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Digitale Teilhabe mit Kay Macquarrie

Grafik zeigt Poster vom MachMal!
MachMal! mit Kay Macquarrie
Foto: dp

Altenholz (kobinet) Über Digitales abseits der Metropolen berichten die Macher von Digitale Provinz (dp). Jetzt startet ihr neues Format „MachMal!“ mit Kay Macquarrie aus Altenholz. „Auf Twitter können Fragen gestellt werden, auf YouTube wird die erste etwa 20-minütige Session live gestreamed“, sagte der Kieler heute kobinet.

Mehr Inklusion wagen

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow, Journalistin, Inklusionsbeauftragte der Linkspartei
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke will wegen der Corona-Pandemie auf einem dezentralen Parteitag ihre neue Führung wählen. Für den Parteivorstand kandidieren auch zwei langjährig Aktive aus der Behindertenbewegung: Margit Glasow aus Rostock und Ilja Seifert aus Berlin. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei unterstützt die Kandidaturen. Die Rostocker Journalistin beantwortet heute Fragen von kobinet.

Garantierter Mindestabstand exklusiv nur für Mitarbeiter des Bundes?

Foto zeigt kobinet-Korrespondent mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hat das Bundesinnenministerium aufgefordert, einen „verfrühten April-Scherz“ zurückzuziehen. Ein Rundschreiben hatte für Aufsehen gesorgt, in dem das Ministerium Dienstreisen regelt.

WIR-Magazin: Pandemieperspektiven

Grafik zeigt Titel des WIR-Magazins
Pandemieperspektiven – Titel des WIR-Magazins
Foto: FDST

Berlin (kobinet) Mit den Perspektiven der Corona-Pandemie befasst sich die heute erschienene Ausgabe des WIR-Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Den Titel des Magazins illustrierte der Cartoonist Phil Hubbe aus Magdeburg. „Für alle Menschen bedeutet die Pandemie Einschränkungen und Veränderungen. Aber wie fühlt es sich an, seit Mitte März 2020 Mitglied einer neuen Gruppe zu sein – der Risikogruppe“, fragt Redakteurin Ursula Rebenstorf.

Corona-Warn-App weiter entwickeln

Grafik zeigt Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Foto: Telekom

Berlin (kobinet) 21,8 Millionen Menschen in Deutschland haben die Corona-Warn-App heruntergeladen. Sie ist seit dem 16. Juni verfügbar und soll weiter entwickelt werden, um wirkungsvoller Infektionsketten zu unterbrechen. Angesichts der Überlastung der Gesundheitsämter schlagen die Grünen vor, die Kontaktnachverfolgung durch die App zu verbessern.

Kraniche vor ihrem Flug gen Süden

Foto zeigt Kraniche am Himmel
Kraniche am Himmel
Foto: Oberes Rhinluch

Berlin (kobinet) Vor ihrem Flug in den Süden rasten noch die Kraniche rund um das havelländische Storchendorf Linum. Das Naturschauspiel ist ein Magnet auch für Berliner, die bei Wind und Wetter im Herbst frische Luft tanken wollen.

Hart, aber richtig

Foto zeigt kobinet-Korrepondent mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Nach der Beratung der Bundeskanzlerin mit den Verantwortlichen der Länder wurden heute in Berlin harte, aber richtige Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie angekündigt. Angela Merkel, Michael Müller aus Berlin und Markus Söder aus Bayern legten alarmierende Fakten vor.

Warnemünde am Ende der Sommerzeit

Foto zeigt Schiffe am Alten Strom
Alter Strom in Warnemünde
Foto: sch

Warnemünde (kobinet) Am Sonntag werden die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Also von 3 Uhr morgens auf 2 Uhr. Warnemünde hatte jetzt noch einmal viel Besuch. Am Alten Strom, auf der Mole oder am Strand, wo bei Sonne und steifer Brise die Drachen steigen.

Das Leben der Anderen – Prädestination und Infektionsgeschehen

Portrait Dr. Jürgen Schneider
Dr. Jürgen Schneider
Foto: rba

Berlin (kobinet) Der Ruf nach Isolierung der Risikogruppen wird lauter, sei es, um einen drohenden Lockdown zu verhindern oder damit das Leben der Mehrheit im gewohnten Rahmen weitergehen kann.

