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Oberschwaben: Entwicklungsgebiet im Bereich der Inklusion

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Baindt (kobinet) Vor drei Jahren trat die Reform der Eingliederungshilfe im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes in Kraft und auch in Sachen Barrierefreiheit könnte Deutschland schon viel weiter sein. Wie sich die Situation in Oberschwaben gestaltet, damit hat sich Marion Jurgovsky beschäftigt und einen entsprechenden Beitrag für die kobinet-nachrichten mit dem Titel „Oberschwaben in Baden-Württemberg – Ein Entwicklungsgebiet im Bereich der Inklusion“ verfasst. Soviel sei vorweg gesagt, wer in einer großen Behinderteneinrichtung sein Leben fristen möchte, für diejenigen könnte Oberschwaben eine gute Adresse bieten. in Sachen Inklusion scheint diese Region dem Bericht zufolge nicht empfehlenswert.

Mister Marsk und ich oder Mut und Maß, die Zukunft der Raumfahrt

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Nicht von Science Fiction handelt die folgende Glosse im verlängerten Kurzgeschichtenformat, vielmehr von Ereignissen der allernächsten Zukunft, die soeben begonnen hat. Einem 9-Euro-Ticket zum Mond. Von der Energiepartnerschaft mit Naturvölkern auf fremden Planeten. Auf der Marsoberfläche sich vermehrenden Robotern und Rollstuhlfahrern und einem Blinden, der sehen kann. Von seiner ungetrübten Sicht auf schwarze Löcher und was das alles mit grünem Wasserstoff zu tun hat. Doch der Reihe nach.

Berliner Behindertenparlament – Meilenstein für Inklusion

Berliner Behindertenparlament am 3.12.22
Berliner Behindertenparlament am 3.12.22
Foto: Berliner Behindertenparlament

Berlin (kobinet) Für Dennis Buchner, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin war das Berliner Behindertenparlament, das am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, im Berliner Abgeordnetenhaus stattfand, ein Meilenstein für Inklusion. Das geht aus einem Bericht von Christiane Müller-Zurek über die Veranstaltung hervor, den Niclas Beier vom Berliner Behindertenparlament den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Im Aufzug mit Kevin Kühnert

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Im Aufzug mit Kevin Kühnert“, so lautet die aktuelle Folge der Podcast-Reihe von Raul Krauthausen, die nun erschienen ist. Dabei hat Raul Krauthausen dem Generalsekretär der SPD Kevin Kühnert die Tür seines Aufzugs geöffnet und mit ihm ein ausführliches Interview geführt.

Gefangenenaustausch ohne Waffenruhe

Am Landwehrkanal in Kreuzberg
Nach dem russischen Angriffskrieg: NO WAR
Foto: sch

Berlin (kobinet) Russland und die Ukraine haben nach Angaben beider Kriegsparteien wieder einen größeren Gefangenaustausch vollzogen, berichtet heute der Deutschlandfunk. 60 russische und 60 ukrainische Soldaten können in ihre Heimat zurückkehren. Gefangenenaustausch ist der einzige Bereich, in dem es zwischen Moskau und Kiew noch einen Dialog gibt. Alle anderen Verhandlungen liegen auf Eis. Vielfach erhoffte Waffenruhe ist nicht in Sicht. „Im Krieg den Frieden vorbereiten“, fordert Michael Brie. Nach seiner Ansicht ist nötig, die Ukraine zu unterstützen, aber unzulässig sie den geopolitischen Zielen der USA und der Nato zu opfern.

