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„Der Lech sitzt im Rollstuhl“

Scrennshot vom SZ-Artikel von Christian Mürner
Scrennshot vom SZ-Artikel von Christian Mürner
Foto: SZ – Screenshot Christian Mürner

Hamburg (kobinet) „Der Lech sitzt im Rollstuhl“ Unter diesem Titel erschien am 9. Oktober 2022 in der Süddeutschen Zeitung (online Ausgabe) ein Bericht in der Rubrik „Naturschutz in Bayern“. Im Vorspann hieß es, dass der Fluss der „am dichtesten verbaute Strom“ sei und als „Ruine“ gelte. Dieser Bericht – und vor allem auch der Titel – hat den Journalisten Christian Mürner zu einem Kommentar veranlasst, den er den kobinet-nachrichten zur Verfügung stellt.

Lunchkonzerte in der Berliner Philharmonie

Wu Wei und Martin Stegner nach dem Konzert
Wu Wei und Martin Stegner nach dem Konzert
Foto: sch

Berlin (kobinet) Einfach mal zu einem Konzert in die Berliner Philharmonie gehen, spontan während der Mittagspause und das auch noch bei freiem Eintritt: Das ist jeden Mittwoch um 13 Uhr möglich. Heute musizierte im Foyer des Großen Saals das Wu Wei Trio. Mit dem chinesischen Sheng-Virtuosen spielten Martin Stegner (Viola) und Janne Saksala (Kontrabass) eigens für das Trio bearbeitete Werke von Bach, Telemann und Vivaldi. Besonders bei Vivaldis Triosonate „La Folia“ und der Zugabe für das begeisterte Publikum zeigten sich alle drei Musikanten als Jazzer. Wu Wei begann mit 15 Jahren das Studium an der chinesischen Mundorgel und ist als Solist heute weltweit gefragt.

Selbstzerstörung oder Gemeinsame Sicherheit?

Cover des Buches
Cover des Buches
Foto: Westend Verlag

Berlin (kobinet) Im Frankfurter Westend-Verlag ist ein Buch erschienen, das sich mit dem Ukraine-Krieg und der Klimakrise befasst. Die Autoren kommen aus der Friedensbewegung. Michael Müller, Peter Brandt und Reiner Braun geht es um die Selbstbehauptung Europas. Hierin sehen sie den Schlüssel für einen Waffenstillstand in der Ukraine. Vor allem Deutschland und Frankreich müssten die Kriegsparteien an einen Tisch holen. Gemeinsame Sicherheit könne die entscheidenden Weichen für die künftige Weltordnung stellen.

IGEL-Podcast zu 1 Jahr gute Nachrichten zur Inklusion

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg/Mainz/Kassel (kobinet) Das auf vier Jahre angelegte und von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ konnte zum einjährigen Bestehen eine positive Bilanz ziehen. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat im Gespräch mit dem Projektkoordinator Ottmar Miles-Paul vom NETZWERK ARTIKEL 3 und dem Landesbehindertenbeauftragten von Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, nachgehakt. Welche guten Nachrichten zur Inklusion gibt es in diesen schwierigen Zeiten? Welchen Sinn macht es, darüber zu berichten? Und was können diese bewirken? Das sind nur einige Fragen, die die drei Gesprächspartner in dem nun erschienenen 30minütigen IGEL-Podcast erörtern.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im September 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Warum wir heute den Spagat zwischen Assistenztiertoiletten und Bundesverdienstkreuz schaffen mussten“, so titelt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Monat September 2022. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul geht es aber auch über dessen Erfahrungen mit einer im September durchgeführten USA-Reise, über das im Bundestag zur Entscheidung anstehende Triage-Gesetz und vieles mehr, was sich im letzten Monat behindertenpolitisch zugetragen hat.

Kay Macquarrie per Bahn in Paris

Mit Rad in der Rue de Rivoli von Paris
Freie Fahrt mit dem Rad in Paris
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) „Mobilitätseinschränkung à la carte“, nannte Kay Macquarrie seinen launigen Reisebericht mit der Bahn nach Paris.

Berliner Behindertenparlament im Abgeordnetenhaus

Fassade des Abgeordnetenhauses
Abgeordnetenhaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament kommt am 3. Dezember erstmals im Abgeordnetenhaus der Stadt zusammen. Im Plenarsaal wird über Forderungen an eine inklusive Politik diskutiert. „Endlich können wir ins Abgeordnetenhaus! Dafür haben wir so lange gekämpft“, freut sich Christian Specht als Initiator des Berliner Behindertenparlaments. Die Interessen von 600.000 Betroffenen würden somit am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Stadt sichtbar, erklärte Specht heute.