Die krude Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Gewöhnung und grenzenlosem Amüsierbedürfnis hat das frühe Schockpotential der Pandemie untergraben.

Von der ISL-Gründung zu Gesetzen zur Gleichstellung

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Fast hätte es der Hobby-Chronist der kobinet-nachrichten verpasst, etwas zur Gründung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 19. Oktober 1990 zu schreiben. Doch mit den Worten „Meine Güte! Da wird die ISL 30 Jahre und der Hobby-Chronist Theben sagt nichts dazu – kann nicht sein“ hat sich der Berliner Rechtsanwalt doch noch zu Wort gemeldet. U.a. im Online-Archiv der Behindertenbewegung ist er auf einige Beiträge der Randschau gestoßen und hat ein Bild von der Gründung der ISL zur Gleichstellungsgesetzgebung gezeichnet.

Vom Benachteiligungsverbot zur Behindertenrechtskonvention

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Ottmar Miles-Paul war von 1993 bis Ende 1999 als Geschäftsführer der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) tätig und hat die Aufbauarbeit des heute 30 Jahre alten Selbstvertretungsverbandes behinderter Menschen begleitet. Anlässlich des heutigen Jubiläums der Gründung des Verbandes am 19. Oktober 1990 erinnert er sich in seinem Grußvideo vor allem an den Kampf für das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz und für die Umbenennung der Aktion Sorgenkind in Aktion Mensch.

Dr. Ulrich Schneider Gast beim All Inclusive Podcast

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Diese Woche ist Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu Gast im All Inclusive Podcast der Aktion Mensch. Dort spricht er u.a. über Solidarität in unserer Gesellschaft.

30 Jahre ISL: 30 Jahre am Zahn der Zeit der Behindertenpolitik

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jenny Bießmann ist gerade einmal vier Jahre älter als die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die heute vor 30 Jahren am 19. Oktober 1990 gegründet wurde. Als jüngstes Vorstandsmitglied des Selbstvertretungsverbandes ist sie sich sicher, dass auch die nächsten 30 Jahre nicht langweilig werden, wie sie in ihrem Statement zum 30jährigen ISL-Jubiläum den kobinet-nachrichten mitteilte.

30 Jahre ISL: Erfolge und aktuelle Herausforderungen

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Uwe Frevert wurde in seinem Engagement für die Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen von der Independend Living Bewegung der USA und deren Kampf für Menschenrechte geprägt. In seinem Statement zum heutigen 30jährigen Jubiläum der ISL, die am 19. Oktober 1990 gegründet wurde, beleuchtet das aktuelle und langjährige Vorstandsmitglied der ISL einige Erfolge während der letzten 30 Jahre, zeigt sich aber auch frustriert angesichts der heute immer noch weitverbreiteten Aussonderungspraxis und der damit verbundenen Wohlfahrtsmaschinerie in Deutschland.

Werkstatt-Entlohnung: Licht in dunkle Sachverhalte bringen

Ulrich Scheibner
Urlich Scheibner
Foto: privat

Winsen a. d. Aller (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat in einem Entschließungsantrag die Bundesregierung aufgefordert, einen genaueren Blick auf die Entlohnung der behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen zu werfen. Mittlerweile wurde das Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben und gestartet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ulrich Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt – eine Allianz zukunftsorientierter Werkstattfachleute – über das System der Werkstätten und die Entlohnungspraxis. Ulrich Scheibner hat früher 25 Jahre lang als Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) gearbeitet und weiß daher gut, wovon er spricht.

Juristen im „Haus der Flieger“

Foto zeigt Abgeordnetenhaus
Abgeordnetenhaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Dauerausstellung zur Demokratiegeschichte im Berliner Abgeordnetenhaus wurde mit einem düsteren Ereignis aus dem April 1941 ergänzt: Die Juristenkonferenz zur „T4-Aktion“ im „Haus der Flieger“, wie die Nazis das Gebäude des Preußischen Landtags nannten.

