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kobinet-Monatsrückblick auf Juli 2021 im IGEL-Podcast

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Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) Im Rahmen des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) bietet Sascha Lang auch für den zu Ende gegangenen Monat einen Monatsrückblick im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im Juli 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren. DieTour der Armut, die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, der Überflieger im paralympischen Sport Markus Rehm, die anstehenden Wahlen sowie eine großartige Fotostrecke und ein Artikel von Franz Josef Hanke sind einige Themen, die im Monatsrückblick besprochen wurden.

Mheddin Saho: Ich will einfach in Ruhe und ohne Angst leben können

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
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Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „2014 ist Mheddin Saho aus Syrien geflüchtet. Er ist seit seiner Geburt blind. Alleine die Tatsache, dass er als Mann geboren wurde, gab ihm die Möglichkeit eine Schule zu besuchen. Jetzt lebt er seit 3 Jahren in Deutschland, kam über die Türkei und Spanien und droht jetzt wegen dem Dublin-Abkommen abgeschoben zu werden. Dabei wäre Mheddin Saho ein fast fertig studierter Sprachwissenschaftler“, heißt es in der Ankündigung der neuesten Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang sprach dabei mit Mheddin Saho über die Flucht als blinde Person, der Grund seiner Abschiebung und über sein Leben.

Heute vor 80 Jahren wurde Elfriede Lohse-Wächtler von den Nazis ermordet

Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Selbstporträt von Elfriede Lohse-Wächtler
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Zum 80. Todestag von Elfriede Lohse-Wächtler, die um 1930 in Hamburg als Künstlerin Anerkennung fand und zehn Jahre später, am 31. Juli 1940, infolge der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion T4 ermordet wurde hat der Journalist Christian Mürner den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Zeitzeugin Evelyn Schön berichtet

Evelyn Schön
Evelyn Schön
Foto: bifos

Hamburg (kobinet) „Evelyn Schön wurde 1971 in Rheine in Westfalen geboren. Sie ist von Geburt an querschnittgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Sie studierte Soziale Arbeit in Bochum und engagierte sich dort in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Nach dem Studium wurde sie leitende Mitarbeiterin in einem EU-Projekt Peer Counseling in (WfbM sind teilstationär) stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie unterstützte die Mitarbeiter der WfbMs oder Bewohner*innen der Wohnheime bei ihrem Anliegen aus dem Wohnheim auszuziehen. Heute arbeitet sie als Beraterin für behinderte Menschen (Peer Counselor) und für nichtbehinderte Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe.“ So heißt es zum Zeitzeuginnen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Evelyn Schön, in dem diese über ihre Erfahrungen berichtet.

Ulla Schmidt zur Behindertenpolitik in dieser Legislaturperiode

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, zieht im Interview mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten Bilanz über die derzeitige Wahlperiode des Deutschen Bundestages und äußert dabei auch Kritik an der Behindertenpolitik der Bundesregierung. Dabei geht es u.a. auch um den Umgang mit der Corona-Pandemie in der Behindertenhilfe.

Inklusion als Menschenrecht sicherstellen

Alexander Ahrens
Alexander Ahrens
Foto: Franziska Vu

Berlin (kobinet) „Lasst Menschen im Rollstuhl nicht vor 6 Uhr am ICE auf dem Bahnsteig ohne Einstiegshilfe stehen, sondern veranlasst den Bau stufenloser Züge. Lasst Apps auf dem Smartphone so programmieren, dass blinde Menschen alleine eine Pizza bestellen können. Hört auf damit, neue Sonderschulen, Behindertenwerkstätten und Wohnheime zu bauen – in denen am Ende gefoltert und gemordet wird“, so lautet der Appell von Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in seinem Gastkommentar für die taz in deren Reihe zu Diversity.

