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Linke sucht Ausweg aus Existenzkrise

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Grafik zeigt Banner des Erfurter Parteitags
Erfurter Parteitag: Linke verändern
Foto: Die Linke

Berlin (kobinet) Die Linkspartei sollen künftig Martin Schirdewan und Janine Wissler aus einer selbst verschuldeten Existenzkrise führen. Der 46-jährige Berliner Europapolitiker erhielt heute auf dem Parteitag in Erfurt 61,3 Prozent der Stimmen, die 41-jährige Hessin bei ihrer Wiederwahl 57 Prozent.



Der frühere Parteichef Gregor Gysi warnte vor einer Spaltung der Linken. „Entweder wir retten unsere Partei oder wir versinken in Bedeutungslosigkeit.“ Eine linke Partei in Deutschland sei nötig und könne nicht durch andere ersetzt werden. „Diese Land braucht demokratische Sozialisten.“

Eine Mehrheit der rund 570 Delegierten unterstützte heute eine Änderung, sodass der Vorstand von 44 auf 26 Mitglieder verkleinert wird. Dies sei eine Möglichkeit, das Führungsgremium schlagkräftiger zu machen.

Für die emanzipatorische Behindertenbewegung waren im Parteivorstand bisher Ilja Seifert aus Berlin und seit 2021 Margit Glasow aus Rostock aktiv. Die Inklusionsbetragte der Linken kandidiert wieder für den Parteivorstand.