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Trotz Schnelltests vorsichtig bleiben

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Schnelltests zum frühzeitigen Erkennen von Corona-Infektionen helfen im Kampf gegen die Pandemie. Ab März soll es sie (fast) kostenfrei geben - beim Arzt, in der Apotheke oder für zu Hause. Schnelltests sind Momentaufnahmen und können nur mit dem aufwendigen PCR-Test bestätigt werden. Vorsicht bleibt geboten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt: "Ab 1. März sollen alle Bürger kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests getestet werden können." Zu bekommen sein könnten sie in Testzentren, Praxen und Apotheken.

Schon seit heute 9 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle die Möglichkeit, sich kostenlos per Schnelltest auf das Corona-Virus testen zu lassen. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT ließen sich allein in der ersten Stunde in der Teststation auf dem Uniklinikgelände in der Magdeburger Straße 40 Personen testen. Das Ergebnis: Bei 90 Prozent von ihnen wurde das Virus nachgewiesen.

"Viele sind hier, die tatsächlich mit Symptomen herkommen und da ist es auch so, dass die Ergebnisse dann positiv sind", sagte Einsatzleiter Daniel Schöppe dem Sender. Wenn ein Test positiv ist, wird mit derselben Probe ein PCR-Test durchgeführt.

Von Schnelltests für die Bevölkerung versprechen sich viele wieder mehr Normalität. Kommunen und Ärzte aber warnen vor übertriebenen Erwartungen.

Drei Oberbürgermeister aus Baden-Württemberg von Grünen, Christ- und Sozialdemokraten haben gestern in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, Läden mit Hygienekonzepten schnell zu öffnen: "Konkret heißt das: Die Stadt errichtet Schnellteststationen an den Zugängen zur Innenstadt. Einlass in Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen erhält nur, wer den an der Teststation ausgegebenen personalisierten Badget als Nachweis für einen negativen Test sichtbar mit sich führt."

Indessen breiten sich die Varianten des Coronavirus in Deutschland weiter aus. Von knapp 6 auf heute 30 Prozent. Vorsicht bleibt geboten, wenn daran gedacht wird, den Lockdown langsam zu verlassen ...

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdqvw58