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Im Home-Office notiert – Tablets für Berlins Schulen

Foto zeigt Bildungssenatorin Sandra Scheeres
Sandra Scheeres
Foto: SenBJF/Reto Klar

Berlin (kobinet) Senat stellt Geld für 100 000 Tablet-Computer bereit. Das ist heute der Aufmacher der Berliner Zeitung. „Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass ohnehin schon benachteiligte Kinder und Jugendliche ins Hintertreffen geraten“, zitiert das Hauptstadt-Blatt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie (SPD).

Im Home-Office notiert – Inklusion üben

Foto zeigt Raul Krauthausen
Porträtfoto Raul Krauthausen
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Wie immer am Dienstag geht’s los mit einem Blick in Rauls Newsletter. Raul Krauthausen ist „oft sehr müde von all dem Labern über Inklusion, während viele Menschen denken, mit dem Gerede sei es schon getan – und nichts ändert sich“.

Im Home-Office notiert – Freibäder öffnen

Foto zeigt Autor beim Anbaden
Anbaden im privaten Pool
Foto: Rei

Berlin (kobinet) Der Berliner Senat hat beschlossen, dass Frei- und Strandbäder in der Stadt morgen wieder öffnen dürfen. Voraussetzung sind mit den Ämtern abgestimmte Hygienepläne und Abstandsregeln. Der kobinet-Reporter hat im Pool seines Bruders schon angebadet.

Happy Birthday Gusti Steiner

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der „Chronist“ aus Berlin, der am 8. Mai an die Demonstration zum Frankfurter Reiseurteil von 1980 erinnerte, hat erneut zugeschlagen. Die kobinet-nachrichten erreichte das nachfolgende historische Fundstück, das vom Autor als authentisch bezeichnet wird. Im folgenden veröffentlichen wir den Text des Berliner Rechtsanwalts und Hobby-Historikers Dr. Martin Theben zum Gedenken an Gusti Steiner, der heute 82 Jahre alt geworden wäre.

Wie geht’s Markus Ertl?

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl ist seit kurzem Mitglied im Gemeinderat von Lenggries. Wie dort die Teilhabe für ihn als blinder Mensch funktioniert und wie es ihm in Zeiten der Corona-Pandemie geht, dazu führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul ein Interview mit ihm. Er tritt u.a. für ein Konjunkturpaket zur Barrierefreiheit ein.

Im Home-Office notiert – Kay Macquarrie

Foto zeigt Kay vor Stufen eines ICE
Kay Macquarrie vor ICE der Deutschen Bahn
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Am 30. Mai spricht Kay Macquarrie im ZDF um 12 Uhr über seine Idee für mehr Teilhabe beim Bahnfahren. Von Problemen hat der Berufspendler im Rollstuhl auch auf kobinet immer wieder berichtet. In „Menschen – das Magazin“ geht es unter anderem um ein neues Buchungssystem für die Bahn.

Im Home-Office notiert – Fehlinformationen

Grafik zeigt Coronavirus
Coronavirus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Christian Drosten hat vor Fehlinformationen gewarnt. So sieht der Virologe der Berliner Charité die vielen Beiträge in sozialen Medien, „die zum Teil Millionen Abrufe haben und voller Unsinn sind“. Absolute Laien halt, mag man meinen. Doch nicht nur deren Mitteilungsbedürfnis prangert er an.

Im Home-Office notiert – Helden vom Stößensee

Foto zeigt Bildbauer mit Denkmalentwurf für die Flieger
Bildhauer Andrej Korobzow mit Denkmalentwurf für die Flieger
Foto: Deutschlandradio/Gesine Dornblüth

Berlin (kobinet) Im Frühjahr 1966 überflog ein sowjetischer Militärjet Westberlin, als die Triebwerke versagten. Die beiden Piloten steuerten das Flugzeug in den Spandauer Stößensee und verhinderten womöglich eine größere Katastrophe. An die Heldengeschichte mitten im Kalten Krieg erinnert heute Gesine Dornblüth im Deutschlandfunk.

Im Home-Office notiert – Dong Xuan Center

Foto zeigt Maniküre im Dong-Xuan-Center
Maniküre bei strengen Hygieneregeln
Foto: sch

Berlin (kobinet) Auf Berlins größtem Asianmarkt kehrt langsam das geschäftige Leben zurück. Neben Lebensmittelläden arbeiten wieder Friseure, Massage- und Nagelstudios. Natürlich sind strenge Hygieneregeln einzuhalten. Ab heute dürfen auch die Gaststätten öffnen.

