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ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der Behindertenbewegung

Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Foto: U. Aurien

Berlin (kobinet) Der Chronist der kobinet-nachrichten aus Berlin Dr. Martin Theben berichtet dieses Mal von einer multimedialen virtuellen Ausstellung über die Geschichte des Berliner Assistenzvereins ambulante dienste e.V., die anlässlich des 40jährigen Bestehens 2021 zu Beginn dieser Woche gestartet ist.

IGEL-Podcast mit etwas anderem Monatsrückblick auf Behindertenpolitik im Mai 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel / Bonn / Bremen / Berlin (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat Mai 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden haben sich dieses Mal aber einige Gäste eingeladen, mit denen sie zusammen auf die Aktivitäten und Themen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum blicken. Mit dabei sind Sandra Vucovic von der Aktion Mensch, Alexander Ahrens von der ISL sowie Gerald Wagner und Florian Grams vom Bremer Behindertenparlament.

IGEL-Podcast zur REHAB-Messe 2022 in Karlsruhe

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg/Karlsruhe (kobinet) In der aktuellen Episode Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es um die REHAB-Messe 2022 in Karlsruhe. Der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach dazu mit Annika Gehrmeyer über die vom 23. bis 25. Juni in Karlsruhe stattfindende Messe.

Cringe: Datenschutz und Urheberrecht – für BFIT-Bund Fremdwörter?

Text Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Logo BFIT-Bund
Foto: Überwachungsstelle BFIT-Bund

Berlin (kobinet) Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) prüft „unabhängig die Barrierefreiheit von digitalen Angeboten der öffentlichen Stellen des Bundes“. Dazu arbeiten viele kompetente Leute zusammen. Hinweise und Materialien für die Überwachung und Entscheidung, was gut und schlecht barrierefrei ist.

Aber wie?

Hinweis (hinzugefügt 01.06.2022): Alle Links, die auf den Gitlab-Server der HDM Stuttgart zeigen funktionieren nicht mehr. Warum? Alle Inhalte, die BFIT-Bund betreffen wurden hinter das Login (Anmeldung) gestellt (innerhalb eines Tages nach Erscheinen dieses Artikels) und somit dem öffentlichen Zugang entzogen. Da muss jemand sehr schlechtes Gewissen haben. Die Mitarbeiter in den AG können erst wieder an ihre Materialien, wenn die HDM Stuttgard diesen eine Anmeldung gibt. Aber ist das rechtlich möglich?

IGEL-Podcast: Prozess/Protest – nichts tun ist keine Option

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Prozess/Protest – nichts tun ist keine Option“, so lautet der Titel des aktuellen Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), in dem sich der Inkusator Sascha Lang unter anderem mit der für ihn noch zu geringen Partizipation behinderter Menschen befasst.

Kein Cringe: Klarer Jahresbericht der Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet) Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat ihren Jahresbericht veröffentlicht: „Jahresreport 2021“. Das hat mich interessiert. Überrascht war ich, positiv, was ich sehen und lesen konnte.

Keine ökologische Mobilitätswende ohne Barrierefreiheit

Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Foto: omp

Lüneburg (kobinet) Für Cécile Lecomte ist klar, dass es keine ökologische Mobilitätswende ohne Barrierefreiheit geben darf. Dafür geht die in Deutschland lebende französische Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin nicht nur auf die Straße, sondern hat sich schon manchen Rechtsstreit eingehandelt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der auch journalistisch engagierten Aktivistin folgendes Interview, nachdem er diese bei der Protestaktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gegen Diskriminierungen bei der Bahn am 5. Mai am Brandenburger Tor in Berlin getroffen hat.

Russischer UN-Diplomat tritt zurück

Foto zeigt gestoppten russischen Panzer
Russischer Panzer im Ukraine-Krieg
Foto: tagesschau

Berlin (kobinet) Mit massiver Kritik am Kreml und am Krieg gegen die Ukraine hat ein erfahrener russischer Diplomat seinen Posten gekündigt und den diplomatischen Dienst verlassen, berichtete die Tagesschau. Er habe sich noch nie so für sein Land geschämt.

Naser Rostami im Gespräch mit Simone Fischer

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat ihren zweiten Podcast der Reihe „Beteiligung schafft Gesellschaft. Einfach Inklusion“ veröffentlicht. Simone Fischer greift damit unter anderem die aktuellen Themen Krieg, Flucht und Behinderung auf. Naser Rostami, der 2015 aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet ist, wurde bei einem Raketenanschlag der Taliban so schwer verletzt, dass er einen Rollstuhl nutzt. Inzwischen hat er in Baden-Württemberg eine zweite Heimat gefunden. Im Gespräch berichtet er u.a. von seinen Erfahrungen, als er in Deutschland angekommen ist.

Ukraine-Krieg durch Diplomatie beenden

Foto vom Landwehrkana: NO WAR
Am Ufer des Landwehrkanals in Keuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj will weitere Strafmaßnahmen des Westens gegen Russland. Das sechste Sanktionspaket der europäischen Staaten müsse beschleunigt werden, sagte er in einer Videobotschaft in der Nacht zum Sonntag. Darüber sprach er auch mit Italiens Regierungschef Mario Draghi. Italien hat einen Plan für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt. Ziel sei es, Schritt für Schritt vorzugehen und am Ende einen dauerhaften Frieden mit einem echten Abkommen zu erreichen, sagte Außenminister Luigi Di Maio bei einem Treffen des Europarats in Turin.

Einsatz für barrierefreie Unterstützung behinderter Geflüchteter in Frankfurt

Logo: CeBeeF Frankfurt
Logo: CeBeeF Frankfurt
Foto: CeBeeF Frankfurt

Frankfurt am Main (kobinet) In den letzten Wochen haben eine Reihe von Behindertenorganisationen Initiativen zur Unterstützung behinderter Geflüchteter gestartet. So auch der Club Behinderter und ihrer Freunde Frankfurt (CeBeeF). Nachdem Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die kobinet-nachrichten auf das Angebot in der Mainmetropole aufmerksam gemacht hatte, führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Stelle Friedmann, der Leiteriin der CeBeeF Assistenz und Pflege gGmbH folgendes Interview über das Angebot und die damit verbundenen Herausforderungen.

Nancy Poser plädiert für den Zufall bei der Triage

Nancy Poser bei der Pressekonferenz zur Triage-Entscheidung
Nancy Poser
Foto: omp

Trier (kobinet) Das Zufallsprinzip ist nach Ansicht von Nancy Poser allen anderen Verfahren bei Entscheidungen im Falle einer Traige in einem Punkt überlegen: „Es bietet das höchstmögliche Maß an Chancengleichheit. Jeder Mensch hätte unabhängig von Behinderung, Vorerkrankungen und Vorurteilen dieselbe Möglichkeit, seine tatsächlich bestehende Aussicht auf Überleben zu nutzen.“ Das schreibt Nancy Poser in ihrem Gastbeitrag vom 14. Mai 2022 zur Triage mit der Überschrift „Plädoyer für den Zufall“ in ZEIT ONLINE.

IGEL-Podcast: Anlegen, Programmieren und führen lassen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Unter dem Motto „Anlegen, Programmieren und führen lassen“, geht es in der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) des Inklusators Sascha Lang um den Navigürtel von Feelspace. Dieser bietet vor allem blinden und sehbehinderten Menschen neue Möglichkeiten der Mobilität und Navigation.

Vom eingezäunten Anstaltsgelände zum offenen Alsterdorfer Markt

Bild vom Alsterdorfer Markt
Bild vom Alsterdorfer Markt
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Ottmar Miles-Paul hat sich im Rahmen des Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“, das er für das NETZWERK ARTIKEL 3 koordiniert, vor kurzem das Treiben auf dem Alsterdorfer Markt in Hamburg angeschaut. Mit Hanne Stiefvater vom Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf führte er im Anschluss daran ein Interview für die kobinet-nachrichten. Dabei geht es u.a. um die Entwicklung des ehemaligen Anstaltsgeländes hin zu einem ausgezeichneten Markt und offenen Gelände, wo zunehmend Inklusion gelebt wird.

Zwei wichtige Tage

Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Löningen-Benstrup (kobinet) Diana Hömmen aus Niedersachsen sind in diesen Tagen zwei Themen besonders wichtig. Schulgesundheitspflege komme in Niedersachsen kaum vor, sei aber für die Inklusion enorm wichtig. Zudem ist ihr die Pflege sehr wichtig, so dass sie auf zwei wichtige Tage hinweist. Heute, am 11. Mai ist der School Nursing Day und am 12. Mai wird der Tag der Pflegenden begangen.

