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Schloss Hartheim startet 2025 ein inklusives Erinnerungsprojekt

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Foto: Susanne Göbel

Alkoven (kobinet) "Schloss Hartheim war von 1940-1944 eine von sechs Tötungsanstalten der NS-'Euthanasie', in der nahezu 30.000 Menschen ermordet wurden. Es handelte sich um Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, teils Bewohnerinnen und Bewohner von Psychiatrien und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderung, teils arbeitsunfähige KZ-Häftlinge aus den Lagern Mauthausen, Gusen, Ravensbrück und Dachau sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Die Räume, in denen die Verbrechen stattfanden, bilden heute einen Teil der Gedenkstätte", heißt es auf der Internetseite der Gedenkstätte auf https://www.schloss-hartheim.at/. Der 2003 eröffnete Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim umfasst neben der Gedenkstätte für die Opfer der NS-'Euthanasie' auch die Ausstellung "Wert des Lebens". Nun startet dort ein inklusives Erinnerungsprojekt.

Die Gedenkstätte und die Außenbereiche des Schlosses sind barrierefrei zugänglich, so die Informationen auf der Internetseite. Monatlich wird für unter 10,00 € eine Führung durch die Gedenkstätte angeboten. Das Besondere: Die Führung findet ab einer Person statt. heißt es auf der Internetseite vom Schloss. Am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim beginnt 2025 das Projekt „Unsere Geschichte(n)“. Es wird vom Licht ins Dunkel-Fonds gefördert und bindet Menschen mit Behinderungen aktiv in die Gedenk- und Bildungsarbeit ein, so die Information aus dem Newsletter des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS.