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Überall gibt es Barrieren

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) „Überall gibt es Barrieren, und überall müssen wir sie abbauen. Es geht beim Verlassen des Hauses los. Viele kleinere Straßen sind für mobilitätsbeeinträchtigte Menschen kaum zu nutzen. Die Gehwege sind zu schmal, es wird aufgesetzt geparkt, Mülltonnen versperren den Weg“, so beschreibt der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, die Situation im Interview mit dem Weser Kurier. Arne Frankenstein plädiert dafür, dass das Zusammenleben inklusiv gestaltet wird.

Maik Behrendt setzt auf Vielfalt und Dialog im Umgang mit psychischen Beeinträchtigungen

Dr. Maik Behrendt
Dr. Maik Behrendt
Foto: privat

Berlin/Schaumburg (kobinet) Dr. Maik Behrendt ist seit 2019 Referent Projektes „Vom Case zum Coach“ (CASCO) der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete.. Als Peer-Berater ist er hauptberuflich in der EUTB Schaumburg tätig und engagiert sich für zahlreiche Selbsthilfe-Projekte mit dem Schwerpunkt Depressionen. Sensibilisierungsarbeit steht dabei ebenso im Fokus als auch die bewusste Anwendung von Diversity-Mainstreaming in Co-Moderationen mit Kolleg*innen – sie verstärken den empowernden Effekt von Maik Behrendts Einsätzen. Maria Trümper, Referentin der ISL führte mit ihm ein Interview über sein Wirken.

Berliner Kurier über Lufthansa-Weigerung

Foto zeigt Andrea Schatz
Andrea Schatz
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Der Berliner Kurier berichtet über das diskriminierende Verhalten der Lufthansa, das einer Passagierin im Rollstuhl widerfahren ist.

Berlins Wahlsonntag behindert

Foto zeigt Ausschnitt aus dem Berliner Aendblatt
Ausschnitt aus dem Berliner Aendblatt
Foto: sch

Berlin (kobinet) „Wahlsonntag mit Hindernissen“, überschreibt das Berliner Abendblatt seinen Bericht am Vorabend der Abstimmung über Bundestag und Abgeordnetenhaus. Während 2017 noch 16,3 Prozent aller Wahllokale nicht barrierefrei waren, hat sich diese Quote vor den jetzt anstehenden Wahlen auf 17,7 Prozent erhöht.

Antwort auf Beschwerde bei Lufthansa unerfreulich

Foto zeigt Andrea Schatz am Flughafen Berlin
Andrea Schatz am Flughafen Berlin
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Die Antwort auf ihre Beschwerde bei der Lufthansa findet Andrea Schatz unerfreulich. Die Entschuldigung, dass ihr am 15.08.2021 das Boarding verweigert wurde, hat die Berlinerin zur Kenntnis genommen. Allerdings habe sie gehofft, dass nach fast 4 Wochen „Recherchen bei den zuständigen Abteilungen“ auf den ungerechtfertigten Grund für die verweigerte Beförderung eingegangen worden wäre, schrieb Schatz der Fluggesellschaft.

Daytrading – genau hingeschaut

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Hamburg (kobinet) Daytrading ist momentan in aller Munde, wenn es um die schnelle Vermehrung von Geld geht. Daytrading wird allerdings noch als neues digitales Hobby diskutiert. Es gibt Banken, die diese Art der Geldvermehrung als Freizeitbeschäftigung propagieren und ihren Kunden anbieten, her tätig zu werden. In aufwendigen Werbespots wird den Verbrauchern signalisiert, dass sie Daytraden nebenbei durchführen könnten. Dies hat die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz dazu veranlasst, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.

Job-Speed-Dating: Erfahrungen haben Erwartungen weit übertroffen

Alexander Ahrens mit dem ISL Logo im Hintergrund
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat vor kurzem ein Job-Speed-Dating zwischen behinderten Menschen, die Arbeit suchen und Arbeitgeber*innen, die Beschäftigte suchen, in Berlin durchgeführt. Für Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben bei den bisherigen Job-Speed-Datings die gemachten Erfahrungen die Erwartungen weit übertroffen. Eine Reihe von behinderten Menschen haben dabei Arbeitsplätze gefunden, wie Alexander Ahrens im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul berichtet.

#Keine(W)OrteFürAlle

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Osnabrück (kobinet) Wahlkämpfe sind eigentlich eine gute Zeit für Politik und Medien, um wichtige Themen zu platzieren und Debatten anzustoßen. Kommt dann noch ein passender Impuls von außen, ist eigentlich alles perfekt angerichtet. Eigentlich. Dass es manchmal ganz anders kommt, müssen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige derzeit leidvoll erfahren. Denn trotz einer Steilvorlage wird das gesellschaftlich so immens wichtige Thema Inklusion von den Parteien und den Medien hartnäckig ignoriert. Darüber berichtet der Journalist und Vater einer behinderten Tochter Marco Hörmeyer in seinem Essay, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Erhebliche Mängel bei barrierefreiem Nah- und Fernverkehr

Kevin Schultes
Kevin Schultes
Foto: privat

Berlin (kobinet) Erhebliche Mängel in Sachen barrierefreier Nah- und Fernverkehr sind beim Gipfel für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr und Fernverkehr deutlich geworden, der am 6. September von der Fördergemeinschaft Querschnittgelähmter (FGQ) im Estrel Hotel in Berlin durchgeführt wurde. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Kevin Schultes, der den Gipfel mitinitiiert hat, u.a. auch darüber, wie es mit der Umsetzung der Verpflichtung für einen barrierefreien Nahverkehr zum 1. Januar 2022 aussieht und wie es nun nach dem Gipfel weitergeht.

Unterwegs beim Barrieren zählen mit Ines Helke

Ines Helke
Ines Helke
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Tageszeitung (taz) Nord berichtet über einen Zählspaziergang mit Ines Helke aus Hamburg. Dabei ging es um Barrieren, die es immer noch gibt, über die die engagierte hörbehinderte Frau im Interview berichtet.

Zeitzeuge Andreas Vega berichtet

Andreas Vega
Andreas Vega
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) „Andreas Vega wurde 1960 in Darmstadt geboren. Aufgrund seiner angeborenen Spinalen Muskelatrophie ist er Rollstuhlfahrer. Seine Schulzeit verbrachte er in Sondereinrichtungen für Behinderte im hessischen ländlichen Raum, bis er sich in der Nähe von München in einer Behinderten-WG selbständig machte. Er engagiert sich in der behindertenpolitischen Vereinsarbeit, vor allem beim Verbund behinderter Arbeitgeber*innen. Dabei kämpft er für ein verbessertes Bundesteilhabegesetz und generell für ein bedarfsgerechtes Kostendenken, für persönliche Assistenz und Selbstbestimmung.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Andreas Vega.

IGEL-Podcast: Damit die Wahl auch blind gelingt

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Demokratie bedeutet, alle dürfen teilnehmen. Das ist allerdings in der Praxis nicht immer so umsetzbar, daher eine klare Diskrimination. Bis zu diesen Wahlen im September 2021 durften rund 85.000 Personen in Deutschland mit einer geistigen Einschränkung nicht mit wählen. Wahlen sollten so ausgerichtet sein, dass jeder selbstbestimmt daran teilnehmen kann. Blinde und Sehbehinderte können dies mit Hilfe der Wahlschablone. Ist die sicher genug?“ Das fragt Sascha Lang u.a. in seinem 19. Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), der mittlerweile erschienen ist.

Reportagen mit Comedian im Rollstuhl

Foto zeigt Carl Josef
Comedian Carl Josef (16) spricht mit jungen Leuten
Foto: rbb/Nordisch Filmproduktion/Saskia Stoichev

Berlin (kobinet) Das Erste startet morgen um 8.15 Uhr das neue Reportage-Format „Carl Josef trifft …“ Als Kindertipp des Tages wird die Sendung in meiner Programm-Zeitschrift angekündigt. Vor der Wahl sollten auch Politiker mal reinschauen, was dort unter Federführung von rbb und Radio Bremen fürs Fernsehen produziert wird.

All Inclusive Podcast zu Diversität in den Medien

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Ninia spricht im neuesten All Inclusive Podcast der Aktion Mensch mit den Journalistinnen Ferda Ataman und Judyta Smykowski über Inklusion in der deutschen Medienlandschaft.

Vom „Quälebus“ zu BerlMobil

Foto zeigt Ausschnitt aus der BBZ vom September 2021
Neuer Betreiber des Sonderfahrdienstes vorgestellt
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner Telebus wurde früher von seinen behinderten Fahrgästen mitunter als „Quälebus“ bezeichnet. Probleme mit dem Sonderfahrdienst gab es immer wieder. Ab dem 1.Oktober soll nun BerlMobil alles richten. Der Name steht für Berlin und Mobil sein. Die Berliner Behindertenzeitung (BBZ) interviewte Valerie von der Tann, die das Geschäft des neuen Betreibers ViaVan in Deutschland leitet.

kobinet-Monatsrückblick für August 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Die Episode 18 des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) vom Inklusionator Sascha Lang bietet einen Monatsrückblick mit Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im August 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. Unter dem Titel „Wenn Gleichstellung und Lufthansa kollidieren“greift Sascha Lang zum Beispiel die diskriminierenden Erfahrungen auf, die Andrea Schatz bei einem Flug mit der Lufthansa erleben musste und über die die kobinet-nachrichten berichteten.

Zeitzeugin Barbara Stötzer-Manderscheid berichtete

Bild von Barbara Stötzer-Manderscheid
Barbara Stötzer-Manderscheid
Foto: privat

Jena (kobinet) Barbara Stötzer-Manderscheid, 1953 in Südthüringen geboren und im Oktober 2016 verstorben, war eine wichtige Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Infolge einer Muskelerkrankung nutzte sie seit 1984 einen Rollstuhl. Sie studierte in der DDR Informationswissenschaften, nach der Wende Sozialarbeit und absolvierte u.a. von 1994-1996 die erste Staffel der Peer-Counseling-Ausbildung (ISL). Ein Zeitzeuginnen-Interview mit Barbara Stötzer-Manderscheid wurde vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Rahmen eines Zeitzeug*innen-Projektes durchgeführt und dokumentiert.

Bahnkunden an Lokführer

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bahnkunden-Verband DBV bedauert heute, dass die Lokführer-Gewerkschaft GdL das neue Angebot der Bahn abgelehnt hat und den Streik fortsetzt. Von dem Lokführer-Streik sind auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände betroffen.

Wiebke Richter will sich im Bundestag für Inklusionsvorbehalt einsetzen

Wiebke Richter bei ihrer Online-Rede zur Kandidatur
Wiebke Richter
Foto: Wiebke Richter

Regensburg (kobinet) Das Stadtratsmitglied Wiebke Richter aus Regensburg wurde auf Platz 23 der bayerischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl gewählt und hat damit Chancen als Rollstuhlnutzerin im nächsten Bundestag vertreten zu sein. kobinet-Redakteur sprach mit ihr über ihren Wahlkampf und ihre Ziele. Sie will u.a. für einen Inklusionsvorbehalt streiten, wenn sie die Chance bekommt, im neuen Bundestag vertreten zu sein.

Dobrindt gegen Rente mit 68, 69 oder 70

Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Foto: Jörg Koch

München (kobinet) Der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl, Alexander Dobrindt, hat der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68, 69 oder 70 Jahre eine klare Absage erteilt: „Ich halte diese Ideen, die immer an dem Renteneintrittsalter schrauben und die regelmäßig in der Öffentlichkeit auftauchen, für relativ einfallslos“, sagte Dobrindt im Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Stattdessen plädierte er für das Konzept einer „Generationenrente“.

Zeitzeugin Petra Stephan berichtet

Petra Stephan mit ihrem E-Rollstuhl
Petra Stephan mit ihrem E-Rolli
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Petra Stephan, geboren 1953 in Medingen im Landkreis Dresden, ist Psychologin. Sie kam mit einer beidseitigen Hüftdysplasie zur Welt sowie der Muskelerkrankung Myotonia congenita und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon früh weckte ihr Elternhaus mit mehreren Generationen und angeschlossener Bäckerei ihr Interesse an Menschen und Geschichten. Sie bekam zunächst Hausunterricht, lebte als ‚Schüler-Patientin‘ u.a. in der orthopädischen Klinik in Birkenwerder bei Berlin, wo sie auch Abitur machte. Sie studierte Klinische Psychologie an der Humboldt-Universität und arbeitete ab 1976 in der Nervenklinik für Psychiatrie und Neurologie an der Charité als Fachpsychologin der Medizin und Dozentin.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Petra Stephan.

Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Lufthansa

Ein Contianer für Rollstühle auf dem Band zum Laderaum
Rollstuhl-Box
Foto: Andrea Schatz

Berlin (kobinet) Andrea Schatz hat Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Lufthansa erhoben, weil die Fluggesellschaft, ihr trotz gültiger Bordkarte und erteilter Transportgenehmigung ihres Rollstuhls die Beförderung verweigerte.

5. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Daniel Büter
Zeichnung von Daniel Büter
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „Gebärdensprachdolmetschung, Untertitelung, Audiodeskription und Leichte Sprache werden in allen Bereichen der Kommunikation und der Medien selbstverständlich umgesetzt.“ So lautet das fünfte der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Daniel Büter vom Deutschen Gehörlosen-Bund (DGB) das fünfte Gebot vorträgt.

Finale Veranstaltung des partizipativen Landschaftstrialogs Psychiatrie und psychosoziale Versorgung

Logo vom Landschaftstrialog
Partizipativer Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung
Foto: Kellerkinder e.V.

Berlin (kobinet) Es ist soweit: nach 1 ½ Jahren spannenden Diskussionen und vielfältigen Austausch geht der partizipative Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung in die finale Veranstaltung am Freitag den 27.August.

4. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) „Digitalisierung wird barrierefrei umgesetzt. Digitale Teilhabe wird für alle Menschen möglich gemacht.“ So lautet das vierte, der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Jessica Schröder von der ISL das vierte Gebot in herkömmlicher und in Leichter Sprache vorträgt.

Zeitzeuge Lothar Schwalm berichtet

Bild von Lothar Schwalm
Lothar Schwalm
Foto: bifos

Mainz (kobinet) „Lothar Schwalm wurde 1968 in Kassel geboren. Er ist Sozialarbeiter und Peer Counselor, ISL e.V.. Als Kind lebte er vier Jahre lang mit seiner Familie in Afghanistan, mit zehn Jahren kehrten sie nach Kassel zurück. Seit seinem dritten Lebensjahr lebt er mit dem Tourette-Syndrom (neuro-psychiatrische Erkrankung mit unwillkürlichen motorischen und vokal-sprachlichen Tics), das aber erst diagnostiziert wurde, als er schon 18 war. Nach dem Abitur studierte er in Kassel Sozialwesen. Dort engagierte er sich im Autonomen Behindertenreferat des AStA und kam zur Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. In Kassel und später in Mainz war er dann mehr als zehn Jahre lang Mitorganisator des jährlichen bundesweiten Protesttags für die Gleichstellung behinderter Menschen.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Lothar Schwalm.

Pop-Kultur-Festival in Berlin

Foto zeigt Mitwirkende des Festivals
Gelebte Inklusion in der Kulturbrauerei
Foto: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Das Pop-Kultur-Festival vom 25. bis 28. August in der Berliner Kulturbrauerei findet drinnen, draußen und auch digital statt. Das im Jahr 2015 ins Leben gerufene Festival bietet in seiner diesjährigen Ausgabe eine Mischung aus Outdoor- und Indoor-Konzerten sowie ein digitales Angebot.

Menschenrechte – We the 15

Grafik zeigt Banner der Menschenrechtskampagne
Sportlerin auf dem Banner von WeThe15
Foto: WeThe15

Berlin (kobinet) Kurz vor der Paralympics-Eröffnungsfeier startet eine global konzertierte Menschenrechtskampagne, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzt, berichtet heute der Deutschlandfunk

Für ein gemeinschaftliches und achtsames Miteinander im Sinne der Menschenrechte

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Beim letzten Jahresempfang in dieser Legislaturperiode des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen betonte Jürgen Dusel die Wichtigkeit des gemeinschaftlichen und achtsamen Miteinanders von allen Menschen und zog zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Sprecher*innen des Deutschen Behindertenrates eine Bilanz über Erreichtes und das, was es behindertenpolitisch noch zu tun gibt. Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die Online-Veranstaltung am 17. August verfolgt und berichtet für die kobinet-nachrichten darüber.

