Heidenheim
Die Lebens-Hilfe in Heidenheim baut eine neue Werk-Statt.
Lebens-Hilfe bedeutet: Das ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderungen.
Werk-Statt bedeutet: Ein Arbeits-Platz für Menschen mit Behinderungen.
Dort arbeiten sie zusammen.
Die Werk-Statt ist für Menschen mit Behinderungen.
Behinderung bedeutet: Manche Dinge sind schwer zu machen.
Man braucht oft Hilfe von anderen Menschen.
Der Bau kostet über 10 Millionen Euro.
In der Werk-Statt sollen 100 Menschen arbeiten.
Das ist ein Problem für die Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen oder vergessen.
Inklusion bedeutet: Menschen mit Behinderungen arbeiten überall.
Sie arbeiten nicht nur in besonderen Werk-Stätten.
Sie arbeiten auch in normalen Firmen.
Die UN hat gesagt: Werk-Stätten sollen weniger werden.
UN bedeutet: Die Vereinten Nationen sind 193 Länder zusammen.
Sie wollen Frieden auf der Welt.
Menschen mit Behinderungen sollen normale Jobs bekommen.
Das steht in einem wichtigen Vertrag.
Vertrag bedeutet: Ein wichtiges Papier.
Zum Beispiel ein Ausweis oder Vertrag.
Aber in Deutschland werden immer mehr Werk-Stätten gebaut.
Das ist das Gegen-Teil von Inklusion.
Ottmar Miles-Paul kritisiert das.
Kritisieren bedeutet: Jemandem sagen dass etwas schlecht ist.
Man kritisiert dann diese Person.
Er sagt: Erst bauen sie Werk-Stätten.
Dann reden sie über Inklusion.
Das passt nicht zusammen.

Foto: Irina Tischer
Heidenheim (kobinet) Auf der einen Seite Inklusion predigen und auf der anderen Seite Exklusion vorantreiben. So könnte man die Nachricht über einen Neubau einer Werkstatt für behidnerte Menschen der Lebenshilfe in Heidenheim kommentieren. Fakt ist, dass anstatt Werkstattplätze gezielt durch Strategien für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzubauen, wie vom Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gefordert, werden in Deutschland immer wieder neue Werkstätten gebaut. In Heidenheim werden dafür über 10 Millionen Euro für 100 Werkstattplätze von der Lebenshilfe in die Hand genommen. "Wenn der Bau steht, wird dann wieder Inklusion gepredigt - auch von der Lebenshilfe", kommentiert Ottmar Miles-Paul diese Entwicklung.
Link zum Bericht über den Werkstattbau in der Heidenheimer Zeitung vom 19. Juli 2025

Foto: Irina Tischer
Heidenheim (kobinet) Auf der einen Seite Inklusion predigen und auf der anderen Seite Exklusion vorantreiben. So könnte man die Nachricht über einen Neubau einer Werkstatt für behidnerte Menschen der Lebenshilfe in Heidenheim kommentieren. Fakt ist, dass anstatt Werkstattplätze gezielt durch Strategien für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzubauen, wie vom Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gefordert, werden in Deutschland immer wieder neue Werkstätten gebaut. In Heidenheim werden dafür über 10 Millionen Euro für 100 Werkstattplätze von der Lebenshilfe in die Hand genommen. "Wenn der Bau steht, wird dann wieder Inklusion gepredigt - auch von der Lebenshilfe", kommentiert Ottmar Miles-Paul diese Entwicklung.
Link zum Bericht über den Werkstattbau in der Heidenheimer Zeitung vom 19. Juli 2025





Bestimmt wird es auch wieder eine schöne Abendveranstaltung mit lecker Essen geben, bei der dann ein Paar Beschäftigte neben Ulla Schmidt auf der Bühne sitzen und erklären, wie blöd doch die Politik ist, weil die Löhne so niedrig sind. Läuft.
Was ist daran blöd? – So funktioniert und finanziert sich die WfbM. Drehen wir die Frage um …. oder lassen wir es lieber …. Vieleicht ein guter Ansatz für mehr Recherche, denn da steckt einiges hinter, das öffentlich nicht sichtbar ist, vielleicht auch nicht sein soll?
Wie auch immer, öffentlich redet keiner darüber, warum es ist, wie es ist. Warum auch immer …..