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„Werkstätten sind Orte der Absonderung“- Buchempfehlung von Sigrid Arnade

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade hat sich intensiv mit dem von Heinrich Greving und Ulrich Scheibner herausgegebenen Buch mit dem Titel „Werkstätten für behinderte Menschen. Sonderwelt und Subkultur behindern Inklusion“ befasst und für die kobinet-nachrichten folgende Rezension verfasst. Dabei wird deutlich, dass Werkstätten nicht nur Orte der Absonderung, sondern auch Orte von Menschenrechtsverletzungen sind.

Austauschtreffen von Peer Counselor*innen

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Ehemalige Teilnehmer*innen der Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) aus verschiedenen Regionen Deutschlands haben sich am 20. November zum Online–Austausch getroffen. Eingeladen zu dem Treffen der Peer Counselor*innen hatte die AG Peer Counseling der Interessenvertretung Selbstbestimmten Leben in Deutschland (ISL).

Panorama 3: Bahnfahren im Rollstuhl

Foto zeigt Kay Macquarrie auf dem Bahnhof in Kel
Bahnkunde Kay Macquarrie
Foto: Privat

Hamburg (kobinet) Panorama 3, das Politik-Magazin im Fernsehen des Norddeutschen Rundfunks berichtet heute um 21.15 Uhr, wie extrem beschwerlich Bahnfahren für Reisende im Rollstuhl ist. Es geht um selbständiges Ein- und Aussteigen (also ohne fremde Hilfe) sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr, erfuhr kobinet von Kay Macquarrie.

Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer wollen Dreamteam im Bundestag werden

Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Auf die Fragen von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul haben die bisherige behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, und die für die Grünen neu in den Bundestag gewählte ehemalige Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, Stephanie Aeffner, gemeinsam geantwortet. Die beiden Abgeordneten, die sich derzeit ein Büro teilen, wollen das Dreamteam der Behindertenpolitik im Bundestag werden und gemeinsam dafür arbeiten, dass die menschenrechtlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland endlich umgesetzt werden, wie sie im Interview mitteilen.

Inklusion gewollt und möglich?

Foto zeigt Margit Glasow
Zum Fachgespräch eingeladen
Foto: Margit Glasow

Schwerin (kobinet) Über Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert morgen die Inklusionsbeauftragte der Linkspartei in Schwerin. „Inklusive Bildung – gewollt und möglich?“ ihr Thema, brisant bei schleppender Inklusion sowie Aus- statt Abbau aussondernder Strukturen.

Angelika Glöckner tritt für vierte Stufe der Ausgleichsabgabe ein

Angelika Glöckner
Angelika Glöckner
Foto: Foto: Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben einer Reihe von Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul bezeichnete die bisherige Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Glöckner, u.a. die Einführung einer vierten Stufe der Ausgleichsabgabe, die den Druck auf Unternehmen erhöht, ihrer Verantwortung nachzukommen, mehr Menschen mit Behinderungen einzustellen, als ein konkretes Projekt, das es anzupacken gilt.

Hubert Hüppe will Abbau von Sonderstrukturen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben einer Reihe von Bundestagsabgeordneten, die bisher für die Behindertenpolitik ihrer Fraktionen zuständig waren, bzw. zukünftig dafür zuständig sein könnten, Interviewfragen zugeschickt. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul betonte der ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, der nach einer vierjährigen Pause wieder in den Bundestag gewählte wurde, dass der Abbau von Sonderstrukturen sein größtes Ziel in Sachen Behindertenpolitik ist. Mit Schrecken sehe er, dass zwar überall über Inklusion geredet wird, aber sich gleichzeitig die Sonderstrukturen weiter festigen und mehr werden.

Cringe

Popup des Datumeingabe  Kombiniertes Eingabefeld
Screenshot Detail kombiniertes Datumeingabefeld, mit Screereader nicht nutzbar
Foto: ht Screenshot

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“.

Ich schäme mich …

Erfolgreicher Beteiligungsprozess für inklusiven Calisthenics-Park

Dennis Sonne beim Training
Dennis Sonne beim Training
Foto: privat

Lüdinghausen (kobinet) Dennis Sonne aus Lüdinghausen hat vor kurzem auf seiner Facebookseite geschrieben: „Leute ich bin richtig stolz! In Lüdinghausen konnten mein Kumpel Henrik Mertens und ich richtig was bewegen. Wir haben vor ein paar Monaten an der Realisierung eines „inklusiven Calisthenics-Park“ mitgewirkt. Henrik hat als erfahrener Sportler und Physiotherapeut die medizinischen Aspekte in die Planung einbezogen. Ich habe als erfahrener Inklusionsaktivist auf die inklusiven Elemente geachtet. Nach vielen Beratungsterminen mit der Stadt Lüdinghausen und dem Architekten haben wir einen tollen Plan entworfen, wie der Fitnesspark aussehen wird. Und nun ist er endlich fertig!“ Gestern, am 13. November, wurde der Calisthenis Park eingeweiht. Dieser guten Nachrichten zur Inklusion ist Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichen zur Inklusion“ nachgegangen und hat folgendes Interview mit Dennis Sonne geführt:

IGEL-Podcast: Wenn wir nicht sichtbar sind, wen wollen wir dann inkludieren?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Warum Menschen mit Behinderung sichtbar sein müssen, dazu verfügen Katharina und Elisabeth Lindinger über klare eigene Philosophien. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach in seiner mittlerweile 30. Podcast-Episode mit den kleinwüchsigen Zwillingen unter anderem darüber.

Zusatzprotokoll zu Zwangsmaßnahmen wird dem Ministerkomitee des Europarat vorgelegt

Pfeil mit Knoten
Europarat-Zusatzprotokoll zu Zwangsmaßnahmen wird Ministerkomitee vorgelegt
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Psychiatrische Zwangsmaßnahmen im Dickicht europäischer Gesetzgebungsprozesse

Wer als nicht juristisch geschulte Person danach sucht wie europäische Übereinkommen zusätzliche Protokolle erhalten und wer dafür zuständig ist, kann lange suchen. Der folgende Text versucht die Entscheidungsschritte zum Entwurf des Zusatzprotokolls zur Oviedo-Konvention, das psychiatrische Zwangsmaßnahmen an Menschen mit psychosozialen Behinderungen regeln soll, nachzuzeichnen und einzelne Entscheidungsschritte und entsprechende Gremien vorzustellen.

Nicht nur ist die Geschichte lang, sondern sie ist auch intransparent. Letzte Woche wurde im bioethischen Ausschuss des Europarats der Entwurf zum Zusatzprotokoll entschieden und nun dem Ministerkomitee zur Entscheidung vorgelegt. Ein schlechtes Signal.

Warten auf’n Bus – zweite Staffel

Foto zeigt Szene aus Warten auf'n Bus
Bushaltestelle in Brandenburg
Foto: rbb/Maor Walsburd

Berlin (kobinet) Eine Bushaltestelle tief in Brandenburg. Zwei Männer warten auf‘n Bus und reden über ihr Leben. Offen, ehrlich. Die Themen sind vielfältig, die Dialoge direkt aus der brandenburgischen Seele.

Cringe

Gelbes Schild mit Text Taxi
Taxi Schild
Foto: ht

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.

Ich schäme mich …

Reichspogromnacht mahnt

Foto zeigt Synagoge
Synagoge in der Oranienburger Straße
Foto: sch

Berlin (kobinet) In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nazis in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Bürger ausgeraubt, misshandelt und ermordet.

Musik für Alle – Digitaler Band-Austausch des Vereins „Handiclapped“

symbolische Gitarre mit Schriftzug HandiClapped Kultur Barrierefrei e. V.
Logo HandiClapped Kultur Barrierefrei e. V.
Foto: HandiClapped Kultur Barrierefrei e. V.

Heidelberg (kobinet) Der Verein Handiclapped veranstaltet seit 2008 barrierefreie Konzerte und setzt sich für Kultur ohne Barrieren ein. In einer digitalen Vortragsreihe des Vereins können sich seit September Bands, Musiker*innen und Musikprojekte zu bestimmten Themen austauschen.
Im vierten Teil der Reihe standen am Mittwoch (3.11.) zwei Themen auf dem Programm.

Cringe

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Cringe ist ein englisches Wort. Es bedeutet ‚zusammen zucken‘. Gesprochen wird es etwa so: ‚krinch‘. Junge Menschen verwenden das Wort gern für „peinlich“ oder „ich schäme mich für“. Das Wort ist in Deutschland das Wort des Jahres 2021 geworden.

Ich schäme mich …

Ich will Eure Empörung – Jetzt!

Flagge UN Blau mit Symbol Lorbeerkranz um Weltkugel
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Die Autorin Julia Dumsky sandte uns Ihren Text zu, den wir sehr gern veröffentlichen.