Reifeprüfung für Inklusion durch Corona

Christian Judith
Christian Judith
Foto: privat

Hamburg (kobinet) „Inklusion erlebt ihre Reifeprüfung durch Corona – und es sieht gerade so aus, als würde sie durchfallen.“ Diese Befürchtung hat der langjährige Aktivist der Behindertenbewegung Christian Judith angesichts der aktuellen Entwicklungen. In einem Interview mit den kobinet-nachrichten geht er auf viele Fragen ein, die behinderte Menschen momentan beschäftigen.

Brauchen wir eine Behindertenbewegung 3.0?

Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Jens Merkel mit E-Rollstuhl
Foto: privat

Grimma (kobinet) Heute vor vier Jahren protestierten behinderte Menschen am Spreeufer, unweit des Reichstages für ihre Gleichstellung und Selbstbestimmung. Über Nacht hatten sich einige am Geländer der Spree in der Bannmeile angekettet. Herausgekommen ist leider nicht die erhoffte Verpflichtung zur Barrierefreiheit im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz, aber ein gelungener Auftakt für eine Bewegung, die hart für jedes Stück Selbstbestimmung im Bundesteilhabegesetz kämpfte. Jens Merkel erinnert in seinem Blog der LIGA Selbstvertretung Sachsen an diese Zeit und fragt sich in seinem Beitrag, ob wir eine Behindertenbewegung 3.0 brauchen.

Im Home-Office notiert – Fake News

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) In manipulativer Absicht werden immer mehr Falschmeldungen verbreitet. Fake News zur Corona-Krise an die kobinet-Adresse landeten im Papierkorb. Ärzte schlagen Alarm und sprechen von einer weltweiten “Infodemie”. Durch Fehlinformationen, die sich in den sozialen Medien viral verbreiten, werden Menschenleben gefährdet.

Im Home-Office notiert – Beim Berber

Selfie zeigt den Autor mit Maske und 15mm-Schnitt
Nach dem Besuch beim Berber Yavuz
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das war längst nötig! Der Besuch beim Berber am Kotti, nachdem die Berliner Frisöre bei strengen Hygieneregeln wieder arbeiten können.

8. Mai 1945 – 8. Mai 2020

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Kiel (kobinet) Maren Nitschke-Frank und Gerda Behrends von der Initiative Autonom Leben Schleswig-Holstein haben sich zum heutigen 75jährigen Geden an das Kriegsende und damit an die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus Gedanken über die Umgehensweise mit Menschen mit Behinderung in der Nazizeit und die mangelhafte Aufarbeitung danach gemacht.

Im Home-Office notiert – Befreiungstag

Foto zeigt Pieta des sowjetischen Ehrenmals
Pieta des sowjetischen Ehrenmals in der Schönholzer Heide
Foto: sch

Berlin (kobinet) 75 Jahre nach dem Sieg der Allierten-Armeen über Hitlerdeutschland begeht Berlin heute einmalig den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag. An den drei sowjetischen Ehrenmalen legen die Berliner Blumen nieder.

Wie geht’s Martin Ladstätter?

Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Martin Ladstätter von BIZEPS, dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Wien, hat in der Corona-Krise erschreckt, wie schnell Grundrechte in einer allgemeinen Panik außer Kraft gesetzt und wie extrem schnell verfassungswidrige Gesetze (wenn auch zeitlich befristet) beschlossen wurden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Menschenrechtsaktivist, der sich auch mit einem Video an der bundesweiten Online-Kundgebung zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen beteiligt hat, wie es ihm in Corona-Zeiten geht und was ihn bewegt.

Wie geht’s Frieder Nebe?

fab-Haus mit Transparent
fab-Haus mit Transparent „Wir schaffen das! GEMEINSAM!
Foto: Frieder Nebe fab

Kassel (kobinet) Frieder Nebe vom Assistenzdienst des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat schon am 23. März auf die Herausforderungen der Erbringung der Assistenz in der eigenen Wohnung und durch Ambulante Assistenzdienste in Zeiten der Corona-Pandemie hingewiesen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Pflegedienstleiter des Assistenzdienstes, wie sich die Situation gut sechs Wochen nach seinem Appell entwickelt hat und wie es ihm in Corona-Zeiten geht.

