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Die Sommerinterviews

Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region Östliche Pfalz nahe an der Grenze zu Luxemburg.

Kreuzberg natürlich!

Ausschnitt aus Berliner Zeitung  30./31. Juli
Inklusionsaktivist in der Berliner Zeitung
Foto: sch

Berlin (kobinet) In der Fragebogen-Rubrik der Berliner Zeitung am Wochenende hat Raúl Krauthausen Kreuzberg als den besten Stadtteil Berlins bezeichnet.

Simone Fischer im Gespräch mit Nora Welsch über das Leben als Frau mit Behinderung und Assistenzbedarf

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Baden Baden (kobinet) Die Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, spricht in der vierten Folge ihres Podcast „Beteiligung schafft Gesellschaft. Einfach Inklusion“ mit Nora Welsch über das Leben als Frau mit Behinderung und ihren Alltag. Nora Welsch ist Kommunikationswissenschaftlerin mit Master-Abschluss und Beauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderungen der Stadt Baden-Baden. Seit über zehn Jahren organisiert sie ihren Alltag selbstbestimmt im Rahmen des Persönlichen Budgets. Dies bedeutet, dass sie aufgrund ihrer Behinderung nahezu 24 Stunden am Tag Assistenzpersonen um sich hat, die sich in ihrem privatesten Bereich bewegen.

Strukturen von damals heute in ähnlicher Form in Einrichtungen vorhanden

Günther Jesumann
Günther Jesumann
Foto: privat

Kiel (kobinet) Günther Jesumann hat als Unabhängiger Beauftragter für Menschen in Schleswig-Holstein, die als Kinder oder Jugendliche Leid und Unrecht in staatlichen, kirchlichen oder privaten Einrichtungen erfahren haben, klare Worte, wenn es um die Aufarbeitung des Unrechts und Leids geht, das Kinder und Jugendliche auch in Behinderteneinrichtungen und in der Psychiatrie erleben mussten. „Man wird das Gefühl nicht los, dass hier auf Zeit gespielt wird – bis die letzten Betroffenen nicht mehr leben“, kritisiert er u.a. das zögerliche Handeln bei der Aufarbeitung des Unrechts im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Und er mahnt: „Die Strukturen von damals sind heute in ähnlicher Form wieder vorhanden.“

Bruno Janßen wünscht sich mehr Tempo bei der Umsetzung von Ratsbeschlüssen

Bruno Janßen (mit Handbike rechts) bei Toilettenaktion am 5.5.22
Bruno Janßen (mit Handbike rechts) bei Toilettenaktion am 5.5.22
Foto: privat

Kleve (kobinet) Bruno Janßen setzt sich als „Spätstarter“ in der Klever Kommunalpolitik u.a. auch für Barrierefreiheit ein. Und so bleibt der Rollstuhlnutzer auch nicht von dem leidigen Thema der fehlenden barrierefreien Toiletten verschont, zu dem er mit anderen zusammen eine pfiffige Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai in Kleve durchgeführt hat. kobinet-Redakteur Ottmar Milies-Paul führte mit ihm ein Interview, in dem sich u.a. mehr Tempo bei der Umsetzung von Ratsbeschlüssen zum Thema Barrierefreiheit wünscht.

Leuchtfeuer der Hoffnung

Foto zeigt UNO-Generalsekretär António Guterres
UNO-Generalsekretär
Foto: UNO-Photo/Rick Barjornnas

Berlin (kobinet) Nach den Raketenangriffen auf Odessa geht es jetzt weiter darum, wie ein am Freitag vereinbartes Abkommen über den ukrainischen Getreideexport umgesetzt werden kann. UNO-Generalsekretär António Guterres hat den Raketenbeschuss des Hafens von Odessa vom Samstag verurteilt. Guterres erinnerte daran, dass sich am Vortag alle Parteien klar verpflichtet hätten, den sicheren Export ukrainischen Getreides zu gewährleisten: «Die vollständige Umsetzung durch die Russische Föderation, die Ukraine und die Türkei ist zwingend erforderlich.»

