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Berlin (kobinet) Für viele der fast fünf Millionen Muslime in Deutschland beginnt morgen der islamische Fastenmonat Ramadan. Er endet am 12. Mai. An Corona erkrankte Muslime sind wie andere Kranke auch vom Fastengebot ausgeschlossen.

Berlin (kobinet) Für viele der fast fünf Millionen Muslime in Deutschland beginnt morgen der islamische Fastenmonat Ramadan. Er endet am 12. Mai. An Corona erkrankte Muslime sind wie andere Kranke auch vom Fastengebot ausgeschlossen.

Berlin (kobinet) Das Marketing der Luca-App hat blendend funktioniert. Nun mehren sich aber kritische Stimmen. „luca wird in ganz Berlin dabei helfen, relevante Kontaktketten beim Auftreten einer Corona-Infektion nachzuvollziehen und das Land bei weiteren Öffnungsschritten konzeptionell zu unterstützen“, meint die zuständige Senatsverwaltung. 11 weitere Bundesländer wollen in diese App investieren, deren Funtionsweise Experten bemängeln.

Berlin/Erlangen/Schwelm (kobinet) Kaum jemand hat von Deutschland aus die internationale Behindertenpolitik so geprägt, wie Prof. Dr. Theresia Degener. Vor allem hat die renommierte Juristin entscheidend dazu beigetragen, dass diese als Menschenrechtspolitik verstanden und von den Vereinten Nationen auch so gehandhabt wird. Dass sie dabei nie die Tuchfühlung zur Behindertenbewegung verloren hat, zeigen die beiden Berichte von Dinah Radtke, die mit Theresia Degener bei vielen internationalen Treffen für die UN-Behindertenrechtskonvention gekämpft hat, und vom Hobby-Chronisten der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben. Heute, am 10. April kann Theresia Degener ihren 60. Geburtstags feiern, zu dem ihr die Redaktion der kobinet-nachrichten herzlich gratuliert.

Kassel (kobinet) Prof. Dr. Gisela Hermes ist 1958 in Hollage bei Osnabrück geboren und Hochschullehrerin an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. In ihrer Forschung und Lehre verknüpft sie unter anderem Fragen der Inklusion mit der Geschlechterfrage behinderter Menschen. So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projekts des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Prof. Dr. Gisela Hermes hin.

Gersdorf (kobinet) Katrin Gensecke, 49 Jahre, kandidiert für die SPD bei der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt im Juni 2021. Bereits als Jugendliche scheute sie keine politischen Diskussionen. Lesen Sie mehr über Katrin Gensecke im folgenden Portrait:

Berlin/Oldenburg in Holstein (kobinet) Martina Scheel ist Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg. Sie engagiert sich aktiv in Arbeitsgruppen, Vereinen und Aktionsbündnissen und sensibilisiert für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ihre thematischen Steckenpferde als Inklusionsbotschafterin und Referentin des CASCO-Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sind u. a. Barrierefreiheit und die praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das 2020 endete, führte mit ihr ein Interview über ihr Wirken.

Greifswald (kobinet) Henry Spradau aus Greifswald hat sich eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg zum Merkzeichen RF in Sachen Rundfunkbeitragsermäßigung und die dazugehörige Begründung genauer angeschaut und berichtet darüber für die kobinet-nachrichten.

Berlin (kobinet) Zum Weltgesundheitstag haben die Grünen ihre Forderung bekräftigt, Impfstoffe global gerecht zu verteilen. Maria Klein-Schmeink, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Gesundheitspolitik, und Ottmar von Holtz, Berichterstatter für Globale Gesundheit erklärten: „In der globalisierten Welt lassen sich die wichtigsten Faktoren für die Gesundheit der Menschen nicht mehr allein auf nationaler Ebene beeinflussen.“

Berlin (kobinet) Am Entwurf für ein deutsches Barrierefreiheitsgesetz kritisiert der Berliner Behindertenverband wie viele andere Verbände sogenannte Übergangsfristen. „Mit Übergangsfristen bis ins Jahr 2035 wird dem digitalen Wandel per Gesetz Stillstand verordnet“, warnt die Berliner Behindertenzeitung in ihrer April-Ausgabe.

