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Linke sucht Ausweg aus Existenzkrise

Grafik zeigt Banner des Erfurter Parteitags
Erfurter Parteitag: Linke verändern
Foto: Die Linke

Berlin (kobinet) Die Linkspartei sollen künftig Martin Schirdewan und Janine Wissler aus einer selbst verschuldeten Existenzkrise führen. Der 46-jährige Berliner Europapolitiker erhielt heute auf dem Parteitag in Erfurt 61,3 Prozent der Stimmen, die 41-jährige Hessin bei ihrer Wiederwahl 57 Prozent.

Werkstätten: Wir wollen mehr Wertschätzung und besseren Lohn

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Werkstätten: Wir wollen mehr Wertschätzung und besseren Lohn“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Eigentlich sollen die Werkstätten für behinderte Menschen diese für den ersten Arbeitsmarkt fit machen. Doch wer einmal hier arbeitet, kommt schwer wieder weg und schlecht bezahlt ist das Ganze auch noch“, heißt es in der Ankündigung des knapp 30minütigen Podcast.

Margit Glasow kandidiert für Linke-Vorstand

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke wählt auf einem Parteitag am Wochenende eine neue Führung und diskutiert über ihre Zukunft. Die Linkspartei hat es mit 4,9 Prozent der Stimmen nur über drei Direktmandate in Berlin und Leipzig in den Bundestag geschafft. Margit Glasow kandidiert wieder für den Parteivorstand. Auf dem virtuellen Parteitag der Linken im Februar 2021 war die Rostocker Journalistin erstmals in den Parteivorstand gewählt worden.

Behinderte Menschen: Expert*innen zweiter Klasse?

Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) Der Kommentar von Ottmar Miles-Paul vom 22. Juni 2022 mit dem Titel „Wir sind anscheinend eh da und machen alles umsonst„, der sich mit dem fehlenden Bewusstsein der angemessenen Vergütung der Leistungen behinderter Menschen in der Behindertenarbeit und -politik beschäftigt, hat einige Reaktionen ausgelöst. Unter anderem hat sich Jennifer Sonntag aus Halle gemeldet und auf einen Beitrag zum gleichen Thema verwiesen, den sie vor einiger Zeit veröffentlicht hatte. Die kobinet-nachrichten greifen diesen Beitrag gerne auf und veröffentlichen diesen.

Wir sind anscheinend eh da und machen alles umsonst

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Kurze Einladungsfristen zu Anhörungen, Anfragen zur Partizipation zum Nulltarif bzw. zu unakzeptablen Bedingungen oder ein völlig überzogener Aufwand für die Teilnahme an Veranstaltungen und Vorträgen. Das und vieles mehr nervt den Behindertenrechtler und Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, schon seit langem. Nun musste er sich mal Luft verschaffen und stellt in seinem Kommentar klar, dass wir behinderte Menschen eben nicht immer eh da sind und schon gar nicht alles umsonst machen. Daraus ergibt sich für ihn auch so manche Absage für Anfragen, die schon sehr unkonkret daherkommen.

„Maximal unsichtbar“ – neuer Jugendroman von Nicol Goudarzi in Einfacher Sprache

Cover des Buches Maximal Unsichtbar
Cover des Buches Maximal Unsichtbar
Foto: von Loeper Literaturverlag

Köln (kobinet) Nicol Goudarzi, Kölner Schriftstellerin, hat mit „Maximal unsichtbar“ ihren ersten Jugendroman vorgelegt. Eine spannende Geschichte über Mobbing, über Freundschaft und darüber, zu eigenen Stärken zu finden. Wie sie auf ihre Romanidee gekommen ist und warum ihr wichtig ist, dass der Roman zusätzlich in Einfacher Sprache erschienen ist, erzählt Nicole Goudarzi im Interview mit kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher.

IGEL-Podcast: Haben wir genügend Protestierende?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Bremen / Berlin / Bonn / Kassel (kobinet) „Haben wir genügend Protestierende und ist der 3. Dezember wichtiger als der 5. Mai?“ Dieser Frage gehen der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten mit ihren Gästen Sandra Vucovic von der Aktion Mensch, Alexander Ahrens von der ISL sowie Gerald Wagner und Florian Grams vom Bremer Behindertenparlament in der neuesten Ausgabe des IGEL-Podcast nach.

Droht das Ende der persönlichen Assistenz?

