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Trotz Schnelltests vorsichtig bleiben

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Schnelltests zum frühzeitigen Erkennen von Corona-Infektionen helfen im Kampf gegen die Pandemie. Ab März soll es sie (fast) kostenfrei geben – beim Arzt, in der Apotheke oder für zu Hause. Schnelltests sind Momentaufnahmen und können nur mit dem aufwendigen PCR-Test bestätigt werden. Vorsicht bleibt geboten.

Niemand zuständig? Assistenz im Krankenhaus

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Fehlende rechtliche Regelung bei der Assistenz behinderter Menschen im Krankenhaus geht zu Lasten der Betroffenen. Der Inklusionsbeirat beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen fordert heute gesetzliche Klarstellung noch in dieser Legislaturperiode.

Heute vor 40 Jahren: Hungerstreik in Bremen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Bremen/Berlin (kobinet) Der kobinet-Chronist aus Berlin, Dr. Martin Theben, meldet sich wieder einmal aus aktuellem Anlass zu Wort. Zu Beginn des UNO-Jahres der Behinderten 1981 kam es in Bremen am 18. Februar 1981 – also heute vor 40 Jahren – zu einer spektakulären Aktion. Aus Protest gegen Kürzungen beim Fahrdienst verschanzten sich Betroffene, darunter auch Horst Frehe, im Foyer des Bremer Rathauses und traten in einen Hungerstreik. Hier der Bericht von Dr. Martin Theben:

bvkm-Merkblatt zur Grundsicherung

Vorderseite der Grundsicherungsbroschüre des bvkm
Cover des bvkm-Ratgebers Grundsicherung
Foto: bvkm

Hollenbach (kobinet) In seiner Reihe Recht und Ratgeber hat der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen seine Informationen zur Grundsicherung aktualisiert. Geboten werden Informationen rund um das Thema, auch im Hinblick auf die Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes sowie Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Zielvereinbarungen Thema in der unabhängigen Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Kassel (kobinet) Der Abschluss von Zielvereinbarungen für ein persönliches Budget ist immer wieder Thema in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN). Nach Berichten über Probleme von Nutzer*innen persönlicher Budgets mit dem Abschluss von fairen Zielvereinbarungen und der Mitteilung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) die Modalitäten der Verwaltungspraxis zu überprüfen und zu vereinheitlichen, haben die kobinet-nachrichten bei Uwe Frevert von der in Kassel ansässigen EUTB von Selbstbestimmt leben in Nordhessen nachgefragt, welche Themen dabei relevant sind.

Wochenend-Gedanken zu Corona Nr. 1

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Julia Lippert hat sich am Wochenende einige Gedanken zu Corona, den sich immer wieder neu entwickelnden Begrifflichkeiten wie „Coronamutantenrisikogebiete“ und über die psychischen Herausforderungen gemacht.

Ich habe mir das „Frau sein“ zurückgeholt!

Foto von Jennifer Sonntag mit ihrem Blindenführhund Paul
Jennifer Sontag sitzt auf einem Stuhl vor rotem Hintergrund. Ihr schwarzer Hund sitzt neben ihr.
Foto: Privat

Halle (kobinet) Jennifer Sonntag, 42 Jahre, TV-Moderatorin, Autorin, Fachjournalistin

Eine tiefgründige Rebellin

Ein Portrait, geschrieben von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade.

European Accessibility Act: Wirklich ein gutes Barrierefreiheitsgesetz?

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die europäische Richtlinie über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen – im englischen „European Accessibility Act (im Folgenden EAA genannt) – trat am 27. Juni 2019 in Kraft und muss von den EU-Mitgliedsstaaten bis zum 28. Juni 2022 in nationale Regelungen umgesetzt werden. Aber was steckt eigentlich für Barrierefreiheit drin im EAA und welche Regeln gibt es, um Barrierefreiheit auch konsequent umzusetzen? Dieser Frage geht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die sich auf europäischer Ebene für den EAA stark gemacht hat, in einem ersten Beitrag zur EAA-Umsetzung in Deutschland für die kobinet-nachrichten nach.

Rezension: Kein Örtchen. Nirgends

Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe beim Einstieg ins Auto
Andreas Reigbert mit E-Rolli auf Rampe zum Auto
Foto: privat

Barkteheide (kobinet) Das Mitglied des Fachteams Mobilität des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Andreas Reigbert, hat sich intensiv mit dem Thema barrierefreier Toiletten beschäftigt und den kobinet-nachrichten seine Rezension des Buches „Kein Örtchen. Nirgends.“ von Claudia Hontschik und Bernd Hontschik zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Daraus wird klar, wir brauchen endlich ein gutes Barrierefreiheitsrecht – auch und gerade für Toiletten.

