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Bahnaktion der Solidarität mit Ukraine

Foto zeigt Kay Maquarrie
Kay Macquarrie auf dem Bahnhof in Kiel
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Eine Bahnaktion der Solidarität mit behinderten Menschen aus der Ukraine plant der Kieler Aktivist Kay Macquarrie. Die 100.000 Euro Challenge startet am 6. April und läuft genau 30 Tage bis zum 5.5.2022, dem Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung, erfuhr heute kobinet vom Initiator der Aktion zum 30. Europäischen Protesttag.

Worum es geht? "Möglichst viele Leute fahren innerhalb der 30 Tage Bahn und melden ihre auf der Reise erlebten Barrieren. Und zwar beim Barrieremeldeservice von RefundRebel namens #EntschädigungBeiBarriere", so Macquarrie.

Zu den “sicheren” Barrieren, also Barrieren für die die Bahn bereits gezahlt hat, gehören: Defektes WC, MSZ erscheint nicht oder der “Rollstuhlwaggon” hängt gar nicht erst dran.

Ziel der 100.000 Euro Challenge

"Wir wollen 300 gemeldete Barrieren. 10 am Tag innerhalb der 30 Tage laufenden Challenge. Pro gemeldeter Barriere kalkulieren wir mit 333 Euro. Macht bei 300 gemeldeten Barrieren 100.000 Euro, die von der Bahn eingefordert werden, sagt der Vielfahrer mit einschlägigen Erfahrungen bei der Deutschen Bahn.

Das Geld aus den Entschädigungszahlungen kann behalten oder auch ganz oder teilweise gespendet werden für Menschen mit Behinderung in der Ukraine.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sip5690