Runder Tisch mit prominenter Besetzung zu Barrieren in Zügen

Protestaktion in Holzkirchen gegen Barrieren an Zügen
Protestaktion Holzkirchen gegen Barrieren bei der Bahn
Foto: privat

Holzkirchen (kobinet) Die Bayerische RegioBahn (BRB) hat auf Initiative von Landtagspräsidentin Ilse Aigner zum Runden Tisch geladen. Unter anderem ging es um diskriminierende Züge, welche nun im Halbstunden-Tackt die Landeshauptstadt München und das bayerische Oberland miteinander verbinden. Der Verein Ungehindert hatte am 21. August mit einer Demonstration eine bessere Beteiligung von Behindertenvertreter*innenn und diskriminierungsfreies Reisen in den neuen Zügen gefordert. Inklusionsbotschafter und 2. Vorsitzender des Vereins, Markus Ertl, saß mit am Runden Tisch. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei ihm nachgefragt, wie es gelaufen ist.

Mobilitätswoche in Sachsen erfolgreich

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

DRESDEN (kobinet) Die im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Sachsen vorgesehenen Veranstaltungen wurden erfolgreich durchgeführt. Sie konzentrierten sich vor allem auf die Information über Mobilitätsprojekte sowie dem Mobilitätstraining mit der Bahn und der Straßenbahn. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über den ersten in Europa zugelassenen Batteriezug informieren.

Robert Capa im Berliner Sommer 1945

Foto zeigt Centrum Judaicum
Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Foto: sch

Berlin (kobinet) Im Berliner Sommer 1945 kam Robert Capa nach Berlin zurück. Für das „Life“-Magazin fotografierte der Bildreporter in der befreiten zertrümmerten Stadt. Noch nie zuvor wie jetzt wurden 120 seiner Fotos aus diesen Tagen in einer Ausstellung wie der im Centrum Judaicum gezeigt, der Synagoge in der Oranienburger Sraße.

Spas(s)ti … wenn Weglaufen keine Option ist

Buchcover Spassti
Anna Mühlhause lachend im Rollstuhl, beide Arme reckend
Foto: Anna Mühlhause

Hollenbach (kobinet) lautet der Titel eines beindruckenden Buches von Anna Mühlhause aus dem thüringischen Nordhausen. Sie beschreibt in einem für viele Menschen mit Behinderung typischen, immer mal wieder bitteren Humor, mit Sarkasmus und Ironie ihre Kindheit und Jugend. Viele behinderte Mitmenschen werden bei der Lektüre des Buches ihre eigenen Erfahrungen wiederentdecken.

Blickwechsel statt Schichtwechsel

Ottmar Miles -Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: privat

Berlin/Kassel (kobinet) „Blickwechsel statt Schichtwechsel“ so titelt das Projekt der Sozialhelden JOBinklusive die heutige Aktion von Werkstätten und Werkstatträten und schreibt: „Während andere am 17. September den Schichtwechsel begehen, machen wir das ganze Jahr über den Blickwechsel. #StellMichEinNichtAb“. Auch kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich seine Gedanken in Sachen Schicht- und Blickwechsel gemacht.

Und sie tun es immer wieder!

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Am 26. März 2009 trat in Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK) in Kraft und wurde ein einfaches Gesetz. Seit diesem Zeitpunkt verpflichtet sich Deutschland in Artikel 4, nur noch BRK-konforme Gesetze zu erlassen und bestehende Gesetze auf BRK-Niveau zu bringen. Dieses Versprechen an die Weltgemeinschaft hat unsere Politik wohl abgegeben, um den Glanz Deutschlands in der Welt strahlender zu machen. An eine Umsetzung dachte man dabei nicht, war man doch der Meinung, dass bei uns schon alles topp und die Umsetzung zum Nulltarif zu bekommen sei.

Corona und die Einsamkeit in den Pflegeheimen

Claus Völker
Claus Völker
Foto: privat

Würzburg (kobinet) Einen lesenswerten Brief von Claus Völker wurde auf den NachDenkSeiten mit dem Titel „Corona und die Einsamkeit in den Pflegeheimen“ veröffentlicht. Darin beschreibt Claus Völker seine Erfahrungen mit den Besuchsregeln bei seiner im Pflegeheim lebenden Mutter und kritisiert die derzeitigen Systeme der Heime.

Corona-Folgen sichtbar machen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Während wir in Deutschland gut darin sind, Statistiken zu erstellen und mit Zahlen argumentativ zu jonglieren, fehlt es hierzulande nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul an der ganz konkreten und praktischen Darstellung der Folgen der Corona-Pandemie für die einzelnen Menschen. In seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten plädiert der Behindertenrechtler dafür, die Folgen der Corona-Pandemie auch hierzulande besser sichtbar zu machen.

