KÖLN (kobinet)
Heute ist Welt-Hepatitis-Tag.
Das Motto ist: Lass uns Klar-text reden.
Hepatitis bedeutet: Leber-Entzündung.
Die Leber ist ein wichtiges Körper-Organ.
Die World Hepatitis Alliance macht den Tag.
Das ist ein Verein aus vielen Ländern.
Der Verein hilft Menschen mit Leber-Krankheiten.
In Deutschland macht die Deutsche Leber-hilfe mit.
Sehr viele Menschen haben Hepatitis.
Über 100 Millionen Menschen welt-weit.
Viele wissen es nicht.
Sie merken es nicht.
Die WHO hat ein Ziel.
WHO bedeutet: Welt-Gesundheits-Organisation.
Bis 2030 soll es weniger Hepatitis geben.
Es gibt 5 verschiedene Hepatitis-Viren.
Sie heißen: Hepatitis A bis E.
Hepatitis B und C sind besonders gefährlich.
Sie können chronisch werden.
Chronisch bedeutet: Eine Krankheit dauert sehr lange.
Die Krankheit geht nicht schnell weg.
254 Millionen Menschen haben chronische Hepatitis B.
50 Millionen Menschen haben Hepatitis C.
Jedes Jahr stecken sich 1 Million Menschen neu an.
Hepatitis A und E bekommt man durch schmutziges Essen.
Oder durch schlechte Hygiene auf Toiletten.
Hygiene bedeutet: Sauber bleiben für die Gesundheit.
Hepatitis C bekommt man durch Blut.
Hepatitis B und D bekommt man durch Körper-Flüssigkeiten.
Eine kranke Leber tut nicht weh.
Deshalb merken Menschen die Krankheit oft nicht.
Die Leber kann Narben bekommen.
Das nennt man: Leber-Zirrhose.
Zirrhose bedeutet: Die Leber wird hart.
Dann kann die Leber nicht mehr richtig arbeiten.
Das ist lebens-gefährlich.
Über 1 Million Menschen sterben jedes Jahr an Hepatitis.
Viele Todes-Fälle kann man verhindern.
Man kann sich impfen lassen.
Impfung bedeutet: Schutz vor Krankheiten bekommen.
Der Arzt gibt eine Spritze.
Die Impfung schützt vor Hepatitis A und B.
Gegen Hepatitis C gibt es noch keine Impfung.

Foto: Tumisu In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
KÖLN (kobinet) Unter dem Motto "Lass uns Klartext reden." findet heute der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das deutsche Motto dies an das internationale Thema "Let's break it down" (lass es uns aufschlüsseln) angelehnt. Global wird der Welt-Hepatitis-Tag von der World Hepatitis Alliance koordiniert, in Deutschland ist die Deutsche Leberhilfe Ausrichter des Tages. Hunderte von Millionen Menschen sind weltweit von chronischen Hepatitisinfektionen betroffen, viele, ohne von der Infektion zu wissen. Im Jahr 2016 hat die Weltgesundheitsorganisation das Ziel aufgerufen, Hepatitisinfektionen bis 2030 global einzudämmen. Die deutsche Bundesregierung hat sich im gleichen Jahr mit der BIS2030-Strategie auch in Deutschland diesem Ziel angeschlossen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind weltweit mehr Anstrengungen nötig.
Fünf Viren Hepatitis A bis E sind heute bekannt, die sehr unterschiedlich übertragen werden und verlaufen. Hepatitis B und C stellen global die größte Bedrohung dar, weil diese Infektionen häufiger chronisch verlaufen können. Die WHO schätzt, dass im Jahr 2022 weltweit 254 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis B lebten. Zwölf Millionen dieser Betroffenen sind zusätzlich mit dem gefürchteten Hepatitis-D-Virus infiziert, welches nur gemeinsam mit Hepatitis B auftreten kann. Zudem sind weltweit laut WHO-Schätzungen 50 Millionen Menschen von Hepatitis C betroffen und etwa eine Million stecken sich jedes Jahr neu an. Hepatitis A und E werden hauptsächlich fäkal-oral übertragen, also über kontaminierte Nahrungsmittel, Getränke oder schlechte Hygiene auf Toiletten. Hepatitis C wird durch Blut übertragen, Hepatitis B und D sowohl durch Blut als auch durch andere Körperflüssigkeiten.
