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Corona – Krise für Alle?

Martina Scheel
Martina Scheel
Foto: privat

Oldenburg in Holstein (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg in Holstein Martina Scheel meldet sich in einem Kommentar für die kobinet-nachrichten zu Wort. Gerade im Hinblick auf die am Mittwoch verkündeten Beschlüsse für die weiteren Maßnahmen während der Corona-Pandemie mahnt sie Inklusion und verständliche und damit auch barrierefreie Informationen für alle an.

Von ratsamen Checklisten und fragwürdigen Gebrechlichkeitsskalen

Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Foto: privat

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle macht sich in diesen Tagen viele Gedanken darüber, inwieweit es sinnvoll ist, für die eigenen ganz spezifischen gesundheitlichen Belange Checklisten für eine bessere und sicherere medizinische Behandlung zu entwickeln. So sinnvoll diese sein können, so können sie auch Gefahren in der derzeitigen Triage-Diskussion bergen, wie Jennifer Sonntag in ihrem Kommentar aufzeigt.

Wie geht’s Klaus Peter Lohest?

Klaus Peter Lohest
Klaus Peter Lohest
Foto: privat

Waldesch (kobinet) Klaus Peter Lohest ist sozusagen mit der Corona-Pandemie in die Altersrente gegangen. Nach seiner zuletzt langjährigen Tätigkeit als Leiter der Abteilung Familie, Kinder und Jugend im rheinland-pfälzischen Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz engagiert er sich nun sozusagen vom Homeoffice aus schwerpunktmäßig in der Kinder- und Jugendhilfe. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul betonte er u.a. wie wichtig es ist, die Deutungshoheit über die Gestaltung unseres Gesellschaftssystems zu erringen und aus dieser Krise für ein besseres gesellschaftliches Miteinander entsprechende Lehren zu ziehen.

Im Home-Office notiert – Post von medico

Foto zeigt Ausschnitt aus Rundschreiben vom medico international
Ausschnitt aus medico-Rundschreiben 1/20
Foto: sch

Berlin (kobinet) In Berlin und Brüssel wird heute über Ausstiegsszenarien der Corona-Krise beraten. Im Briefkasten lag das Rundschreiben 1/20 von medico international.

Was hat die Corona-Krise mit Inklusion zu tun?

Uwe Wypior
Uwe Wypior
Foto: privat

Wallenhorst (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior beschäftigt sich schon lange damit, warum für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angeblich kein bzw. nur wenig Geld da sein soll. Nun hat er angesichts der Corona-Krise und der plötzlich verfügbaren Milliarden von Euros einige Fragen aufgeworfen, die sich mit dem zu schützenden „System“ befassen und denen er in folgendem Kommentar für die kobinet-nachrichten nachgeht.

Wie geht’s Horst Frehe?

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Für Horst Frehe vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen sind Diskriminierungen, wie zum Beispiel durch längere Kontakteinschränkungen in der Corona-Krise oder durch die Exklusion in besondere Wohnformen und Nothospitäler verfassungswidrige Menschenrechtsverletzungen. Dies brachte der Behindertenrechtler am Ende eines Interviews von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zur aktuellen Situation klar und deutlich zum Ausdruck.

Im Home-Office notiert – 75 Jahre zurück

Foto zeigt Menschen abends auf dem Gedenkweg
Schneeblumen Gedenkweg 2015
Foto: Anja-Christin Winkler

Berlin (kobinet) Amerikanische Panzer waren eingefahren. Bewohner mussten das Dorf an der Elbe verlassen. Auch Mutter und zwei Kinder, die hier wegen der Luftangriffe auf Magdeburg evakuiert waren. Mutter zog mich auf die andere Seite des Pferdewagens, als wir auf der Landstraße eine Kolonne ausgemergelter Menschen überholten. Ich sollte die „Sträflinge“ nicht sehen. „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler hatte sie auf den Todesmarsch geschickt. Kein Insasse von Arbeits- oder Konzentrationslagern sei lebend zurückzulassen, stand in seinem Evakuierungsbefehl vom 14. April 1945. Heute wollte ich zum Gedenken an die Frauen aus dem Außenlager Markkleeberg des KZ Buchenwald nach Leipzig fahren.

Gesund durch die Corona-Krise

Stephan Riedl bei der Gymnastik
Stephan Riedl bei der Gymnastik
Foto: Stephan Riedl

Kaiserslautern (kobinet) „Gesund durch die Corona-Krise“, unter diesem Motto hat Stephan Riedl vom Verein Mein Seelentröpfchen aus Kaiserslautern einigeTipps entwickelt, wie man sich auch in diesen Zeiten fit und gesund halten kann. Der Berater in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Vereins ist selbst von Asperger Autismus betroffen und hat in Vor-Corona-Zeiten, als dies noch möglich war, immer wieder im Team mit der Rollstuhlnutzerin Irene Alberti von der EUTB in Bad Kreuznach an Laufveranstaltungen teilgenommen und dort für die EUTBs geworben.

Im Home-Office notiert – Weites Feld

Foto zeigt ein weites Feld in Brandenburg
Weites Feld in Brandenburg
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Dieses Foto kam von meinem Kumpel aus Kloster Zinna. Er war gerade im Brandenburger Land mit dem Rad unterwegs. Wie jeden Dienstag durch Rauls handgepflückte Links geblättert. Schon bei „BDSM oder Tantra? SMantral!“ hängen geblieben.

Wie geht’s Katrin Gensecke?

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: privat

Gersdorf (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke lebt in Gersdorf, einem Ortsteil von Dahlenwarsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. „Dort ist es total still und gibt’s kein Netz“, wie sie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mitteilte. Er fragte Katrin Gensecke, die sich u.a. in verschiedenen Bereichen der Behindertenpolitik und im Landesvorstand der SPD in Sachsen-Anhalt engagiert, wie es ihr in diesen Zeiten geht.

Im Home-Office notiert – Soli mit Risiko

Foto zeigt Aufruf bei einem Leipziger Bäcker
Aufruf zur Solidarität ganz praktisch
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Für Solidarität ganz praktisch wirbt ein Zettel an der Scheibe eines Leipziger Bäckers. Besonders gefährdeten Menschen soll geholfen werden. Soli mit Risikogruppen also. Risikogruppe – ein gefährlicher Begriff?

„Risikogruppe“ – ein gefährlicher Begriff!

Dr. Sigrid Arnade mit Mikrofon
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Bathel

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade, ehemalige Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wehrt sich gegen den Begriff der „Risikogruppen“. Kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wollte das genauer verstehen und sprach mit Sigrid Arnade.

Telefonberatung vom Wohnwagen aus

Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Reiner Ott am Telefon im Wohnwagen
Foto: Reiner Ott

Hamburg (kobinet) Reiner Ott hat das Glück, dass sein Wohnwagen auf einer Anlage steht, die Kleingartencharakter hat und keinen Öffentlichkeitsverkehr hat. So kann er nun in der Corona-Krise dort „campen“ weil er sich dort wesentlich wohler fühlt. Diese Zeit nutzt der Psychiatrie-Erfahrene aber auch, um andere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer täglichen Hotline zu unterstützen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit ihm folgendes Interview:

Im Home-Office notiert – Tödliche Exporte

Foto aus dem Spielfilm
Meister des Todes
Foto: SWR

Berlin (kobinet) Noch aufgewühlt vom Themenabend gestern im Ersten. Gezeigt wurden Daniel Harrichs Polit-Thriller „Meister des Todes“ und seine Dokumentation über deutsche Rüstungsexporte.

Von Langeweile in der Beratung keine Spur

Thomas Schalski
Thomas Schalski
Foto: privat

Oberteuringen (kobinet) Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Bodenseekreis leidet derzeit nicht an Landeweile. In Zeiten des Kontaktverbotes der Corona-Krise hat er in der Peer Beratung per Telefon, Mail oder Skype alle Hände voll zu tun. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Thomas Schalski folgendes Interview.

Fragen, die ich mir nie stellen wollte

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag gehört durch eine Bündelung aus Behinderungen und insbesondere Vorerkrankungen zur so genannten Risikogruppe. Sie muss sich daher in der derzeitigen Corona-Pandemie Fragen stellen, die sie sich nie stellen wollte, wie sie in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten schreibt.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht?

Foto zeigt einen Weg am Kienberg
Weg am Kienberg in der Frühlingssonne
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Meine Berliner Zeitung hat heute die Schlagzeile „Deutschland und die Maskenpflicht“. Im Aufmacher auf der ersten Seite wird berichtet, dass Politik und Gesundheitsexperten über den Sinn von Mundschutzen für den privaten Gebrauch diskutieren.