50. Ausgabe von Echt behindert zum Leben mit Assistenz

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) In der mittlerweile 50. Ausgabe des Podcast der Deutschen Welle Echt behindert! geht es um das Leben mit Assistenz. „Um als Mensch mit Einschränkung selbstbestimmt leben zu können, bedarf es oft der Unterstützung durch andere Menschen. Doch wo findet man die? Was sind ihre Aufgaben? Und wie bezahlt man das Ganze?“, heißt es dazu in der Ankündigung der aktuellen Episode des Podcasts.

Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Henry Spradau berichtet für die kobinet-nachrichten über eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen zu Operation wegen geringer Körpergröße. Das LSG hat in einem Urteil von Juli 2022 festgestellt, dass eine geringe Körpergröße keine Krankheit im Sinne des Sozialgesetzbuch V (SGB V) ist.

Aktiv gegen Diskriminierungen in Bussen und Bahnen

Annett Heinich
Annett Heinich
Foto: privat

Dresden (kobinet) Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen führt derzeit eine Online-Befragung durch, die sich an Nutzer*innen von Bus und Bahn richtet. Im Fokus stehen dabei Menschen mit Behinderung und Menschen mit Rassismus-Erfahrungen. Aber auch alle anderen sind eingeladen, ihre Erfahrungen noch bis zum 31. Juli mitzuteilen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Annett Heinich vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen, die selbst einen Rollstuhl nutzt, ein Interview über die Umfage und das Projekt, in dessen Zusammenhang diese stattfindet.

Forum Demokratie mit Jürgen Dusel

Logo des Fernsehsenders Phoenix
Logo von phoenix
Foto: Phoenix

Hollenbach (kobinet) In der Sendereihe „forum demokratie“ sendete Phoenix eine Diskussion zum Thema „Minderheitenreche – Menschen mit Behinderungen“. Phoenix-Moderatorin und Programmgeschäftsführerin Michaela Kolster diskutiert mit:
– Prof. Manfred Görtemaker, Historiker
– Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
– Jonas Karpa, Medienwissenschaftler und Aktivist, Sozialhelden e. V.

Der Irrglaube der Ämter, barrierefreie Webseiten zu haben

Barriere melden button Screenshot
Screenshot https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/ Barriere melden
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Vorweg: Es gibt Ämter (damit meine ich alle bundesstaatlichen, landesstaatlichen und kommunalen Ämter, deren verantwortlichen Stellen und deren Webseiten), die sind vorbildlich. Diese haben ein Gespür und eine Kompetenz für eine ganzheitliche Betrachtung von Barrierefreiheit ihrer Webseiten und meist auch zur ganzheitlichen Barrierefreiheit im Bau, Verkehrswege und anderen Dingen, damit ALLE Menschen an der Gesellschaft teilhaben können, wie es die Gesetze und Verordnungen vorschreiben. Durch Eigeninitiative geschult, erworbene und umgesetzte Kompetenz und immer mit den Menschen, denen damit die Teilhabe möglich wird. Also MIT statt ÜBER.
Diese Ämter sind für mich Vorbilder.

Aber …

Deutsche Ukraine-Konferenz?

Foto zeigt Paddler in Richtung Spree
Paddler am Ufer des Landwehrkanals
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag hat den Bundeskanzler aufgefordert, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine „Nationale Ukraine-Konferenz“ einzuberufen. In der Öffentlickeit wird lebhaft über die Folgen des russischen Angriffskriegs und die Sanktionspolitik des Westens diskuktiert.