Persönliche Assistenz
Mensch mit Behinderung und persönlicher Assistent trinken gemeinsam, der Assistent reicht dem MmB das Glas und beide trinken gleichzeitig
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Ein selbstbestimmtes Leben bedeutet für Menschen mit Behinderung selbst zu entscheiden, seinen Alltag und seine Routinen, also seine ganzen alltäglichen Dinge, selbst zu bestimmen und zu organisieren. Wer dafür Hilfe und Unterstützung benötigt, um seine behinderungsbedingten Einschränkungen auszugleichen, der ist notwendigerweise auf andere Personen angewiesen. Viele Menschen mit Behinderung organisieren ihre Hilfen in ihrem Privathaushalt selbst im sogenannten „Arbeitgebermodell“, und entscheiden, wer, wie, wann und wo Unterstützung leistet. Mittlerweile ist das Arbeiten in der „Persönlichen Assistenz“ nichts Ungewöhnliches mehr. Allerdings bahnt sich für „behinderte Arbeitgeberer*innen“ und andere assistenzabhängigen Menschen bundesweit ein großes Dilemma an. Es gibt einen absoluten Mangel an Interessenten für diesen verantwortungsvollen Beruf!

Nichts als Scheinpartizipation beim BMG!?

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) „Nichts als Scheinpartizipation beim BMG!?“ So titelt die Behindertenrechtlerin Dr. Sigrid Arnade ihren Kommentar zur Partizipation in Sachen Triage-Gesetzgebung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den sie für die kobinet-nachrichten geschrieben hat.

Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) „Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit“, so lautet der Titel eines Berichts von H.-Günter Heiden vom Runden Tisch Triage über die jüngsten Beratungen in Sachen Triage. Wie der Bericht zeigt, gibt es viele Fragen im Hinblick auf den mittlerweile vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Referentenentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Sachen Triage.

IGEL-Podcast: Vom Annehmen und Loslassen – Teil 2

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) bietet den zweiten Teil der Diskussion zum Thema Annahmen und Loslassen in Bezug auf Menschen, die nicht blind und nicht vollständig sehend sind. Der Podcast bildet eine gemeinsame Diskussion von Sascha Lang vom IGEL Podcast mit Aktiven von PRO RETINA ab. Mit dabei sind die Moderatoren Sascha Lang, Iris Timmer & Hagen Thieme sowie ihre Gästen Heidrun Köllner und Thomas Reichel.

Mandy Müller will die Welt ein kleines bisschen gerechter machen

Mandy Müller
Mandy Müller
Foto: Ottmar Miles-Paul

Kassel (kobinet) Mandy Müllers Traum war schon immer, die Welt ein kleines bisschen gerechter zu machen. Derzeit absolviert die Politikstudentin ein Praktikum beim Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab). kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der engagierten blinden Frau ein Interview, in dem es u.a. auch um die Probleme mit fehlenden oder akustisch schlecht zu verstehenden Haltestellen-Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln geht.

Passende Hilfen für behinderte Geflüchtete finden

Emine Kalali
Emine Kalali
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat bei der Aktion Mensch das Netwerkprojekt Behinderung und Flucht genehmigt bekommen, wodurch diese die Möglichkeit hat, Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Selbstvertretungsperspektive aufzubauen und zu leisten. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Emine Kalali, die in dem einjährigen Projekt arbeitet, ein Interview über die Herausforderungen behinderter Geflüchteter und die aktuelle Situation. Wichtig sei dabei, passende Hilfen für behinderte Geflüchtete zu finden.

Keine Waffenruhe in Sicht

Foto zeigt Paddler in Richtung Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Eine Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist diesen Sommer nicht in Sicht. Vor einem NATO-Treffen morgen in Brüssel konkretisierte die Ukraine Forderungen nach umfassenden Waffenlieferungen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat jetzt seinen Landsleuten eine Rückeroberung der von Russland annektierten Halbinsel Krim versprochen.

Cringe: Ich bekomme immer einen Schluckauf bei Überwachungsstelle BFIT-Bund

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Da erfahre ich dies und lese woanders das über die Überwachungsstelle BFIT-Bund, besonders über die Führungsqualitäten des Leiters, dessen Kompetenz und den zielgerichteten Konzepten dieser Bundeseinrichtung. Warum bekomme ich dabei immer einen Schluckauf?

Eine Glosse, die keine ist.

Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) „Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?“ Mit dieser Frage hat sich Alexander Drewes in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten anhand der Situation in Hessen auseinander gesetzt.