Lockdown bleibt

Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 7. März verlängert. Das beschlossen heute Bund und Länder auf ihrer Videokonferenz im Kanzleramt. Kitas, Schulen und Friseure können früher öffnen. Als Richtmarke für weitere Lockerungen wurden auf dem Corona-Gipfel statt 50 nun 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen genannt. Ab 1. März können bereits Friseure wieder öffnen. Die Bundesländer entscheiden in ihrer Verantwortung über Schulen und Kindertagesstätten.

Nachgefragt bei Budgetnutzer*innen: Was wichtig für gute Zielvereinbarungen ist

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Derzeit wird beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) geprüft, ob generelle Modifikationen an der Verwaltungspraxis zum persönlichen Budget erforderlich sind. Ziel sei eine landesweit einheitliche Leistungsgewährung auch in diesem Teilbereich der Eingliederungshilfe. Das erfuhren die kobinet-nachrichten nach einem Bericht über Probleme beim Abschluss guter Zielvereinbarungen von der Pressestelle des LWV. Die kobinet-nachrichten haben nun Interviews mit Nutzer*innen Persönlicher Budgets geführt und nachgefragt, was für sie wichtig ist, um ihr Persönliches Budget entsprechend organisieren zu können.

Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg/Lahn (kobinet) „Frauen mit Behinderung – die Macht, die die Welt besser macht“, so titelt Franz-Josef Hanke seinen Kommentar, in dem er auf vier behinderte Frauen eingeht, die Geschichte gemacht und diese verändert haben. Die 22jährige Lyrikerin Amanda Gorman ist seiner Meinung nach das letzte Beispiel einer langen Reihe solcher Frauen.

Ihr Mann bezeichnet sie als Greenkeeperin

Portraitfoto Susanne Müller - aufgenommen im Auto
Porträtfoto Susanne Müller
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Susanne Müller, 68 Jahre, Vorsitzende des Kuratoriums der Aktion Mensch

Sie versteht nicht, warum es in Deutschland so schwer ist, Barrierefreiheit zu schaffen.

Großes Interesse an 3. Online-Inklusionskongress

Porträt von Bettina Krück
Bild von Bettina Krück
Foto: privat

Kehl (kobinet) Bereits 6.000 Menschen haben sich nach Informationen von Bettina Krück für den vom 12. bis 18. März stattfindenden 3. Online-Inklusionskongress angemeldet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Initiatorin des Online-Kongresses darüber, was die Teilnehmer*innen erwartet und was die Ziele des Kongresses sind.

Corona-Impfstoff gerecht verteilen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) 18 Pilotländer sollen im Februar über COVAX mit Impfstoff gegen Corona versorgt werden. Darunter die afrikanischen Staaten Tunesien, Mali und Ruanda. „Wir freuen uns, dass die Impfungen nun in einigen Entwicklungs- und Schwellenländern beginnen können. Damit jedoch möglichst schnell möglichst viele Menschen geimpft werden können, müssen die Maßnahmen beschleunigt werden“, erklärte heute Christoph Waffenschmidt von World Vision Deutschland.

Werkstättensystem ist eine inklusionswidrige Subkultur

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a. d. Aller (kobinet) Ulrich Scheibner von der Virtuellen Denkwerkstatt (VDW) ist es wichtig, dass das System der Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention und des Inklusionsauftrags kritisch betrachtet und verändert wird. Vonseiten der Europäischen Union wird derzeit ebenfalls das deutsche Werkstättensystem in einem aktuellen Bericht kritisiert. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Ulrich Scheibner folgendes Interview, in dem es u.a. auch um die nötigen Veränderungen zur Beschäftigung behinderter Menschen im Lichte der europäischen Entwicklungen geht.

Kampf gegen Corona

Foto: Straße, wo für Masken geworben  wird
Straßenszene in Afrika
Foto: ZDFheute

Berlin (kobinet) Portugal ist derzeit das am schlimmsten von Corona betroffene Land in der Europäischen Union. Ein Flugzeug der Bundeswehr soll helfen: an Bord Sanitätskräfte und medizinische Ausrüstung, berichtet heute das Zweite Deutsche Fernsehen. Während sich Deutsche über Lieferprobleme beim Impfstoff beklagen, sind nach Angaben des Senders große Teile der Welt noch weit davon entfernt, dass ihre Impfkampagnen überhaupt anlaufen können. In Afrika wurden bisher wenig mehr als 20 000 Menschen geimpft.

Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen

Bild von Leonie B.
Bild von Leonie B.
Foto: privat

Berlin (kobinet) Thomas Künneke von den Kellerkindern hat den kobinet-nachrichten einen Bericht, ja einen Appell zum friedlichen Miteinander in Coronazeiten und Maskenpflicht von Leonie B. geschickt. Die beeindruckenden und mahnenden Worte der Frau, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann und deshalb vielen Anfeindungen ausgesetzt ist, sollen uns aufrütteln: „Hört auf mit den gegenseitigen Anfeindungen!“

Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien?

Foto Sabine Kumar vor dem Fenster stehend von hinten fotografiert
Foto Sabine Kumar
Foto: Privat

Nieder-Olm (kobinet) Sabine Kumar (Name geändert) ist eine Frau, die sich fragt, warum wir keine Politik finden, die sorgsamer mit Ressourcen umgeht und die meisten Bürger*innen dabei mitgehen können. In einem Porträt wird die 46jährige Frau, die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gesundheitsbereich einer deutschen Universität ist, u.a. mit der Frage „Wie kommt man ohne Flugzeug nach Bolivien“ von kobinet-Korrespondentin Gracia Schade vorgestellt.

Tandem-Beratung Leichte Sprache

Porträt Stefanie Koehler
Frau Prof. Dr. S. Koehler
Foto: Stefanie Koehler

Berlin (kobinet) Ein Interview mit Frau Dr. Koehler.
Sie ist Ansprechpartnerin und Beraterin, Expertin für Leichte Sprache in digitalen Anwendungen.
Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat eine neue Beratungsmöglichkeit zur Leichten Sprache eingerichtet. Dazu antwortet Frau Dr. Koehler auf Fragen der kobinet-nachrichten.

Zeitzeuge Hans-Reiner Bönning berichtet

Hans-Reiner Bönning
Hans-Reiner Bönning
Foto: bifos

Berlin (kobinet) „Hans-Reiner Bönning ist seit seinem 15. Lebensjahr Rollstuhlfahrer. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in einer halblegalen Gruppe, war 1989/90 Mitbegründer des Berliner, dann des DDR-Behindertenverbandes sowie über zwei Jahre Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes. Von 1991 bis 1995 wirkte er u.a. als Moderator für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in der Sendung ‚Selbstbestimmt’, danach bis 2012 als Projektentwickler und Projektleiter für mehrere EU-finanzierte Projekte zur Verbreitung des Peer Counseling und zum Selbstbestimmt-Leben Lernen für behinderte Jugendliche. Eine zentrale Botschaft von Bönning ist es, behinderte Menschen zu befähigen aus der Opferrolle herauszutreten.“ So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) zu Hans-Reiner Bönning.

Online-Konferenz: (Re)konstruktion der Welt

Grafik zeigt Header der Online-Konferenz
Header der  Online-Konferenz
Foto: medico international/U9

Berlin (kobinet) Von medico international wurde kobinet heute aufmerksam gemacht, dass eine Online-Konferenz vom 12.-14. Februar 2021 stattfindet, die auch für Menschen mit Behinderungen interessant sein kann: Eine Konferenz nicht nur zur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird.

Gracia Schade stellt sich den kobinet-Leser*innen vor

Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Gracia Schade schaut in eine Glaskugel
Foto: privat

Nieder-Olm (kobinet) Dass die Corona-Pandemie auch etwas gutes haben kann, das wird aus den Ausführungen von Gracia Schade deutlich. Denn es hat sie zum Schreiben gebracht – und das auch für die kobinet-nachrichten -, bei all den anderen Einschränkungen, die sie derzeit hinnehmen muss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Gracia Schade aus Nieder-Olm folgendes Interview, in dem sich die neue kobinet-Korrespondentin aus Rheinland-Pfalz den kobinet-Leser*innen vorstellt.

