München
Viele Menschen haben demonstriert.
Demonstrieren bedeutet: Menschen zeigen ihre Meinung.
Sie gehen auf die Straße.
Sie sagen laut, was sie wollen.
Das war am 12. Juli 2025.
Sie waren 8 Stunden auf dem Marienplatz in München.
Das war von 14 Uhr bis 22 Uhr.
Die Menschen wollen mehr Rechte für Menschen mit Behinderungen.
Menschen mit Behinderungen wollen selbst bestimmen.
Das System hilft ihnen nicht dabei.
Deshalb müssen sie laut sein.
Sie müssen für sich kämpfen.
Dieses Jahr ging es vor allem um Barrieren.
Barrieren bedeutet: Hindernisse für Menschen mit Behinderungen.
Zum Beispiel: Stufen statt Rampen.
Oder keine Gebärden-Sprache bei Veranstaltungen.
Der Randgruppen-Krawall 2025 war sehr laut.
Randgruppen-Krawall bedeutet: Eine Veranstaltung für Menschen mit Behinderungen.
Diese Menschen gehören oft zu kleinen Gruppen.
Sie machen friedlich Protest.
Es gab viele Beiträge im Programm.
Patricia Koller hat die Veranstaltung gemacht.
Veranstaltung bedeutet: Ein Event oder eine Feier.
Menschen treffen sich dort.
Es gibt ein Programm.
Sie sagt: Nächstes Jahr gibt es wieder so eine Veranstaltung in München.
Die Band Drumadama hat mit Trommeln gespielt.
Peggy Nox ist eine Tänzerin.
Sie hat einen eigenen Song gemacht.
Der Song war in einfacher Sprache.
Aber der Inhalt war klar.
Den Song gab es auch im Live-Stream.
Live-Stream bedeutet: Videos werden sofort im Internet gezeigt.
Menschen können das direkt am Computer oder Handy sehen.
Es gab Schrift-Sprache und Gebärden-Sprache.
Gebärden-Sprache sprechen gehör-lose Menschen mit den Händen.
Das ist ihre Mutter-Sprache.
Patricia Koller hat auch den Namen Patricia Alice Patali.
Beate Jenkner hat auch den Namen DJane Beatrice.
Die beiden haben Lieder vorgestellt.
Sie haben die Lieder selbst geschrieben und gemacht.
Die Lieder heißen zum Beispiel: Freiheit, Behörden-Mühle und Namen-lose Gräber.
Mit den Liedern wollten sie auf wichtige Themen aufmerksam machen.
Diese Themen kennen viele Menschen nicht.
Das Lied Namen-lose Gräber erzählt von Morden.
In der NS-Zeit haben Menschen kranke und behinderte Menschen ermordet.
NS-Zeit bedeutet: Die Zeit von 1933 bis 1945 in Deutschland.
Damals herrschten die National-Sozialisten.
Sie haben viele Menschen getötet.
Es gab über 20 Redner und Rednerinnen.
Manche hatten Assistenz-Hunde dabei.
Assistenz-Hunde bedeutet: Besonders trainierte Hunde.
Sie helfen Menschen mit Behinderungen im Alltag.
Assistenz-Hunde waren dieses Jahr ein wichtiges Thema.
Die Redner haben ihre Punkte gesagt.
Sie waren besonnen aber auch wütend.
Besonnen bedeutet: Eine Person denkt gut nach.
Sie bleibt ruhig.
Sie handelt nicht schnell und wild.
Diese Wut ist berechtigt.
Berechtigt bedeutet: Eine Person hat das Recht dazu.
Die Wut ist richtig und verständlich.
Am Abend haben die Menschen vor der Bühne getanzt.
DJ GeorgiaG hat die Musik gemacht.
Patricia Koller sagt: Der Randgruppen-Krawall wird auch nächstes Jahr wieder stattfinden.
Er bietet einen Rahmen für den Protest von Menschen mit Behinderungen.
Rahmen bedeutet: Ein fester Platz und eine feste Zeit.
Die Menschen können dort ihre Meinung sagen.
Das ist leider immer noch dringend nötig.
Info-Material:

Foto: Behindertenverband Bayern
München (kobinet) Hunderte Menschen demonstrierten am 12. Juli 2025 acht Stunden lang, von 14:00 -22:00 Uhr, auf dem Marienplatz in München für Rechte von Menschen mit Behinderungen und forderten endlich mehr Selbstbestimmung. Dieses Jahr zentral waren die Barrieren und dass Menschen mit Behinderungen weiterhin für sich selbst einstehen und laut sein müssen, weil es das System nicht tut. Deshalb ging der Randgruppenkrawall 2025 dieses Mal mit noch mehr lautstarken Beiträgen im Programm auf die Straße. So das Resümee von Patricia Koller, die die Veranstaltung organisiert hat und ankündigte, dass es auch nächstes Jahr eine ähnliche Veranstaltung in München geben wird.
Die Band Drumadama unterstützte wieder mit ihren rhythmischen Trommeln. Die Tänzerin Peggy Nox performte einen eigenen Song in einfacher Sprache, aber klaren Inhalten, der dann ebenso in Schrift- und Gebärdensprache via Livestream übertragen wurde. Patricia Koller (alias Patricia Alice Patali) und Beate Jenkner (alias DJane Beatrice) stellten Lieder vor, die sie geschrieben und produziert haben. Mit Titeln wie u.a. „Freiheit“, „Behördenmühle“ und „Namenlose Gräber“ wurde zusätzlich zu den Redebeiträgen auf Themen aufmerksam gemacht, die kaum Beachtung in der breiten Öffentlichkeit finden. Das Lied „Namenlose Gräber“ erzählt zum Beispiel on den Morden an kranken und behinderten Menschen während der NS-Diktatur, heißt es im Bericht zur Veranstaltung.
„Die über 20 Redner:innen, teilweise mit ihren Assistenzhunden, ein Thema dem dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde, brachten besonnen, aber auch mit berechtigter Wut, ihre Punkte zum Ausdruck. Mit DJ GeorgiaG wurde abends auch vor der Bühne getanzt“, berichtet Patricia Koller. Der Randgruppenkrawall wird auch nächstes Jahr wieder den Rahmen für den Protest von und für Menschen mit Behinderungen bieten. „Weil es leider immer noch dringend notwendig ist“, wie Patricia Koller betont.
Infomaterial:
Fotos: https://www.instagram.com/randgruppenkrawall/
Videos: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/18/videos-und-fotos-vom-randgruppenkrawall-25/
Lieder: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/19/die-lieder-vom-randgruppenkrawall-25/
Interview Radio Lora: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/20/sendung-ueber-selbstbestimmung-ableismus-und-behindertenpolitik-bei-radio-lora/

Foto: Behindertenverband Bayern
München (kobinet) Hunderte Menschen demonstrierten am 12. Juli 2025 acht Stunden lang, von 14:00 -22:00 Uhr, auf dem Marienplatz in München für Rechte von Menschen mit Behinderungen und forderten endlich mehr Selbstbestimmung. Dieses Jahr zentral waren die Barrieren und dass Menschen mit Behinderungen weiterhin für sich selbst einstehen und laut sein müssen, weil es das System nicht tut. Deshalb ging der Randgruppenkrawall 2025 dieses Mal mit noch mehr lautstarken Beiträgen im Programm auf die Straße. So das Resümee von Patricia Koller, die die Veranstaltung organisiert hat und ankündigte, dass es auch nächstes Jahr eine ähnliche Veranstaltung in München geben wird.
Die Band Drumadama unterstützte wieder mit ihren rhythmischen Trommeln. Die Tänzerin Peggy Nox performte einen eigenen Song in einfacher Sprache, aber klaren Inhalten, der dann ebenso in Schrift- und Gebärdensprache via Livestream übertragen wurde. Patricia Koller (alias Patricia Alice Patali) und Beate Jenkner (alias DJane Beatrice) stellten Lieder vor, die sie geschrieben und produziert haben. Mit Titeln wie u.a. „Freiheit“, „Behördenmühle“ und „Namenlose Gräber“ wurde zusätzlich zu den Redebeiträgen auf Themen aufmerksam gemacht, die kaum Beachtung in der breiten Öffentlichkeit finden. Das Lied „Namenlose Gräber“ erzählt zum Beispiel on den Morden an kranken und behinderten Menschen während der NS-Diktatur, heißt es im Bericht zur Veranstaltung.
„Die über 20 Redner:innen, teilweise mit ihren Assistenzhunden, ein Thema dem dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde, brachten besonnen, aber auch mit berechtigter Wut, ihre Punkte zum Ausdruck. Mit DJ GeorgiaG wurde abends auch vor der Bühne getanzt“, berichtet Patricia Koller. Der Randgruppenkrawall wird auch nächstes Jahr wieder den Rahmen für den Protest von und für Menschen mit Behinderungen bieten. „Weil es leider immer noch dringend notwendig ist“, wie Patricia Koller betont.
Infomaterial:
Fotos: https://www.instagram.com/randgruppenkrawall/
Videos: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/18/videos-und-fotos-vom-randgruppenkrawall-25/
Lieder: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/19/die-lieder-vom-randgruppenkrawall-25/
Interview Radio Lora: https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/20/sendung-ueber-selbstbestimmung-ableismus-und-behindertenpolitik-bei-radio-lora/