Im Home-Office notiert – Helfende Hände

Foto zeigt Jugend- und Familienzentrum ClaB
Jugend- und Familienzentrum Stahnsdorf
Foto: ClaB

Berlin (kobinet) Fünf junge Männer haben einer Rollstuhlfahrerin in Stahnsdorf beim Umzug in eine etwas geräumigere Wohnung geholfen. Das war die bisher größte Aktion der hier im März gestarteten Initiative „Helfende Hände“ für ältere und behinderte Menschen, erfuhr kobinet heute von einem lieben Freund per WhatsApp.

Wie geht’s Birgit Schopmans?

Birgit Schopmans mit Blindenstock
Birgit Schopmans mit Blindenstock
Foto: fab e.V.

Kassel (kobinet) Birgit Schopmans von der Informations- und Kontaktstelle für behinderte Menschen des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat sich als blinde Frau so einigermaßen mit den Rahmenbedingungen in Corona-Zeiten arrangiert. Bei den Beratungskund*innen sieht sie jedoch erhöhten Gesprächsbedarf. Vor allem diejenigen, die allein leben, seien besonders gefördert, wie sie im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul berichtet.

Im Home-Office notiert – Topographie des Terrors

Foto zeigt Außenbereich der Stiftung
Außenbereich der „Topographie des Terrors“
Foto: Stiftung Topographie des Terrors

Berlin (kobinet) Mit über einer Million Besuchern im Jahr gehört die „Topographie des Terrors” zu den meist besuchten Erinnerungsorten der NS-Verbrechen in Berlin. Hier befanden sich die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts.

Im Home-Office notiert – Von Nazis befreit

Foto zeigt sowjetisches Ehrenmal mit T34-Panzer
Sowjetisches Ehrenmal in der Straße des 17. Juni
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Aus diesem Grund beschloss Berlin, den Tag der Befreiung einmal zu einem gesetzlichen Feiertag zu erklären. Das geplante große Volksfest in der Straße des 17. Juni musste allerdings abgesagt werden. Ab heute wird stattdessen zu einer digitalen Zeitreise in das Frühjahr 1945 eingeladen.

Wie geht’s Christian Bayerlein?

Christian Bayerlein
Christian Bayerlein
Foto: BJOERN LUBETZKI

Koblenz (kobinet) Passend zum Tag der Arbeit sieht Christian Bayerlein in den vorgeschlagenen Regelungen der Bundesregierung für eine Bonuszahlung für Pflegekräfte hauptsächlich Symbolpolitik. Bei genauem Hinschauen hat der in Koblenz lebende Aktivist der Behindertenbewegung und Arbeitgeber seiner Assistent*innen nämlich festgestellt, dass die Regelungen nur für die Altenpflege und nicht für die Pflege und Assistenz in der Behindertenhilfe vorgesehen sind. Diese und weitere Gedanken von Christian Bayerlein sind im Interview zu lesen, das kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit ihm geführt hat.

Was passiert hinter verschlossenen Türen?

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) „Was passiert hinter verschlossenen Türen in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen?“ Diese Frage beschäftigt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul nicht erst seit es die ersten Nachrichten über Infektionen und Tote in solchen Einrichtungen gab. Die massiven Beschränkungen beim Zugang zu solchen Einrichtungen und beim Ausgang der Bewohner*innen hätten sozusagen eine Black-Box geschaffen. So bekomme man nur bruchstückhaft mit, was nun hinter verschlossenen Türen mit zum Teil massiv überforderten und selbst ansteckungsgefährdeten Beschäftigten passiert, wie er in seinem heutigen kobinet-Kommentar feststellt.

Zwischenruf von Jürgen Schneider

Foto zeigt Jürgen Schneider
Foto zeigt Jürgen Schneider
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Der frühere Berliner Behindertenbeauftragte Dr. Jürgen Schneider hat aus dem Ruhestand einen Zwischenruf zu einer aktuellen Diskussion an kobinet gemailt:

Wie geht’s Josef Ströbl

Josef Ströbl
Bild von Josef Ströbl
Foto: omp

Hofgeismar (kobinet) Josef Ströbl vom Vorstand von Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, macht sich gerade in Corona-Zeiten viele Gedanken über das Virus, über sich und andere Menschen mit Lernschwierigkeiten. Vor allem fragt er sich, ob behinderte Menschen diejenigen sind, an die in diesen schwierigen Zeiten zuletzt gedacht wird. Susanne Göbel führte mit Josef Ströbl folgendes Interview für die kobinet-nachrichten.