Erfolgreicher Start der Qualifizierungsreihe: Wie ich bin – bin ich gut zum/r Peer Berater*in

Symbol Ausrufezeichen

Köln (kobinet) Ellen Romberg und Martina Bünger haben den kobinet-nachrichten einen Bericht über den erfolgreicher Start der Qualifizierungsreihe: „Wie ich bin – bin ich gut“ zum/r Peer Berater*in zugesandt, den die kobinet-nachrichten im folgenden veröffentlichen.

Rote Karte für E-Scooter

Symbolbild mit falsch geparktem E-Scooter
Rote Karte für E-Scooter
Foto: ABSV

Berlin (kobinet) Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) hat eine Verbandsklage eingereicht. Die Rote Karte für E-Scooter soll für freie Gehwege sorgen.

Wer kennt schon sein Ich?

Cover: ROSA IN GRAU
Cover ROSA IN GRAU
Foto: AZUR

Köln (kobinet) Die Korrespondentin der kobinet-nachrichten, Anke Glasmacher, fragt sich in ihrer Buchrezension über den neuen Roman „ROSA IN GRAU“ von Simone Scharbert „Wer kennt schon sein Ich?“

Besuch im Humboldt-Forum

Besucher unter der Kuppel des Berliner Schlosses
Besucher unter der Schlosskuppel
Foto: sch

Berlin (kobinet) Viele Berliner und Berlinbesucher nutzen das um den Tag der deutschen Einheit verlängerte Wochenende zu einem Besuch des barrierefreien Humboldt-Forums. Auf der Dachterrasse unter der Schlosskuppel hatten die Gäste an diesem sonnigen Herbstsonntag einen weiten Blick auf die Stadt.

Minsk wieder Besuchermagnet

Terrassenestaurant Minsk
Minsk in „Architektur der DDR“ von 1979
Foto: Architektur der DDR

Berlin (kobinet) Milliardär Hasso Plattner hat das Minsk auf dem Potsdamer Brauhausberg zu einem Kunsthaus umbauen lassen. Nach zweijähriger Bauzeit erlebt das einst beliebte Terrassen-Restaurant, nach derJahrtausend-Wende aber von Verfall und Abriss bedront, nun einen wahren Besucheransturm.

Intensivpflege: Nicht vom Abitur ins Pflegeheim

Laura Mench am Schreibtisch
Laura Mench am Schreibtisch
Foto: Laura Mench

Berlin (kobinet) Die Ausgestaltung der Regelungen für die Umsetzung des GKV-Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – IPReG bereitet vielen Betroffenen große Sorgen. „Schon allein, dass offiziell am 1. Januar 2023 nur noch bestimmte Fachärzt*innen die außerklinische Intensivpflege verordnen dürfen und aber bis heute nicht klar ist, wer diese Ärzt*innen sind, welche Qualifikation sie haben müssen und wo ich diese finde, zeigt doch, dass das System ein Problem hat“, betont beispielsweise Laura Mench. Und für Amelie Cartolano ist klar, dass sie nicht vom Abitur ins Pflegeheim will. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit den beiden über ihre Ängste und Erfahrungen mit den derzeitig geplanten Regelungen zur Intensivpflege.

Podcast Echt behindert zur Frage: Was ist Ableismus?

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Neues Wort, altes Verhalten – Was ist Ableismus?“ So lautet der Titel des aktuellen Podcast „Echt behindert! der Deutschen Welle. „Leistung als wichtigstes Merkmal, abwertende Sprache, Mitleid und falsche Bewunderung, Bevormundung und natürlich Diskriminierung. Das ist Ableismus. Das Buch ‚Behinderung und Ableismus‘ erläutert die Hintergründe“, heißt es in der Ankündigung des knapp 25minütigen Gesprächs zwischen Matthias Klaus und der Journalistin Andrea Schöne. „Als kleinwüchsiger Mensch erlebt sie Ableismus täglich und hat gerade ein Buch zum Thema geschrieben. Es heißt ‚Behinderung und Ableismus‚ und erscheint im Oktober im Unrast Verlag“, heißt es weiter in der Ankündigung des Podcast der Deutschen Welle.

Aktionen für Menschenrechte

Symbolbild der der Behindertenkonvention der Vereinten Nationen
Behindertenrechtskonvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Behinderte Menschen in Österreich gehen für ihre Rechte auf die Straße. Eine Demonstration auf dem Wiener Ballhausplatz und Mahnwachen in den Landeshauptstädten wenden sich gegen einen regierungsamtlichen Plan für die behinderte Bevölkerung.