Marburg/Lahn (kobinet) Passend zur derzeitigen Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht hat der blinde Journalist Franz-Josef Hanke den kobinet-nachrichten einen Kommentar zugesandt, den er nach der Wahl zum Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Marburg verfasst hat, weil die Ergebnisse nur als Grafik und damit für ihn als blinder Mensch nicht zugänglich präsentiert wurden. „Als Journalist bin ich in Marburg hauptberuflich seit 35 Jahren tätig. marburg.news mache ich seit nunmehr 21 Jahren. Manche Menschen in der Pressestelle sind kaum älter als meine Berufserfahrung“, schreibt Franz-Josef Hanke und ärgert sich darüber, dass er immer wieder zum Kämpfen für Barrierefreiheit gezwungen wird.

Berlin (kobinet) Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat heute in seiner Fernsehsendung zibb über ein E-Trike für Rollstuhlfahrer berichtet. Paul Stappenbeck aus Berlin entwickelte einen Prototyp.

Berlin (kobinet) Weltweit feiern die Menschen Ostern in der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie überwunden werden kann. In Deutschland hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Osteransprache die Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Kraftakt aufgerufen, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen.

Berlin (kobinet) Serkan Demir besitzt das erste Londoner E-Taxi in Berlin. Das berichtet die Berliner Zeitung in ihrer Oster-Ausgabe. Ein Reporter des Hauptstadt-Blatts hat mit einer Fahrt durch Mitte, Kreuzberg, Tempelhof und Schöneberg das Taxi getestet, das seit knapp drei Wochen unterwegs ist.

Berlin (kobinet) Von überfüllten ambulanten Notaufnahmen und überarbeitetem Personal in Notaufnahmen wird bereits seit längerem berichtet. Diese unzureichenden Verhältnisse zeichneten sich auch schon vor der Corona- Krise ab und riefen seit längerem nach einer großen Reform der medizinischen Notfallversorgung. Es geht sogar aus einer vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie hervor, dass viele Menschen wegen der Pandemie die Krankenhäuser meiden. Das führt zu der Situation, dass zwar die Intensivbetten knapp sind, aber ambulante Notaufnahmen weniger belastest.

Berlin (kobinet) Hans-Günter Heiden wurde 1953 in Düren im Rheinland geboren. Er ist u.a. freiberuflicher Publizist und seit vielen Jahren in der Lobbyarbeit für die Gleichstellung behinderter Menschen aktiv, so auch derzeit für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. „Sein Begriff von Behinderung ist nicht medizinisch, sondern menschenrechtlich begründet“, heißt es u.a. im Vorspann eines Zeitzeugen-Interviews des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), in dem Hans-Günter Heiden über seine vielfältigen Erfahrungen mit der Behindertenpolitik und -bewegung spricht.

München (kobinet) Ostersonntag ist der Internationale Tag der Aufklärung über die Minengefahr. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist auf Risiken und die hohe Verseuchung durch Landminen, explosive Kriegsreste, Sprengfallen und improvisierte Minen hin.Vor allem in Wohngebieten ist das Leben der Zivilbevölkerung bedroht und macht die Rückkehr zu einem normalen sozialen und wirtschaftlichen Leben unmöglich.

Kassel (kobinet) Wenn einer eine Reise tut, dann kann er dem Sprichwort zufolge viel erleben. Wenn eine eine Reha macht, aber auch – vor allem, wenn sie einen Elektrorollstuhl nutzt. Dies zeigt ein ironisch geprägter Zwischenbericht den Gracia Schade den kobinet-nachrichten aus ihrer derzeitigen Reha geschickt hat, bei der sie schon so manches erleben konnte.