Smartphone-Schulungen für Menschen mit einer Hörbehinderung

Gruppe älterer Menschen vor einer Tafel mit Lehrer
1Schritt für Schritt können die Teilnehmenden die Gesten des Referenten nachmachen.
Foto: Kommune Inklusiv Erlangen Elias Hesselt

Berlin (kobinet) Wie sah jetzt nochmal das Zeichen aus, das mich ohne Kabel mit dem Internet verbindet? Und wie komme ich nochmal zu den Einstellungen? Die Meisten kommen mit ihrem Smartphone gut zurecht, ohne viel darüber nachzudenken. Viele sind seit Jahren damit vertraut, die sogenannten „Digital Natives“ sogar damit aufgewachsen.

Gastbeitrag von Elias Hesselt

Lob und Kritik an die Politik

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) In einem gut 8minütigen Interview mit den EU-Schwerbehinderung Nachrichten reflektiert die Präsidentin des Sozialverband VdK die endende Wahlperiode und übt Lob und Kritik an der Politik. Barrierefreiheit ist und bleibe beispielsweise ein wichtiges Thema.

IGEL-Podcast: Wie leben behinderte Menschen in anderen Ländern

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Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie leben Menschen mit Behinderung in anderen Ländern?“ Das wollte Jessica Schröder wissen. Sie ist seit Geburt erblindet und bereiste bereits viele Länder. Neben ihren Aktivitäten beim Deutschen Blinden und Sehbehinderten Verband als Jugendreferentin und Referentin für Internationales, begleitet sie nun seit April 2020 ein Projekt der Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zur Stärkung der Rechte von Menschen Mit Behinderung. In der neuesten Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) spricht Sascha Lang mit Jessica Schröder über ihre Aufenthalte in Indien und Myanmar, das Thema Europa, Barrierefreiheit und wie man Menschen mit Behinderung stark für ihre Rechte machen kann.

Unheimlich heimlich: Tödliche Heime und „Präklinische Triage“

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) „Inklusion ist ein Menschenrecht. Für manche Menschen ist die Heimunterbringung während der Pandemie zur tödlichen Falle geworden.“ Dies schreibt der Journalist Franz-Josef Hanke in seinem heutigen Beitrag für die kobinet-nachrichten, in dem er sich mit tödlichen Heimen und der präklinischen Triage beschäftigt.

Zeitzeugin Michaela Schadeck berichtet

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Foto: bifos

Heidelberg (kobinet) Michaela Schadeck wurde 1968 geboren, ist Sozialarbeiterin und lebt in Heidelberg. Sie hat eine Infantile Cerebralparese (Spastische Lähmung) und ist daher seit ihrer Geburt fast rund um die Uhr auf Pflege und Assistenz angewiesen. Im Zeitzeuginnen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) spricht sie über ihren Lebensweg und ihre Erfahrungen, unter anderem über den großen Schritt, den ihre Entscheidung zum Studium für sie darstellte. Damals zog sie von ihrem Geburtsort, einem Dorf in Bayern, in die Universitätsstadt Heidelberg und lebte dort erstmals außerhalb der elterlichen Obhut.

Antiquiertes Menschenbild in der Außerklinischen Intensivpflege

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Der Gesetzgeber beauftragte den G-BA bis Ende Oktober 2021 die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) zum Intensivpflege-Stärkungsgesetz (IPReG), zu erarbeiten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) liest darin vor allem ein antiquiertes Menschenbild, wenn es darum geht, außerklinische Intensivpflege zukünftig umzusetzen.

Weitspringer Rehm außer Konkurrenz

Foto zeigt Markus Rehm
Markus Rehm
Foto: Bin Truong/DBS

Berlin (kobinet) Markus Rehm gehört zum 134-köpfigen deutschen Team für die Paralympics vom 24. August bis 5. September in Tokio. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS will der Weitspringer zuvor schon einen Olympia-Start erreichen.

Unwetterkatastrophe in Deutschland

Foto zeigt Panzer der Bundeswehr
Katastrophenhilfe der Bundeswehr im schwer zerstörten Ahrtal
Foto: Bundeswehr/Christopher Preloznik

Berlin (kobinet) Bei der schwersten Unwetterkatastrophe in Deutschland sind mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Sintflutartige Regenfälle haben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Verwüstungen mit unermesslichen Schäden angerichtet. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach heute im Katastropengebiet mit Flutopfern und Rettungskräften.

