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Triage ist Thema der Humanistischen Union in Marburg

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) Das Thema „Triage“ ist ein Arbeitsschwerpunkt der Humanistischen Union (HU) für 2022. Dazu soll im Sommer eine bundesweite Tagung in Marburg stattfinden. Darauf weist der Regionalvorsitzende der Humanistischen Union in Marburg und Journalist Franz-Josef Hanke hin.

kobinet-Monatsrückblick auf Dezember 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) „80, 40, 15“ So titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die aktuelle Episode des Podcast, in der es im Monatsrückblick auf den Dezember und im Jahresrückblick auf 2021 u.a. um einige Jubiläen, um das Krüppeltribunal, zwei großartige Menschen, aber auch um das Thema Gewalt an Menschen mit Behinderungen geht. Auch die guten Nachrichten zur Inklusion kommen nicht zu kurz. Jeden 1. des Monats blickt Sascha Lang zusammen mit dem Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, zurück auf die wichtigsten Nachrichten aus der Behindertenpolitik des vergangenen Monats.

Genauer Hinschauen für inklusive Stadtteile

Beleuchtete Sozialraum-Wand Kassel
Beleuchtete Sozialraum-Wand in Kassel
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Susanne Göbel vom Vorstand des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung hat sich ihren Sozial-Raum, in dem sie in Kassel lebt, genauer angeschaut und darüber im Editorial des Netzwerk-Newsletters berichtet. Sie wünscht uns allen für 2022 einen offenen Blick für unsere großen und kleinen Sozial-Räume und für all die Menschen, die diese Räume lebendig werden lassen.

Podcast Echt behindert: Deutschland auf die Finger klopfen

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Deutschland auf die Finger klopfen – die Monitoring-Stelle für die UN-Behindertenrechtskonvention“, so lautet der Titel der 36. Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Britta Schlegel und Leander Palleit leiten in Deutschland die Monitoring-Stelle für die UN-Behindertenrechtskonvention. In ‚Echt Behindert!‘ erzählen sie von ihrer Arbeit, ihren Möglichkeiten der Einflussnahme und von den Dingen, die sich in Deutschland dringend ändern müssen“, wie es in der Ankündigung des aktuellen Podcast heißt.

Hat die Definition von Behinderung etwas mit der Perspektive zu tun?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Hat die Definition von Behinderung etwas mit der Perspektive zu tun?“ Dieser Frage geht der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, in der 37. Episode des IGEL-Podcast im Gespräch mit Sjaak Janssen aus den Niederlanden nach.

Berlin legt los

Ausschnitt aus der Mitgliederzeitschrift FORUM
Pilotprojekt angekündigt
Foto: sch

Berlin (kobinet) Rot-Grün-Rot legt los. So titelte heute die Berliner Zeitung über die Amtsübernahme der neuen Landesregierung mit der Sozialdemokratin Franziska Giffey an der Spitze. Die weitere Digitalisierung in der „Zukunftshauptstadt Berlin“ gehört zu ihren vordringlichen Aufgaben.

Impfpflicht in der Selbstbestimmten Assistenz

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

München (kobinet) Am 10. Dezember haben der Bundestag und der Bundesrat eine einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen (kobinet berichtete). Mittlerweile gibt es im Internet und speziell in den sozialen Medien beunruhigende Diskussionen. Auch bei kobinet melden sich Menschen mit Behinderung, die ihre Assistenz selbst organisieren und verzweifelt sind. Bereits die Maßnahme 3G am Arbeitsplatz bedeutet für viele Assistenznehmer*innen einen erheblichen Mehraufwand an Verwaltungsarbeiten. Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht besteht bei vielen Menschen mit Behinderung nun eine akute Gefährdung ihres Assistenzmodells.

All Inclusive Podcast zu unsichtbaren Behinderung am Arbeitsplatz

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Arbeiten mit Behinderung“ – darum geht’s in drei neuen All Inclusive Podcast-Specials. Wie können die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden? Wie geht die Gesellschaft mit unsichtbaren Behinderungen im Job um? Und wie funktioniert eigentlich Mental Health im Büro? Ninia LaGrande hat nachgefragt. Im zweiten Podcast geht es um unsichtbare Behinderungen am Arbeitsplatz.

Zuhause ist der wichtigste Ort im Leben

Nico Oppel
Nico Oppel
Foto: Frank Scheffka

Bremen (kobinet) Mit einem Kommentar mit dem Titel „Zuhause ist der wichtigste Ort im Leben“ hat sich der Fachleiter Wohnen beim Behindertenhilfeträger Martinsclub Bremen, Nico Oppel, zur Wohnsituation behinderter Menschen zu Wort gemeldet. Gerade in der Pandemie sei deutlich geworden, dass es an der Zeit ist, einen Paradigmenwechsel einzuläuten und Menschen mit einer Beeinträchtigung den Weg in die eigenen vier Wände zu ebnen.

Situation behinderter und kranker jüdischer Menschen im NS-Regime

Prof. Dr. Marianne Hirschberg
Prof. Dr. Marianne Hirschberg
Foto: privat

Jerusalem, Israel (kobinet) Prof. Dr. Marianne Hirschberg von der Universität Kassel wurde vom Leiter des Instituts für zeitgenössisches Judentum, des Avraham Harman Research Institute of Contemporary Jewry, eingeladen, in Israel zur Situation behinderter und kranker jüdischer Menschen im NS-Regime zu forschen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Professorin für Behinderung, Inklusion und soziale Teilhabe folgendes Interview über ihre Forschungstätigkeit und ihre Erfahrungen in Israel.

All Inklusive Podcast zum Weg ins Berufsleben

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Arbeiten mit Behinderung“ – darum geht’s in drei neuen All Inclusive Podcast-Specials. Wie können die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden? Wie geht die Gesellschaft mit unsichtbaren Behinderungen im Job um? Und wie funktioniert eigentlich Mental Health im Büro? Ninia LaGrande hat nachgefragt. Im ersten Podcast geht es um den Weg ins Berufsleben.

Cringe: Barrierefreiheit der Barrierefreiheitsüberwacher BFIT-Bund

der Test zeigt 2 Fehler und 4 Warnungen, siehe Text
Screenshot Testergebnis Kontaktformular, aufgenommen 10.12.2021
Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) BFIT-Bund schweigt weiter. Und so habe ich Zeit, mich einmal mit der Barrierefreiheit der Website https://bfit-bund.de zu beschäftigen. Vielleicht kann ich etwas lernen. Diese Website haben doch die besten Profis gemacht und gepflegt.

Heute vor 40 Jahren begann das Krüppel-Tribunal in Dortmund

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute, vor 40 Jahren veranstaltete am 12. und 13. Dezember 1981 die Krüppelbewegung in Dortmund in der Halle der Evangelischen Schalom-Gemeinde im Ortsteil Scharnhorst das Krüppeltribunal. In 15 thematisch gegliederten Prozessen wurden diverse Menschenrechtsverletzungen gegenüber Menschen mit Behinderungen angeklagt, die heute in vielerlei Hinsicht noch aktuell sind. Der Chronist der kobinet-nachrichten, Rechtsanwalt Dr. Martin Theben, hat sich mit dieser legendären Veranstaltung und der damaligen Berichterstattung intensiv beschäftigt und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht geschenkt.

Behindertenpolitik barrierefrei und inklusiv ausrichten

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Am 3. Dezember fand die Veranstaltung des Deutschen Behindertenrats (DBR) zum Welttag der Menschen mit Behinderungen statt. Zum diesjährigen Motto „Inklusion und Teilhabe – (k)eine Utopie?“ kamen Vertreter*innen aus Verbänden, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft zu Wort. In Diskussionsrunden und Wortbeiträgen ging es um die großen Themen Diskriminierungsschutz und Barrierefreiheit sowie die Behindertenpolitik der nächsten Legislaturperiode. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Staffelstabübergabe der amtierenden DBR-Sprecherratsvorsitzenden, Hannelore Loskill, an den Sozialverband Deutschland SoVD, der das DBR-Sekretariat 2022 verwaltet. Den DBR-Sprecherratsvorsitz übernimmt SoVD-Präsident Adolf Bauer, berichtet Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die einen Beitrag über die Veranstaltung für die kobinet-nachrichten verfasst hat.

IGEL-Podcast zu Ablehnungen durch Krankenkassen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der 35. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es um Ablehnungen von Krankenkassen, wie beispielsweise bei der Beantragung von Hilfsmitteln. Der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang sprach dabei mit Antje Domscheit, Referatsleiterin beim Bundesamt für Soziale Sicherung.