Wir sind wieder da – und das ist auch gut so

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Über 600 Aktionen und Veranstaltungen wurden zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai durchgeführt. Nach den coronabedingten Einschränkungen während der letzten beiden Jahre gingen behinderte Menschen und ihre Verbündeten wieder auf die Straße und zeigten Flagge für Inklusion und Barrierefreiheit. Sie machten aber auch deutlich, wo behinderte Menschen noch immer massiv diskriminiert werden. Und das ist nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul auch gut so, denn die letzten Tage haben seiner Meinung nach auch gezeigt, wie wichtig der Einsatz für die Menschenrechte behinderter Menschen auch heute noch ist.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Trauer um Hannelore Witkofski

Hannelore Witkowski
Hannelore Wikowski
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Hannelore Witkofski ist tot. Gestorben ist sie am 23. April 2022 spätabends auf der Palliativstation des Westküstenklinikums, schmerzfrei – im Kreis von Freund*innen, die bis zuletzt bei ihr sein konnten. Über diese traurige Nachricht berichtet Prof. Dr. Oliver Tolmein in einem Nachruf, den er für die kobinet-nachrichten verfasst hat.

Sonnenschein und dunkle Wolken am Reisehimmel

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin – Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren vieler Einschränkungen beginnt die Zeit des Reisens und der Fahrten zu Erholung und Entspannung wieder. Sehr viele und immer mehr Menschen benötigen für diese „schönste Zeit des Jahres“ jedoch auch barrierefreie Bedingungen. Mit dem Blick auf den fünften Mai, dem bundesweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, hatte das ABiD-Institut Behinderung und Partizipation zu einem Rundtisch-Gespräch zum Thema „Barrierefreier Tourismus in Deutschland“ eingeladen.

Ukraine erhält weiter Geld und Waffen

Foto zeigt Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Deutschland wird die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz heute auf einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Düsseldorf. Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann warnte in Berlin, den Militärhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachlässigen. Der offene Brief an Scholz stößt in der Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Schwere Waffen für die Ukraine

Foto vom Ufer des Landwehrkanals
Am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Grünen stimmten heute auf einem kleinen Parteitag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Parteichef Nouripour erklärte, man bleibe eine Friedenspartei. Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Ukraine mit schweren Waffen unterstützt werden soll. Doch in der Öffentlichkeit wird weiter darüber diskutiert, ob das richtig ist.

Cringe: Die Alibiwebseiten Leichte Sprache bei der Bundesfachstelle Barrierefreiheit und der Überwachungsstelle BFIT-Bund

Screenshot mit Text Bundesfachstelle Barrierefreiheit Leichte Sprache
Scrennshot Ausschnitt Webseite der Bundesfachstelle Barrierefreiheit
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Der Versuch, den Newsletter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit zu abonnieren, brachte mich auf eine unverständliche Webseite. Völlig ohne Zusammenhang zum Ablauf des Bestellvorganges erhielt ich den Hinweis „Kontaktbestätigung. Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet. Vielen Dank!“ . Kein Hinweis auf eine versendete Bestätigungsmail für den entgültigen Abschluss des Abonniervorgang, nichts, kein weiterer Hinweis.
Da ging mir einiges durch den Kopf.

Eskalation des Ukraine-Krieges verhindern

Foton zeigt UNO-Generalsekretär
UN-Generalsekretär vor Besuchen in Moskau und Kiew
Foto: UN-Photo/Rick Bajornas

Berlin (kobinet) Die Ukraine steht vor dem dritten Monat des russischen Angriffskrieges. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kommt am Dienstag zu einem Treffen mit Kreml-Chef Putin nach Moskau. Im Anschluss wird er in die Ukraine weiterreisen. Deutsche Friedensaktivisten warnen indessen vor einer Eskalation des Krieges.

IGEL-Podcast mit guten Nachrichten zur Persönlichen Zukunftsplanung

Banner zum aktuellen Podcast zu gute Nachrichten zur Persönlichen Zukunftsplanung
Banner zum aktuellen Podcast zu gute Nachrichten zur Persönlichen Zukunftsplanung
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Eine gemeinsame Online-Veranstaltung des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung mit dem Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 wurde zusammen mit dem Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, am 7. April aufgezeichnet und nun in der 58. Episode des Podcast veröffentlicht. Unter dem Motto „Ist die Zukunft geplant, ist dies eine gute Nachricht zur Inklusion“ geht es dabei um gute Nachrichten zur Persönlichen Zukunftsplanung und was diese gerade auch für behinderte Menschen bewirken kann.