„heute, 12 Jahre nach dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), herrschen noch eklatante Missstände in Deutschland vor. Was mir daran aber zunehmend auffällt, ist die mangelnde gesellschaftliche Empörung darüber, was vermutlich viele Gründe hat. Sicher ist es aber ein Symptom der gesellschaftlichen Haltung gegenüber behinderten Menschen, die oft nicht als gleichwertig betrachtet und denen nicht auf Augenhöhe begegnet wird.“

Existenzsichernder Arbeitslohn in Werkstätten nötig

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a.d. Aller (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat vor kurzem den ersten Zwischenbericht einer Studie über das Entgeltsystem in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vorgelegt. Darin wird für das Jahr 2019 ein durchschnittliches monatliches Entgelt von 220,28 Euro angegeben. Darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Ulrich F. Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt. Im folgenden Interview befragt er den früheren Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) zu seinen Eindrücken über die ersten Forschungsergebnisse.

Barrierefreie Bahn?

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Auf der zivilgesellschaftlichen Webseite „Barrierefreie Bahn“ sind eigentlich Infos und Ansporn zu erwarten, die klimafreundliche Eisenbahn auf der Schiene zu nutzen. Doch im jüngsten Bericht ist wieder von einem diskriminierenden Vorfall zu lesen.

kobinet-Monatsrückblick für Oktober 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Gehst du für 75 Cent pro Stunde arbeiten?“ Unter diese Überschrift hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) seine mittlerweile 28. Episode des Podcast gestellt. Jeden 1. des Monats blickt Sascha Lang zusammen mit dem Redakteur der kobinet-nachrichten Ottmar Miles-Paul zurück auf die wichtigsten Nachrichten aus der Behindertenpolitik des vergangenen Monats. Nun ist der neueste Podcast mit dem Rückblick auf den Monat Oktober erschienen. Dabei geht es neben einem Blick auf die derzeitigen Koalitionsverhandlungen auch um erste Ergebnisse einer Studie zur Entlohnung in Werkstätten für behinderte Menschen. 2019 betrug diese durchschnittlich pro Monat lediglich 220,28 Euro, wie in den kobinet-nachrichten vom 28. Oktober berichtet wurde.

IGEL-Podcast: Muss der weiße Stock wirklich auch noch gut aussehen?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Muss der weiße Stock wirklich auch noch gut aussehen?“ Dieser Frage geht Sascha Lang in seinem neuesten Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) nach. Dabei spricht er mit Tobias Stuntebeck von whitcane, der sich mit dem Design von Blindenstöcken befasst.

Aus der Sicht des Menschen – Assistenz im Krankenhaus

Krankenhausbett mit Aufschrift "und nun?"
Krankenhausbett mit „Galgen“ und der Beschriftung: „und nun?“
Foto: ForseA e.V.

Hollenbach (kobinet) Die scheidende Bundesregierung hat das Gesetz zur Assistenz im Krankenhaus nachgebessert. Noch immer bleiben viele enttäuscht und sprichwörtlich allein gelassen zurück. Aus unerfindlichen Gründen wurde dem Fragment einer Lösung ein weiteres Teil hinzugefügt – und tunlichst eine Lösung für alle behinderte Menschen vermieden. Warum nur?

Froh, so aufgewachsen zu sein

Bild von Marie Lampe
Marie Lampe
Foto: mdr

Berlin (kobinet) Marie Lampe studiert deutsche Philologie mit dem Nebenfach Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der freien Universität Berlin und engagiert sich bei den Sozialheld*innen. Vor kurzem wurde der knapp halbstündige Film „Außer sehen kann ich alles“ im mdr-Magazin Selbstbestimmt über den bisherigen Lebensweg der 22jährigen blinden Studentin ausgestrahlt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte nun mit Marie Lampe ein Interview über ihre Erfahrungen und Ziele, indem sie u.a. betont, dass sie froh ist, zuerst einmal inklusiv in ihrer Nachbarschaft aufgewachsen zu sein.

Inklusionsfirmen tagen in Berlin

Foto zeigt Heilig-Kreuzkirche im Herbst 2021
Heilig-Kreuz-Kirche
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen bereitet für den 25. November in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche eine Vergabe-Konferenz vor.