Behindertenbewegung bleibt viel zu tun

Miles-Paul am Telefon in Atlanta
Miles-Paul am Telefon
Foto: Susanne Göbel

Berlin / Atlanta (kobinet) Die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz bestärkt Ottmar Miles-Paul in seinem politischen Engagement. „In der Behindertenbewegung müssen wir zusammenhalten, wenn wir etwas erreichen wollen. Das ist unsere Stärke und das hat sich immer wieder gezeigt“, so Miles-Paul, den kobinet in den USA erreichte. Der Behindertenrechtler dankte allen, die seinen Weg gekreuzt haben und mit denen er zusammen etwas bewegen durfte. „Diese Auszeichnung gebührt auch euch“, .sagte er dem Berliner kobinet-Korrespondenten. „Vor allem müssen wir Druck machen, dass das Bundesteilhabegesetz umgesetzt und wo es noch nicht im Sinne der Selbstbestimmung behinderter Menschen greift, schnell weiterentwickelt wird.“

Laudatio einer Weggefährtin

Dr. Sigrid Arnade in Berlin
Dr. Sigrid Arnade
Foto: ISL e.V.

Berlin (kobinet) Eine langjährige Weggefährtin von Ottmar Miles-Paul übermittelte kobinet eine ganz persönliche Laudatio: Ehrung für einen Bescheidenen, der nie „gekreuzigt“ werden wollte. „Lieber bescheidener Ottmar, trage dein Kreuz in Würde“, schrieb Dr. Sigrid Arnade, ISL-Sprecherin für Gender und Diversity, Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, „wir gratulieren dir aufs Herzlichste!“:

Bundesverdienstkreuz für Ottmar Miles-Paul

Ottmar Miles-Paul Porträt
Ottmar Miles-Paul beim kobinet-treffen am 19.08.22
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ottmar Miles-Paul wird für seinen wegweisenden, konsequenten und kämpferischen Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil zeichnete heute mehrere Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Der Behindertenrechtler aus Kassel hat mit seinem langjährigen persönlichen Engagement den behindertenpolitischen Paradigmenwechsel von der Fürsorge zur Selbstbestimmung behinderter Menschen in einer inklusiven Gesellschaft vorangetrieben. Jenny Bießmann nahm die Gratulation entgegen, da Ottmar Miles-Paul nicht in Berlin sein kann. Er ist zur Hochzeit seines Sohnes in die USA gereist.

IGEL-Podcast: Wie Ilja Seifert die Behindertenpolitik prägte

Dr. Ilja Seifert
privat
Foto: privat

Bad Segeberg (kobinet) „Wie Ilja Seifert die Behindertenpolitik prägte“, so hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die aktuelle Ausgabe des Podcast getitelt. In der aktuellen Episode blickt Sascha Lang mit seinen Gästen André Nowak und Ottmar Miles Paul auf das Leben und Tun von Ilja Seifert zurück, der am 10. September verstorben ist.

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen: Kein Inflationsausgleich für Sozialhilfeempfänger

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Henry Spradau berichtet für die kobinet-nachrichten über eine Entscheidung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen (LSG). Dieses stellte in einem Beschluss von August 2022 fest, dass es keine rechtliche Grundlage gibt, um gerichtlich höhere existenzsichernde Leistungen zum Inflationsausgleich festzulegen.

Die Personalfindung im Arbeitgebermodell und die Krise

Ein Rollstuhlfahrer wird geschoben, beide im Look von Star Wars Truppen (Legofiguren).
Ein Rollstuhlfahrer wird geschoben, beide im Look von Star Wars Truppen (Legofiguren).
Foto: Andrew Martin

München (kobinet) Mit der Personalsuche im Arbeitgebermodell oder im persönlichen Budget haben wir uns unlängst in einer Interviewreihe (die Sommerinterviews) auseinandergesetzt. Mittlerweile ist das Thema auch bei den Printmedien angekommen. Die Süddeutsche Zeitung titelte am 5. September 2022 einen Artikel mit „Schlechte Bezahlung – Helfer für Menschen mit Behinderung werden knapp“.

Behinderte Menschen kommen im Entlastungspaket nicht vor

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der Berliner Rechtsanwalt Dr. Martin Theben blickt für die kobinet-nachrichten häufig zurück in die Vergangenheit und berichtet als Hobby-Chronist über wichtige Aktiviäten und Meilensteine der Behindertenbewegung. Anlässlich der derzeit im Deutschen Bundestag stattfindenden Haushaltsberatungen mischt er sich in eine aktuelle Debatte ein und kommentiert die Pläne für das sogenannte dritte Entlastungspaket der Bundesregierung. Für Dr. Martin Theben kommen behinderte Menschen im Entlastungspaket der Bundesregierung bisher nicht vor.