Recht auf Zugang zu Gesundheit für Geflüchtete in seelischer Not

Logo der Vereinten Nationen
Gesundheit ist ein universelles Menschenrecht
Foto: Vereinte Nationen

Berlin (kobinet) Deutschland ist zur Durchsetzung der Menschenrechte aller Menschen verpflichtet. Dazu gehört auch geflüchteten Menschen alle Menschenrechte zu gewähren. Der Zugang zu gesundheitlicher Unterstützung unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Aufenthaltsstatus ist ein Menschenrecht, zu dem sich Deutschland in mehreren völkerrechtlich bindenden Abkommen bekannt hat [1a]. Für fliehende Menschen [1b] sind zunächst die wichtigsten Fragen: ob eine Unterkunft und finanzielle Unterstützung sichergestellt sind, ob die Anträge an der richtigen Stelle gemacht wurden, ob Kontakt zur Familie und Freunden im Herkunftsland besteht und ob ankommende Kinder und Jugendliche Kita- und Schulplätze erhalten. Oft zeigt sich der Bedarf an psychosozialer Unterstützung erst nach einiger Zeit, wenn grundlegende Fragen der Unterbringung und Verpflegung geklärt sind.

Gibt es eine Pflicht zu leben?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Der assistierte Suizid ihrer Kinderfreundin, die die gleiche Behinderung hatte wie sie, beschäftigt Dr. Annette Standop und andere Menschen mit einer Behinderung sehr. Dr. Annette Standop hat daher in einem von ihr auf Facebook veröffentlichten Beitrag die Frage aufgeworden: Gibt es eine Plficht zu leben? Im folgenden veröffentlichen wir den Beitrag von Dr. Annette Standop, den diese freundlicherweise zur Veröffentlichung in den kobinet-nachrichten freigegeben hat und der auf Facebook bereits für rege Diskussionen sorgt.

Ostermärsche für Frieden und Abrüstung

Foto zeigt Demonstranten vor der Kirche
Osterweg begann an der Russisch-Orthodoxen Kirche
Foto: sch

Berlin (kobinet) Heute gehen die Ostermärsche gegen den Krieg in der Ukraine, für Frieden und Abrüstung zu Ende. Vor der Russisch-Orthodoxen Kirche in Berlin-Marzahn kamen Menschen zu einem „Osterweg“ zusammen, zu dem ein „Bündnis für Toleranz und Vielfalt“ aufgerufen hatte.Der Bezirk hat berlinweit den höchsten Anteil von Menschen aus den ehemaligen Sowjet-Republiken, den sogenannten Russlanddeutschen.

IGEL-Podcast: Persönliche Zukunftsplanung – so geht selbstbestimmtes Leben

Poster zum IGEL-Podcast mit Ellen Keune
Poster zum IGEL-Podcast mit Ellen Keune
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Schorndorf

Bad Segeberg / Schorndorf „Persönliche Zukunftsplanung – so geht selbstbestimmtes Leben“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dessen Macher Sascha Lang sprach dabei mit Ellen Keune, die sehbehindert ist, einen Rollstuhl nutzt und in Sachen Persönliche Zukunftsplanung sehr aktiv ist, über die Methode und die Möglichkeiten von persönlichen Zukunftsplanungen u.a. auch für die Inklusion behinderter Menschen.

Ostermärsche der Friedensbewegung

Grafik zeigt Web-Poster Friedenskooperative
Ostermarsch-Poster 2022
Foto: Netzwerk Friedenskooperative

Berlin (kobinet) Die Friedensbewegung begann heute ihre Ostermärsche. Nach dem völkerrechtswidrigen russischen Überfall auf die Ukraine wird ein sofortiger Waffenstillstand gefordert. Bundesweit sind mehr als hundert Demonstrationen, Fahrradtouren, Mahnwachen und Friedensgebete für ein Ende des Blutvergießens und eine Friedensregelung geplant.

Ostermärsche wichtiger denn je

Foto zeigt Demonstrierende in Berlin
Demonstrierende in Berlin am 13.03.2022
Foto: sch

Berlin (kobinet) „Die Ostermarschierer sind die fünfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und militärisch“ , meint FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff. In einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung ZEIT schreibt der Vize-Chef der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag: „Wenn Ostermarschierer jetzt Abrüstung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine ‚gewaltfrei zu unterstützen‘, spucken sie den Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht.“

Ostermärsche für Frieden und Abrüstung

Foto zeigt Netzwerker der Friedenskooperative
Netzwerker der Friedenskooperative
Foto: Netzwerk Friedenskooperative

Berlin (kobinet) Das Kriegsende in der Ukraine ist Hauptanliegen der traditionellen Ostermärsche in diesem Jahr. Das Netzwerk Friedenskooperative erwartet Aktivitäten für Frieden und Abrüstung in 90 deutschen Städten.