Zeitzeuge Dr. Faraj Remmo berichtet

Dr. Faraj Remmo
Dr. Faraj Remmo
Foto: bifos

Bielefeld (kobinet) Dr. Faraj Remmo wurde 1969 in Beirut im Libanon geboren und ist ursprünglich kurdischer Abstammung. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich „Diversity und Inklusion“ an der Universität Bielefeld; im Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL). Mit 15 Jahren kam er als Bürgerkriegsflüchtling und Asylbewerber dauerhaft nach Berlin. Seit einem Badeunfall mit 20 Jahren ist er querschnittgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Nach dem Unfall holte er sämtliche Schulabschlüsse nach, studierte Pädagogik und Soziologie an der Universität Bielefeld und schlug eine wissenschaftliche Laufbahn ein. Zehn Jahre war er auch sachkundiger Bürger im Integrationsamt der Stadt Bielefeld.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Dr. Faraj Remmo, in dem dieser über seine Erfahrungen berichtet.

Blind studieren

Foto zeigt zwei Frauen am Computer mit Braille-Zeile
Computerarbeit mit Braille-Zeile
Foto: DBSV/Friese

Berlin (kobinet) Nach erfolgreichem Studium arbeiten blinde Menschen in vierlerlei Berufen. Der Computer gehört in Ausbildung und Beruf dazu. Verbände und Initiativen unterstützen. Ein virtuelles Orientierungsseminar im Oktober kann für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und andere Studieninteressierte interessant sein.

Baerbock will Rückzahlung der Corona-Kredite auf 50 Jahre strecken

Annalena Baerbock im Gespräch mit Verena Bentele
Annalena Baerbock im Gespräch mit Verena Bentele
Foto: Peter Himsel

Berlin (kobinet) Annalena Baerbock, die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, erteilt einer einmaligen Vermögensabgabe zur Finanzierung der Corona-Kosten eine Absage: „Aus meiner Sicht ist es mit Blick auf die Corona-Kredite einfacher und schneller hinzubekommen, wenn man einfach die Tilgung streckt.“ Die Spitzenkandidatin der Grünen war zu Gast in einer Sonderausgabe des Podcasts der VdK-Präsidentin „In guter Gesellschaft – Bentele hakt nach.“ Das Gespräch wurde auch im Video aufgezeichnet.

Im Comenius-Garten erfahren

Foto zeigt Denkmal im Comenius-Garten
Comenius-Denkmal von 1992 des Bildhauers Josef Vajce
Foto: sch

Berlin (kobinet) Vor mehr als 300 Jahren flohen protestantische Böhmen vor Verfolgung aus ihrer Heimat. Im Berliner Multikulti-Bezirk Neukölln sind ihre Spuren bis heute sichtbar. Der Comenius-Garten am Böhmischen Dorf (Český Ryksdorf) ist bei integrativen Kindergärten beliebt.

Zeitzeuge Tobias Reinarz berichtet

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Jena (kobinet) „Tobias Reinarz ist im Jahr 1953 geboren und bekam im Alter von drei Jahren Kinderlähmung. Sein Gesundheitszustand war das erste halbe Jahr danach sehr kritisch. Mit Beginn des Studium der Psychologie engagierte er sich über 25 Jahre für die ‚Selbstbestimmt-Leben-Bewegung‘ u.a als Geschäftsführer des ZSL Köln. Heute arbeitet er als Psychoanalytiker in eigener Praxi und lebt mit seiner Familie auf dem Lande.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Tobias Reinarz, in dem dieser über seine Erfahrungen berichtet.

