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Schon wieder eine neue Werkstatt für zehn Millionen Euro

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Foto: Irina Tischer

Heidenheim (kobinet) Auf der einen Seite Inklusion predigen und auf der anderen Seite Exklusion vorantreiben. So könnte man die Nachricht über einen Neubau einer Werkstatt für behidnerte Menschen der Lebenshilfe in Heidenheim kommentieren. Fakt ist, dass anstatt Werkstattplätze gezielt durch Strategien für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzubauen, wie vom Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gefordert, werden in Deutschland immer wieder neue Werkstätten gebaut. In Heidenheim werden dafür über 10 Millionen Euro für 100 Werkstattplätze von der Lebenshilfe in die Hand genommen. "Wenn der Bau steht, wird dann wieder Inklusion gepredigt - auch von der Lebenshilfe", kommentiert Ottmar Miles-Paul diese Entwicklung.

Link zum Bericht über den Werkstattbau in der Heidenheimer Zeitung vom 19. Juli 2025

Lesermeinungen

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2 Lesermeinungen
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Max Wagner
22.07.2025 09:00

Bestimmt wird es auch wieder eine schöne Abendveranstaltung mit lecker Essen geben, bei der dann ein Paar Beschäftigte neben Ulla Schmidt auf der Bühne sitzen und erklären, wie blöd doch die Politik ist, weil die Löhne so niedrig sind. Läuft.

Klaus K
Antwort auf  Max Wagner
22.07.2025 10:35

Was ist daran blöd? – So funktioniert und finanziert sich die WfbM. Drehen wir die Frage um …. oder lassen wir es lieber …. Vieleicht ein guter Ansatz für mehr Recherche, denn da steckt einiges hinter, das öffentlich nicht sichtbar ist, vielleicht auch nicht sein soll?

Wie auch immer, öffentlich redet keiner darüber, warum es ist, wie es ist. Warum auch immer …..