Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Banner kobinet unterstützen
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Bahnkunden an Lokführer

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Bahnkunden-Verband DBV bedauert heute, dass die Lokführer-Gewerkschaft GdL das neue Angebot der Bahn abgelehnt hat und den Streik fortsetzt. Von dem Lokführer-Streik sind auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände betroffen.

Der DBV-Präsident hat den-Bundesvorsitzenden der GdL zu Verrhandlungen aufgefordert, Der DBV habe als Interessensverband der Bahnfahrgäste und Güterkunden stets dem hohen Recht des Arbeitskampfes den Vorrang eingeräumt und bei den Bahnkunden um Verständnis für die Einschränkungen während eines Streiks geworben, sagt er

"Dabei konnten wir feststellen, dass es bei den Fahrgästen ein hohes Maß an Verständnis für die Belange der Bahnbediensteten gibt und dies trotz auftretender Nachteile bei den täglichen Wegen. Aktuell ist eine Trendwende im Verständnis der Kunden für den derzeitigen Arbeitskampf erkennbar. Wesentlicher Grund hierfür ist die Ablehnung des Gesprächsangebots der DB AG", heißt es weiter in einem offenen Brief.

Die Bahnkunden seien der Meinung, "dass es auf die Kunden positiver und vielleicht glaubhafter wirken würde, wenn Sie schlimmstenfalls den Verhandlungstisch verlassen, als gar nicht erst dort Platz zu nehmen. Die Angebote der DB AG an Sie, die wir nicht bewerten, könnten ja am Verhandlungstisch auch eine positive Wendung nehmen". Zu denken sei an die Menschen, die in ländliche Räume umgezogen sind und in Vertrauen auf die Bahn ihr Auto abgeschafft haben.

Viele behinderte Menschen, die an entsprechenden Veranstaltungen wie beispielsweise dem Gipfel zum Thema "Barrierefreier ÖPNV und Fernverkehr“ am 6. September in Berlin teilnehmen und mit der Bahn anreisen wollten, müssen nun ihre Teilnahme absagen, war bei kobinet zu lesen.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdehn19