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Lockdown leicht gelockert

Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bund und Länder haben beschlossen, den Lockdown in Deutschland mit vorsichtigen Lockerungen bis 28. März fortzuführen. Auf dem Corona-Gipfel im Kanzleramt wurde über einen Stufenplan mit Öffnungsschritten bei mehr Schnelltests und rasch zunehmenden Impfungen gestritten.

Natalie Geese vermittelt gerne Wissen zum Thema Behinderung

Porträt von Natalie Geese
Natalie Geese
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Natalie Geese arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen. Zudem schreibt sie ihre Doktorarbeit an der Universität zu Köln zur Bedeutung der verschiedenen Mobilitätsassistenzen blinder Menschen in sozialen Interaktionen. Als Referentin des Projektes „CASCO – vom Case zum Coach“ bewegt sich thematisch bei ihr vieles im Bereich Selbstbestimmung, Empowerment und Barrierefreiheit. Maria Trümper, die in der Projektkoordination mitwirkte, sprach für die kobinet-nachrichten mit Natalie Geese über ihr Wirken als CASCO-Referentin und eine Reihe anderer Fragen.

Mit dem Dreirad in den Frühling

Foto zeigt Wegweiser
Wegweiser der Dreirad-Gruppe
Foto: Dreirad-Gruppe Hannover

Hannover (kobinet) Zum metereologischen Frühlingsbeginn wurde kobinet auf die Dreirad-Gruppe Hannover aufmerksam gemacht. Ein Wegweiser mit Radwegen in der Region ist auf ihrem facebook-Treff zu sehen. Heidi Kahle und Heino Ehlers fahren begeistert mit dem Dreirad.

Stand der Inklusion in Hessen

Foto von Rika Esser
Foto von Rika Esser
Foto: GIZ

Wiesbaden (kobinet) Seit März 2020 ist Rika Esser die erste hauptamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen im Land Hessen. Ein Blick zurück auf das erste Amtsjahr und auf das, was kommt. Das Interview führte kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

Ich bin ein Glückskind

Foto von Michael Spörke. Er sitzt in der Sahara im Wüstensand bei Sonnenuntergang.
Foto von Michael Spörke. Er sitzt in der Sahara im Wüstensand bei Sonnenuntergang.
Foto: Privat

Ratingen (kobinet) Dr. Michael Spörke, 48 Jahre alt. Abteilungsleiter Sozialpolitik und Kommunales des SOVD, Landesverband Nordrhein-Westfalen.

Ein Mann, der am Ende seines Lebens gerne sagen würde:

„Das war ein geiler Trip.“

Das Portrait schrieb kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

Niemand grillt – Projekt blind BBQ

Bild: Niemand Grillt
Bild: Niemand Grillt
Foto: UNgehindert

Lenggries/Braunschweig (kobinet) Blind grillen, geht das überhaupt? Dieser Frage und noch mehr begegnen den zwei blinden Grillbegeisterten Aytekin Demirbas und Markus Ertl, beide vom Verein UNgehindert, immer wieder. Ja das geht. Und wie. Davon hat sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles Paul selbst bereits überzeugen können und war begeistert. Nun sprach er mit den Blind-Grillern von UNgehindert über’s Grillen und ihr Projekt.

Behindertenaktivisten im Parteivorstand der Linken

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Auf dem virtuellen Parteitag der Linken ist heute die Rostocker Journalistin Margit Glasow erstmals in den Parteivorstand gewählt worden. Ilja Seifert aus Berlin erhielt wieder das Mandat als Mitglied im Vorstand der Linkspartei.

Peter Marx referiert über seine Erfahrungen als Werkstattrat

Porträt von Peter Marx
Peter Marx
Foto: ISL

Berlin/Halberstadt (kobinet) Peter Marx lebt in Sachsen-Anhalt und ist CASCO-Referent der ersten Stunde. Er ist seit 27 Jahren in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) tätig und darüber hinaus sehr aktiv im Werkstattrat. Mit seinen Erfahrungen ist er nicht nur Experte in eigener Sache, sondern nutzt als Basis für seine Fachvorträge rund um das Thema „WfbM“ stets die menschenrechtliche Perspektive. Das Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ ist ein vierjähriges Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 erfolgreich endete. In dieser Zeit wurden insgesamt 32 Menschen mit Behinderungen zu fachlich qualifizierten Referent*innen für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik ausgebildet. Unter http://www.referenten-mit-behinderung.de/ kann man sie für Veranstaltungen, Seminare und Workshops buchen.

