Berlin (kobinet)
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Der VdK ist ein Verein.
Er hilft behinderten Menschen.
Verena Bentele macht sich Sorgen um Deutschland.
Sie sagt: Die Politik ist gefährlich.
Die Politik ist gefährlich für den Frieden.
Die Regierung will neue Schulden machen.
Regierung bedeutet: Gruppe von Politikern.
Sie leiten das Land.
Gleichzeitig will sie Geld sparen.
Sie will bei armen Menschen sparen.
Die Menschen sollen auch länger arbeiten.
Das macht die Menschen wütend.
Dann wählen sie schlechte Parteien.
Immer die gleichen Menschen müssen verzichten.
Das sind die Menschen mit wenig Geld.
Das ist nicht fair.
Das ist auch gefährlich für unser Land.
Man kann das anders machen.
Man kann das Geld gerechter verteilen.
Verena Bentele hat Zahlen dazu:
Das Bürger-Geld kostet 52 Milliarden Euro.
Das kostet 52 Milliarden Euro pro Jahr.
Bürger-Geld bedeutet: Das ist Geld von der Regierung.
Menschen bekommen es jeden Monat.
Arme Menschen bekommen Bürger-Geld vom Staat.
Aber reiche Menschen hinterziehen viel mehr Steuern.
Steuer hinterziehen bedeutet: Man zahlt nicht alle Steuern.
Man versteckt Geld vor dem Staat.
Das ist verboten.
Das sind 125 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Regierung soll gegen diese Menschen vorgehen.
Es gibt immer mehr sehr reiche Menschen.
Letztes Jahr waren es 16 Prozent mehr.
Diese Menschen verdienen viel Geld an der Börse.
Börse bedeutet: Ein Ort für Handel mit Aktien.
Aktien sind Teile von Firmen.
Menschen kaufen und verkaufen dort.
Diese reichen Menschen sollen mehr Steuern zahlen.
Das nennt man Vermögens-Steuer.
Vermögens-Steuer bedeutet: Eine Steuer auf alles was man besitzt.
Das sind Häuser und Geld und Aktien.
In Deutschland gibt es sie nicht mehr.
Die Politik redet schlecht über arme Menschen.
Sie sagt: Arme Menschen sind faul.
Sie sagt: Arme Menschen wollen nicht arbeiten.
Das ist nicht wahr.
Das macht die Menschen wütend auf einander.
Das spaltet unser Land.
Spalten bedeutet: Etwas teilt sich in 2 Teile.
Menschen haben verschiedene Meinungen.
Die Gruppe wird dadurch geteilt.
Verena Bentele fordert:
Die Politik soll ehrlich sein.
Reiche Menschen sollen mehr Verantwortung übernehmen.
Verantwortung bedeutet: Man macht seine Aufgaben gut.
Man kümmert sich um Probleme.
Reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen.
Dann ist das Leben für alle Menschen fairer.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele sieht in den aktuellen politischen Debatten eine ernste Gefahr für den sozialen Frieden: "Wer eine Rekord-Neuverschuldung plant und gleichzeitig Einschnitte im Sozialstaat sowie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit diskutiert, riskiert das Vertrauen breiter Bevölkerungsschichten und öffnet Populisten und antidemokratischen Parteien Tür und Tor. Unsere Regierung schaut allzu oft auf die arbeitende Mitte, wenn es ums Kürzen geht. Immer nur diejenigen zu belasten, die ohnehin bereits die Hauptlast tragen, ist nicht nur ungerecht, sondern auch brandgefährlich. Dabei wäre es ein Leichtes, durch gerechte Umverteilung den sozialen Frieden zu wahren. Die Fakten liegen auf dem Tisch: Während für das Bürgergeld in diesem Jahr rund 52 Milliarden Euro vorgesehen sind, beläuft sich der geschätzte jährliche Schaden durch Steuerhinterziehung auf etwa 125 Milliarden Euro. Hier sollte mal angesetzt werden, wenn es darum geht, Betrug in Deutschland konsequent zu verfolgen."
Gleichzeitig steige nach Informationen des VdK die Zahl der Superreichen in Deutschland immer weiter, allein im vergangenen Jahr um 16 Prozent. Viele davon profitierten von Kursgewinnen an internationalen Finanzmärkten. Wer soziale Gerechtigkeit ernst meine, müsse hier handeln, und zwar mit einer wirksamen Vermögenssteuer. „Die aktuelle Debatte über die Kürzung von Sozialleistungen vergiftet das gesellschaftliche Klima. Statt sich auf notwendige Reformen zu konzentrieren, werden Bürgergeldempfänger pauschal unter Verdacht gestellt, und selbst Erwerbstätige werden als zu bequem und nicht leistungsbereit diffamiert. Das ist nicht nur zynisch, sondern gefährlich: Solche Narrative treiben die Spaltung unserer Gesellschaft voran, statt Solidarität zu stärken. Ich fordere ein Ende der Scheindebatten und der Stimmungsmache gegen sozial Schwächere. Es ist Zeit für eine ehrliche Diskussion über Verteilungsgerechtigkeit. Starke Schultern müssen endlich mehr soziale Verantwortung tragen“, betonte Verena Bentele.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele sieht in den aktuellen politischen Debatten eine ernste Gefahr für den sozialen Frieden: "Wer eine Rekord-Neuverschuldung plant und gleichzeitig Einschnitte im Sozialstaat sowie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit diskutiert, riskiert das Vertrauen breiter Bevölkerungsschichten und öffnet Populisten und antidemokratischen Parteien Tür und Tor. Unsere Regierung schaut allzu oft auf die arbeitende Mitte, wenn es ums Kürzen geht. Immer nur diejenigen zu belasten, die ohnehin bereits die Hauptlast tragen, ist nicht nur ungerecht, sondern auch brandgefährlich. Dabei wäre es ein Leichtes, durch gerechte Umverteilung den sozialen Frieden zu wahren. Die Fakten liegen auf dem Tisch: Während für das Bürgergeld in diesem Jahr rund 52 Milliarden Euro vorgesehen sind, beläuft sich der geschätzte jährliche Schaden durch Steuerhinterziehung auf etwa 125 Milliarden Euro. Hier sollte mal angesetzt werden, wenn es darum geht, Betrug in Deutschland konsequent zu verfolgen."
Gleichzeitig steige nach Informationen des VdK die Zahl der Superreichen in Deutschland immer weiter, allein im vergangenen Jahr um 16 Prozent. Viele davon profitierten von Kursgewinnen an internationalen Finanzmärkten. Wer soziale Gerechtigkeit ernst meine, müsse hier handeln, und zwar mit einer wirksamen Vermögenssteuer. „Die aktuelle Debatte über die Kürzung von Sozialleistungen vergiftet das gesellschaftliche Klima. Statt sich auf notwendige Reformen zu konzentrieren, werden Bürgergeldempfänger pauschal unter Verdacht gestellt, und selbst Erwerbstätige werden als zu bequem und nicht leistungsbereit diffamiert. Das ist nicht nur zynisch, sondern gefährlich: Solche Narrative treiben die Spaltung unserer Gesellschaft voran, statt Solidarität zu stärken. Ich fordere ein Ende der Scheindebatten und der Stimmungsmache gegen sozial Schwächere. Es ist Zeit für eine ehrliche Diskussion über Verteilungsgerechtigkeit. Starke Schultern müssen endlich mehr soziale Verantwortung tragen“, betonte Verena Bentele.




