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Zeitzeuge Karl-Heinz Miederer berichtet

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Foto: bifos

Erlangen (kobinet) "Karl-Heinz Miederer, geboren 1959, aufgewachsen in ländlicher Region in Franken. Wegen seiner progredienten Muskelatrophie ist er seit seinem 10. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit 15 zog er in ein Internat und besuchte von dort aus das Gymnasium in Altdorf. Er studierte Psychologie in Erlangen und engagierte sich dort in der Studenteninitiative Behinderter (STIB). 1988 wurde er Mitbegründer, dann Vorstand des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. Er widmete sich dem Peer Counseling, Fragen der Assistenz und schließlich dem Zugang behinderter Menschen zum Arbeitsleben, was Ende der 90er Jahre in die Ausgründung der Access GmbH mündete." So heißt es zum Zeitzeugen Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit Karl-Heinz Miederer auf der entsprechenden Internetseite des Zeitzeug*innen-Projektes. Dort berichtet er über seine vielfältigen Erfahrungen.

Mit Rückgriff auf das amerikanische Konzept der Unterstützten Beschäftigung (Supported Employment) ging Karl-Heinz Miederer in den Dialog mit Unternehmern und konnte Strukturen schaffen, die Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu Arbeitsplätzen verholfen haben. Dabei betont er, dass beim sozial verantwortlichen Unternehmertum stets beide Seiten profitierten. Für sein vielfältiges Engagement in der Behindertenbewegung erhielt er das Bundesverdienstkreuz und die Bayerische Staatsmedaille für Soziale Verdienste, heißt es weiter zum Wirken von Karl-Heinz Miederer.

Link zum Zeitzeugen-Interview mit Karl-Heinz Miederer

Erlangen (kobinet) Kategorien Interview

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scz1247