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Ernste Bedenken

Foto zeigt Raul Krauthausen und Jens Spahn
Ernste Bedenken vorgetragen
Foto: Anne Gersdorff

Berlin (kobinet) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) steht nach fragwürdigen Vorgängen um minderwertige Corona-Masken weiter unter Kritik. Vom Koalitionspartner SPD und aus der Opposition wird dem Minister Fehlverhalten vorgeworfen. Bundeskanzlerin und Kanzlerkandidat der Union verteidigen heute ihren Parteifreund. Die emanzipierte Behindertenbewegung fordert seinen Rücktritt.

Das Aktionsbündnis AbilityWatch hat sieben Gründe aufgezählt, warum der Rücktritt von Jens Spahn nicht nur aufgrund der am Wochenende erhobenen Vorwürfe längst überfällig ist. "Genug ist genug", sagen die Aktiven, Jens Spahn gefährde die Selbstbestimmung behinderter Menschen und deren Sicherheit.

Schon vor der Pandemie haben Betroffene ernste Bedenken wie bei einem Besuch am Tag der offenen Tür im Bundesgesundheitsministerium an der Amtsführung des Ressortchefs geäußert. Ihre kritischen Hinweise und Vorschläge wurden wortreich hingenommen, aber nicht so richtig ernst genommen.

Nun hat nach Medienberichten Spahns Ministerium 2020 für schätzungsweise eine Milliarde Euro unbrauchbare Masken gekauft. In Sonderaktionen sollten sie an Hartz-IV-Empfänger, Behinderte und Obdachlose abgegeben werden.

Noch ist die neuerliche Masken-Affaire der Union in der Öffentlichkeit oder im Parlament nicht aufgeklart. Das Vertrauen behinderter Menschen in den Gesundheitsminister scheint jedoch schon empfindlich gestört zu sein ...

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/shry479