Corona kennt keine Unterschiede

im Porträt
Hubertus Thomasius
Foto: privat

Berlin (kobinet) Corona, Du kannst etwas was ich nicht vermag. Du bist so winzig, aber in der Masse so wirkungsvoll. Du wirkst und änderst Dinge, die ich niemals allein verändern könnte. Und das auch noch ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Reichtum, ohne Lobby. Aber dafür nimmst Du Dir die Menschen, die nicht über die gesundheitlichen Kräfte verfügen, sich zu wehren, ganz. Das ist traurig. Deine Kraft und Dein Vermögen, Dich durchzusetzen, das verdient Respekt.

Im Home-Office notiert – Weiter auf Abstand

Foto zeigt Fahrradrahmen
Defektes Fahrrad „Corona“ heute in Connewitz
Foto: Privat

Berlin (kobinet) In der Frühlingssonne vor meinem Haus haben sich zwei Leute zum Grillen versammelt. Aus dem Leipziger Süden war von Nachbarschaftshilfe zu hören. Weiterhin Abstand halten ist angesagt. Aber nicht durchhängen, sagt Udo Lindenberg in Hamburg.

Erschreckende Nachrichten – beängstigende Aussichten

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul moderiert
Foto: Rolf Barthel

Kassel (kobinet) Soldaten finden verlassene Tote in spanischen Altenheimen – Sterbehilfe statt Beatmung von über 80jährigen im Elsass – Prioritätenlisten, wer im Überlastungsfall behandelt wird, in Deutschland

Als ob wir täglich nicht schon genug schlechte Nachrichten in Sachen Corona-Krise hätten, erschrecken Berichte über von spanischen Soldaten entdeckte Tote in einem spanischen Altenheim und von Sterbehilfe statt Beatmung von über 80jährigen im Elsass inzwischen viele behinderte Menschen hierzulande. Was kommt da auf uns zu und wie werden die Prioritäten gesetzt? Dies fragen sich heute am elften Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland immer mehr behinderte und ältere Menschen. Damit beschäftigt sich auch kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten.

Im Home-Office notiert – Wirtschaftswunderfilm

Foto zeigt Filmszene
Fabrikantentochter und Arbeiter
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Der Dreiteiler im Ersten über das Wirtschaftswunder ist nun abgelaufen. Happy end: Die Mutter übernimmt die Metallfabrik im Sauerland, die den Stacheldraht für das Konzentrationslager Bergen Belsen lieferte. Die mittlere der drei Fabrikantentöchter studiert endlich in Tübingen und kriegt wohl bald den James-Dean-Verschnitt mit der Sonnenbrille.

Im Home-Office notiert – Kontakt zu Zahava Szàsz Stessel

Foto zeigt Gedenktafel
Gedenktafel in Markkleeberg-Wolfswinkel
Foto: Stadt Markkleeberg

Berlin (kobinet) Ausgelesen ist das Buch „Snow Flowers“ (Schneeblumen) von Zahava Szàsz Stsessel. Es hält ein Kapitel dunkelster Stadtgeschichte von Markkleeberg wach. Die Autorin ist seit 2008 Ehrenbürgerin der Stadt.

Herausforderungen bei Assistenz im Arbeitgebermodell

Lars Hemme im Elektrorollstuhl
Lars Hemme / Rollstuhlfahrer / barrierefrei Wohnen

Foto: camcop media / Andreas Klug

Berlin (kobinet) Lars Hemme, Aktivist und Teilhabeberater / Peer Counselor ISL, und Eva Konieczny, Referentin für Barrierefreiheit beim Sozialverband VdK Deutschland, haben sich Gedanken zur Assistenz und zum Arbeitgebermodell in Zeiten der Corona Krise gemacht und folgenden Beitrag für die kobinet-nachrichten geschrieben. Damit knüpfen sie an die gestrige Berichterstattung der kobinet-nachrichten über die Herausforderungen des Assistenzdienstes des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) an.

Beatmung geht auch mit VW

Uwe Frevert
Uwe Frevert
Foto: privat

Kassel (kobinet) Uwe Frevert vom Verein Selbstbestimmt Leben in Nordhessen (SliN) beschäftigt sich schon seit gut 40 Jahren mit Fragen der Beatmung und einer entsprechenden Umgehensweisen der Betroffenen mit der Beatmung. Die aktuelle Diskussion, dass die Autoindustrie wegen der Corona-Krise nun Beatmungsgeräte produzieren könnte, hat ihn an einen Film aus den USA erinnert und zu folgendem Kommentar für die kobinet-nachrichten inspiriert.