Wenn Prävention beängstigend wird

Portrait von Julia Lippert
Julia Lippert
Foto: privat

Berlin (kobinet) Seit nicht wenigen Jahren fließen erstaunliche Mengen an Forschungsgeldern in die epidemiologische Erfassung von Krankheiten durch künstliche Intelligenz. Nicht zuletzt sollen diese Erkenntnisse dazu dienen, Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und möglichst frühzeitig zu intervenieren. Ein jüngstes Bespiel hierfür, ist ein Forschungsprojekt, das mittels Künstlicher Intelligenz Facebookdaten analysiert. Hierbei wurden die Daten von ca. 250 Probandinnen erfasst. So stellt der Bericht fest, dass zum Beispiel zu erkennen sei, dass Menschen in frühen Phasen ihrer Depressionen kleinere und blauere Bilder posten oder Menschen mit sogenannten affektiven Störungen häufiger Schimpfworte …

Kultur auf der Couch – Mehr Schein als Sein

Collage zur virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Collage der virtuellen Führung zu Frida Kahlo
Foto: Sudabeh Asli

Nieder-Olm (kobinet) Schnell noch ein Glas Wein auf dem Tisch bereitgestellt, und ab auf’s Sofa. So geht es ins Frida-Kahlo-Museum nach Mexiko, virtuell per Computer. Heute gibt es eine Führung, und ich treffe auf andere Kunstbegeisterte. „Verdammt, wo ist denn nur der Eingang?“ „Ah, hier ist die grün gestrichene Tür, durch sie hindurch geht es in den sonnendurchfluteten Innenhof“. Kommen Sie mit zu einem einzigartigen virtuellen Museeumsbesuch mit einem Blick in den Kleiderschrank von Frida Kahlo.

Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Peter Lehmann aus Berlin berichtet über eine Veranstlatung, die vor kurzem online durchgeführt wurde und die für viele Menschen die lang- oder kurzfristig Psychopharmaka nehmen müssen, viele wichtige Informationen zum Absetzen und Reduzieren der Medikamente enthält. Vor allem für diejenigen, die oft nicht genug Unterstützung und zu wenig Informationen bekommen könnte es interessant sein, die Online-Veranstaltung, die ins Internet eingestellt wurde, anzuschauen, wenn sie diese verpasst haben.

Wittekindshof: Schuld und Vergebung?

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Thomas Künneke, der sich bei den Kellerkindern in Berlin engagiert, verfolgt seit geraumer Zeit die öffentlich gewordenen Vorkommnisse im Wittekindshof in Bad Oeynhausen mit Ermittlungen gegen 145 Beschäftigte durch die Staatsanwaltschaft. In seinem kobinet-Kommentar spricht er dazu einige Aspekte an, die diese Vorfälle und die Diskussion hervorgebracht haben.

Ausschussdebatte über Ermittlungen im Wittekindshof

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Düsseldorf (kobinet) Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des nordrhein-westfälischen Landtags debattierten die Abgeordneten am Mittwoch, den 20. Januar, auch über Ermittlungen in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen, die bundesweit durch die Presse gingen. In einem Verfahren wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung sowie der gefährlichen Körperverletzung gegenüber Bewohnerinnen und Bewohnern einer Behinderteneinrichtung des Wittekindshof in Bad Oeynhausen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 145 Beschuldigte.

Zeitzeuge Michael Bäse berichtet

Porträt von Michael Bäse
Michael Bäse
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Michael Bäse wurde 1970 in Ost-Berlin geboren. Er hat von Geburt an eine Querschnittslähmung und ist Rollstuhlfahrer. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in krankenhausinternen oder –angeschlossenen Internatsschulen für Körperbehinderte in Berlin-Buch und in Birkenwerder, wo er auch das Abitur machte. Seit seinem Studium der Geschichte und Archivwissenschaften in Ost-Berlin bezieht er eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Er arbeitet ehrenamtlich im Kreisvorstand des VdK und im Behindertenbeirat des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, heißt es auf der Internetplattform des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Michael Bäse hin.

Behinderte Mädchen in Afrika

Foto zeigt Oumou im Unterricht
Dank eines inklusiven Bildungsprogramms von HI in Mali darf die 9-jährige Oumou, die eine Prothese trägt, zur Schule gehen
Foto: Pascale Jérôme Kantoussan/HI

Berlin (kobinet) Mädchen mit Behinderung dürfen oftmals nicht in die Schule gehen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar ruft die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) dazu auf, diese Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu bekämpfen.