Leipzig (kobinet) 30 Jahre Selbstbestimmt – Die Sendung zum Jubiläum des Magazins feiert Geburtstag am 11. April im MDR Fernsehen und schaut auf 30 ereignisreiche Jahre zurück, teilte heute der Sender mit.

Straßburg (kobinet) Der deutsch-französische Kultursender Arte zeigt heute Abend um 20.15 Uhr den Film „Lieber leben“ von dem franzöischen Poetry-Slammer und Musiker Fabien Marsaud, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Grand Corps Malade (Großer kranker Körper).

Berlin/Wallenhorst (kobinet) Uwe Wypior ist nicht nur CASCO-Coach und Inklusionsbotschafter, sondern engagiert sich politisch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: In Hochschulen, Gewerkschaften und Verbänden gibt er sein Fachwissen zu Bewusstseinsbildung, politischer Teilhabe und das menschenrechtliche Verständnis von Behinderung weiter. Sein Mottto: „Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen.“ Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete führte mit Uwe Wypior ein Interview über sein Wirken.

Berlin (kobinet) Heute der zweite Pieks in den Oberarm. Am kommenden Dienstag, sagt die Ärztin, entfaltet der Impfstoff die volle Schutzwirkung gegen den Virus. Unangenehme Nebenwirkunen keine. Darum mal ein positiver Bericht des Berliner kobinet-Korrespondenten. Der soll aber nicht über die ungelösten Probleme von behinderten Menschen hinwegtäuschen, die weiter auf einen Impftermin warten.

Berlin (kobinet) Für Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wird es endlich Zeit, dass sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages behinderten Menschen zuzuwenden und für alle eine barrierefreie, gleichberechtigte und teilhabeorientierte Gesellschaft zu gestalten. So zumindest ihr Resümee von der Bundestagsdebatte zum Teilhabestärkungsgesetz vom 26. März, zu der sie folgenden Kommentar verfasst hat:

Berlin (kobinet) Trotz um eine Stunde vorgestellter Uhr, die uns weiter voran in den Frühling bringt, blickt der Hobby-Chronist Dr. Martin Theben 40 Jahre zurück. Bei seinen Recherchen zum UNO-Jahr der Behinderten von 1981 ist er u.a. auf die Ausgabe 5/81 des Frauenmagazins EMMA gestoßen. Passend zum UNO-Jahr waren dort Frauen mit Behinderung Thema und berichteten über ihre Situation.

Berlin (kobinet) In einem Reflexionspapier des MHE (Mental Health Europe), werden europaweite Praktiken vorgestellt, die inklusiv den Zugang zur Justiz für Menschen mit psychosozialen Behinderungen fordern und die generell das Menschenrecht zur Durchsetzung von Selbstbestimmungsrechten fördern. Das Reflexionspapier enthält Verweise auf die neue EU-Strategie für Behindertenrechte 2010-2030. Wir Kellerkinder freuen uns, als Good-Practice Beispiel für Deutschland mit unserem partizipativen Landschaftstrialog und der Vereinsarbeit generell aufgelistet worden zu sein (S. 12). Bisher steht das Dokument nur in englischer Sprache zur Verfügung.

Frankfurt am Main (kobinet) „Georg Gabler ist 1944 in Saarbrücken geboren und lebt seit 1967 in Frankfurt am Main. Er ist Spastiker und halbseitig gelähmt. Er war und ist ein Aktivist in der Behindertenbwegung und hat die Zeit der aktionistischen Behindertenbewegung in Deutschland miterlebt und mitgestaltet. 1975 besuchte er in Frankfurt den Volkshochschulkurs von Ernst Klee.“ So heißt es im Vorspann eines Zeitzeugen-Interviews des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), in dem Georg Gaber über seine vielfältigen Erfahrungen mit der Behindertenpolitik und -bewegung spricht.