Anscheinend sind alle für Barrierefreiheit – solange es nicht konkret wird

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Eine Reihe von denjenigen, die die knapp 45minütige Bundestagsdebatte zur Barriefreiheit am 2. Dezember verfolgt haben, haben sich wahrscheinlich die Augen gerieben, dass nun plötzlich alle für Barrierefreiheit sind und es sogar der CDU/CSU dafür nicht schnell gehen kann. „Mehr Tempo für Barrierefreiheit und einen inklusiven Sozialraum“ lautet der Titel deren Antrag, der debattiert wurde. Aber auch vonseiten der Regierungsfraktionen waren in der Debatte Töne zu vernehmen, die die Frage aufwerfen, warum wir nicht schon in einem barrierefreien Land leben. Der Hobby-Chronist der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben hat angesichts einer vermeintlich solch großen Übereinstimmung in Sachen Barrierefreiheit im Bundestag sein Archiv bemüht und verweist auf die Bundestagsdebatte zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz vom 20. Mai 2021. Stoff genug für einen Kommentar von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zur anscheinend von allen gewollten Barrierefreiheit solange es nicht zu konkret wird.

Viel in Sachen Leichte Sprache erreicht, noch viel mehr zu tun

Abschied von Gisela Holtz mit dem Vorstand des Netzwerk Leichte Sprache
Abschied von Gisela Holtz mit dem Vorstand des Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Rolf Kohn

Münster (kobinet) Gisela Holtz, eine der Gründer*innen des Netzwerkes Leichte Sprache, hat sich nach jahrelangem Engagement am Wochenende aus dem Netzwerk verabschiedet. Sie hat die Entwicklung der Leichten Sprache und viele Projekte entscheidend geprägt. Die Mitglieder des Netzwerk Leichte Sprache haben mit ihr zum Abschied ein Interview geführt, das sie den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt haben. Gisela Holtz weiß, dass in den letzten Jahren zwar viel in Sachen Leichte Sprache erreicht wurde, aber noch viel mehr zu tun ist.

Wenn der Luftschutzbunker nicht barrierefrei ist

IGEL Podcast mit Olena Babeshko
IGEL Podcast mit Olena Babeshko
Foto: IGEL

Bad Segeberg/Berlin (kobinet) Gerade um den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen tut auch ein Blick über unsere Erfahrungswelt in Deutschland hinaus Not. Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat dazu einen Podcast mit dem Titel „Wenn der Luftschutzbunker nicht barrierefrei ist. Dabei geht es um die Erfahrungen mit dem Krieg und der Flucht von Olena Babeshko, die einen Rollstuhl nutzt, mit ihren Kindern aus der Ukraine. Es geht aber auch darum, wie die 51jährige Frau hier in Deutschland angekommen ist und mit welchen Herausforderungen geflüchtete Menschen mit Behinderung umgehen müssen. Mit Emine Kalali von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sprach Sascha Lang auch über ein Unterstützungsprojekt der Selbstvertretungsorganisation.

„Reisen für Alle“ weiterhin im Nebel noch nicht getroffener Entscheidungen

Zeichnung einer Gruppe von Personen, darunter auch eine mit Rollstuhl, vor der Tür
Reisen ist Teilhabe für Alle
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

BERLIN (kobinet) Das Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ wurde seit dem Jahr 2011 mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums entwickelt und war im Jahr 2014 bundesweit eingeführt worden. Ein Blick auf die Internetseite dieses Angebotes genügt, um zu erkennen, dass es mit bisher fast 2.500 geprüften Urlaubs- und Ausflugsideen in Deutschland sich nicht besonders erfolgreich und wirklich deutschlandweit entwickelt hat.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im November 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Über 200 Nachrichten wurden im November 2022 in den kobinet-nachrichten veröffentlicht. Darauf weist der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, in der aktuellen Ausgabe des Podcast hin und spricht mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über einige davon. Im Rückblick auf die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im November 2022 geht es u.a. um ein Jahr Bundesregierung und warum Horst Frehe aus Bremen der Kragen geplatzt ist. Und wir erfahren, warum die Aktion Mensch mit der Veröffentlichung von zwei Studien einen richtig guten Zeitpuntk gewählt hat.

Kommt der rot-grün-gelbe Sprung für eine menschenrechtsorientierte Behindertenpolitik?

