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Barrierefreiheit von Waldwegen in Gefahr?

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Foto: ht

Kassel (kobinet) "Aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre gibt es in unseren Wäldern viele kranke Bäume und es werden immer mehr." Die von Per Busch aus Kassel in seinem Blog beschriebene Problematik werde aus diesem Grund in den nächsten Jahren massiv zunehmen und betreffe alle als barrierefrei beworbenen Wanderwege in Deutschland. Per Busch setzt sich u.a. dafür ein, dass der Blindenpfad, der in Kassel abgebaut werden soll, erhalten bleibt.

"Die Causa 'Blindenpfad' steht stellvertretend für eine grundsätzliche Frage zum Recht von Menschen mit Behinderungen zur Teilhabe an der Natur. Derzeit gibt es eine große Zahl von barrierefreien Wanderwegen in Deutschland, die den Wald als Erholungsraum für behinderte Menschen zugänglich machen. Sollte sich die geschilderte Interpretation des Bundeswaldgesetzes durchsetzen, würden Maßnahmen, die der Verbesserung der Barrierefreiheit auf Waldwegen dienen, gleichzeitig überall automatisch eine erhöhte Verkehrssicherungspflicht mit sich bringen. Aufgrund der daraus resultierenden hohen Kosten für Baumsicherungsmaßnahmen würde Barrierefreiheit in vielen deutschen Wäldern dann faktisch unmöglich", schreibt Per Busch in seinem Blog.

Link zum Blog von Per Busch

Kassel (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sgortyz