Demos vor der Bundestagswahl

Grafik zeigt Demo-Banner gegen Mietenwahnsinn
Berliner Demo gegen Mietenwahnsinn
Foto: Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn Berlin

Berlin (kobinet) Zwei große Demonstrationen für die Daseinsvorsorge benachteiligter Menschen in Deutschland finden in Berlin vor der Bundestagswahl statt

Was macht die Pandemie mit uns?

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Was macht die Pandemie mit uns?“ Dieser Frage geht Ninia LaGrande im neuesten Podcast All Inclusive der Aktion Mensch im Gespräch mit der Psychologin Helen Fares über geistige Gesundheit in der Pandemie nach.

Zeitzeugin Sabine Schulze berichtet

Bild von Sabine Schulze
Sabine Schulze
Foto: privat

Hamburg (kobinet) „Sabine Schulze ist 1962 geboren. Sie ist durch Contergan geschädigt worden und hat deswegen stark verkürzte Arme mit drei Fingern auf der rechten Seite und zwei Fingern auf der linken Seite. Sabine Schulze studierte in Heidelberg Sozialarbeit und zog 1985 nach Hamburg, wo sie heute noch lebt und als Peer Counselorin und WenDo Trainerin arbeitet. Sie hat eine Tochter, die sie auch mal gerne auf eine ihrer zahlreichen Reisen mitnimmt.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Sabine Schulze.

Impfparty in Berlin

Foto zeigt Journalist mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bis Mitternacht soll heute die erste Berliner Impfparty gehen: Spontanimpfen ohne Termin, aber mit Clubmusik im Corona-Impfzentrum in der Arena. Eine hohe Impfquote unter Nachtschwärmern sei wichtig, meint die Clubcommission. DJs, die in Impfzentren beschäftigt waren, legen an drei Abenden auf.

Zeitzeugin Birgit Schopmans berichtet

Birgit Schopmans
Birgit Schopmans
Foto: bifos

Kassel (kobinet) Birgit Schopmans wurde 1965 geboren und ist als Beraterin und Peer-Counselerin beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel tätig. Sie hat seit ihrer Geburt eine fortschreitende Sehbehinderung, die mit Anfang 30 zur Erblindung führte. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend sowie ihrem Engagement für verschiedene Initiativen und Interessengemeinschaften wie den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter.

Nach der Bluttat im Oberlinhaus

Foto zeigt Ausschnitt aus einem MAZ-Artikel
Ausschnitt aus der MAZ vom 7./8. August
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Warum der Bluttat vom 28. April in einem Heim des traditionsreichen Oberlinhauses ist ein viertel Jahr später nicht aufgeklärt. Eine Pflegerin im Thusnelda-von-Saldern-Haus hat vier ihr anvertraute Menschen getötet und eine Bewohnerin des Wohnheims schwer verletzt. Sie befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Ihr wurde nach der Tat fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht Potsdam hat den Prozess um die Kündigung ausgesetzt. Der Richter wollte vor einer Entscheidung den Ausgang des Strafverfahrens abwarten, berichtet heute die Potsdamer Allgemeine Zeitung.

Rundfunkbeitrag kann erhöht werden

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Im Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags haben die Öffentlich-Rechtlichen mit ihrer Verfassungsbeschwerde einen Erfolg erzielt. Vorläufig soll der Rundfunkbeitrag auf monatlich 18,36 Euro steigen, berichtet heute die tagesschau über einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts.

Öffentlicher Nahverkehr barrierefrei?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr werden nach Einschätzung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) nicht erreicht. Die nächste Bundesregierung müsse zusammen mit den Bundesländern konkrete Schritte unternehmen.

Jürgen Dusel zur Politik in dieser Legislaturperiode

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Im Gespräch mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten zieht Jürgen Dusel eine kurze Bilanz über die Behindertenpolitik in dieser Legislaturperiode und benennt dabei Kritik und Lob.

Notenwechsel aus dem Jahr 1982

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Kurz vor seinem Urlaub hat der Chronist der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben noch mal in alten Quellen gestöbert und ist dabei auf einen bemerkenswerten „Notenwechsel“ aus dem Jahre 1982 gestoßen. Dabei ging es u.a. um den Widerstand gegen Sondereinrichtungen in Bremen.