Kassandra Ruhm lebt und wirkt für bunte Vielfalt

Kassandra Ruhm mit ihrem bunten Laptop
Kassandra Ruhm mit ihrem bunten Laptop
Foto: omp

Bremen (kobinet) Wenn man mit Kassandra Ruhm bei einem leckeren Kaffee und Kuchen zusammensitzt, wie dies Susanne Göbel und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion an einem sonnigen Sonntagnachmittag in Bremen erleben durften, dann spürt man förmlich die Energie, die sie in ihrem Wirken für eine vielfältige und bunte Gesellschaft ausstrahlt. Die in Bremen lebende lesbische Frau, die mit einem Rollstuhl, ihrem Handbike und vielen spannenden Ideen unterwegs ist, hat nicht zuletzt mit ihrer Poster-Ausstellung „bunt ist schöner“ viele Impulse für eine vielältige Gesellschaft gegeben. Besonders freut sich die Psychologin, wie zuletzt in ihrer Kolumne in „Die Neue Norm“ der Sozialhelden um Raul Krauthausen geschildert, wenn sie nicht auf ihre Behinderung reduziert wird, sondern wenn ihre umfassenden Erfahrungen zur Sprache kommen können.

Ausgrenzung durch selbstverständliche Teilhabe überwinden

Hans-Christoph Maurer
Hans-Christoph Maurer
Foto: privat

Kassel (kobinet) Hans-Christoph Maurer ist nicht nur in der Stiftung Anerkennung und Hilfe aktiv, die sich mit dem Unrecht und Leid befasst, das behinderte Menschen in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie erleben mussten. Als Vorstand hat er auch bis 2014 22 Jahre die Geschicke der Nieder-Ramstädter Diakonie geprägt und deren Dezentralisierungsprozess entscheidend vorangetrieben. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Hans-Christoph Maurer ein Interview, in dem es u.a. um die Gedenkkultur in Sachen Anerkennung des Unrechts und Leids, das behinderte Menschen erleben mussten, aber auch um den aussondernden Charakter und die Reformbedürftigkeit von Behinderteneinrichtungen geht. Ausgrenzung kann nach Ansicht von Hans-Christoph Maurer am besten durch selbstverständliche Teilhabe überwunden werden.

Dennis Sonne: Jetzt gilt es, das geschriebene Wort umzusetzen

Dennis Sonne im Landtag von NRW
Dennis Sonne im Landtag von NRW
Foto: Dennis Sonne

Düsseldorf (kobinet) Für Dennis Sonne, der bei der Wahl des Landtags von Nordrhein-Westalen am 15. Mai 2022 für die Grünen den Einzug in den Landtag geschafft hat, gilt es nun das geschriebene Wort im Koalitionsvertrag umzusetzen. Das teilte der engagierte Rollstuhlnutzer, der von Beruf Finanzwirt ist, kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit.

IGEL-Podcast: Wie du im Rollstuhl dein Leben ins rollen bringst

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie du im Rollstuhl dein Leben ins rollen bringst“, darum geht es in der 72. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Podcast-Moderator Sascha Lang spricht dabei mit Sabine und Moritz von Guidzter.com u.a. darüber, wie wichtig der Austausch ist und über die entsprechende Plattform http://www.guidzter.com.

Warum bei der Bahn Inklusion nicht funktioniert und ein Premiumkunde vergrault wurde

Alexander Drewes
Alexander Drewes
Foto: privat

Kassel (kobinet) Wie die Deutsche Bahn (DB) einen Premiumkunden – mutmaßlich sogar dauerhaft – vergrault hat, was das über das „System Bahn“ aussagt und weshalb Inklusion hier nicht funktioniert, damit beschäftigt sich Alexander Drewes in einem Kommentar, den dieser den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Ukraine-Frieden nicht in Sicht

Foto zeigt Sonnenblume
Sonnenblume auf meinem Balkon
Foto: sxh

Berlin (kobinet) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat davor gewarnt, die Ukraine an den Verhandlungstisch mit Russland zu drängen. Steinmeier sagte heute im ZDF-Sommerinterview, offen sei die Frage, wie dieser Krieg und das Blutvergießen beendet werden können.

