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Vom „Quälebus“ zu BerlMobil

Foto zeigt Ausschnitt aus der BBZ vom September 2021
Neuer Betreiber des Sonderfahrdienstes vorgestellt
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner Telebus wurde früher von seinen behinderten Fahrgästen mitunter als „Quälebus“ bezeichnet. Probleme mit dem Sonderfahrdienst gab es immer wieder. Ab dem 1.Oktober soll nun BerlMobil alles richten. Der Name steht für Berlin und Mobil sein. Die Berliner Behindertenzeitung (BBZ) interviewte Valerie von der Tann, die das Geschäft des neuen Betreibers ViaVan in Deutschland leitet.

kobinet-Monatsrückblick für August 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) Die Episode 18 des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) vom Inklusionator Sascha Lang bietet einen Monatsrückblick mit Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im August 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. Unter dem Titel „Wenn Gleichstellung und Lufthansa kollidieren“greift Sascha Lang zum Beispiel die diskriminierenden Erfahrungen auf, die Andrea Schatz bei einem Flug mit der Lufthansa erleben musste und über die die kobinet-nachrichten berichteten.

Zeitzeugin Barbara Stötzer-Manderscheid berichtete

Bild von Barbara Stötzer-Manderscheid
Barbara Stötzer-Manderscheid
Foto: privat

Jena (kobinet) Barbara Stötzer-Manderscheid, 1953 in Südthüringen geboren und im Oktober 2016 verstorben, war eine wichtige Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Infolge einer Muskelerkrankung nutzte sie seit 1984 einen Rollstuhl. Sie studierte in der DDR Informationswissenschaften, nach der Wende Sozialarbeit und absolvierte u.a. von 1994-1996 die erste Staffel der Peer-Counseling-Ausbildung (ISL). Ein Zeitzeuginnen-Interview mit Barbara Stötzer-Manderscheid wurde vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Rahmen eines Zeitzeug*innen-Projektes durchgeführt und dokumentiert.

Bahnkunden an Lokführer

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bahnkunden-Verband DBV bedauert heute, dass die Lokführer-Gewerkschaft GdL das neue Angebot der Bahn abgelehnt hat und den Streik fortsetzt. Von dem Lokführer-Streik sind auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände betroffen.

Wiebke Richter will sich im Bundestag für Inklusionsvorbehalt einsetzen

Wiebke Richter bei ihrer Online-Rede zur Kandidatur
Wiebke Richter
Foto: Wiebke Richter

Regensburg (kobinet) Das Stadtratsmitglied Wiebke Richter aus Regensburg wurde auf Platz 23 der bayerischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl gewählt und hat damit Chancen als Rollstuhlnutzerin im nächsten Bundestag vertreten zu sein. kobinet-Redakteur sprach mit ihr über ihren Wahlkampf und ihre Ziele. Sie will u.a. für einen Inklusionsvorbehalt streiten, wenn sie die Chance bekommt, im neuen Bundestag vertreten zu sein.

Dobrindt gegen Rente mit 68, 69 oder 70

Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Alexander Dobrindt und Verena Bentele
Foto: Jörg Koch

München (kobinet) Der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl, Alexander Dobrindt, hat der Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68, 69 oder 70 Jahre eine klare Absage erteilt: „Ich halte diese Ideen, die immer an dem Renteneintrittsalter schrauben und die regelmäßig in der Öffentlichkeit auftauchen, für relativ einfallslos“, sagte Dobrindt im Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele. Stattdessen plädierte er für das Konzept einer „Generationenrente“.

Zeitzeugin Petra Stephan berichtet

Petra Stephan mit ihrem E-Rollstuhl
Petra Stephan mit ihrem E-Rolli
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Petra Stephan, geboren 1953 in Medingen im Landkreis Dresden, ist Psychologin. Sie kam mit einer beidseitigen Hüftdysplasie zur Welt sowie der Muskelerkrankung Myotonia congenita und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon früh weckte ihr Elternhaus mit mehreren Generationen und angeschlossener Bäckerei ihr Interesse an Menschen und Geschichten. Sie bekam zunächst Hausunterricht, lebte als ‚Schüler-Patientin‘ u.a. in der orthopädischen Klinik in Birkenwerder bei Berlin, wo sie auch Abitur machte. Sie studierte Klinische Psychologie an der Humboldt-Universität und arbeitete ab 1976 in der Nervenklinik für Psychiatrie und Neurologie an der Charité als Fachpsychologin der Medizin und Dozentin.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Petra Stephan.

Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Lufthansa

Ein Contianer für Rollstühle auf dem Band zum Laderaum
Rollstuhl-Box
Foto: Andrea Schatz

Berlin (kobinet) Andrea Schatz hat Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Lufthansa erhoben, weil die Fluggesellschaft, ihr trotz gültiger Bordkarte und erteilter Transportgenehmigung ihres Rollstuhls die Beförderung verweigerte.

5. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Zeichnung von Daniel Büter
Zeichnung von Daniel Büter
Foto: Kellerkinder

Berlin (kobinet) „Gebärdensprachdolmetschung, Untertitelung, Audiodeskription und Leichte Sprache werden in allen Bereichen der Kommunikation und der Medien selbstverständlich umgesetzt.“ So lautet das fünfte der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Daniel Büter vom Deutschen Gehörlosen-Bund (DGB) das fünfte Gebot vorträgt.

Finale Veranstaltung des partizipativen Landschaftstrialogs Psychiatrie und psychosoziale Versorgung

Logo vom Landschaftstrialog
Partizipativer Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung
Foto: Kellerkinder e.V.

Berlin (kobinet) Es ist soweit: nach 1 ½ Jahren spannenden Diskussionen und vielfältigen Austausch geht der partizipative Landschaftstrialog Psychiatrie und psychosoziale Versorgung in die finale Veranstaltung am Freitag den 27.August.

4. behindertenpolitisches Gebot zur Bundestagswahl

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) „Digitalisierung wird barrierefrei umgesetzt. Digitale Teilhabe wird für alle Menschen möglich gemacht.“ So lautet das vierte, der insgesamt 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik zur Bundestagswahl, die von der LIGA Selbstvertretung veröffentlicht wurden. Der Verein Kellerkinder hat in Zusammenarbeit mit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das Video veröffentlicht, auf dem Jessica Schröder von der ISL das vierte Gebot in herkömmlicher und in Leichter Sprache vorträgt.

Zeitzeuge Lothar Schwalm berichtet

Bild von Lothar Schwalm
Lothar Schwalm
Foto: bifos

Mainz (kobinet) „Lothar Schwalm wurde 1968 in Kassel geboren. Er ist Sozialarbeiter und Peer Counselor, ISL e.V.. Als Kind lebte er vier Jahre lang mit seiner Familie in Afghanistan, mit zehn Jahren kehrten sie nach Kassel zurück. Seit seinem dritten Lebensjahr lebt er mit dem Tourette-Syndrom (neuro-psychiatrische Erkrankung mit unwillkürlichen motorischen und vokal-sprachlichen Tics), das aber erst diagnostiziert wurde, als er schon 18 war. Nach dem Abitur studierte er in Kassel Sozialwesen. Dort engagierte er sich im Autonomen Behindertenreferat des AStA und kam zur Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. In Kassel und später in Mainz war er dann mehr als zehn Jahre lang Mitorganisator des jährlichen bundesweiten Protesttags für die Gleichstellung behinderter Menschen.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Lothar Schwalm.

Pop-Kultur-Festival in Berlin

Foto zeigt Mitwirkende des Festivals
Gelebte Inklusion in der Kulturbrauerei
Foto: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Das Pop-Kultur-Festival vom 25. bis 28. August in der Berliner Kulturbrauerei findet drinnen, draußen und auch digital statt. Das im Jahr 2015 ins Leben gerufene Festival bietet in seiner diesjährigen Ausgabe eine Mischung aus Outdoor- und Indoor-Konzerten sowie ein digitales Angebot.