Berlin (kobinet) Viel Zeit ist vergangen, doch die Bahn bewegt sich nicht einen deutlichen Meter Richtung Barrierefreiheit. Fahren dürfen wir im Fernverkehr nur zu “Öffnungszeiten” der Bahn. Also nur dann, wenn Personal da ist und es Zeit hat. Das ändern wir jetzt! Reisen zu allen Zeiten, zu denen Züge fahren. Das berichtet Kay Macquarrie in einem Update zu seiner Petition, die bis heute 118.932 Menschen unterschrieben haben.

Berlin/Hamburg (kobinet) Frank Belling ist immer am Ball in Sachen Inklusion. Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade inklusiven Tanz betreibt oder als Behindertenaktivist engagiert ist, dann prüft er Texte in Leichter Sprache hin auf ihre Verständlichkeit oder bewegt sich auf politischem Eis für die Belange behinderter Menschen. Er ist Mitglied im Werkstattrat und setzt sich dort für die Umsetzung von Grund- und Menschenrechten ein. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führte mit Frank Belling ein Interview über sein Wirken als Referentin und sein Engagement.

Berlin (kobinet) Der Lockdown gegen die Corona-Pandemie in Deutschland wird wegen rasch steigender Infektionszahlen bis zum 18. April verlängert. Das haben Bund und Länder bei ihrem Treffen im Kanzleramt beschlossen.

Berlin (kobinet) Seit einigen Jahren diskutiert der Europarat ein Rechtsinstrument mit dem Titel „Entwurf eines Zusatzprotokolls zum Schutz der Menschenrechte und der Würde von Menschen mit psychischen Störungen in Bezug auf unfreiwillige Unterbringung und unfreiwillige Behandlung“. Dieses Protokoll ist ein zusätzliches Protokoll zur „Konvention über Menschenrechte und Biomedizin“. Die Konvention ist besser bekannt als Oviedo-Konvention des Europarates und ist ein individueller, rechtsverbindlicher Vertrag im Völkerrecht.
Das möglicherweise entstehende Zusatzprotokoll stellt eine klare Gefahr dar, die UN-BRK und ihre Forderung nach Freiheit und Sicherheit behinderter Menschen, zu unterwandern.

Kassel (kobinet) Uwe Frevert wurde 1957 in Benediktbeuern in Bayern geboren. Er ist Geschäftsführer beim Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen – SliN, eine Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB®) in Kassel. Mit knapp zwei Jahren erkrankte er an Kinderlähmung und ist seitdem auf einen Rollstuhl und Assistenz angewiesen. In einem Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) spricht Uwe Frevert über seine vielfältigen Erfahrungen.

Berlin (kobinet) Mehr Barrierefreiheit umsetzen, meint die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention anlässlich der Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der europäischen Richtlinie „European Accessibility Act“.

Kassel (kobinet) Maria Stafyllaraki hat sich über viele Barrieren aufgeregt, die ihr als Rollstuhlnutzerin und Menschen mit anderen Behinderterungen den Alltag erschweren und einschränken. Deshalb ist sie zur Wahl für das Kasseler Stadtparlament angetreten. Von den Grünen wurde sie auf Listenplatz 19 für die Kommunalwahl am 14. März aufgestellt, was ein ehrgeiziges Ziel war. Nun liegt das Ergebnis der Wahlen in Kassel vor, wo die Grünen fortan mit 28,7 Prozent stärkste Kraft sind – und Maria Stafyllaraki hat’s geschafft. Sie wurde in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung und auch noch in den Ortsbeirat gewählt. kobinet-Redakteur Ottmar MIles-Paul sprach mit der sehr glücklichen Stadtverordneten in spe nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses.

Berlin/Düsseldorf (kobinet) Annika Stiglic ist nicht nur Grafikerin mit langjähriger Erfahrung in der Medienbranche, Ex-In-Genesungsbegleiterin und EUTB-Beraterin, sondern nutzt ihre Peer-Perspektive, um Empowerment im digitalen Raum aktiv voranzutreiben. Sie initiiert Projekte und eine Medienwerkstatt, in der Menschen mit seelischen Hindernissen sich ihre digitale Teilhabe selbstbestimmt zu eigen machen und eröffnet so auch neue Job-Chancen für Betroffene. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führte mit Annika Stiglic ein Interview über ihr Wirken als Referentin und ihr Engagement.