Rot-grün-gelbes Segelschiff mit Aufschrift: Barrierefreiheit Jetzt
Rot-grün-gelbes Segelschiff mit Aufschrift: Barrierefreiheit Jetzt
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Vor knapp einem Jahr wurde der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene vorgestellt. Das damit verbundene, zwar noch vorsichtig aufflackernde, Leuchten in den Augen so mancher Akteur*innen der Behindertenbewegung ist mittlerweile etwas ermattet, aber angesichts einiger wohlklingender Formulierungen im Koalitionsvertrag nicht ganz erloschen. Diese Woche könnte sich zeigen, ob das Feuer für einen menschenrechtsorientierten Sprung der rot-grün-gelben Bundesregierung angefacht wird. Denn nun kommen einige behindertenpolitische Vorhaben auf die Tagesordnung, die zeigen, wie ernst die Formulierungen im Koalitionsvertrag gemeint sind. Darauf weist kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar hin.

Internationaler Meinungs- und Erfahrungsaustausch zur UN-Behindertenrechtskonvention

Gruppenfoto mit Männern und Frauen vor einer Tafel zur Konferenz, einige von ihnen mit Rollstuhl
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konfernez
Foto: Rasmila Alaverdyan

BERLIN (kobinet) Im Herbst dieses Jahres hatte in der armenischen Hauptstadt Jerewan eine internationale behindertenpolitische Konferenz stattgefunden, in deren Mittelpunkt der Erfahrungsaustausch zu den Artikeln 19 und 20 stand. Das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e.V. (IB&P) waren bei diesem Treffen durch André Nowak und Monika Tharann vertreten. Nach ihrer Rückkehr konnten wir von kobinet mit ihnen darüber sprechen.

Weihnachtsmarkt bei Späth’schen Baumschulen

Weihnachtsmänner spielen auf
Weihnachtsmänner im Hornquartett
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Späth’schen Baumschulen haben an den ersten drei Adventswochenenden zu einem der schönsten Weihnachtsmärkte von Berlin eingeladen. Unterm Weihnachtsbaum spielen Weihnachtsmänner im Hornquartett und das Berliner Blechbläser-Trio auf. Ein Bühnenprogramm mit Konzerten moderiert Ingo Hoppe von rbb 88.8. Zum Auftakt rockten hier die mitreißenden Brazzo Brazzone.

Man müsste ein Kunstwerk sein und im Museum hängen!

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Kein Behinderter, der nicht nur nicht im Museum hängt, bei dem auch anderswo in der Öffentlichkeit die Leute sich nicht darum reißen, ihn zu sehen. Vielmehr oft genug lieber wegschauen, wenn er zufällig an ihnen vorüberläuft, so wie ich, der Blinde mit seinem Stock (meine Begleiterin hat das immer wieder beobachtet). Eine Glosse.

Bürgergeld heute im Vermittlungsausschuss

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Vom Bundestag verabschiedet, vom Bundesrat blockiert, so ist der derzeitige Stand der Beratungen zum Bürgergeld. Heute wird das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung im Vermittlungsausschuss beraten und dort nach einem Kompromiss gesucht. Jens Bertrams vom Ohrfunk hat die Blockade des Gesetzgebungsverfahrens durch die CDU/CSU zum Anlass für einen Kommentar genommen.

Behindertengleichstellungsgesetz stark verbesserungsbedürftig

Prof. Dr. jur. Felix Welti
Prof. Dr. jur. Felix Welti
Foto: Prof. Dr. jur. Felix Welti

Kassel (kobinet) Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BGG) im Jahr 2016 war nach Ansicht von Prof. Dr. jur. Felix Welti ein Schritt in die richtige Richtung, dem aber weitere folgen müssen. Die Umsetzung des Gesetzes durch die Bundesbehörden sei nach wie vor stark verbesserungsfähig. Und ein Gesetz, das nur Bundesbehörden bindet und als Spezialgesetz wahrgenommen wird, stoße an Grenzen, betonte Welti im Interview mit den kobinet-nachrichten anlässlich der vor kurzem erfolgten Veröffentlichung des Evaluationsberichts zum novellierten Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) des Bundes.