Nachlese: Fachtag zu Intersektionalität in der Beratung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) Vor vollem digitalen Haus ging es am 31. März um die „Professionelle Haltung von Berater*innen in intersektionalen Beratungskontexten“. Die Diplom Psychologin Kassandra Ruhm aus Bremen, die an der Veranstaltung mitgewirkt hat, hat den kobinet-nachrichten eine Nachlese über die Fachtagung und zum Thema zur Verfügung gestellt.

IGEL-Podcast: Einmal nicken und losfahren

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Unter dem Motto „Einmal nicken und losfahren“ geht es im aktuellen Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) um Menschen, die ihre Arme und Beine nicht genug oder gar nicht bewegen können und um entsprechende Lösungen, autonom ihren Rollstuhl zu bedienen und noch vieles mehr. Mit Claudiu Leverenz, Geschäftsführer des Münchener Unternehmens sprach der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang auch über die Wichtigkeit von Innovationen.

Schwur von Buchenwald

Foto zeigt Boris Romantschenko in Buchenwald
Boris Romantschenko in Buchenwald
Foto: Imago/Imago

Berlin (kobinet) An diesem Wochenende wird an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald vor 77 Jahren erinnert. Der Schwur der Überlebenden des Nazi-Terrors ist aktuell wie nie zuvor. Der verbrecherische russische Angriffskrieg auf die Ukraine muss aufhören. Bei einem Luftangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw starb Boris Romantschenko, der Buchenwald überlebt hat.

ISL: Scheitern der Impfpflicht im Bundestag ist ein Skandal

Horst Frehe vor ISL-Logo
Horst Frehe vor ISL Logos
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin/Bremen (kobinet) „Das Sterben behinderter und alter Menschen wird in Kauf genommen, um ein Freiheitsideal des ‚laissez fair‘ von der FDP zu huldigen! Damit leistet die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien einen Offenbarungseid für die notwendige Gestaltung von Schutzvorschriften, die Menschen mit Beeinträchtigungen und alte Menschen wirksam schützen können.“ Die bringt Horst Frehe vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in seinem Kommentar zum Scheitern der Impfpflicht im Bundestag zum Ausdruck.

Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im März 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat März 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Monatsrückblick erstellt. Die beiden sprachen dabei über behindertenpolitisch relevante Themen im März 2022 und beleuchteten dazu einige Hindergründe. Der 13. Geburtstag des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention, die Hilfe für behinderte Geflüchtete und die Oscar-Verleihung waren dabei einige der Themen, über die die beiden sprachen.

100.000 Euro Bahnchallenge

Foto zeigt Kay Macquarrie
Kay Macquarrie auf dem Kieler Bahnhof
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Kay Macquarrie bereitet eine Aktion vor, die sich gegen Barrieren bei der Bahn richtet und zugleich die Solidarität mit behinderten Menschen der Ukraine unterstützt. Bei einem Besuch am Wedding beantwortet er heute Fragen des Berliner kobinet-Korrspondenten.

Berliner Sonntag der Solidarität

Foto zeigt Pizza-Beäcker am Monbijou-Park
Heute am Monbijou-Ufer
Foto: sch

Berlin (kobinet) An diesem Frühlingssonntag war in Berlin Solidarität mit dem geschundenen Volk der Ukraine allenthalben zu spüren. Ob beim Pizza-Bäcker am Monbijou-Ufer, den Straßenmusikanten im Stadtzentrum oder dem Konzert im Bellevue. Allein der ukrainische Botschafter sorgte für einen Missklang.

BIENE-Award und Überwachungsstelle BFIT-Bund

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die älteren Leser kennen den Wettbewerb um barrierefreie Webseiten, den Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen von 2003 bis 2010 jährlich durchführten. Die BIENE war eine sehr begehrte Trophäe für Website-Entwickler und Web-Agenturen.
BIENE steht für „Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten“.

Heute steht über der Webseite „Der BIENE-Wettbewerb war ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit Aktion Mensch von 2003 – 2010.Diese Webseite wird nicht weiter aktualisiert.“

Einen kleinen Vergleich möchte ich versuchen.

Marzahner Sorgen

Foto zeigt Abrisshaus in Marzahn
Abrisshaus in Marzahn
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das baufällige Haus vor meiner Wohnung ist bald abgerissen. Immer mehr Kriegsruinen der sinnlosen Zerstörung in der Ukraine werden im Fernsehen gezeigt. Russlanddeutsche in meinem Wohnblock hoffen auf eine baldige Waffenruhe.