Zeitzeuge Ralph Raule berichtet

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Foto: bifos

Hamburg (kobinet) „Ralph Raule wurde 1966 in Wiesbaden geboren und ist Sozialunternehmer und Behindertenpolitiker. Infolge einer Erkrankung in seiner Kindheit wurde er gehörlos und besuchte eine Gehörlosen- und Schwerhörigen-Schule. Nach dem Abitur machte er zunächst eine Ausbildung zum Diplom-Kaufmann und studierte dann an der Universität Mainz und der Fern-Universität Hagen Betriebswirtschaftslehre. Seit der Mitgründung des im Sinne inklusiver Arbeitsmarktpolitik geführten Sozialunternehmens Gebärdenwerk GmbH (‚Die Spezialisten für Gebärdensprache‘) 2003 setzt er sich für die Verbreitung der Gebärdensprache und das Recht hörbehinderter Menschen auf Gebärdendolmetscher ein.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Ralph Raule, in dem dieser über seine Erfahrungen berichtet.

Impfnachweis im Handy

Foto zeigt Muster-Handy mit Impfnachweisi
Impfschutz gegen Corona im Handy
Foto: RKI

Berlin (kobinet) Einfach. Sicher. Papierlos. So wirbt das Robert Koch-Institut für den digitalen Impfpass. Sein Server schien heute, wieder stark in Anspruch genommen zu sein. Doch nach wenigen Minuten in meiner Marzahner Apotheke wird nun der SARS-Cov-2 Impfschutz von der Corona Warn-App in meinem Mobiltelefon angezeigt.

Buch vorgestellt: Blind mit Kind von Hannah Reuter

Ansicht des Buches "Blind mit Kind"
Buntes Buchcover, darauf der Text „Hannah Reuter: Blind mit Kind“ und viele Silhouetten von Menschen und Hunden in grün, rot, gelb, blau und pink in verschiedenen Farbabstufungen. Die Silhouetten überschneiden sich und gehen ineinander über, sodass ein buntes Wirrwarr entsteht.
Foto: w_orten & meer gmbh verlag für verbindendes diskriminierungskritisches handeln

Berlin (kobinet) Der Verlag w_orten & meer gmbh, verlag für verbindendes diskriminierungskritisches handeln www.wortenundmeer.de bat uns, dieses Buch bekannt zu machen. Der Text stammt vom Verlag w_orten & meer.

Zeitzeugin Doris Mischon-Vosselmann berichtet

Bild von Doris Mischon-Vosselmann
Doris Mischon-Vosselmann
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Doris Mischon-Vosselmann ist 1949 in Bad Bergzabern in der Pfalz geboren und im Alter von sieben Jahren an Polio erkrankt. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie auf dem elterlichen Bauernhof. Nach dem Abitur über den zweiten Bildungsweg studierte sie Germanistik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in Mainz und Berlin. Von 1980 an war sie als Lehrerin in Berlin tätig, die letzten Jahre als stellvertretende Schulleiterin an einem Gymnasium in Berlin Neukölln. Seit August 2015 ist sie im Ruhestand. In ihrem Zeitzeuginnen-Interview für das Zeitzeugen-Projekt des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) berichtet sie über ihren beruflichen Weg, gesellschaftliche Barrieren sowie die Notwendigkeit, gefordert und gefördert worden zu sein.

Gesundheitsminister bleibt unter Kritik

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht in den Medien weiter unter Kritik. Der Leiter des Ministeriums erweise sich immer wieder als optimierungsbedürftig, meint heute die Berliner Zeitung.

Masken-Affäre im Bundestag

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

Berlin (kobinet) Die aktuelle Stunde über vermeintlich minderwertige Corona-Schutzmasken hat heute im deutschen Bundestag behinderte Beobachter nicht viel klüger gemacht. Sachliche Aufklärung ist weiter nötig.

Spahns Politik gefährlich

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zum Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, unzureichend geprüfte Corona-Masken unter anderem an Menschen mit Behinderung zu verteilen, erklärt Corinna Rüffer heute, seine Corona-Politik sei eine Gefahr für Menschen mit Behinderungen.

Ernste Bedenken

Foto zeigt Raul Krauthausen und Jens Spahn
Ernste Bedenken vorgetragen
Foto: Anne Gersdorff

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht nach fragwürdigen Vorgängen um minderwertige Corona-Masken weiter unter Kritik. Vom Koalitionspartner SPD und aus der Opposition wird dem Minister Fehlverhalten vorgeworfen. Bundeskanzlerin und Kanzlerkandidat der Union verteidigen heute ihren Parteifreund. Die emanzipierte Behindertenbewegung fordert seinen Rücktritt.