Bahn spricht mit behinderten Kunden – Service bei Barrieren

Foto zeigt Aktion für Barrierefreiheit bei der Bahn
Aktion für Barrierefreiheirt bei der Bahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am Berliner Hauptbahnhof hat heute der Bahnchef mit behinderten Kunden über ihre Fahrgastrechte gesprochen. Nicht wirklich. Die Schauspielerin Anne Roemeth übernahm dessen Rolle in einem Sketch, mit dem der neue Service „Entschädigung bei Barriere“ im Zugverkehr eingeläutet wurde.

Einer zu viel in der Ringbahn

Foto zeigt Autor mit Maske
Autor mit Maske
Foto: Kri

Berlin (kobinet) Berlins Regierender Bürgermeister hat Maskenpflicht besonders in den Öffis angemahnt. Wer in Berliner Bussen und Bahnen ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs ist, muss mit Geldstrafen zwischen 50 und 500 Euro rechnen. Der Berliner kobinet-Korrespondent ist heute mal mit der Ringbahn gefahren.

Baustelle Bahn-Service

Foto zeigt Kay auf dem Kieler Hauptbahnhof
Bahnkunde Kay Macquarrie
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Ein bahnbrechendes Gutachten über barrierefeies Reisen in Deutschland wurde in dieser Woche veröffentlicht. Von seinen Abenteuern auf dem Schienenstrang könnte Kay Macquarrie bald ein Buch schreiben. Morgen im Zweiten Deutschen Fernsehen um 12:05 Uhr berichtet der Berufspendler über praktische Erfahrungen. „Was für die meisten Menschen ganz selbstverständlich ist, das ist für Menschen mit Behinderung meist unmöglich, denn von Barrierefreiheit ist die Deutsche Bahn noch meilenweit entfernt“, so „Menschen – das Magazin“.

Unbehinderte Machtentfaltung

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Als wenn nichts gewesen wäre, gibt es im Bereich der Kostenträger für den behinderungsbedingten Nachteilsausgleich Behörden, die sich weigern, den gewandelten Zeitgeist zu erkennen, geschweige denn, anzuerkennen, dass mit dem Artikel 3 Grundgesetz und mit der Behindertenrechtskonvention viele Entscheidungen früherer Zeiten nun nicht mehr machbar sind.

30 Jahre Americans with Disabilities Act

Foto zeigt Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am 26. Juli 1990 wurde der Americans with Disabilities Act im Garten des Weißen Hauses von Präsident George Bush unterzeichnet. Dazu erreichte kobinet heute ein Bericht des Berliner Rechtsanwaltes und Hobby-Chronisten Dr. Martin Theben.

Bundeswehr-Freiwillige für Heimatschutz

Foto zeigt Pressekonferenz Dein Jahr für Deutschland
Pressekonferenz im Bundesverteidigungsministerium
Foto: Bundeswehr/Torsten Kraatz

Berlin (kobinet) Ein neuer Freiwilligendienst der Bundeswehr soll die Heimat schützen und die Gesellschaft stärken. Sozialverbände sind davon wenig begeistert. Sie sehen Konkurrenz zu Angeboten wie dem sozialen und dem ökologischen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat das Angebot „Dein Jahr für Deutschland“ heute vorgestellt. Der neue Dienst soll am 1. April 2021 für zunächst tausend Teilnehmer starten.

Casablanca Reloaded

Foto zeigt Elena Lorenzon und Alexander Fabisch
Hinreißende Akteure in „Casablanca Reloaded“
Foto: THEATER light

Berlin (kobinet) „Casablanca“ im Berliner Freiluftkino Friedrichshain leider verpasst. Doch am vergangenen Wochenende hatte Leipzigs Sommertheater-Festival „Casablanca Reloaded“ angesagt. Das war ein Höhepunkt der Abi-Fete, weswegen der Berliner kobinet-Korrespondent nach Sachsen reiste.

Urteil zum Haushaltsführungsschaden

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Frankfurt (kobinet) Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied am 24. März 2020 (Az.: 22 U 82/18), dass die Zeitdauer eines Haushaltsführungsschadens keineswegs auf den Zeitpunkt des Renteneintritts oder beispielsweise dem 75. Geburtstag zu begrenzen sei. Anhand dieses Urteiles wird der Unterschied zwischen dem Zivilrecht auf der einen und dem Sozialrecht auf der anderen Seite deutlich.

