshalb ist es manchmal schwer zu wissen:
Welcher Gegenstand gehört zu welcher Nummer?
Es gibt auch ein Spiel in der Ausstellung.
Das Spiel erklärt wichtige Dinge für blinde Menschen.
Zum Beispiel: Warum sind Signal-Töne an Ampeln wichtig?
Signal-Töne bedeutet: Besondere Geräusche.
Diese Geräusche warnen Menschen vor Gefahr.
Zum Beispiel: Das Piepen am Bahn-Hof.
Oder die Sirene vom Kranken-Wagen.
Oder: Warum braucht man Leit-Streifen auf dem Boden?
Leit-Streifen bedeutet: Erhöhte Streifen auf dem Boden.
Blinde Menschen können sie mit den Füßen spüren.
Die Streifen zeigen den Weg.
Sie helfen beim sicheren Gehen.
11 Menschen erzählen in der Ausstellung ihre Geschichte.
Sie sind unterschiedlich alt.
Sie erzählen:
Was bedeutet der Blinden-Verband für ihr Leben?
Die Ausstellung ist eine sehr gute Idee.
Blinde Menschen können die Ausstellung alleine besuchen.
Sie brauchen keine sehende Hilfe.
Das ist sehr schön.
Wer die Ausstellung nicht besuchen kann:
Alle Inhalte gibt es auch im Internet.
Die Internet-Seite ist: https://dialogmuseum.de/bsbh/

Foto: Susanne Göbel
Frankfurt (kobinet) Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Blinden- und Sehbehindertenverbands in Hessen zeigt das Dialogmuseum noch bis zum 16. August 2025 eine Ausstellung. Die Meilensteine der Vereinsgeschichte, aber auch des Blindenwesens, politische, gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignisse werden auf einem multisensorischen Zeitstrahl präsentiert. Jedes Objekt, zum Beispiel ein Langstock für die Entwicklung des Blindenlangstocks, hat eine Nummer in Brailleschrift, die auf dem Tisch klebt. An der Wand hängen Texttafeln mit Beschreibungen. Wird der QR-Code eingescannt, können die Texte zu den jeweiligen Nummern mit dem Screenreader des Smartphones gelesen werden. Alle Objekte können auch berührt werden. Leider sind die Objekte nicht befestigt, sodass die Zuordnung des Objektes zur Nummer nicht immer einfach war.
Auch gibt es ein Spiel, dass Menschen zum Beispiel die Wichtigkeit der Signaltöne für blinde und sehbehinderte Menschen an den Ampelanlagen näher bringt oder verdeutlicht, warum Leitstreifen wichtig sind. 11 Personen unterschiedlichen Alters kommen in Portraits in der Ausstellung ebenfalls zu Wort und äußern sich zur Bedeutung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes in ihrem Leben. Eine sehr gute Idee, diese Ausstellung und für mich sehr schön, dass es einmal wieder eine Ausstellung gibt, die blinde Menschen ohne sehende Hilfe besuchen können.
Wer Interesse an der Ausstellung hat, diese aber nicht besuchen kann, findet alle Inhalte der Ausstellung unter

Foto: Susanne Göbel
Frankfurt (kobinet) Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Blinden- und Sehbehindertenverbands in Hessen zeigt das Dialogmuseum noch bis zum 16. August 2025 eine Ausstellung. Die Meilensteine der Vereinsgeschichte, aber auch des Blindenwesens, politische, gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Ereignisse werden auf einem multisensorischen Zeitstrahl präsentiert. Jedes Objekt, zum Beispiel ein Langstock für die Entwicklung des Blindenlangstocks, hat eine Nummer in Brailleschrift, die auf dem Tisch klebt. An der Wand hängen Texttafeln mit Beschreibungen. Wird der QR-Code eingescannt, können die Texte zu den jeweiligen Nummern mit dem Screenreader des Smartphones gelesen werden. Alle Objekte können auch berührt werden. Leider sind die Objekte nicht befestigt, sodass die Zuordnung des Objektes zur Nummer nicht immer einfach war.
Auch gibt es ein Spiel, dass Menschen zum Beispiel die Wichtigkeit der Signaltöne für blinde und sehbehinderte Menschen an den Ampelanlagen näher bringt oder verdeutlicht, warum Leitstreifen wichtig sind. 11 Personen unterschiedlichen Alters kommen in Portraits in der Ausstellung ebenfalls zu Wort und äußern sich zur Bedeutung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes in ihrem Leben. Eine sehr gute Idee, diese Ausstellung und für mich sehr schön, dass es einmal wieder eine Ausstellung gibt, die blinde Menschen ohne sehende Hilfe besuchen können.
Wer Interesse an der Ausstellung hat, diese aber nicht besuchen kann, findet alle Inhalte der Ausstellung unter