Nutzlose Schutzmasken für Behinderte?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn steht unter Kritik, weil massenweise fehlerhafte und nutzlose Masken an sozial benachteiligte und behinderte Menschen ausgegeben werden sollten. „Dreist und ohne Anstand“ nannte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die vom Nachrichtenmagazin Spiegel enthülten Pläne.

Katrin Gensecke: Dieses Mal bin ich selbst die Kandidatin

Porträt von Katrin Gensecke
Bild von Katrin Gensecke
Foto: Susie Knoll

Gersdorf (kobinet) Seit über zehn Jahren hat Katrin Gensecke Kandidat*innen im Wahlkampf unterstützt. Dieses Mal steht sie selbst zur Wahl – nämlich auf dem aussichtsreichen Listenplatz 7 der SPD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag, den 6. Juni. Wie ihr Wahlkampf in Pandemie-Zeiten läuft und welche Erfahrungen sie gemacht hat, schildert Katrin Gensecke im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Zeitzeuge Ottmar Miles-Paul berichtet

Porträt von Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) „Ottmar Miles-Paul (Jahrgang 1964) lebt seit seiner Geburt mit einer Sehbehinderung und wohnt in Kassel. Als ‚Strippenzieher‘ beteiligt er sich immer wieder an Projekten und Kampagnen, war Geschäftsführer der ISL e.V. und Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 2014 arbeitet er für behindertenpolitische Projekte und Kampagnen.“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Ottmar Miles-Paul auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet er über seine vielfältigen Erfahrungen.

kobinet-Monatsrückblick im IGEL-Podcast

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) Die Episode 10 des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) vom Inklusionator Sascha Lang dreht sich um die kobinet Nachrichten, bzw. um einen Monatsrückblick mit Ottmar Miles-Paul über die Berichterstattung in den kobinet nachrichten im Mai 2021 und die Themen, die im letzten Monat behindertenpolitisch relevant waren.

Inklusive Arbeitsmärkte in Krisenzeiten – Ein Gespräch mit Shekulo Tov (Israel)

Logo von Shekulo Tov
Logo von Sheulo Tov
Foto: Shekulo Tov

Berlin (kobinet) Shekulo Tov ist eine über ganz Israel hinweg arbeitende Organisation, die Menschen mit psychosozialen Behinderungen unterstützt ihren Weg in den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsmarkt zu gehen und ein selbstbestimmtes und aktives Leben in der Gemeinschaft zu führen.

Für ihre innovative Arbeit sind sie bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Darüber hinaus bietet Shekulo Tov (zu Deutsch: Alles wird gut) Integrative Unit Model-Strategien und Schulungen an, die international genutzt werden, um inklusive, allgemeine Arbeitsmärkte zu gestalten.

Euthanasie-Mahnmal für Leipzig

Foto zeigt Ursula Heidrich
Ursula Heidrich war Opfer der Nazi-Verbrechen
Foto: LBV

Leipzig (kobinet) Jetzt soll endlich ein Vorhaben verwirklicht werden, das der Leipziger Behindertenverband schon vor 16 Jahren anregte: ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer von Euthanasie der Nazi im Dritten Reich. Es soll in diesem Jahr auf dem Uni-Bildungscampus entstehen. Das teilte Prorektor Professor Thomas Hofsäss der Leipziger Volkszeitung mit.

Berlin so wunderbar

Foto zeigt luca QR
Luca für die Liegewiese an der Spree
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bei sinkenden Corona-Zahlen trafen sich jetzt zwei alte Freunde nach langer Pause am Berliner Hauptbahnhof. Der Zug mit dem Berliner aus Jüterbog kam pünktlich, ebenso die S-Bahn vom Marzahner Springpfuhl. Doch dann begannen die Probleme der beiden „alten Säcke“, wie sich die noch ein wenig aktiven Journalisten selbst gern nennen.