Leben im Doppelzimmer längst noch nicht Geschichte

Symbol: Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Leimen (kobinet) Sein Alter im Doppelzimmer fristen, so stellen sich die meisten heute noch jüngeren Menschen ihre Zukunft wahrscheinlich nicht vor. Und so haben es sich viele der heute älteren Menschen früher wohl auch nicht vorgestellt. Zahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis zeigen, dass es in Sachen Recht auf Einzelzimmer in Einrichtungen zwar vorangeht, dass aber hier die Entwicklung eine Schnecke ist. Die Einzelzimmerquote in den stationären Altenhilfeeinrichtungen des Rhein-Neckar-Kreises liegt im Schnitt derzeit nämlich gerade einmal bei 68 Prozent, 2018 lag diese sogar nur bei 61 Prozent.

Gespräche über Generationengerechtigkeit

Foto zeigt Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Hamburg (kobinet) Andreas Reigbert hat sich an den Jugendrat der Generationen-Stiftung gewandt und gebeten, das Gesprächsangebot der Gruppe Neubeginn nicht auszuschlagen. Der 58-jährige Politologe aus Hamburg meint, gerade jetzt sei Zeit und Gelegenheit, um Veränderungen anzustoßen und vieles neu zu überdenken.

Diskussion über Generationen-Bündnis

Foto zeigt Personen, deren Schatten in eine Richtung weisen
Gemeinsam in eine Richtung
Foto: imago imagens/Winfried Rothermel

Berlin (kobinet) Klimakrise, Rassismus, soziale Ungleichheit – die Jüngeren fordern von ihren Eltern und Großeltern, endlich etwas zu unternehmen. Die Diskussion über ein neues solidarisches Generationen-Bündnis interessiert auch behinderte Menschen.

Wie geht’s Isabell Schick?

Isabell Schick vor Logo Rettungs-Ring.de
Isabell Schick
Foto: privat

Ulm (kobinet) Isabell Schick hat entscheidend am Aufbau des Projektes Rettungs-Ring.de mitgewirkt, das von krisenerfahrenen Menschen ins Leben gerufen wurde, um durch eine technische Plattform der drohenden Vereinsamung gerade in Corona-Zeiten entgegen zu wirken. Dieses Projekt wird am heutigen Digitaltag mit dem Preis für digitales Miteinander vom Bundespräsidenten ausgezeichnet. Mit der Leiterin der Selbsthilfegruppe Seelische Gesundheit und dem Mitglied des Inklusionsbeirates der Stadt Ulm führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul vor kurzem folgendes Interview zum Umgang mit Herausforderungen in Zeiten von Corona.

Endlich wieder ins Schlumper Atelier gehen

Schlumper Corona Poster: Hände mit Seife waschen
Schlumper Corona Poster
Foto: Atelier Schlumper

Hamburg (kobinet) „Ich gehe in die Rente, das muss sein. Ich bin am längsten“, sagt Horst Wäßle (geb. 1954). Dennoch freut er sich, dass er jetzt, nach mehreren Wochen oft allein zu Hause in seiner kleinen Wohnung, wenigsten wieder zweimal die Woche ins Atelier gehen kann. Horst Wäßle ist seit 40 Jahren Mitglied der Hamburger Ateliergemeinschaft Die Schlumper – die Jubiläumsausstellung musste auf den Herbst verschoben werden. Dies schreibt Christian Mürner in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten.

Corona und denkbare Folgen für Teilhabeleistungen

Foto des Autors André Neutag
Neutag, André
Foto: André Neutag

Leipzig (kobinet) Ein Blick in die Geschichte der Sozialpolitik macht deutlich, dass Wirtschaftskraft und Sozialausgaben stets in einer Abhängigkeit zueinander stehen. Das Ziel, unüberschaubare Kosten zu verhindert, sind im Gesetzestext etwa in Gestalt der Ermessensspielräume oder des Mehrkostenvorbehaltes wieder auffindbar. Der folgende Beitrag möchte aufmerksam machen auf das gesteigerte Risiko infolge der Corona-Pandemie zu noch deutlicheren Minderausgaben, besonders bei kostenintensiven Leistungen (z.B. 24-Stunden-Assistenz) zu kommen.