Eine kranke Leber schmerzt nicht, weswegen viele Hepatitis-Infektionen Jahre lang unerkannt und unbehandelt bleiben. Durch eine chronische Leberentzündung kann die Leber vernarben und eine Leberzirrhose entstehen, bei der die lebenswichtigen Funktionen des Organs zunehmend eingeschränkt sind. Spätfolgen von Lebererkrankungen sind lebensgefährlich.
Laut World Hepatitis Alliance sterben über eine Million Menschen jedes Jahr an den Folgen von Hepatitis. Die Zahl der Todesfälle – meist durch langjährig unbehandelte Infektionen – steigt. Solche Spätfolgen wären oft vermeidbar: durch Vorbeugung, aber auch frühzeitige Diagnosen und rechtzeitige Therapien. Schutzimpfungen können eine Infektion mit Hepatitis A und B verhindern. Die Hepatitis-B-Impfung schützt indirekt auch vor dem Hepatitis-D-Virus. Gegen Hepatitis C, die durch Blut übertragen wird, konnte bislang noch keine Schutzimpfung entwickelt werden.

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KÖLN (kobinet) Unter dem Motto "Lass uns Klartext reden." findet heute der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das deutsche Motto dies an das internationale Thema "Let's break it down" (lass es uns aufschlüsseln) angelehnt. Global wird der Welt-Hepatitis-Tag von der World Hepatitis Alliance koordiniert, in Deutschland ist die Deutsche Leberhilfe Ausrichter des Tages. Hunderte von Millionen Menschen sind weltweit von chronischen Hepatitisinfektionen betroffen, viele, ohne von der Infektion zu wissen. Im Jahr 2016 hat die Weltgesundheitsorganisation das Ziel aufgerufen, Hepatitisinfektionen bis 2030 global einzudämmen. Die deutsche Bundesregierung hat sich im gleichen Jahr mit der BIS2030-Strategie auch in Deutschland diesem Ziel angeschlossen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind weltweit mehr Anstrengungen nötig.
Fünf Viren Hepatitis A bis E sind heute bekannt, die sehr unterschiedlich übertragen werden und verlaufen. Hepatitis B und C stellen global die größte Bedrohung dar, weil diese Infektionen häufiger chronisch verlaufen können. Die WHO schätzt, dass im Jahr 2022 weltweit 254 Millionen Menschen mit chronischer Hepatitis B lebten. Zwölf Millionen dieser Betroffenen sind zusätzlich mit dem gefürchteten Hepatitis-D-Virus infiziert, welches nur gemeinsam mit Hepatitis B auftreten kann. Zudem sind weltweit laut WHO-Schätzungen 50 Millionen Menschen von Hepatitis C betroffen und etwa eine Million stecken sich jedes Jahr neu an. Hepatitis A und E werden hauptsächlich fäkal-oral übertragen, also über kontaminierte Nahrungsmittel, Getränke oder schlechte Hygiene auf Toiletten. Hepatitis C wird durch Blut übertragen, Hepatitis B und D sowohl durch Blut als auch durch andere Körperflüssigkeiten.
Eine kranke Leber schmerzt nicht, weswegen viele Hepatitis-Infektionen Jahre lang unerkannt und unbehandelt bleiben. Durch eine chronische Leberentzündung kann die Leber vernarben und eine Leberzirrhose entstehen, bei der die lebenswichtigen Funktionen des Organs zunehmend eingeschränkt sind. Spätfolgen von Lebererkrankungen sind lebensgefährlich.
Laut World Hepatitis Alliance sterben über eine Million Menschen jedes Jahr an den Folgen von Hepatitis. Die Zahl der Todesfälle – meist durch langjährig unbehandelte Infektionen – steigt. Solche Spätfolgen wären oft vermeidbar: durch Vorbeugung, aber auch frühzeitige Diagnosen und rechtzeitige Therapien. Schutzimpfungen können eine Infektion mit Hepatitis A und B verhindern. Die Hepatitis-B-Impfung schützt indirekt auch vor dem Hepatitis-D-Virus. Gegen Hepatitis C, die durch Blut übertragen wird, konnte bislang noch keine Schutzimpfung entwickelt werden.