Bundessozialgericht entschied zu Urlaubskosten für Menschen mit Behinderung

Foto zeigt Bundessozialgericht
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: BSG

Kassel / Greifswald (kobinet) In einem Urteil von Mai 2022 hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel festgestellt, dass behinderungsbedingte Mehrkosten einer Urlaubsreise als soziale Teilhabeleistung vom Sozialhilfeträger zu erstatten sein können. Darüber berichtet Henry Spradau, der den kobinet-nachrichten immer wieder Informationen über aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Verfügung stellt.

Rückblick auf die Inklusionstage zum barrierefreien Wohnen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wenn Menschen nicht barrierefrei wohnen können, dann ist ihre gesamte Lebensqualität stark beeinträchtigt und alle anderen Bereiche des Lebens können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das verdeutlicht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über die Inklusionstage 2022, den sie für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Die Inklusionstage 2022 standen unter dem Motto: „WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß“ und fanden am 31. Mai und 1. Juni hybrid statt.

ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der Behindertenbewegung

Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Bild von der Ausstellungseröffnung am 29.5.22
Foto: U. Aurien

Berlin (kobinet) Der Chronist der kobinet-nachrichten aus Berlin Dr. Martin Theben berichtet dieses Mal von einer multimedialen virtuellen Ausstellung über die Geschichte des Berliner Assistenzvereins ambulante dienste e.V., die anlässlich des 40jährigen Bestehens 2021 zu Beginn dieser Woche gestartet ist.

IGEL-Podcast mit etwas anderem Monatsrückblick auf Behindertenpolitik im Mai 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel / Bonn / Bremen / Berlin (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat Mai 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden haben sich dieses Mal aber einige Gäste eingeladen, mit denen sie zusammen auf die Aktivitäten und Themen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum blicken. Mit dabei sind Sandra Vucovic von der Aktion Mensch, Alexander Ahrens von der ISL sowie Gerald Wagner und Florian Grams vom Bremer Behindertenparlament.

IGEL-Podcast zur REHAB-Messe 2022 in Karlsruhe

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg/Karlsruhe (kobinet) In der aktuellen Episode Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es um die REHAB-Messe 2022 in Karlsruhe. Der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach dazu mit Annika Gehrmeyer über die vom 23. bis 25. Juni in Karlsruhe stattfindende Messe.

Cringe: Datenschutz und Urheberrecht – für BFIT-Bund Fremdwörter?

Text Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik
Logo BFIT-Bund
Foto: Überwachungsstelle BFIT-Bund

Berlin (kobinet) Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) prüft „unabhängig die Barrierefreiheit von digitalen Angeboten der öffentlichen Stellen des Bundes“. Dazu arbeiten viele kompetente Leute zusammen. Hinweise und Materialien für die Überwachung und Entscheidung, was gut und schlecht barrierefrei ist.

Aber wie?

Hinweis (hinzugefügt 01.06.2022): Alle Links, die auf den Gitlab-Server der HDM Stuttgart zeigen funktionieren nicht mehr. Warum? Alle Inhalte, die BFIT-Bund betreffen wurden hinter das Login (Anmeldung) gestellt (innerhalb eines Tages nach Erscheinen dieses Artikels) und somit dem öffentlichen Zugang entzogen. Da muss jemand sehr schlechtes Gewissen haben. Die Mitarbeiter in den AG können erst wieder an ihre Materialien, wenn die HDM Stuttgard diesen eine Anmeldung gibt. Aber ist das rechtlich möglich?

IGEL-Podcast: Prozess/Protest – nichts tun ist keine Option

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Prozess/Protest – nichts tun ist keine Option“, so lautet der Titel des aktuellen Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), in dem sich der Inkusator Sascha Lang unter anderem mit der für ihn noch zu geringen Partizipation behinderter Menschen befasst.

Kein Cringe: Klarer Jahresbericht der Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet) Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat ihren Jahresbericht veröffentlicht: „Jahresreport 2021“. Das hat mich interessiert. Überrascht war ich, positiv, was ich sehen und lesen konnte.

Keine ökologische Mobilitätswende ohne Barrierefreiheit

Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Foto: omp

Lüneburg (kobinet) Für Cécile Lecomte ist klar, dass es keine ökologische Mobilitätswende ohne Barrierefreiheit geben darf. Dafür geht die in Deutschland lebende französische Umwelt- und Behindertenrechtsaktivistin nicht nur auf die Straße, sondern hat sich schon manchen Rechtsstreit eingehandelt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der auch journalistisch engagierten Aktivistin folgendes Interview, nachdem er diese bei der Protestaktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gegen Diskriminierungen bei der Bahn am 5. Mai am Brandenburger Tor in Berlin getroffen hat.