Über Grundrechte verstärkt diskutieren

Horst Frehe
Horst Frehe
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit seinen Äusserungen zur Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise eine breite Diskussion angestoßen. Die Frage, ob der Schutz von Leben zurücktreten muss, um andere Grundrechte nicht einzuschränken, steht dabei im Mittelpunkt. Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen hat sich mit einigen Grundrechten beschäftigt und einen Diskussionbeitrag geliefert. „Wir müssen wieder stärker diskutieren, wie unsere Grundrechte gesichert und paternalistische Schutzkonzepte eingeschränkt werden können“, so sein Fazit.

Triage – Politik muss schnell handeln

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jessica Schröder, die bei der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) seit kurzem ein Projekt zur Durchsetzung der Rechte behinderter Menschen leitet, hat die Diskussion um die Triage von Anfang an verfolgt. In ihrem Bericht fasst sie ihre Eindrücke bzw. Schlussfolgerungen aus nunmehr drei Online-Veranstaltungen zusammen, die von den Grünenpolitiker*innen Corinna Rüffer und Katrin Langensiepen initiiert und moderiert wurden. Für Jessica Schröder steht fest, dass nun die Politik handeln muss, damit das Vertrauen in die Sicherheit und adäquate Versorgung aller Bürger*innen nicht verspielt wird.

Wie geht’s Jens Merkel?

Jens Merkel im Gespräch mit Jens Spahn
Jens Merkel im Gespräch mit Jens Spahn
Foto: privat

Grimma (kobinet) Bei Jens Merkel aus Grimma stellt sich langsam der Lagerkoller ein. Dies brachte der Aktivist für eine selbstbestimmte Assistenz vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) zur aktuellen Corona-Situation im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zum Ausdruck. „Meine Sehnsucht nach Sonne und langen Spazierfahrten nimmt zu“, so Jens Merkel.

Gedanken zum Coronavirus 2. Teil

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Hamburg (kobinet) Bereits am 22. März 2020 hat Andreas Reigbert seine Gedanken zum Corona-Virus und was dies für behinderte Menschen bedeutet, in den kobinet-nachrichten veröffentlicht. Gut einen Monat später folgt nun die Fortsetzung dieser Gedanken mit vielen Informationen zur aktuellen Lage des Diplom-Politologen, der sich für Barrierefreiheit und die Gleichstellung behinderter Menschen stark macht.

Im Home-Office notiert – Berlins Viren-Krieger

Foto zeigt Gebäude der Charité
Charité in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) In ihrer Kolumne für die Wochenendausgabe der Berliner Zeitung wünscht sich Petra Ahne „eine Stadt der Viren-Krieger“ herbei. Im Leitartikel des Hauptstadtblatts wird zur Maskenpflicht in Bus und Bahn ab Montag gegen Politik und Virologen gewettert.

Wie geht’s Dr. Adolf Ratzka?

Dr. Adolf Ratzka mit Atemmaske
Adolf Ratzka mit Atemmaske
Foto: privat

Stockholm (kobinet) Dr. Adolf Ratzka hat schon viele Initiaitven zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen angeschoben. Derzeit sitzt er jedoch, wie viele andere behinderte Menschen in dieser Welt, zu Hause in Stockholm in Quarantäne, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Zur aktuellen Situation in Schweden befragt, erklärte er im Interview mit kobinet-Redakteur, dass er sich derzeit in Deutschland wesentlich sicherer fühlen würde, als in Schweden.

Kassandra Ruhm: Wir lassen uns nicht verarschen

Kassandra Ruhm
Kassandra Ruhm
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) Viel Kritik gab es in den letzten Wochen von behinderten Menschen und ihren Unterstützer*innen an den Empfehlungen der DIVI[1] zur „Triage“, der Auswahl wer bei zu knappen Ressourcen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt werden soll und wer nicht. Zu Recht, findet Kassandra Ruhm, die auf die überarbeiteten Vorschläge äusserst emotional mit dem Ausspruch „Wir lassen uns nicht verarschen“ reagiert.