EUTB Neumarkt unterstützt Radeln gegen Depressionen

Bild von der Mut Tour in Neumarkt
Bild von der Mut Tour in Neumarkt
Foto: Anke Kidan

Neumarkt (kobinet) Anke Kidan vom Verein zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Neumarkt hat den kobinet-nachrichten einen Bericht über eine Radler*innen-Aktion für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen, von Depressionen, zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Am 27. August machten die Radler*innen Station auf dem Marktplatz in Neumarkt in der Oberpfalz.

Blindenverein klagt gegen Berliner Senat

Foto zeigt Zeitungsausschnitt
Ausschnitt aus Berliner Zeitung
Foto: sch

Berlin (kobinet) Mehr als 54.000 elektrische Tretroller kann man in Berlin mieten. Viele von ihnen werden falsch geparkt. Jetzt wollen Juristen das Übel an der Wurzel packen, berichtet heute die Berliner Zeitung.

Engagement für inklusive digitale Teilhabe

Matthias Schug
Matthias Schug
Foto: AWO

Berlin (kobinet) „DigiTeilhabe –Inklusives Engagement und digitale Nachbarschaft“, so lautet der Titel eines Modellprojektes, das der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) durchführt. Wie es zu diesem Projekt kam und was geplant ist, darüber führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Matthias Schug, dem Leiter des Projektes beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, folgendes Interview.

IGEL-Podcast: Rückblick auf die Behindertenpolitik im August 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Warum die Regierung auf dem besten Wege ist, sich wieder eine Klage einzufangen“, so lautet der Titel des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im August 2022. Der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang spricht im Podcast mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul u.a. über den nun vorliegenden Gesetzentwurf zur Triage, über Probleme bei der Unterstützung behinderter Geflüchteter, aber auch über gute Nachrichten.

Zwischenruf zu verpasster Chance beim G7-Beauftragtentreffen

Bild vom Treffen mit Behindertenverbänden in der US-Botschaft am 1.9.22
Bild vom Treffen in der US-Botschaft am 1.9.22
Foto: US-Botschaft

Berlin (kobinet) Mit einem kritischen Kommentar in Sachen mangelnder Partizipation beim am 2. September durchgeführten Treffen der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Frankreich, Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich, aus Indien, Kanada, Japan, Indonesien sowie der Europäischen Kommission auf Einladung Deutschlands hat sich Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu Wort gemeldet. Erst am Vortag hatte er in der US-amerikanischen Botschaft erlebt, wie es in Sachen Partizipation anders gehen kann, als dort eine Reihe von Vertreter*innen deutscher Behindertenverbände eingeladen waren.

„Ich bin nicht so behindert wie ihr mich macht“

Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Foto: Hands off my tags! Michael Gaida

München (kobinet) Ein Instagram Post von vor sechs Tagen macht derzeit die Runde im Netz. Die Musikerin Panah, wegen einer Behinderung Rollstuhlnutzend, ist sehr viel unterwegs und nutzt dabei die Deutsche Bahn bzw. sie möchte das gern. Aber immer wieder legt der Konzern ihr Barrieren in den Weg. In dem Post macht sie sich ihrer Verzweiflung Luft und beschreibt, wie sie eben nicht ohne Bedingungen mobil ist.

Geschichte der Evangelische Stiftung Alsterdorf

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
V.l.n.r. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz hat sich intensiv mit der Geschichte der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg beschäftigt. Dabei geht sie in ihrem, den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichtung bereit gestellten Bericht, auch auf die aktuelle Situation und die Pläne für die Zukunft ein.

Hilfe mit Hürden für Geflüchtete

Bild von Anja H.
Bild von Anja H.
Foto: privat

München (kobinet) Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) „Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen“. Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Eskalationsspirale in Ukraine-Krieg

Foto zeigt Paddler unterwegs zur Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal im Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Kreml-Chef Putin hat eine Aufstockung seiner Truppen angeordnet.. Der ukrainische Präsident schwor sein Volk auf einen Sieg über die russischen Besatzer ein. Der deutsche Bundeskanzler bekräftigte die Entschlossenheit zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Beim linken Flügel der SPD scheint dies zunehmend auf Zweifel zu stoßen.

