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Lockdown bis Mitte Februar

Foto zeigt Journalist mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Bund und Länder beschlossen heute, den Lockdown bis 14. Februar zu verlängern. Nach ihrem Treffen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs aus Berlin und Bayern die Bevölkerung zu weiteren gemeinsamen Anstrengungen gegen die Corona-Pandemie aufgerufen.

Nach fast elf Stunden einer teilweise leidenschaftlich geführten Beratung wurden auf einer Pressekonferenz im Kanzleramt verschärfte Maßnahmen erläutert, um Kontakte einzuschränken und Infektionen mit dem Virus einzudämmen.

Merkel verwies auf die langsam zurückgehenden Infektionszahlen - dies sei "für uns alle Anlass zur Hoffnung". Allerdings gingen von den neuen hoch ansteckenden Virusmutationen besondere Gefahren aus, die "zusätzliche Maßnahmen" erforderten. "Jetzt ist die Zeit, um der Gefahr, die im mutierten Virus steckt, vorzubeugen", sagte sie. "Es geht also um Vorsorge."

In öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkauf in Geschäften sind nun medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) zu tragen.

In Schulen und Kindertagesstätten gelten weiterhin die bereits getroffenen Regelungen. Besonders wegen der Virusmutationen ist hier Vorsorge nötig.

Vom Bundesarbeitsminister wird eine Verordnung erwartet, um Homeoffice spürbar auszuweiten. In den Betrieben selbst müssen Abstandsregeln und Maskenpflicht vor Infektionen schützen.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

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