Russischer UN-Diplomat tritt zurück

Foto zeigt gestoppten russischen Panzer
Russischer Panzer im Ukraine-Krieg
Foto: tagesschau

Berlin (kobinet) Mit massiver Kritik am Kreml und am Krieg gegen die Ukraine hat ein erfahrener russischer Diplomat seinen Posten gekündigt und den diplomatischen Dienst verlassen, berichtete die Tagesschau. Er habe sich noch nie so für sein Land geschämt.

Naser Rostami im Gespräch mit Simone Fischer

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat ihren zweiten Podcast der Reihe „Beteiligung schafft Gesellschaft. Einfach Inklusion“ veröffentlicht. Simone Fischer greift damit unter anderem die aktuellen Themen Krieg, Flucht und Behinderung auf. Naser Rostami, der 2015 aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet ist, wurde bei einem Raketenanschlag der Taliban so schwer verletzt, dass er einen Rollstuhl nutzt. Inzwischen hat er in Baden-Württemberg eine zweite Heimat gefunden. Im Gespräch berichtet er u.a. von seinen Erfahrungen, als er in Deutschland angekommen ist.

Ukraine-Krieg durch Diplomatie beenden

Foto vom Landwehrkana: NO WAR
Am Ufer des Landwehrkanals in Keuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj will weitere Strafmaßnahmen des Westens gegen Russland. Das sechste Sanktionspaket der europäischen Staaten müsse beschleunigt werden, sagte er in einer Videobotschaft in der Nacht zum Sonntag. Darüber sprach er auch mit Italiens Regierungschef Mario Draghi. Italien hat einen Plan für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt. Ziel sei es, Schritt für Schritt vorzugehen und am Ende einen dauerhaften Frieden mit einem echten Abkommen zu erreichen, sagte Außenminister Luigi Di Maio bei einem Treffen des Europarats in Turin.

Einsatz für barrierefreie Unterstützung behinderter Geflüchteter in Frankfurt

Logo: CeBeeF Frankfurt
Logo: CeBeeF Frankfurt
Foto: CeBeeF Frankfurt

Frankfurt am Main (kobinet) In den letzten Wochen haben eine Reihe von Behindertenorganisationen Initiativen zur Unterstützung behinderter Geflüchteter gestartet. So auch der Club Behinderter und ihrer Freunde Frankfurt (CeBeeF). Nachdem Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die kobinet-nachrichten auf das Angebot in der Mainmetropole aufmerksam gemacht hatte, führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit Stelle Friedmann, der Leiteriin der CeBeeF Assistenz und Pflege gGmbH folgendes Interview über das Angebot und die damit verbundenen Herausforderungen.

Nancy Poser plädiert für den Zufall bei der Triage

Nancy Poser bei der Pressekonferenz zur Triage-Entscheidung
Nancy Poser
Foto: omp

Trier (kobinet) Das Zufallsprinzip ist nach Ansicht von Nancy Poser allen anderen Verfahren bei Entscheidungen im Falle einer Traige in einem Punkt überlegen: „Es bietet das höchstmögliche Maß an Chancengleichheit. Jeder Mensch hätte unabhängig von Behinderung, Vorerkrankungen und Vorurteilen dieselbe Möglichkeit, seine tatsächlich bestehende Aussicht auf Überleben zu nutzen.“ Das schreibt Nancy Poser in ihrem Gastbeitrag vom 14. Mai 2022 zur Triage mit der Überschrift „Plädoyer für den Zufall“ in ZEIT ONLINE.

IGEL-Podcast: Anlegen, Programmieren und führen lassen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Unter dem Motto „Anlegen, Programmieren und führen lassen“, geht es in der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) des Inklusators Sascha Lang um den Navigürtel von Feelspace. Dieser bietet vor allem blinden und sehbehinderten Menschen neue Möglichkeiten der Mobilität und Navigation.

Vom eingezäunten Anstaltsgelände zum offenen Alsterdorfer Markt

Bild vom Alsterdorfer Markt
Bild vom Alsterdorfer Markt
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Ottmar Miles-Paul hat sich im Rahmen des Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“, das er für das NETZWERK ARTIKEL 3 koordiniert, vor kurzem das Treiben auf dem Alsterdorfer Markt in Hamburg angeschaut. Mit Hanne Stiefvater vom Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf führte er im Anschluss daran ein Interview für die kobinet-nachrichten. Dabei geht es u.a. um die Entwicklung des ehemaligen Anstaltsgeländes hin zu einem ausgezeichneten Markt und offenen Gelände, wo zunehmend Inklusion gelebt wird.