Vor gesellschaftlicher Spaltung gewarnt

Foto zeigt Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. „Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch weit. Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige mussten sich in den vergangenen Monaten immer wieder, wie beispielsweise beim Wettlauf um Schutzausrüstung, hintenanstellen und hatten häufig das Gefühl, dass sie vergessen wurden“, so heute SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Über ABA, Autismus und Menschlichkeit

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Kaiserslautern (kobinet) Stephan Riedl ist nicht nur Teilhabe-Berater beim Verein Mein Seelentröpfchen im Zentrum für Seele in Kaiserslautern. Als autistischer Mensch setzt er sich auch viel mit dem Thema Autismus auseinander. Hierzu hat für die kobinet-nachrichten einen Beitrag verfasst, in dem er verschiedene Aspekte zum Thema Autismus, Therapie etc. kritisch beleuchtet.

Corona und die Folgen in Berliner Psychiatrien

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Nicht zuletzt die Ermittlungen wegen langjähriger Gewaltakte im Wittekindshof in Bad Oeynhausen haben dazu beigetragen, dass derzeit verstärkt über Gewalt in Einrichtungen diskutiert wurde. Julia Lippert von den Kellerkindern in Berlin hat sich daher mit der Situation in Berlin beschäftigt und festgestellt, dass im letzten Jahr die Anordnung von Fixierungen massiv zugenommen haben. Mehr dazu in ihrem Bericht und Kommentar für die kobinet-nachrichten.

Sie sind der Ersatz ihrer Arme und Beine

Frau, die einen Elektrorollstuhl nutzt
Frau, die E-Rolli nutzt
Foto: Pixabay

Nieder-Olm (kobinet) Gracia Schade hat im Rahmen ihres Journalismus-Lehrgangs bei verschiedenen Akteur*innen nachgehakt, was Persönliche Assistenz konkret bedeutet und welche Vor- und Nachteile dieses bringt.

Lockdown bis Mitte Februar

Foto zeigt Journalist mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bund und Länder beschlossen heute, den Lockdown bis 14. Februar zu verlängern. Nach ihrem Treffen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs aus Berlin und Bayern die Bevölkerung zu weiteren gemeinsamen Anstrengungen gegen die Corona-Pandemie aufgerufen.

Schneller Impfen – ISL-Klausurtagung

Screenshot von der Klausurtagung der ISL
Screenshot der Klausurtagung
Foto: Maria-Victoria Trümper

Berlin (kobinet) Auf ihrer alljährlichen Klausurtagung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) ihre behindertenpolitischen Aktivitäten im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sondiert. Die aktuelle Impfverordnung und die damit einhergehende Benachteiligung behinderter Menschen bestimmten die Agenda, erfuhr kobinet heute.

Wir sind wie Hebammen

Logo: Mainzer Hospiz
Logo: Mainzer Hospiz
Foto: Mainzer Hospiz

Mainz (kobinet) Gracia Schade hat letztes Jahr einen Journalismus-Fernlehrgang begonnen und ihr Talent und Spaß am Schreiben entdeckt. Den kobinet-nachrichten hat sie folgenden Beitrag über das ehrenamtliche Engagement im Mainzer Hospiz und die Menschen, die dort unterstützt und begleitet werden, zur Verfügung gestellt.

„Euthanasie“-Morde der Nazis nicht vergessen

Foto zeigt Lilo Eschenbacher
Lilo Eschenbacher aus Erlangen – meistens gut gelaunt
Foto: Fabian Birke

Berlin (kobinet) Vor dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar schickte die Lebenshilfe Erlangen heute ein Foto von ihrer Bewohnerin Lilo Eschenbacher und einen Text, der an die „Euthanasie“-Morde erinnert. Aktuelle politische Entwicklungen machen der Lebenshilfe Sorgen. Nutzlose Esser, Ballast für die Gesellschaft, lebensunwert: So wurden Menschen mit (geistiger) Behinderung und psychischer Erkrankung von den Nazis bezeichnet. Sie wurden ab 1940 systematisch getötet …

Gutscheine für FFP2-Masken

Foto zeigt Journalist mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Krankenkassen haben damit begonnen, Gutscheine für FFP2-Masken zu verschicken. Auf Initiative der Bundesregierung bekommen besonders durch das Corona-Virus gefährdete Bürgerinnen und Bürger zwei Gutscheine für jeweils sechs FFP2-Masken. 34 Millionen Menschen werden in Kürze entsprechende Post von ihrer Krankenkasse erhalten.