Cringe: Überwachungsstelle BFIT-Bund schweigt

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“.

Mein Cringe-Beitrag vom 17.11.2021 hat keine Reaktion der Überwachungsstelle BFIT-Bund ausgelöst. Ist etwa meine Annahme richtig? Ist BFIT-Bund abhängig?

Dennis Sonne: Für eine vielfältige Gesellschaft in den Landtag

Dennis Sonne mit Grünem-T-Shirt mit Robert Habeck
Dennis Sonne mit Grünem-T-Shirt mit Robert Habeck
Foto: privat

Lüdinghausen (kobinet) Dennis Sonne setzt sich bereits seit vielen Jahren kommunalpolitisch für Inklusion und Vielfalt ein. Am kommenden Wochenende tritt der engagierte Rollstuhlnutzer bei der Listenaufstellung von Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an, um den Einzug in den Landtag zu schaffen. Dort will er sich besonders für eine vielfältige Gesellschaft stark machen, wie er kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview erklärte.

Christian Judith will in den schleswig-holsteinischen Landtag

Grünen-Plakat mit Christian Judith für die Kanidatur auf Listenplatz 12
Grünen-Plakat mit Christian Judith für die Kanidatur auf Listenplatz 12
Foto: privat

Brarupholz (kobinet) Vor kurzem war der langjährige Aktivist der Behindertenbewegung, Christian Judith, als Mitglied des Kreisvorstands der Grünen im Kreis Schleswig-Flensburg noch im Bundestagswahlkmapf aktiv. Am kommenden Wochenende will er es nun selbst wissen und tritt am 11. Dezember auf dem aussichtsreichen Listenplatz 12 für die Landtagswahl am 8. Mai 2022 bei der Listenplatzaufstellung der schleswig-holsteinischen Grünen an. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Christian Judith folgendes Interview und fragte ihn u.a., was ihn bewogen hat, für den Landtag zu kandidieren.

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ZsL Kassel
Zentrum für selbstbestimmtes Leben Kassel
Foto: omp

Kassel (kobinet) Den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen haben einige Aktive aus dem Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen am 3. Dezember zum Anlass genommen, um auf die Entwicklungen der Behindertenpolitik- und bewegung der letzten 30 Jahre zurückzublicken. Dabei standen besonders auch die Entwicklungen, die sich während dieser Zeit in Kassel vollzogen haben, im Mittelpunkt.

Cringe: Koalitionsvertrag gibt es (noch) nicht in Leichter Sprache

rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Ich schäme mich …

Jens Beeck: Echte gesellschaftliche Teilhabe zur Lebensrealität machen

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Das Ziel des bisherigen teilhabepolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck bleibt weiterhin, dass echte gesellschaftliche Teilhabe zur Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen wird. Die kobinet-nachrichten haben einer Reihe von Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul machte Jens Beeck deutlich, dass u.a. Themen wie die Barrierefreiheit bei der Mobilität und im öffentlichen Raum wie auch Verbesserungen beim Übergang in den ersten Arbeitsmarkt für ihn wichtig sind.

kobinet-Monatsrückblick auf den November 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) „Keine Salami Taktik aber ohne UN-BRK im Koalitionsvertrag“, so titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die nunmehr 33. Episode des Podcast, in der es im Monatsrückblick auf den November natürlich auch um den Koalitionsvertrag geht, der am 24. November von SPD, Grünen und FDP vorgestellt wurde. Jeden 1. des Monats blickt Sascha Lang zusammen mit dem Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, zurück auf die wichtigsten Nachrichten aus der Behindertenpolitik des vergangenen Monats. Nun ist der neueste Podcast mit dem Rückblick auf den Monat November 2021 erschienen, in dem es nicht nur um den Koalitionsvertrag, sondern u.a. auch um den Contergan-Skandal und den 65. Geburtstag von Dr. Sigrid Arnade geht.

Zeit für Inklusion

Screenshot der Internetseite Zeit für Inklusion
Screenshot der Internetseite Zeit für Inklusion
Foto: Projekt Zeit für Inklusion

Hamburg (kobinet) „Zeit für Inklusion“, so lautet der Titel einer Internetseite, auf der sich in Hamburg die unterschiedlichsten Initiativen mit ihren Programmen vorstellen. Hertha-Margarethe Kerz hat sich die Seite genauer angeschaut und folgenden Bericht für die kobinet-nachrichten dazu verfasst.