Menschenrechte – We the 15

Grafik zeigt Banner der Menschenrechtskampagne
Sportlerin auf dem Banner von WeThe15
Foto: WeThe15

Berlin (kobinet) Kurz vor der Paralympics-Eröffnungsfeier startet eine global konzertierte Menschenrechtskampagne, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzt, berichtet heute der Deutschlandfunk

Für ein gemeinschaftliches und achtsames Miteinander im Sinne der Menschenrechte

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Beim letzten Jahresempfang in dieser Legislaturperiode des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen betonte Jürgen Dusel die Wichtigkeit des gemeinschaftlichen und achtsamen Miteinanders von allen Menschen und zog zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Sprecher*innen des Deutschen Behindertenrates eine Bilanz über Erreichtes und das, was es behindertenpolitisch noch zu tun gibt. Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die Online-Veranstaltung am 17. August verfolgt und berichtet für die kobinet-nachrichten darüber.

Demos vor der Bundestagswahl

Grafik zeigt Demo-Banner gegen Mietenwahnsinn
Berliner Demo gegen Mietenwahnsinn
Foto: Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn Berlin

Berlin (kobinet) Zwei große Demonstrationen für die Daseinsvorsorge benachteiligter Menschen in Deutschland finden in Berlin vor der Bundestagswahl statt

Was macht die Pandemie mit uns?

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Was macht die Pandemie mit uns?“ Dieser Frage geht Ninia LaGrande im neuesten Podcast All Inclusive der Aktion Mensch im Gespräch mit der Psychologin Helen Fares über geistige Gesundheit in der Pandemie nach.

Zeitzeugin Sabine Schulze berichtet

Bild von Sabine Schulze
Sabine Schulze
Foto: privat

Hamburg (kobinet) „Sabine Schulze ist 1962 geboren. Sie ist durch Contergan geschädigt worden und hat deswegen stark verkürzte Arme mit drei Fingern auf der rechten Seite und zwei Fingern auf der linken Seite. Sabine Schulze studierte in Heidelberg Sozialarbeit und zog 1985 nach Hamburg, wo sie heute noch lebt und als Peer Counselorin und WenDo Trainerin arbeitet. Sie hat eine Tochter, die sie auch mal gerne auf eine ihrer zahlreichen Reisen mitnimmt.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Sabine Schulze.

Impfparty in Berlin

Foto zeigt Journalist mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bis Mitternacht soll heute die erste Berliner Impfparty gehen: Spontanimpfen ohne Termin, aber mit Clubmusik im Corona-Impfzentrum in der Arena. Eine hohe Impfquote unter Nachtschwärmern sei wichtig, meint die Clubcommission. DJs, die in Impfzentren beschäftigt waren, legen an drei Abenden auf.

Zeitzeugin Birgit Schopmans berichtet

Birgit Schopmans
Birgit Schopmans
Foto: bifos

Kassel (kobinet) Birgit Schopmans wurde 1965 geboren und ist als Beraterin und Peer-Counselerin beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in Kassel tätig. Sie hat seit ihrer Geburt eine fortschreitende Sehbehinderung, die mit Anfang 30 zur Erblindung führte. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend sowie ihrem Engagement für verschiedene Initiativen und Interessengemeinschaften wie den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter.

Nach der Bluttat im Oberlinhaus

Foto zeigt Ausschnitt aus einem MAZ-Artikel
Ausschnitt aus der MAZ vom 7./8. August
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Warum der Bluttat vom 28. April in einem Heim des traditionsreichen Oberlinhauses ist ein viertel Jahr später nicht aufgeklärt. Eine Pflegerin im Thusnelda-von-Saldern-Haus hat vier ihr anvertraute Menschen getötet und eine Bewohnerin des Wohnheims schwer verletzt. Sie befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Ihr wurde nach der Tat fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht Potsdam hat den Prozess um die Kündigung ausgesetzt. Der Richter wollte vor einer Entscheidung den Ausgang des Strafverfahrens abwarten, berichtet heute die Potsdamer Allgemeine Zeitung.

Rundfunkbeitrag kann erhöht werden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Im Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags haben die Öffentlich-Rechtlichen mit ihrer Verfassungsbeschwerde einen Erfolg erzielt. Vorläufig soll der Rundfunkbeitrag auf monatlich 18,36 Euro steigen, berichtet heute die tagesschau über einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts.

Öffentlicher Nahverkehr barrierefrei?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr werden nach Einschätzung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) nicht erreicht. Die nächste Bundesregierung müsse zusammen mit den Bundesländern konkrete Schritte unternehmen.