IGEL-Podcast zu 20 Jahre kobinet-nachrichten

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „3 Gründe warum man bei den Kobinet Nachrichten von einem vollen Erfolg sprechen darf.“ So hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die neueste Ausgabe getitelt. Aus der Sommerpause zurück sprach Sascha Lang gleich mit vier Personen: Franz Schmahl, Hubertus Thomasius, Tom Kallmeyer und Ottmar Miles-Paul, die über die nunmehr 20jährige Geschichte der kobinet-nachrichten berichtet. Am 19. August konnten der Verein Kooperation Behinderter im Internet (kobinet), der Träger der kobinet-nachrichten ist, in Berlin sein 20jähriges Bestehen feiern. Auch in Österreich wurde dieses Jubiläum mit Interesse aufgenommen, wie ein Bericht im Online-Nachrichtendienst BIZEPS zeigt.

Wie funktioniert Sexualassistenz?

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) „Küsse, Berührungen und Nähe – für Luisa ist das etwas Besonderes. Denn aufgrund ihrer Behinderung ist sie auch bei ihren intimsten Bedürfnissen immer auf Unterstützung von anderen angewiesen. Und diese gibt es in Form von Sexualbegleitung. Wie das abläuft, erfährst du im Interview mit Luisa“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch.

Teil 2 zum Irrglauben der Ämter, barrierefreie Websites zu haben

Barriere melden button Screenshot
Screenshot https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/ Barriere melden
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Im Artikel „Der Irrglaube der Ämter, barrierefreie Webseiten zu haben“ https://kobinet-nachrichten.org/2022/07/18/der-irrglaube-der-aemter-barrierefreie-webseiten-zu-haben/ habe ich das Problem benannt.
Nun will ich es konkret wissen. Zufällig gewählte Websites von Orten aus jedem Bundesland habe ich mir konkret auf Barrierefreiheit angesehen.

Nachgefragt zu Plänen zur Bezahlung in Werkstätten für behinderte Menschen

EU-Schwerbehinderung
EU-Schwerbehinderung
Foto: EU-Schwerbehinderung

Berlin: kobinet

Berlin: kobinet „Ist die Bezahlung für Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten gerecht oder müssen die Werkstätten reformiert werden? Viele Forderungen nach besserer Bezahlung und Mindestlohn. Was genau die Bundesregierung plant?“ So heißt es in der Ankündigung des gut 18minütigen aktuellen Video-Beitrags des Nachrichtendienstes EU-Schwerbehinderung, den dieser nun auf YouTube eingestellt hat. Dabei kommen verschiedene Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu Wort, die von EU-Schwerbehinderungen zu ihrer Meinung zum Thema Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) befragt wurden.

Noch viel zu tun in der Berliner Behindertenpolitik

Christine Braunert-Rümenapf
Christine Braunert-Rümenapf
Foto: Christine Braunert-Rümenapf

Berlin (kobinet) Vor kurzem wurden Christine Braunert-Rümenapf für eine weitere Legislaturperiode als Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Berlin berufen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview über ihre bisherige Arbeit, vor allem aber über ihre Pläne und Herausforderungen für die nächste Legislaturperiode. Dabei ist u.a. klar geworden, dass es in der Berliner Behindertenpolitik noch viel zu tun gibt.

Erfahrungen mit der Unterstützung behinderter Geflüchteter

Sabine Kirchberg
Sabine Kirchberg
Foto: privat

Wolfsburg/Berlin (kobinet) Sabine Kirchberg ist ehrenamtliche Helferin bei der christlichen Freikirche in Wolfsburg und hat sich an das Team von www.hilfsabfrage.de gewandt, da sie für einen Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung eine Betreuungsmöglichkeit sucht. „Wir von www.hilfsabfrage.de sind berührt von der Kraft und der Anstrengung, die von den ehrenamtlichen Helfenden in Wolfsburg geleistet wird und möchten dies gerne sichtbar machen, daher haben wir Frau Kirchberg um ein Interview gebeten, in dem sie uns von den Erfahrungen in der Hilfe, den Herausforderungen und den bürokratischen und rechtlichen Steinen, die den Helfenden und Hilfesuchenden in den Weg gelegt werden, berichten kann“, schreibt Emine Kalali, die sich im Projekt www.hilfsabfrage.de für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) engagiert und folgendes Interview geführt hat.

Das vorläufig letzte Sommerinterview

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hat in den letzten 16 Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlicht. Anlass waren Berichte über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Diese haben sich in der in der Interviewreihe leider bestätigt.

Im letzten Gespräch heute fragen wir eine*n behinderten Arbeitgeber*in aus Kaiserslautern?

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus dem Bundesland Sachsen.

Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer Person aus der Region Unterfranken, die ihre Eindrücke aus ihrem Umfeld einschätzt.