Vor digitalem Parteitag der Linken

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Frischen Wind soll im Bundestagswahljahr erstmals ein weibliches Führungsduo in die Linkspartei bringen. Auf dem digitalen Parteitag am 26./27. Februar kandidieren Susanne Hennig-Wellsow (43) aus Thüringen und Janine Wissler (39) aus Hessen. Der Parteitag, der im vergangenen Jahr in Erfurt geplant war, wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben.

Stand der Inklusion in Rheinland-Pfalz

Foto Matthias Rösch mit Alltagsmaske
Foto von Matthias Rösch
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Am 14. März 2021 findet in Rheinland-Pfalz die 18. Landtagswahl statt.

Aus diesem Anlass sprechen wir mit Matthias Rösch, dem Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Rheinland-Pfalz. Er übt sein Amt seit Januar 2013 aus. Eine Zwischenbilanz auf die vergangenen Jahre, und ein Blick in die Zukunft. Das Interview führte kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

Corona-Impfstoff gerecht verteilen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Bundespräsident Steinmeier und der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, fordern mehr Gerechtigkeit bei der globalen Verteilung des Corona-Impfstoffes, berichtet der Deutschlandfunk. Ob und wie überzeugend die weltweite Zusammenarbeit in dieser Frage gelinge, sei auch ein Lackmustest der internationalen Solidarität, sagte Steinmeier heute in Berlin.

Zeitzeuge Andreas Brünning berichtet

Bild von Andreas Brünning
Porträt von Andreas Brünning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Andreas Brüning wurde 1962 in Hamburg geboren. Von Kindheit an ist er sehbehindert durch eine degenerative Erkrankung des Sehnervs, die laut Prognose bis zur Erblindung fortschreiten kann. Er besuchte eine inklusive Gesamtschule in Hamburg und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Parallel zu seiner kaufmännischen Tätigkeit nahm er Schauspielunterricht und stand als Rezitator auf kleineren Bühnen. Schließlich holte er das Fachabitur nach und begann 1988 ein Studium der Kultursozialarbeit an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, mit dem Schwerpunkt kreatives und autobiografisches Schreiben.“ Andreas Brünning spricht im Zeitzeugeninterview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über seine Erfahrungen.

Was hat ein Känguru mit Lernen zu tun?

Auf dem Foto sind 7 Personen zu sehen.
Auf dem Foto sind 7 Personen zu sehen, via Videokonferenz
Foto: Gracia Schade

Nieder-Olm (kobinet) Im Projekt Kommune Inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm wurde im Sommer 2018 ein Bildungstreff für Menschen mit Lernschwierigkeiten gegründet. Ziel davon ist, Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch zu üben. kobinet-Korrespondentin Gracia Schade sprach mit den Teilnehmer*innen und der Übungsleiterin über das Känguru.

Unwort „Behinderter“

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Menschen, die nicht der Norm entsprechen, als „behindert“ zu bezeichnen, hält der Schriftsteller Christoph Keller für falsch (heute im Deutschlandfunk Kultur). Denn es lege das Augenmerk nur auf das, was diese nicht können, anstatt auf das, was sie können.

Trotz Schnelltests vorsichtig bleiben

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Schnelltests zum frühzeitigen Erkennen von Corona-Infektionen helfen im Kampf gegen die Pandemie. Ab März soll es sie (fast) kostenfrei geben – beim Arzt, in der Apotheke oder für zu Hause. Schnelltests sind Momentaufnahmen und können nur mit dem aufwendigen PCR-Test bestätigt werden. Vorsicht bleibt geboten.

Niemand zuständig? Assistenz im Krankenhaus

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Fehlende rechtliche Regelung bei der Assistenz behinderter Menschen im Krankenhaus geht zu Lasten der Betroffenen. Der Inklusionsbeirat beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen fordert heute gesetzliche Klarstellung noch in dieser Legislaturperiode.