Jürgen Dusel zur Politik in dieser Legislaturperiode

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Im Gespräch mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten zieht Jürgen Dusel eine kurze Bilanz über die Behindertenpolitik in dieser Legislaturperiode und benennt dabei Kritik und Lob.

Notenwechsel aus dem Jahr 1982

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Kurz vor seinem Urlaub hat der Chronist der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben noch mal in alten Quellen gestöbert und ist dabei auf einen bemerkenswerten „Notenwechsel“ aus dem Jahre 1982 gestoßen. Dabei ging es u.a. um den Widerstand gegen Sondereinrichtungen in Bremen.

kobinet-Monatsrückblick auf Juli 2021 im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) Im Rahmen des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) bietet Sascha Lang auch für den zu Ende gegangenen Monat einen Monatsrückblick im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im Juli 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. DieTour der Armut, die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, der Überflieger im paralympischen Sport Markus Rehm, die anstehenden Wahlen sowie eine großartige Fotostrecke und ein Artikel von Franz Josef Hanke sind einige Themen, die im Monatsrückblick besprochen wurden.

Mheddin Saho: Ich will einfach in Ruhe und ohne Angst leben können

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „2014 ist Mheddin Saho aus Syrien geflüchtet. Er ist seit seiner Geburt blind. Alleine die Tatsache, dass er als Mann geboren wurde, gab ihm die Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Jetzt lebt er seit 3 Jahren in Deutschland, kam über die Türkei und Spanien und droht jetzt wegen dem Dublin-Abkommen abgeschoben zu werden. Dabei wäre Mheddin Saho ein fast fertig studierter Sprachwissenschaftler“, heißt es in der Ankündigung der neuesten Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang sprach dabei mit Mheddin Saho über die Flucht als blinde Person, der Grund seiner Abschiebung und über sein Leben.

Heute vor 80 Jahren wurde Elfriede Lohse-Wächtler von den Nazis ermordet

Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Zum 80. Todestag von Elfriede Lohse-Wächtler, die um 1930 in Hamburg als Künstlerin Anerkennung fand und zehn Jahre später, am 31. Juli 1940, infolge der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion T4 ermordet wurde hat der Journalist Christian Mürner den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Zeitzeugin Evelyn Schön berichtet

Evelyn Schön
Evelyn Schön
Foto: bifos

Hamburg (kobinet) „Evelyn Schön wurde 1971 in Rheine in Westfalen geboren. Sie ist von Geburt an querschnittgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Sie studierte Soziale Arbeit in Bochum und engagierte sich dort in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Nach dem Studium wurde sie leitende Mitarbeiterin in einem EU-Projekt Peer Counseling in (WfbM sind teilstationär) stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie unterstützte die Mitarbeiter der WfbMs oder Bewohner*innen der Wohnheime bei ihrem Anliegen aus dem Wohnheim auszuziehen. Heute arbeitet sie als Beraterin für behinderte Menschen (Peer Counselor) und für nichtbehinderte Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Evelyn Schön, in dem diese über ihre Erfahrungen berichtet.

Ulla Schmidt zur Behindertenpolitik in dieser Legislaturperiode

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, zieht im Interview mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten Bilanz über die derzeitige Wahlperiode des Deutschen Bundestages und äußert dabei auch Kritik an der Behindertenpolitik der Bundesregierung. Dabei geht es u.a. auch um den Umgang mit der Corona-Pandemie in der Behindertenhilfe.

Inklusion als Menschenrecht sicherstellen

Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) „Lasst Menschen im Rollstuhl nicht vor 6 Uhr am ICE auf dem Bahnsteig ohne Einstiegshilfe stehen, sondern veranlasst den Bau stufenloser Züge. Lasst Apps auf dem Smartphone so programmieren, dass blinde Menschen alleine eine Pizza bestellen können. Hört auf damit, neue Sonderschulen, Behindertenwerkstätten und Wohnheime zu bauen – in denen am Ende gefoltert und gemordet wird“, so lautet der Appell von Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in seinem Gastkommentar für die taz in deren Reihe zu Diversity.