Im Home-Office notiert – Kienberg ohne Seilbahn

Foto zeigt einen Blick vom Balkon auf den Kienberg
Blick vom Balkon auf den  Kienberg von Marzahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Seilbahn zum Kienberg steht still. Auf einigen Balkons haben die Bewohner gestern vor den Abendnachrichten wie die Italiener geklatscht – Beifall für all die, die sich um die Betroffenen von Corona kümmern. Mut macht ein Gespräch mit einem Frankfurter Freund, der gerade 66 Jahre alt geworden ist. Zu Glück funktionieren Telefon und Skype.

Gedanken zum Corona-Virus

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Hamburg (kobinet) Andreas Reigbert hat sich vor kurzem im Flugzeug über den Wolken auf dem Weg von Teneriffa nach Hamburg Gedanken über die derzeitige Corona-Krise gemacht. Im folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten seinen vor einigen Tagen verfassten Text.

Im Home-Office notiert – Weg der Schneeblumen

Foto vom Schneeblumen Gedenkweg 2015
Musikanten am Schneeblumen Gedenkweg 2015
Foto: Anja-Christin Winkler

Berlin (kobinet) Im Termin-Kalender steht der Ostermontag für eine Reise nach Leipzig. Die Teilnahme am Schneeblumen-Gedenkweg war fest vereinbart. Doch die Veranstaltung ist nun ebenso wie Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald abgesagt. In der Nacht vom 13. April 1945 wurden 1500 Frauen des Außenlagers Markkleeberg-Wolfswinkel im eisigen Regen durch die verdunkelten Straßen der Randbezirke Leipzigs getrieben.

Im Home-Office notiert – Wunderbare Jahre

Foto zeigt Szene aus dem Film
Geschäftsmann in der Metallfabrik
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Unsere wunderbaren Jahre. Das TV-Melodram der ARD über eine Fabrikantenfamilie im Sauerland beginnt im Juni 1948 vor Währungsreform und Wirtschaftswunder. Dabei spielt auch Geschäftsmann Walter Böcker (Hans-Jochen Wagner) eine Rolle. Der Nazi war durch die Ausbeutung von Zwangsarbeitern reich geworden. Lese gerade ein Buch über das KZ-Außenlager Markkleeberg-Wolfswinkel bei Leipzig.

Wunderbare Jahre – Im Home-Office notiert

Foto zeigt Szene aus dem Film
Arbeiter und Fabrikantentochter
Foto: UFA Fiction/WDR/Willi Weber

Berlin (kobinet) Zur besten Sendezeit startet die ARD heute im Ersten einen „hochkarätig besetzten Dreiteiler“. Der wird am 21. und 25. März fortgesetzt. Da hatte der Verfasser dieser Notiz eine inzwischen abgesagte Reise nach Hiddensee gebucht.

Rollstuhl Erstbesteigung des Mount Meru in Tansania – Weltrekord

Als Team gemeinsam Richtung Gipfel - Foto: Lars Wehrmann
Das Team macht sich auf den Weg. Vorn zu sehen sind drei Rollstuhlfahrer. Im Hintergrund auch jemand mit Gehhilfen.
Foto: Lars Wehrmann/Haydom Friends e.V.

Hamburg (kobinet) Im Januar diesen Jahres startete ein internationales Team eine Tour auf den Mount Meru im ostafrikanischen Tansania. Ein Weltrekordversuch, da in diesem Team vier Menschen mit Behinderung und davon drei mit Rollstühlen versuchten, den Berg zu erklimmen.

Wenn Visionen Realität werden

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Heute vor einem Jahr sind weit über eine Million Menschen beim ersten weltweiten Klimastreik auf die Straße gegangen, haben auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen und massive Veränderungen eingefordert. Weniger zu Reisen und ein verändertes Mobilitätsverhalten waren dabei nur einige Forderung der meist jungen Demonstrant*innen. In seinem Kommentar blickt kobinet-Redakteur auf die Forderungen von vor einem Jahr zurück und darauf, wo wir heute zwar nicht aufgrund der Appelle der jungen Generation, aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind.

Für Gleichbehandlung bei Vergütung

Laura Mench am Schreibtisch
Laura Mench am Schreibtisch
Foto: Laura Mench

Berlin (kobinet) Laura Mench kennt sich als freiberufliche Bloggerin, Texterin und Sprecherin für die Themen Gesundheit, Pflege und Inklusion mit Vertragsverhandlungen über Honorare aus. Im Nachgang zur Kritik von Jennifer Sonntag an der oftmals zweitklassigen Honorierung behinderter Menschen führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Laura Mench folgendes Interview.