IGEL-Podcast: 3 Gründe warum die Rehab ein voller Erfolg war

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Karlsruhe (kobinet) „3 Gründe warum die Rehab in Karlsruhe ein voller Erfolg war“, so lautet der Titel der 70. Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach dabei mit Annika Gehrmeyer von der Rehab-Messe.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Juni 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Warum Ottmar Miles-Paul der Kragen geplatzt ist“, so lautet der Titel des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Juni 2022. Der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang bezieht sich dabei auf einen Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zur Vergütung bzw. Nicht-Vergütung behinderter Expert*innen, den dieser am 22. Juni mit dem Titel „Wir sind anscheinend eh da und machen alles umsonst“ veröffentlicht hatte. Neben Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul ist beim IGEL-Monatsrückblick auf die kobinet-nachrichten im Juni 2022 auch die Politik-Studentin Mandy Müller mit dabei, die derzeit ein Praktikum im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen macht.

200 Tage rot-grün-gelb: Außer Spesen nichts gewesen?

Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Am 8. Dezember 2021 wurde Olaf Scholz zum Bundeskanzler gewählt und die neue von der SPD, den Grünen und der FDP getragene Regierungskoalition konnte ihre Arbeit aufnehmen. Die Corona-Pandemie und der schockierende Angriff Russlands auf die Ukraine erschwerte eine adäquate behindertenpolitische Einschätzung zur 100-Tage-Bilanz der neuen Regierung. Nachdem diese aber nun 200 Tage im Amt ist, lohnt sich ein genauerer Blick auf das behindertenpolitische Wirken der rot-grün-gelben Bundesregierung bzw. der Regierungskoalition im Bundestag. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul fragt daher in seinem Kommentar im Hinblick auf eine 200-Tage-Bilanz: „Außer Spesen nichts gewesen?“ und beschäftigt sich damit, welchen Kurs das rot-grün-gelbe Schiff in den nächsten Monaten nehmen könnte bzw. müsste.

Inklusionsbeauftragte im Linke-Vorstand

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Auf dem Bundesparteitag der Linken, der heute in Erfurt zu Ende geht, wurde Margit Glasow wieder in den Parteivorstand gewählt. Bei einer Stichwahl erhielt die Inklusionsbeauftragte 47,4 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Linke sucht Ausweg aus Existenzkrise

Grafik zeigt Banner des Erfurter Parteitags
Erfurter Parteitag: Linke verändern
Foto: Die Linke

Berlin (kobinet) Die Linkspartei sollen künftig Martin Schirdewan und Janine Wissler aus einer selbst verschuldeten Existenzkrise führen. Der 46-jährige Berliner Europapolitiker erhielt heute auf dem Parteitag in Erfurt 61,3 Prozent der Stimmen, die 41-jährige Hessin bei ihrer Wiederwahl 57 Prozent.

Werkstätten: Wir wollen mehr Wertschätzung und besseren Lohn

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Werkstätten: Wir wollen mehr Wertschätzung und besseren Lohn“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Eigentlich sollen die Werkstätten für behinderte Menschen diese für den ersten Arbeitsmarkt fit machen. Doch wer einmal hier arbeitet, kommt schwer wieder weg und schlecht bezahlt ist das Ganze auch noch“, heißt es in der Ankündigung des knapp 30minütigen Podcast.

Margit Glasow kandidiert für Linke-Vorstand

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Linke wählt auf einem Parteitag am Wochenende eine neue Führung und diskutiert über ihre Zukunft. Die Linkspartei hat es mit 4,9 Prozent der Stimmen nur über drei Direktmandate in Berlin und Leipzig in den Bundestag geschafft. Margit Glasow kandidiert wieder für den Parteivorstand. Auf dem virtuellen Parteitag der Linken im Februar 2021 war die Rostocker Journalistin erstmals in den Parteivorstand gewählt worden.

Behinderte Menschen: Expert*innen zweiter Klasse?

Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) Der Kommentar von Ottmar Miles-Paul vom 22. Juni 2022 mit dem Titel „Wir sind anscheinend eh da und machen alles umsonst„, der sich mit dem fehlenden Bewusstsein der angemessenen Vergütung der Leistungen behinderter Menschen in der Behindertenarbeit und -politik beschäftigt, hat einige Reaktionen ausgelöst. Unter anderem hat sich Jennifer Sonntag aus Halle gemeldet und auf einen Beitrag zum gleichen Thema verwiesen, den sie vor einiger Zeit veröffentlicht hatte. Die kobinet-nachrichten greifen diesen Beitrag gerne auf und veröffentlichen diesen.

Wir sind anscheinend eh da und machen alles umsonst

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Kurze Einladungsfristen zu Anhörungen, Anfragen zur Partizipation zum Nulltarif bzw. zu unakzeptablen Bedingungen oder ein völlig überzogener Aufwand für die Teilnahme an Veranstaltungen und Vorträgen. Das und vieles mehr nervt den Behindertenrechtler und Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, schon seit langem. Nun musste er sich mal Luft verschaffen und stellt in seinem Kommentar klar, dass wir behinderte Menschen eben nicht immer eh da sind und schon gar nicht alles umsonst machen. Daraus ergibt sich für ihn auch so manche Absage für Anfragen, die schon sehr unkonkret daherkommen.

„Maximal unsichtbar“ – neuer Jugendroman von Nicol Goudarzi in Einfacher Sprache

Cover des Buches Maximal Unsichtbar
Cover des Buches Maximal Unsichtbar
Foto: von Loeper Literaturverlag

Köln (kobinet) Nicol Goudarzi, Kölner Schriftstellerin, hat mit „Maximal unsichtbar“ ihren ersten Jugendroman vorgelegt. Eine spannende Geschichte über Mobbing, über Freundschaft und darüber, zu eigenen Stärken zu finden. Wie sie auf ihre Romanidee gekommen ist und warum ihr wichtig ist, dass der Roman zusätzlich in Einfacher Sprache erschienen ist, erzählt Nicole Goudarzi im Interview mit kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher.

IGEL-Podcast: Haben wir genügend Protestierende?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Bremen / Berlin / Bonn / Kassel (kobinet) „Haben wir genügend Protestierende und ist der 3. Dezember wichtiger als der 5. Mai?“ Dieser Frage gehen der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten mit ihren Gästen Sandra Vucovic von der Aktion Mensch, Alexander Ahrens von der ISL sowie Gerald Wagner und Florian Grams vom Bremer Behindertenparlament in der neuesten Ausgabe des IGEL-Podcast nach.

Droht das Ende der persönlichen Assistenz?

Persönliche Assistenz
Mensch mit Behinderung und persönlicher Assistent trinken gemeinsam, der Assistent reicht dem MmB das Glas und beide trinken gleichzeitig
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Ein selbstbestimmtes Leben bedeutet für Menschen mit Behinderung selbst zu entscheiden, seinen Alltag und seine Routinen, also seine ganzen alltäglichen Dinge, selbst zu bestimmen und zu organisieren. Wer dafür Hilfe und Unterstützung benötigt, um seine behinderungsbedingten Einschränkungen auszugleichen, der ist notwendigerweise auf andere Personen angewiesen. Viele Menschen mit Behinderung organisieren ihre Hilfen in ihrem Privathaushalt selbst im sogenannten „Arbeitgebermodell“, und entscheiden, wer, wie, wann und wo Unterstützung leistet. Mittlerweile ist das Arbeiten in der „Persönlichen Assistenz“ nichts Ungewöhnliches mehr. Allerdings bahnt sich für „behinderte Arbeitgeberer*innen“ und andere assistenzabhängigen Menschen bundesweit ein großes Dilemma an. Es gibt einen absoluten Mangel an Interessenten für diesen verantwortungsvollen Beruf!

Nichts als Scheinpartizipation beim BMG!?

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) „Nichts als Scheinpartizipation beim BMG!?“ So titelt die Behindertenrechtlerin Dr. Sigrid Arnade ihren Kommentar zur Partizipation in Sachen Triage-Gesetzgebung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den sie für die kobinet-nachrichten geschrieben hat.

Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) „Von Fragen und keinen Antworten – ein Gespräch mit dem Bundesministerium für Gesundheit“, so lautet der Titel eines Berichts von H.-Günter Heiden vom Runden Tisch Triage über die jüngsten Beratungen in Sachen Triage. Wie der Bericht zeigt, gibt es viele Fragen im Hinblick auf den mittlerweile vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Referentenentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Sachen Triage.

IGEL-Podcast: Vom Annehmen und Loslassen – Teil 2

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) bietet den zweiten Teil der Diskussion zum Thema Annahmen und Loslassen in Bezug auf Menschen, die nicht blind und nicht vollständig sehend sind. Der Podcast bildet eine gemeinsame Diskussion von Sascha Lang vom IGEL Podcast mit Aktiven von PRO RETINA ab. Mit dabei sind die Moderatoren Sascha Lang, Iris Timmer & Hagen Thieme sowie ihre Gästen Heidrun Köllner und Thomas Reichel.

Mandy Müller will die Welt ein kleines bisschen gerechter machen

Mandy Müller
Mandy Müller
Foto: Ottmar Miles-Paul

Kassel (kobinet) Mandy Müllers Traum war schon immer, die Welt ein kleines bisschen gerechter zu machen. Derzeit absolviert die Politikstudentin ein Praktikum beim Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab). kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der engagierten blinden Frau ein Interview, in dem es u.a. auch um die Probleme mit fehlenden oder akustisch schlecht zu verstehenden Haltestellen-Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln geht.

Passende Hilfen für behinderte Geflüchtete finden

Emine Kalali
Emine Kalali
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat bei der Aktion Mensch das Netwerkprojekt Behinderung und Flucht genehmigt bekommen, wodurch diese die Möglichkeit hat, Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung aus der Selbstvertretungsperspektive aufzubauen und zu leisten. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Emine Kalali, die in dem einjährigen Projekt arbeitet, ein Interview über die Herausforderungen behinderter Geflüchteter und die aktuelle Situation. Wichtig sei dabei, passende Hilfen für behinderte Geflüchtete zu finden.

Keine Waffenruhe in Sicht

Foto zeigt Paddler in Richtung Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal in Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Eine Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist diesen Sommer nicht in Sicht. Vor einem NATO-Treffen morgen in Brüssel konkretisierte die Ukraine Forderungen nach umfassenden Waffenlieferungen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat jetzt seinen Landsleuten eine Rückeroberung der von Russland annektierten Halbinsel Krim versprochen.

Cringe: Ich bekomme immer einen Schluckauf bei Überwachungsstelle BFIT-Bund

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Da erfahre ich dies und lese woanders das über die Überwachungsstelle BFIT-Bund, besonders über die Führungsqualitäten des Leiters, dessen Kompetenz und den zielgerichteten Konzepten dieser Bundeseinrichtung. Warum bekomme ich dabei immer einen Schluckauf?

Eine Glosse, die keine ist.

Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) „Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?“ Mit dieser Frage hat sich Alexander Drewes in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten anhand der Situation in Hessen auseinander gesetzt.

Bundessozialgericht entschied zu Urlaubskosten für Menschen mit Behinderung

Foto zeigt Bundessozialgericht
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: BSG

Kassel / Greifswald (kobinet) In einem Urteil von Mai 2022 hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel festgestellt, dass behinderungsbedingte Mehrkosten einer Urlaubsreise als soziale Teilhabeleistung vom Sozialhilfeträger zu erstatten sein können. Darüber berichtet Henry Spradau, der den kobinet-nachrichten immer wieder Informationen über aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Verfügung stellt.

Rückblick auf die Inklusionstage zum barrierefreien Wohnen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wenn Menschen nicht barrierefrei wohnen können, dann ist ihre gesamte Lebensqualität stark beeinträchtigt und alle anderen Bereiche des Lebens können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das verdeutlicht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über die Inklusionstage 2022, den sie für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Die Inklusionstage 2022 standen unter dem Motto: „WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß“ und fanden am 31. Mai und 1. Juni hybrid statt.