1991 – 2021: 30 Jahre Düsseldorfer Appell

Bild vom Orginal des Düsseldorfer Appell mit handschriftlichen Notizen
Orginal des Düsseldorfer Appell mit handschriftlichen Notizen
Foto: H.-Günter Heiden – Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Heute vor genau 30 Jahren, am 23. Oktober 1991, hat der „Initiativkreis Gleichstellung Behinderter“ auf der REHA-Messe in Düsseldorf mit dem Düsseldorfer Appell gegen die Diskriminierung Behinderter“ einen flammenden Aufruf veröffentlicht, der nicht nur zigtausendfach unterstützt wurde, sondern einen zentralen Fokus für die Gleichstellungsbewegung behinderter Menschen und damit auch für die Aufnahme des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen ins Grundgesetz bildete. H.-Günter Heiden war damals eine der treibenden Kräfte und schlägt in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten die Brücke von damals zu den derzeit stattfindenen Koalitionsverhandlungen.

Mord im Oberlinhaus vor Gericht

Foto zeigt Landgericht Potsdam
Landgericht Potsdam
Foto: LG Potsdam-Brandenbug

Berlin (kobinet) Der Prozess gegen eine ehemalige Pflegerin im Oberlinhaus beginnt am Dienstag, 26.10.2021, vor dem Potsdamer Landgericht. Der 52-Jährigen wird Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Bis zum 9. Dezember sind zehn Verhandlungstage angesetzt.

Landessozialgericht urteilte zum Anspruch auf ein Handbike

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht (LSG) Hessen hat in einem Urteil vom August 2021 festgestellt, dass Versicherte im Einzelfall Anspruch auf eine elektrische Rollstuhlzughilfe mit Handkurbelunterstützung gegenüber ihrer Krankenkasse haben können. Darauf weist Henry Spradau hin, der den kobinet-nachrichten immer wieder Berichte über Entscheidungen der Sozialgeriche zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt.

Projekt „Djamila“ erfolgreich beendet

Aisima, eine junge behinderte Frau, war erste Fahrgästin des Rollibusses
Aisima, eine junge behinderte Frau, war die erste Fahrgästin
Foto: André Nowak

Berlin (kobinet) Der Journalist Siegurd Seifert war eine Woche lang mit einer kleinen Delegation in Kirgisistan unterwegs. Die Delegation hat dort u.a. einen Rollibus übergeben und viele Kontakte mit Menschen mit Behinderungen gehabt. Seine Gedanken über die Menschen, das Land und den Einsatz des Projektes „Djamila“, das nun erfolgreich beendet wurde, hat Siegurd Seifert in einem Bericht aufgeschrieben, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt.

Mit TGV und ICE von Paris nach Kiel

Foto zeigt Kay in Paris
Kay Macquarrie in Paris
Foto: Privat

Kiel (kobinet) Kay Macquarrie hat die Schulferien seines 11-jährigen Sohnes genutzt, um mit ihm mit der Bahn nach Paris zu reisen und die Stadt per Rad zu erkunden. Es wurde wieder ein Abeneuer auf dem Schienenstrang, zeigt sein Bericht.

IGEL-Podcast: Ist Sexualassistenz verwerflich?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Ist Sexualassistenz verwerflich?“ So lautet der Titel der nunmehr schon 25 Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) von Sascha Lang, die nun erschienen ist. Zu Gast war die seit über 30 Jahren als Sexualassistentin arbeitende Nina De Vries.

Sondierungen: Paritätischer fordert offensive Sozialpolitik

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband appellier theute an die Sondierungsteams von SPD, den Grünen und der FDP sich in den Verhandlungen darauf zu konzentrieren, wie eine Ampel-Koalition den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und eine echte sozial-ökologische Transformation auf den Weg bringen kann.

Paris ohne Barrieren?

Foto zeigt den Eiffelturm im Herbst 2011
Eiffelturm – von der Seine aus gesehen
Foto: sch

Paris (kobinet) Auf den Eiffelturm geht’s mit dem Rollstuhl nicht hoch. Doch die ersten beiden Etagen sind mit geräumigen Aufzügen zu erreichen. Generell hat Paris viel getan, um Barrierefreiheit zu schaffen. Infos für Menschen mit eingeschränkter Mobilität können Touristen gut nutzen.

Eine Rollstuhl-Erlebnisreise von Makus Igel

Markus Igel in Hamburg
Markus Igel in Hamburg
Foto: GIAMBO

Bad Kreuznach / Hamburg (kobinet) Vor kurzem ist Markus Igel, der schon seit vielen Jahren immer wieder um die Finanzierung seiner Assistenz kämpfen muss, auf Reisen gegangen. Genau gesagt ging es von Bad Kreuznach nach Hamburg, wo er schöne Tage verbrachte, über die er im folgenden Beitrag für die kobinet-nachrichten berichtet.