Zwei wichtige Tage

Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Löningen-Benstrup (kobinet) Diana Hömmen aus Niedersachsen sind in diesen Tagen zwei Themen besonders wichtig. Schulgesundheitspflege komme in Niedersachsen kaum vor, sei aber für die Inklusion enorm wichtig. Zudem ist ihr die Pflege sehr wichtig, so dass sie auf zwei wichtige Tage hinweist. Heute, am 11. Mai ist der School Nursing Day und am 12. Mai wird der Tag der Pflegenden begangen.

Wir sind wieder da – und das ist auch gut so

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Über 600 Aktionen und Veranstaltungen wurden zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland in der Zeit vom 23. April bis 8. Mai durchgeführt. Nach den coronabedingten Einschränkungen während der letzten beiden Jahre gingen behinderte Menschen und ihre Verbündeten wieder auf die Straße und zeigten Flagge für Inklusion und Barrierefreiheit. Sie machten aber auch deutlich, wo behinderte Menschen noch immer massiv diskriminiert werden. Und das ist nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul auch gut so, denn die letzten Tage haben seiner Meinung nach auch gezeigt, wie wichtig der Einsatz für die Menschenrechte behinderter Menschen auch heute noch ist.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Trauer um Hannelore Witkofski

Hannelore Witkowski
Hannelore Wikowski
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Hannelore Witkofski ist tot. Gestorben ist sie am 23. April 2022 spätabends auf der Palliativstation des Westküstenklinikums, schmerzfrei – im Kreis von Freund*innen, die bis zuletzt bei ihr sein konnten. Über diese traurige Nachricht berichtet Prof. Dr. Oliver Tolmein in einem Nachruf, den er für die kobinet-nachrichten verfasst hat.

Sonnenschein und dunkle Wolken am Reisehimmel

Blick über die Spree auf dern Berliner Hauptbahnhof
Berlin – Hauptbahnhof
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren vieler Einschränkungen beginnt die Zeit des Reisens und der Fahrten zu Erholung und Entspannung wieder. Sehr viele und immer mehr Menschen benötigen für diese „schönste Zeit des Jahres“ jedoch auch barrierefreie Bedingungen. Mit dem Blick auf den fünften Mai, dem bundesweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der in diesem Jahr zum 30. Mal stattfindet, hatte das ABiD-Institut Behinderung und Partizipation zu einem Rundtisch-Gespräch zum Thema „Barrierefreier Tourismus in Deutschland“ eingeladen.

Ukraine erhält weiter Geld und Waffen

Foto zeigt Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Deutschland wird die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz heute auf einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Düsseldorf. Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann warnte in Berlin, den Militärhaushalt dauerhaft aufzustocken und den Sozialstaat zu vernachlässigen. Der offene Brief an Scholz stößt in der Öffentlichkeit auf Zustimmung.

Schwere Waffen für die Ukraine

Foto vom Ufer des Landwehrkanals
Am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Grünen stimmten heute auf einem kleinen Parteitag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Parteichef Nouripour erklärte, man bleibe eine Friedenspartei. Der Bundestag hat mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Ukraine mit schweren Waffen unterstützt werden soll. Doch in der Öffentlichkeit wird weiter darüber diskutiert, ob das richtig ist.

Cringe: Die Alibiwebseiten Leichte Sprache bei der Bundesfachstelle Barrierefreiheit und der Überwachungsstelle BFIT-Bund

Screenshot mit Text Bundesfachstelle Barrierefreiheit Leichte Sprache
Scrennshot Ausschnitt Webseite der Bundesfachstelle Barrierefreiheit
Foto: Screenshot

Berlin (kobinet) Der Versuch, den Newsletter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit zu abonnieren, brachte mich auf eine unverständliche Webseite. Völlig ohne Zusammenhang zum Ablauf des Bestellvorganges erhielt ich den Hinweis „Kontaktbestätigung. Ihre Nachricht wurde erfolgreich versendet. Vielen Dank!“ . Kein Hinweis auf eine versendete Bestätigungsmail für den entgültigen Abschluss des Abonniervorgang, nichts, kein weiterer Hinweis.
Da ging mir einiges durch den Kopf.