Gedanken zum Tod von Norbert Blüm

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Norbert Blüm (CDU), geboren am 21.07.1935, ist gestern im Alter von 84 Jahren verstorben. Er war 16 Jahre lang Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Er galt als Erfinder der sozialen Pflegeversicherung, die1995 als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems eingeführt wurde. Legendär auch seine Plakat-Aktion zur sicheren Rente. Eine kleine behindertenpolitisch-historische Würdigung hat Dr. Martin Theben für die kobinet-nachrichten vorgenommen. Dabei richtet er u.a. den Blick auf einen der ersten Auftritte des Ministers im Deutschen Bundestag.

Wie geht’s Thomas Koritz?

Thomas Koritz
Thomas Koritz
Foto: Franziska Vu ISL

Bordelum / Dörpum (kobinet) Thomas Koritz wäre in diesen Tagen normalerweise als Sprecher für Gesundheitspolitik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) viel unterwegs. Coronabedingt agiert er wie viele derzeit aber von Nordfriesland aus, wo er lebt und seine Mutter mitpflegt, hauptsächlich per Telefon bzw. Webkonferenzen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat nachgefragt, wie es ihm geht und was er in Sachen Assistenz und Pflege derzeit wichtig findet.

Im Home-Office notiert – Maskenpflicht bundesweit

Foto zeigt Autor mit Maske vor einem Fliederbusch
Autor mit Maske vor Fliederbusch
Foto: Kri

Berlin (kobinet) Heute war ein wunderschöner Tag. Der erste Flieder blühte in der Berliner Frühlingssonne auf. Aus Leipzig lag Post im Briefkasten. In der Vorbereitung auf die Abi-Prüfung hat eines meiner Enkelkinder mir eine schützende Verkleidung im Lea-Design geschneidert. Heute wurde ja Maskenpflicht in ganz Deutschland angekündigt. Schutzmasken werden allerdings zu Wucherpreisen gehandelt, so eine kleine Berliner Telefon-Umfrage des kobinet-Reporters.

Im Home-Office notiert – Warten auf’n Bus

Foto zeigt die beiden Hauptdarsteller an der Bus-Haltestelle
An einer Bus-Haltestelle in Brandenburg
Foto: rbb/Frédérik Batier

Berlin (kobinet) „Neue Normalität“ strebt die Bundesregierung an. „BleibZuHaus“, rät weiter mein Online-Betreiber, wenn das Handy angeschaltet wird. In der ARD-Mediathek hab ich schon in die neue achtteilige regionale Serie vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) „Warten auf’n Bus“ reingeschaut. Hammer! Die erste Folge läuft am 22. April um 22 Uhr im rbb-Fernsehen.

Wie geht’s Jessica Schröder?

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Für Jessica Schröder, die bei der Interessenvertretung Selbstbetimmt Leben in Deutschland (ISL) seit kurzem ein Projekt zur Durchsetzung der Rechte behinderter Menschen leitet, gibt es in der Zeit der Corona-Pandemie viele Baustellen, die im Sinne der Selbstbestimmung behinderter Menschen bearbeitet werden müssen. Es sei aber auch eine gute Zeit, um den Kampfgeist der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung wieder stärker zu reaktivieren und den Spruch „nichts über uns, ohne uns“ mit gelebter Praxis und wachsamer Energie zu beleben, wie sie im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul betonte.

Poster der Woche: Von der Bewertung behinderten Lebens

Poster: Würde nicht an Erwerbsarbeit festmachen
Poster: Würde nicht an Erwerbsarbeit festmachen
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) Eigentlich hat Kassandra Ruhm bei der Gestaltung ihres 16. Posters ihrer Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion unter dem Motto „bunt ist schöner“ nicht an die Corona-Pandemie gedacht, nicht an die Triage und an die Angst verschiedener behinderter Menschen, keine Chance auf Behandlung zu haben, wenn die Ressourcen nicht mehr für alle ausreichen. In ihrem mühevoll erarbeiten Kommentar zu deisem Poster betont sie aber, dass die Würde eines Menschen nicht an der Erwerbsarbeit und der uneingeschränkte Zugang zu guter medizinischer Behandlung nicht an einem leistungsfähigem, nichtbehinderten Körper festgemacht werden.

Wie geht’s Andreas Lapp-Zens?

Andreas Lapp-Zens
Andreas Lapp-Zens
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Andreas Lapp-Zens arbeitet im Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen als Berater und engagiert sich ehrenamtlich auch im Hospizbereich. Die massive Reduzierung der Kontakte zu Sterbenden macht ihm derzeit besonders zu schaffen und wirft bei ihm einige Fragen auf, wie er kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mitteilte.