Cringe: Offenbacher Schulamt ohne Verantwortung?

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Ich schäme mich …

Über 100.000 Corona-Tote und noch kein Ende

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Auch wenn die täglichen Zahlen zur Corona-Pandemie immer frustrierender und erschreckender ausfallen und viele diese gar nicht mehr hören wollen, so stellt die Marke von nunmehr über 100.000 Menschen, die an den Folgen der Corona-Pandemie verstorben sind, für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul eine Zahl dar, die Erwähnung finden muss. Denn für ihn sind nun einschneidende Maßnahmen nötig, um weitere Opfer der Pandemie zu verhindern, wie er in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten schreibt.

Koalitionsvertrag: Mehr UN-BRK wagen!

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Mit dem Koalitionsvertrag unter der Überschrift „Mehr Fortschritt wagen“ ist es nach Ansicht der Sprecherin der LIGA Selbstvertretung Dr. Sigrid Arnade zwar gelungen, mehr Barrierefreiheit zu wagen, es steht aber noch der Auftrag aus, mehr UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) zu wagen, den diese findet im Koalitionsvertrag keinerlei Erwähnung. Dr. Sigrid Arnade hat sich den Koalitionsvertrag in Sachen Behindertenpolitik angeschaut und stellt in ihrem Kommentar Licht und Schatten dar.

„Werkstätten sind Orte der Absonderung“- Buchempfehlung von Sigrid Arnade

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade hat sich intensiv mit dem von Heinrich Greving und Ulrich Scheibner herausgegebenen Buch mit dem Titel „Werkstätten für behinderte Menschen. Sonderwelt und Subkultur behindern Inklusion“ befasst und für die kobinet-nachrichten folgende Rezension verfasst. Dabei wird deutlich, dass Werkstätten nicht nur Orte der Absonderung, sondern auch Orte von Menschenrechtsverletzungen sind.

Austauschtreffen von Peer Counselor*innen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Ehemalige Teilnehmer*innen der Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) aus verschiedenen Regionen Deutschlands haben sich am 20. November zum Online–Austausch getroffen. Eingeladen zu dem Treffen der Peer Counselor*innen hatte die AG Peer Counseling der Interessenvertretung Selbstbestimmten Leben in Deutschland (ISL).

Panorama 3: Bahnfahren im Rollstuhl

Foto zeigt Kay Macquarrie auf dem Bahnhof in Kel
Bahnkunde Kay Macquarrie
Foto: Privat

Hamburg (kobinet) Panorama 3, das Politik-Magazin im Fernsehen des Norddeutschen Rundfunks berichtet heute um 21.15 Uhr, wie extrem beschwerlich Bahnfahren für Reisende im Rollstuhl ist. Es geht um selbständiges Ein- und Aussteigen (also ohne fremde Hilfe) sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr, erfuhr kobinet von Kay Macquarrie.

Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer wollen Dreamteam im Bundestag werden

Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Auf die Fragen von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul haben die bisherige behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und die für die Grünen neu in den Bundestag gewählte ehemalige Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, Stephanie Aeffner, gemeinsam geantwortet. Die beiden Abgeordneten, die sich derzeit ein Büro teilen, wollen das Dreamteam der Behindertenpolitik im Bundestag werden und gemeinsam dafür arbeiten, dass die menschenrechtlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland endlich umgesetzt werden, wie sie im Interview mitteilen.

Inklusion gewollt und möglich?

Foto zeigt Margit Glasow
Zum Fachgespräch eingeladen
Foto: Margit Glasow

Schwerin (kobinet) Über Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert morgen die Inklusionsbeauftragte der Linkspartei in Schwerin. „Inklusive Bildung – gewollt und möglich?“ ihr Thema, brisant bei schleppender Inklusion sowie Aus- statt Abbau aussondernder Strukturen.

Angelika Glöckner tritt für vierte Stufe der Ausgleichsabgabe ein

Angelika Glöckner
Angelika Glöckner
Foto: Foto: Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben einer Reihe von Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul bezeichnete die bisherige Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Glöckner, u.a. die Einführung einer vierten Stufe der Ausgleichsabgabe, die den Druck auf Unternehmen erhöht, ihrer Verantwortung nachzukommen, mehr Menschen mit Behinderungen einzustellen, als ein konkretes Projekt, das es anzupacken gilt.