Smartphone-Schulungen für Menschen mit einer Hörbehinderung

Gruppe älterer Menschen vor einer Tafel mit Lehrer
1Schritt für Schritt können die Teilnehmenden die Gesten des Referenten nachmachen.
Foto: Kommune Inklusiv Erlangen Elias Hesselt

Berlin (kobinet) Wie sah jetzt nochmal das Zeichen aus, das mich ohne Kabel mit dem Internet verbindet? Und wie komme ich nochmal zu den Einstellungen? Die Meisten kommen mit ihrem Smartphone gut zurecht, ohne viel darüber nachzudenken. Viele sind seit Jahren damit vertraut, die sogenannten „Digital Natives“ sogar damit aufgewachsen.

Gastbeitrag von Elias Hesselt

Lob und Kritik an die Politik

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In einem gut 8minütigen Interview mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten reflektiert die Präsidentin des Sozialverband VdK die endende Wahlperiode und übt Lob und Kritik an der Politik. Barrierefreiheit ist und bleibe beispielsweise ein wichtiges Thema.

IGEL-Podcast: Wie leben behinderte Menschen in anderen Ländern

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie leben Menschen mit Behinderung in anderen Ländern?“ Das wollte Jessica Schröder wissen. Sie ist seit Geburt erblindet und bereiste bereits viele Länder. Neben ihren Aktivitäten beim Deutschen Blinden und Sehbehinderten Verband als Jugendreferentin und Referentin für Internationales, begleitet sie nun seit April 2020 ein Projekt der Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zur Stärkung der Rechte von Menschen Mit Behinderung. In der neuesten Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) spricht Sascha Lang mit Jessica Schröder über ihre Aufenthalte in Indien und Myanmar, das Thema Europa, Barrierefreiheit und wie man Menschen mit Behinderung stark für ihre Rechte machen kann.

Unheimlich heimlich: Tödliche Heime und „Präklinische Triage“

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) „Inklusion ist ein Menschenrecht. Für manche Menschen ist die Heimunterbringung während der Pandemie zur tödlichen Falle geworden.“ Dies schreibt der Journalist Franz-Josef Hanke in seinem heutigen Beitrag für die kobinet-nachrichten, in dem er sich mit tödlichen Heimen und der präklinischen Triage beschäftigt.

Zeitzeugin Michaela Schadeck berichtet

bifos Logo
Logo des bifos
Foto: bifos

Heidelberg (kobinet) Michaela Schadeck wurde 1968 geboren, ist Sozialarbeiterin und lebt in Heidelberg. Sie hat eine Infantile Cerebralparese (Spastische Lähmung) und ist daher seit ihrer Geburt fast rund um die Uhr auf Pflege und Assistenz angewiesen. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) spricht sie über ihren Lebensweg und ihre Erfahrungen, unter anderem über den großen Schritt, den ihre Entscheidung zum Studium für sie darstellte. Damals zog sie von ihrem Geburtsort, einem Dorf in Bayern, in die Universitätsstadt Heidelberg und lebte dort erstmals außerhalb der elterlichen Obhut.

Antiquiertes Menschenbild in der Außerklinischen Intensivpflege

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Der Gesetzgeber beauftragte den G-BA bis Ende Oktober 2021 die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) zum Intensivpflege-Stärkungsgesetz (IPReG), zu erarbeiten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) liest darin vor allem ein antiquiertes Menschenbild, wenn es darum geht, außerklinische Intensivpflege zukünftig umzusetzen.

Weitspringer Rehm außer Konkurrenz

Foto zeigt Markus Rehm
Markus Rehm
Foto: Bin Truong/DBS

Berlin (kobinet) Markus Rehm gehört zum 134-köpfigen deutschen Team für die Paralympics vom 24. August bis 5. September in Tokio. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS will der Weitspringer zuvor schon einen Olympia-Start erreichen.

Unwetterkatastrophe in Deutschland

Foto zeigt Panzer der Bundeswehr
Katastrophenhilfe der Bundeswehr im schwer zerstörten Ahrtal
Foto: Bundeswehr/Christopher Preloznik

Berlin (kobinet) Bei der schwersten Unwetterkatastrophe in Deutschland sind mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Sintflutartige Regenfälle haben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Verwüstungen mit unermesslichen Schäden angerichtet. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach heute im Katastropengebiet mit Flutopfern und Rettungskräften.