Heute vor 40 Jahren: Hungerstreik in Bremen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Bremen/Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist aus Berlin, Dr. Martin Theben, meldet sich wieder einmal aus aktuellem Anlass zu Wort. Zu Beginn des UNO-Jahres der Behinderten 1981 kam es in Bremen am 18. Februar 1981 – also heute vor 40 Jahren – zu einer spektakulären Aktion. Aus Protest gegen Kürzungen beim Fahrdienst verschanzten sich Betroffene, darunter auch Horst Frehe, im Foyer des Bremer Rathauses und traten in einen Hungerstreik. Hier der Bericht von Dr. Martin Theben:

bvkm-Merkblatt zur Grundsicherung

Vorderseite der Grundsicherungsbroschüre des bvkm
Cover des bvkm-Ratgebers Grundsicherung
Foto: bvkm

Hollenbach (kobinet) In seiner Reihe Recht und Ratgeber hat der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen seine Informationen zur Grundsicherung aktualisiert. Geboten werden Informationen rund um das Thema, auch im Hinblick auf die Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes sowie Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Zielvereinbarungen Thema in der unabhängigen Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Kassel (kobinet) Der Abschluss von Zielvereinbarungen für ein persönliches Budget ist immer wieder Thema in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN). Nach Berichten über Probleme von Nutzer*innen persönlicher Budgets mit dem Abschluss von fairen Zielvereinbarungen und der Mitteilung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) die Modalitäten der Verwaltungspraxis zu überprüfen und zu vereinheitlichen, haben die kobinet-nachrichten bei Uwe Frevert von der in Kassel ansässigen EUTB von Selbstbestimmt leben in Nordhessen nachgefragt, welche Themen dabei relevant sind.

Wochenend-Gedanken zu Corona Nr. 1

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Julia Lippert hat sich am Wochenende einige Gedanken zu Corona, den sich immer wieder neu entwickelnden Begrifflichkeiten wie „Coronamutantenrisikogebiete“ und über die psychischen Herausforderungen gemacht.

Ich habe mir das „Frau sein“ zurückgeholt!

Foto von Jennifer Sonntag mit ihrem Blindenführhund Paul
Jennifer Sontag sitzt auf einem Stuhl vor rotem Hintergrund. Ihr schwarzer Hund sitzt neben ihr.
Foto: Privat

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag, 42 Jahre, TV-Moderatorin, Autorin, Fachjournalistin

Eine tiefgründige Rebellin

Ein Portrait, geschrieben von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz?

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die europäische Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen – im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) – trat am 27. Juni 2019 in Kraft und muss von den EU-Mitgliedsstaaten bis zum 28. Juni 2022 in nationale Regelungen umgesetzt werden. Aber was steckt eigentlich für Barrierefreiheit drin im EAA und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Dieser Frage geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die sich auf europäischer Ebene für den EAA stark gemacht hat, in einem ersten Beitrag zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Rezension: Kein Örtchen. Nirgends

Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe beim Einstieg ins Auto
Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe zum Auto
Foto: privat

Barkteheide (kobinet) Das Mitglied des Fachteams Mobilität des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Andreas Reigbert, hat sich intensiv mit dem Thema barrierefreier Toiletten beschäftigt und den kobinet-nachrichten seine Rezension des Buches „Kein Örtchen. Nirgends.“ von Claudia Hontschik und Bernd Hontschik zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Daraus wird klar, wir brauchen endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht – auch und gerade für Toiletten.

Lockdown bleibt

Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 7. März verlängert. Das beschlossen heute Bund und Länder auf ihrer Videokonferenz im Kanzleramt. Kitas, Schulen und Friseure können früher öffnen. Als Richtmarke für weitere Lockerungen wurden auf dem Corona-Gipfel statt 50 nun 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen genannt. Ab 1. März können bereits Friseure wieder öffnen. Die Bundesländer entscheiden in ihrer Verantwortung über Schulen und Kindertagesstätten.

Nachgefragt bei Budgetnutzer*innen: Was wichtig für gute Zielvereinbarungen ist

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Derzeit wird beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) geprüft, ob generelle Modifikationen an der Verwaltungspraxis zum persönlichen Budget erforderlich sind. Ziel sei eine landesweit einheitliche Leistungsgewährung auch in diesem Teilbereich der Eingliederungshilfe. Das erfuhren die kobinet-nachrichten nach einem Bericht über Probleme beim Abschluss guter Zielvereinbarungen von der Pressestelle des LWV. Die kobinet-nachrichten haben nun Interviews mit Nutzer*innen Persönlicher Budgets geführt und nachgefragt, was für sie wichtig ist, um ihr Persönliches Budget entsprechend organisieren zu können.

Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) „Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht“, so titelt Franz-Josef Hanke seinen Kommentar, in dem er auf vier behinderte Frauen eingeht, die Geschichte gemacht und diese verändert haben. Die 22jährige Lyrikerin Amanda Gorman ist seiner Meinung nach das letzte Beispiel einer langen Reihe solcher Frauen.

Ihr Mann bezeichnet sie als Greenkeeperin

Portraitfoto Susanne Müller - aufgenommen im Auto
Porträtfoto Susanne Müller
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Susanne Müller, 68 Jahre, Vorsitzende des Kuratoriums der Aktion Mensch

Sie versteht nicht, warum es in Deutschland so schwer ist, Barrierefreiheit zu schaffen.

Großes Interesse an 3. Online-Inklusionskongress

Porträt von Bettina Krück
Bild von Bettina Krück
Foto: privat

Kehl (kobinet) Bereits 6.000 Menschen haben sich nach Informationen von Bettina Krück für den vom 12. bis 18. März stattfindenden 3. Online-Inklusionskongress angemeldet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Initiatorin des Online-Kongresses darüber, was die Teilnehmer*innen erwartet und was die Ziele des Kongresses sind.

Corona-Impfstoff gerecht verteilen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) 18 Pilotländer sollen im Februar über COVAX mit Impfstoff gegen Corona versorgt werden. Darunter die afrikanischen Staaten Tunesien, Mali und Ruanda. „Wir freuen uns, dass die Impfungen nun in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern beginnen können. Damit jedoch möglichst schnell möglichst viele Menschen geimpft werden können, müssen die Maßnahmen beschleunigt werden“, erklärte heute Christoph Waffenschmidt von World Vision Deutschland.

Werkstättensystem ist eine inklusionswidrige Subkultur

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a. d. Aller (kobinet) Ulrich Scheibner von der Virtuellen Denkwerkstatt (VDW) ist es wichtig, dass das System der Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention und des Inklusionsauftrags kritisch betrachtet und verändert wird. Vonseiten der Europäischen Union wird derzeit ebenfalls das deutsche Werkstättensystem in einem aktuellen Bericht kritisiert. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Ulrich Scheibner folgendes Interview, in dem es u.a. auch um die nötigen Veränderungen zur Beschäftigung behinderter Menschen im Lichte der europäischen Entwicklungen geht.

Kampf gegen Corona

Foto: Straße, wo für Masken geworben  wird
Straßenszene in Afrika
Foto: ZDFheute

Berlin (kobinet) Portugal ist derzeit das am schlimmsten von Corona betroffene Land in der Europäischen Union. Ein Flugzeug der Bundeswehr soll helfen: an Bord Sanitätskräfte und medizinische Ausrüstung, berichtet heute das Zweite Deutsche Fernsehen. Während sich Deutsche über Lieferprobleme beim Impfstoff beklagen, sind nach Angaben des Senders große Teile der Welt noch weit davon entfernt, dass ihre Impfkampagnen überhaupt anlaufen können. In Afrika wurden bisher wenig mehr als 20 000 Menschen geimpft.

Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen

Bild von Leonie B.
Bild von Leonie B.
Foto: privat

Berlin (kobinet) Thomas Künneke von den Kellerkindern hat den kobinet-nachrichten einen Bericht, ja einen Appell zum friedlichen Miteinander in Coronazeiten und Maskenpflicht von Leonie B. geschickt. Die beeindruckenden und mahnenden Worte der Frau, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann und deshalb vielen Anfeindungen ausgesetzt ist, sollen uns aufrütteln: „Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen!“

Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien?

Foto Sabine Kumar vor dem Fenster stehend von hinten fotografiert
Foto Sabine Kumar
Foto: Privat

Nieder-Olm (kobinet) Sabine Kumar (Name geändert) ist eine Frau, die sich fragt, warum wir keine Politik finden, die sorgsamer mit Ressourcen umgeht und die meisten Bürger*innen dabei mitgehen können. In einem Porträt wird die 46jährige Frau, die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesundheitsbereich einer deutschen Universität ist, u.a. mit der Frage „Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien“ von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade vorgestellt.