Hubert Hüppe will Abbau von Sonderstrukturen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben einer Reihe von Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul betonte der ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, der nach einer vierjährigen Pause wieder in den Bundestag gewählte wurde, dass der Abbau von Sonderstrukturen sein größtes Ziel in Sachen Behindertenpolitik ist. Mit Schrecken sehe er, dass zwar überall über Inklusion geredet wird, aber sich gleichzeitig die Sonderstrukturen weiter festigen und mehr werden.

Cringe

Popup des Datumeingabe  Kombiniertes Eingabefeld
Screenshot Detail kombiniertes Datumeingabefeld, mit Screereader nicht nutzbar
Foto: ht Screenshot

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“.

Ich schäme mich …

Erfolgreicher Beteiligungsprozess für inklusiven Calisthenics-Park

Dennis Sonne beim Training
Dennis Sonne beim Training
Foto: privat

Lüdinghausen (kobinet) Dennis Sonne aus Lüdinghausen hat vor kurzem auf seiner Facebookseite geschrieben: „Leute ich bin richtig stolz! In Lüdinghausen konnten mein Kumpel Henrik Mertens und ich richtig was bewegen. Wir haben vor ein paar Monaten an der Realisierung eines „inklusiven Calisthenics-Park“ mitgewirkt. Henrik hat als erfahrener Sportler und Physiotherapeut die medizinischen Aspekte in die Planung einbezogen. Ich habe als erfahrener Inklusionsaktivist auf die inklusiven Elemente geachtet. Nach vielen Beratungsterminen mit der Stadt Lüdinghausen und dem Architekten haben wir einen tollen Plan entworfen, wie der Fitnesspark aussehen wird. Und nun ist er endlich fertig!“ Gestern, am 13. November, wurde der Calisthenis Park eingeweiht. Dieser guten Nachrichten zur Inklusion ist Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichen zur Inklusion“ nachgegangen und hat folgendes Interview mit Dennis Sonne geführt:

IGEL-Podcast: Wenn wir nicht sichtbar sind, wen wollen wir dann inkludieren?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Warum Menschen mit Behinderung sichtbar sein müssen, dazu verfügen Katharina und Elisabeth Lindinger über klare eigene Philosophien. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach in seiner mittlerweile 30. Podcast-Episode mit den kleinwüchsigen Zwillingen unter anderem darüber.

Zusatzprotokoll zu Zwangsmaßnahmen wird dem Ministerkomitee des Europarat vorgelegt

Pfeil mit Knoten
Europarat-Zusatzprotokoll zu Zwangsmaßnahmen wird Ministerkomitee vorgelegt
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Psychiatrische Zwangsmaßnahmen im Dickicht europäischer Gesetzgebungsprozesse

Wer als nicht juristisch geschulte Person danach sucht wie europäische Übereinkommen zusätzliche Protokolle erhalten und wer dafür zuständig ist, kann lange suchen. Der folgende Text versucht die Entscheidungsschritte zum Entwurf des Zusatzprotokolls zur Oviedo-Konvention, das psychiatrische Zwangsmaßnahmen an Menschen mit psychosozialen Behinderungen regeln soll, nachzuzeichnen und einzelne Entscheidungsschritte und entsprechende Gremien vorzustellen.

Nicht nur ist die Geschichte lang, sondern sie ist auch intransparent. Letzte Woche wurde im bioethischen Ausschuss des Europarats der Entwurf zum Zusatzprotokoll entschieden und nun dem Ministerkomitee zur Entscheidung vorgelegt. Ein schlechtes Signal.

Warten auf’n Bus – zweite Staffel

Foto zeigt Szene aus Warten auf'n Bus
Bushaltestelle in Brandenburg
Foto: rbb/Maor Walsburd

Berlin (kobinet) Eine Bushaltestelle tief in Brandenburg. Zwei Männer warten auf‘n Bus und reden über ihr Leben. Offen, ehrlich. Die Themen sind vielfältig, die Dialoge direkt aus der brandenburgischen Seele.

Cringe

Gelbes Schild mit Text Taxi
Taxi Schild
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.

Ich schäme mich …

Reichspogromnacht mahnt

Foto zeigt Synagoge
Synagoge in der Oranienburger Straße
Foto: sch

Berlin (kobinet) In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nazis in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Bürger ausgeraubt, misshandelt und ermordet.