Bloody Nose, Empty Pockets

Bild von der Berlinale 2020
Berlinale 2020
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher berichtet heute über den dritten Film, den sie sich bei der Berlinale angeschaut hat. Sie entführt uns mit ihrem Bericht in den Dokumentarfilm „Bloody Nose, Empty Pockets“ von Bill und Turner Ross mit ihrer Hauptdarstellerin, einer Bar, die „Roaring 20s“, in einem Stadtrandviertel von Las Vegas.

Futur Drei

Bild von der Berlinale 2020
Berlinale 2020
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher berichtet heute über den zweiten Film, den sie sich bei der Berlinale angeschaut hat. „Regisseur Faraz Shariat hat mit ‚Futur Drei‘ einen sehr eindringlichen Film über die Frage von Identität vorgelegt. Wer bin ich? Wohin gehöre ich? Wohin will ich? Ausgrenzung und Ankommen, Fremdsein und Heimat“, schreibt Anke Glasmacher in ihrem Filmbericht.

Selbstbestimmt bis zum Tod

Modernes, weißes Gebäude. Es handelt sich um das Nordgebäude des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe
Bundesgerichtshof Karlsruhe Nordgebäude
Foto: ©stephan baumann, karlsruhe | www.bild-raum.com

Berlin (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte Paragraf 217 (Verbot der assistierten Sterbehilfe). Ein Kommentar

Pinocchio

Bild von der Berlinale 2020
Berlinale 2020
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Die kobinet-Korrespondentin und langjährige Berlinale-Erfahrene Anke Glasmacher hat sich wieder einmal auf der Berlinale umgeschaut und einen Bericht über den Film Pinocchio des Regisseurs Matteo Garrone für die kobinet-nachrichten verfasst.

Persönliche Zukunftsplanung nicht verwässern

Bunte Grafik zur Persönlichen Zukunftsplanung
Bunte Grafik zur Persönlichen Zukunftsplanung
Foto: Frank Birk

Bremen (kobinet) Carolin Emrich und Dr. Sabine Etzel vom Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung rufen in einem kobinet-Kommentar dazu auf, gemeinsam wachsam gegenüber (kostenoptimierten) Abwandlungen der Persönlichen Zukunftsplanung zu sein, die wenig oder nichts mehr zu tun haben mit freiwilligen Planungsprozessen. Gerade in Zeiten, in denen Planungsprozessen im Bereich der Eingliederungshilfe besondere Beachtung zuteil wird, gelte es genau zu unterscheiden zwischen gesetzlich verankerter Planung und Bedarfsermittlung und echter Persönlicher Zukunftsplanung.

Zu wenig Raum für individuelle Bildungswege

Christine Braunert-Rümenapf
Christine Braunert-Rümenapf
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Auch elf Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention erhalten Menschen mit Behinderung noch viel zu selten Zugang zur regulären beruflichen Bildung. Um Inklusion in der Berufsbildung umzusetzen bedarf es noch vieler Veränderungen auf vielen Ebenen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Landesbehindertenbeauftragten von Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, über die besonderen Schwierigkeiten in der beruflichen Bildung.

Charakterfragen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Nicht zuletzt die beschämenden Ereignisse in Thüringen werfen für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul die Frage nach dem Charakter einzelner Personen, die wir wählen und denen wir Verantwortung übetragen, auf. In seinem Kommentar beschäftigt sich der Behindertenrechtler daher mit Charakterfragen in Verbindung mit aktuellen politischen Entwicklungen, aber auch mit den Herausforderungen für jede und jeden Einzelnen.

Bedeutung des Brexit für die Behindertenbewegung

Christiane Link
Christiane Link
Foto: privat

London (kobinet) Die aus Deutschland stammende Christiane Link arbeitete 20 Jahre lang als Journalistin und ist seit Beginn des Jahres als Leiterin in Sachen Barrierefreiheit für ein Verkehrsunternehmen in Großbritannien tätig. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der engagierten Rollstuhlnutzerin, die seit vielen Jahren in Großbritannien lebt und u.a. den Blog Behindertenparkplatz betreibt, folgendes Interview über den Brexit und dessen Bedeutung für behinderte Menschen und für sie selbst.