Tandem-Beratung Leichte Sprache

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Ein Interview mit Frau Dr. Koehler.
Sie ist Ansprechpartnerin und Beraterin, Expertin für Leichte Sprache in digitalen Anwendungen.
Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat eine neue Beratungsmöglichkeit zur Leichten Sprache eingerichtet. Dazu antwortet Frau Dr. Koehler auf Fragen der kobinet-nachrichten.

Zeitzeuge Hans-Reiner Bönning berichtet

Hans-Reiner Bönning
Hans-Reiner Bönning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Hans-Reiner Bönning ist seit seinem 15. Lebensjahr Rollstuhlfahrer. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in einer halblegalen Gruppe, war 1989/90 Mitbegründer des Berliner, dann des DDR-Behindertenverbandes sowie über zwei Jahre Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. Von 1991 bis 1995 wirkte er u.a. als Moderator für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in der Sendung ‚Selbstbestimmt’, danach bis 2012 als Projektentwickler und Projektleiter für mehrere EU-finanzierte Projekte zur Verbreitung des Peer Counseling und zum Selbstbestimmt-Leben Lernen für behinderte Jugendliche. Eine zentrale Botschaft von Bönning ist es, behinderte Menschen zu befähigen aus der Opferrolle herauszutreten.“ So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zu Hans-Reiner Bönning.

Online-Konferenz: (Re)konstruktion der Welt

Grafik zeigt Header der Online-Konferenz
Header der  Online-Konferenz
Foto: medico international/U9

Berlin (kobinet) Von medico international wurde kobinet heute aufmerksam gemacht, dass eine Online-Konferenz vom 12.-14. Februar 2021 stattfindet, die auch für Menschen mit Behinderungen interessant sein kann: Eine Konferenz nicht nur zur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird.

Gracia Schade stellt sich den kobinet-Leser*innen vor

Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Foto: privat

Nieder-Olm (kobinet) Dass die Corona-Pandemie auch etwas gutes haben kann, das wird aus den Ausführungen von Gracia Schade deutlich. Denn es hat sie zum Schreiben gebracht – und das auch für die kobinet-nachrichten -, bei all den anderen Einschränkungen, die sie derzeit hinnehmen muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Gracia Schade aus Nieder-Olm folgendes Interview, in dem sich die neue kobinet-Korrespondentin aus Rheinland-Pfalz den kobinet-Leser*innen vorstellt.

Wenn Prävention beängstigend wird

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Seit nicht wenigen Jahren fließen erstaunliche Mengen an Forschungsgeldern in die epidemiologische Erfassung von Krankheiten durch künstliche Intelligenz. Nicht zuletzt sollen diese Erkenntnisse dazu dienen, Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und möglichst frühzeitig zu intervenieren. Ein jüngstes Bespiel hierfür, ist ein Forschungsprojekt, das mittels Künstlicher Intelligenz Facebookdaten analysiert. Hierbei wurden die Daten von ca. 250 Probandinnen erfasst. So stellt der Bericht fest, dass zum Beispiel zu erkennen sei, dass Menschen in frühen Phasen ihrer Depressionen kleinere und blauere Bilder posten oder Menschen mit sogenannten affektiven Störungen häufiger Schimpfworte …

Kultur auf der Couch – Mehr Schein als Sein

Collage zur virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Collage der virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Foto: Sudabeh Asli

Nieder-Olm (kobinet) Schnell noch ein Glas Wein auf dem Tisch bereitgestellt, und ab auf’s Sofa. So geht es ins Frida-Kahlo-Museum nach Mexiko, virtuell per Computer. Heute gibt es eine Führung, und ich treffe auf andere Kunstbegeisterte. „Verdammt, wo ist denn nur der Eingang?“ „Ah, hier ist die grün gestrichene Tür, durch sie hindurch geht es in den sonnendurchfluteten Innenhof“. Kommen Sie mit zu einem einzigartigen virtuellen Museeumsbesuch mit einem Blick in den Kleiderschrank von Frida Kahlo.