IGEL-Podcast: Rein auf den 1. Arbeitsmarkt mit dem Budget für Arbeit

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg/Bitburg (kobinet) Im aktuellen IGEL-Podcast (Inklusion Ganz Einfaczh Leben) beschäftigt sich Sascha Lang im Gespräch mit Angelika Rau vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) in Bitburg mit dem Budget für Arbeit. „Rein auf den 1. Arbeitsmarkt mit dem Budget für Arbeit“ lautet der Titel der 24. Episode des IGEL-Podcast.

Heute vor 40 Jahren: Krüppelbewegung beim Gesundheitstag

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Hamburg/Berlin (kobinet) Der 2. Gesundheitstag vom 30. September bis 4. Oktober 1981 führte die Krüppelbewegung und Ihre Protagonist*innen im UNO-Jahr der Behinderten in die Rolle aktiv Partizipierender. Er fand vor vierzig Jahren statt und der kobinet-Chronist Dr. Martin Theben berichtet darüber im nachfolgenden Artikel.

Ein Blick auf Einheit und Viefalt

Blick auf ein Dorf
Blick auf ein Dorf
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Nun sind es schon 31 Jahre, als der Tag der Deutschen Einheit zum ersten Mal am 3. Oktober begangen wurde, und es sind schon fast 32 Jahre, seit viele Menschen in der damaligen DDR mit ihrer friedlichen Revolution massive Veränderungen erreichten. Also wieder ein Tag, an dem heute auf das Große und Ganze der deutschen Einhait geblickt wird, aber auch ein Tag, an dem sich der Blick auf das Detail lohnt, wo Einheit, wo Vielfalt gelungen ist, wo nicht und was wir zukünftig für mehr Einheit und Vielfalt tun können.

kobinet-Monatsrückblick für Sempember 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Jeden 1. des Monats blickt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang zusammen mit dem Redakteur der kobinet-nachrichten Ottmar Miles-Paul zurück auf die wichtigsten Nachrichten aus der Behindertenpolitik des vergangenen Monats. Nun ist der neueste Podcast mit dem Rückblick auf den Monat September erschienen. „Was wir von den Koalitionsverhandlungen erwarten dürfen, welche Kombination es geben kann und wie wichtig die behindertenpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen sein können, das sind nur einige Themen, die in der knapp 30minütigen Podcast-Episode mit dem Titel „Freie Ampel für gute Nachrichten und Speed-Dating“ angesprochen werden.

Fundament zukünftiger Behindertenpolitik muss Partizipation sein

Karl Finke
Karl Finke
Foto: Irina Tischer

Hannover (kobinet) Das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl war nach Ansciht von Karl Finke, dem Sprecher von Selbst Aktiv, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, ein großer Erfolg für den fortschrittsorientierten Teil der Gesellschaft und somit auch für die SPD. Im Interview mit kobinet-Redakteur macht er deutlich, dass das Fundament der zukünftigen Behindertenpolitik Partizipation sein muss und schlägt vor, eine Staatssekretär*innen-Stelle für Inklusion einzurichten.

IGEL-Podcast zum Persönlichen Budget zur Entfristung von Leistungen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Im 2. Teil des Interviews mit Uwe Frevert zum Persönlichen Budget im Rahmen des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es u.a. um die Entfristung von Leistungen. „Jedesmal gab es für Budgetnehmer eine Zitterpartie. Denn immer wieder wurden die Budgets nur befristet vergeben. Ein Urteil hebt dieses nun auf“, heißt es in der Ankündigung der mittlerweile 22. Episode des IGEL-Podcasts von Sascha Lang.

Arbeitgeber mit persönlicher Assistenz verhandeln Tarifvertrag

Foto von Unterzeichnung der Niederschrifterklärung
Niederschrifterklärung mit ver.di unterzeichnet
Foto: AAPA

Berlin (kobinet) Ende Mai hat sich die Arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeber:innen mit Persönlicher Assistenz (AAPA) in Berlin gegründet, um als Verband mit ihren bei verdi organisierten Assistentinnen und Assistenten Tarifverhandlungen durchführen zu können. Die liefen schon etwas länger und waren aus dem ASL e.V. gestartet worden. Die Tarifverhandlungen sind mittlerweile soweit abgeschlossen und es fand ein Treffen in der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales statt.