Stuttgart/Mainz (kobinet) Die Tatsache, dass die Ministerpräsident*innen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bei den gestrigen Landtagswahlen bestätigt bzw. gestärkt wurden, scheint auf den ersten Blick aufgrund deren Beliebtheit als nichts Besonderes. Dennoch waren die ersten Wahlen des Superwahljahres 2021 im Hinblick auf die großen Verluste der CDU ein Paukenschlag, der bei einigen Akteur*innen Hoffnungen auf eine Mehrheit im Bundestag ohne der seit 2005 durchgängigen Beteiligung der CDU/CSU aufkommen lassen. Zudem war vor einigen Wochen aufgrund der hohen während der Corona-Pandemie entstandenen Umfragewerte für die Union von einem solch deutlichen Sieg der Grünen in Bedan-Württemberg und der SPD in Rheinland-Pfalz nicht auszugehen.

Mülheim an der Ruhr (kobient)
Mülheim an der Ruhr (kobient) Blinde und sehbehinderte Menschen verfügen oft über einen überlegenen Tastsinn. Deshalb seien sie perfekt geeignet für den Beruf der Medizinisch-Taktilen Untersucherin (MTU). Denn ihre enorme Tastfähigkeit ermögliche es ihnen, kleinste Gewebeveränderungen in der weiblichen Brust zu erkennen und so einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Brustkrebs zu leisten. Darauf weist die Organisation discovering hands hin, die entsprechende Ausbildungen für blinde und sehbehinderte Frauen anbietet. discovering hands haben den kobinet-nachrichten folgendes Interview mit Christine Kanetzki und die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt.

Berlin/Fürth (kobinet) Fabian Kittel hat Rechtswissenschaft studiert und schaut genau hin, wenn es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geht. Als Experte für Barrierefreiheit im Öffentlichen Raum und die Themenbereiche Bauen und Wohnen engagiert er sich mit großem Einsatz im Behindertenrat der Stadt Fürth. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führte mit Fabian Kittel ein Interview über sein Wirken als Referent und sein Engagement.

Jena/Nürnberg (kobinet) Coronabedingt kann auch dieses Jahr die Werkstätten-Messe nicht in gewohnter Form in Nürnberg stattfinden, sondern findet am 14. und 15. April digital statt. Barbara Vieweg vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 hat sich an den Messeauftritt von 2019 unter dem Motto „Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen!“ erinnert und eine Vision für einen inklusiven Arbeitsmarkt entwickelt. Diesen Beitrag veröffentlichen die kobinet-nachrichten im Vorfeld der diesjährigen digitalen Werkstätten-Messe im Folgenden:

Berlin (kobinet) Morgen wird der Internationale Frauentag für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung in Berlin zum dritten Mal als Feiertag begangen. Berlin ist seit 2019 das einzige Bundesland, in dem der 8. März gesetzlicher Feiertag ist.

Berlin (kobinet) Eines der verheerendsten Probleme der psychosozialen Unterstützungslandschaft für Menschen mit seelischem Krisenerleben, ist die unzureichende Personalbesetzung und -finanzierung von Einrichtungen der klinisch-psychiatrischen Krankenhäuser und Stationen. Sodass durch Personalmangel, zu wenig Platz und zu wenig Zeit, vertrauensvolle Beziehungsarbeit offenbar immer unmöglicher wird.

Köln (kobinet) Karl-Josef Faßbender, 1954 in Neuss am Rhein geboren, hat seit frühester Kindheit spinale Muskelatrophie und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Schulzeit verbrachte er zunächst im Elternhaus, später in verschiedenen betreuten Wohneinrichtungen bis er sein selbstbestimmtes Leben mit 24-Stunden-Assistenz führen konnte. Der Diplom-Pädagoge und Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Universität Köln berichtet im Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über seine Erfahrungen.