Zeitzeuge Karl-Heinz Miederer berichtet

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Foto: bifos

Erlangen (kobinet) „Karl-Heinz Miederer, geboren 1959, aufgewachsen in ländlicher Region in Franken. Wegen seiner progredienten Muskelatrophie ist er seit seinem 10. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit 15 zog er in ein Internat und besuchte von dort aus das Gymnasium in Altdorf. Er studierte Psychologie in Erlangen und engagierte sich dort in der Studenteninitiative Behinderter (STIB). 1988 wurde er Mitbegründer, dann Vorstand des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. Er widmete sich dem Peer Counseling, Fragen der Assistenz und schließlich dem Zugang behinderter Menschen zum Arbeitsleben, was Ende der 90er Jahre in die Ausgründung der Access GmbH mündete.“ So heißt es zum Zeitzeugen Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Karl-Heinz Miederer auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet er über seine vielfältigen Erfahrungen.

Fußball-EM-Team in Gebärden

Grafik zeigt Poster mit Torhüter Neuer
Poster mit Manuel Neuer
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Mit einem Fußball-Poster in Gebärdensprache wollen die Aktion Mensch und der DFB den inklusiven Fußballgedanken unterstützen. Die Namen der Nationalspieler sind darauf in Gebärden dargestellt. Torhüter Manuel Neuer wird beispielsweise wegen seines Namens mit der Gebärde für „neu“ dargestellt.

Werner Walter nutzt ganzheitlichen Ansatz für seine Referententätigkeit

Werner Walter
Werner Walter
Foto: ISL

Berlin / Kaiserslautern (kobinet) Werner Walter ist sowohl beruflich als auch persönlich eng verbunden mit dem Thema „Leben mit psychischen Beeinträchtigungen“. Diese Perspektive nutzt er, um seine Erfahrungen nicht nur als CASCO-Coach, sondern auch als EX-IN Genesungsbegleiter weiterzugeben und Brücken zu schlagen. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete, führte mit ihm ein Interview über sein Wirken.

Andreas Gursky in Leipzig

Foto zeigt diskutierende Besucher im Museum
Pfingsten in der Andreas-Gursky-Schau
Foto: pinf

Berlin (kobinet) Noch bis zum 22. August ist die Andreas-Gursky-Schau im Leipziger Museum der bildenden Künste zu sehen. Der international renommierte Fotokünstler stellt erstmals in seiner Geburtsstadt aus.

Gendern bei kobinet

Foto zeigt Wolken über dem Kienberg in Berlin-Marzahn
Wolken über Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bei kobinet wird seit einiger Zeit fröhlich gegendert. Beschlossen wurde das nicht, etwa in einer Sitzung der Redaktion oder des Vereins. Das kobinet-Team veröffentlicht gern Informationen und Berichte aus der Szene. Manchen Autorinnen und Autoren ist gendern wichtig. Der Berliner kobinet-Korrespondent warnt heute davor, die deutsche Sprache regulieren zu wollen. Die bisher üblichen Genderzeichen sind bekanntlich nicht barrierefrei.

Zeitzeugin Anneliese Mayer berichtet

Anneliese Mayer
Anneliese Mayer
Foto: privat

Marburg/Lahn (kobinet) Anneliese Mayer, geboren 1957, wuchs in dem bayerischen Dorf Ebersbach in der Nähe von Neu-Ulm auf und lebt heute in Marburg. Seit ihrer Geburt hat sie eine spastische Lähmung. Von Jugend an engagierte sie sich in Behinderteninitiativen, war Mitorganisatorin des Krüppeltribunals 1981 und wurde nach dem Studium der Sozialarbeit Koordinatorin bei der Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise (AG SPAK). In Marburg arbeitete sie ab 1992 beim ambulanten Dienst des Vereins zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (fib e.V.).“ So heißt es zum Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit der mittlerweile im Unruhestand befindlichen Anneliese Mayer auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet sie über ihre vielfältigen Erfahrungen.