IPReG – Mehr Fragen als Antworten

Portraitfoto Maria-Cristina Hallwachs
Foto Maria-Cristina Hallwachs
Foto: Maria-Cristina Hallwachs

Hollenbach (kobinet) Das Intensiv-Pflege- und Rehabilitatsionsstärkungsgesetz (IPReG) ist in Kraft und die wenigsten der davon betroffenen Menschen kennen es ausreichend. Deshalb unterhielt sich kobinet-Redakteur Gerhard Bartz mit Maria-Cristina Hallwachs, die bei der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. als Betroffenenvertreterin mitarbeitet.

Als Zugabe ne Dusche

Hausband von RambsZamba auf der Bühne
21 downbeat bei NO LIMITS
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Abschlussparty von NO LIMITS steigt heute Abend um 21.30 Uhr im Hebbel am Ufer. Legendäre Drum&Bass und Techno Sounds liefert barner 16. Auf dem europäischen Festival inklusiver Bühnenkunst in Berlin begeisterte das Publikium auch Musik wie das Konzert am Dienstag von 21 downbeat und Station 17.

Notfall – Feuer, Wasser oder BlackOut und man ist behindert – was nun?

überflutete Straße mit Häusern, an einem Haus retten Notfallretter Bürger aus einem Haus
Hochwasser
Foto: Pixabay/LucyKaef

Berlin (kobinet) Woher soll die Feuerwehr wissen, ob in dem brennenden Haus eine gehörlose Person wohnt und den Alarm nicht hört? Woher soll der Katastrophenschutz wissen, ob in dem Haus eine Behinderten-WG lebt, wenn ein Hochwasser das Haus bedroht? Und was ist bei einem Black-Out (kein Strom, kein Trinkwasser, kein Telefon, kein Hausnotruf, kein Mobilfunk, keine Wärme) ?

Wäre es von Vorteil, wenn die Rettungskräfte von meinem Handicap wissen? Sicher, davon bin ich sehr überzeugt. Nicht nur ich. Deshalb gibt es eine Vereins-Initiative, welche eine innovative Lösung bieten. Kobinet hatte die Möglichkeit, mit dem „Ideengeber“ Herrn Philipp Cachée ein ausführliches Interview zu führen.

Infos, Ärger, aber auch Respekt für einige Abgeordnete zur Triage-Gesetz-Entscheidung

Ottmar vor mit T-Shirt Aufschrift kobinet-nachrichten
Ottmar Miles-Paul vor dem Reichstagsgebäude
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat die Entwicklung, die Diskussion und letztendlich den Gesetzgebungsprozess in Sachen Schutz vor Diskriminierungen behinderter und älterer Menschen im Falle einer Triage von Anfang an bis zur Abstimmung im Bundestag mitverfolgt. Nachdem das Gesetz am 10. November im Bundestag trotz erheblicher menschenrechtlicher Bedenken verabschiedet wurde, hat der Behindertenrechtler eine Reihe von Infos über die Presseberichte, das Abstimmungsverfahren sowie zur Dokumentation des Gesetzgebungsprozesses zusammengestellt. In seinem Kommentar zollt er aber vor allem denjenigen Respekt, die sich gegen Fraktionszwänge dem unzureichenden und ethisch äusserst bedenklichen Gesetz entgegengestellt haben.

Freiheitsentziehung in der Pflege älterer Menschen

Schlängellinie mit Pfeil
Freiheitsentziehende Maßnahmen
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Freiheitsentziehende Maßnahmen sind in der Pflege älterer Menschen (leider) Routine. Oft führen Unkenntnisse der rechtlichen Bestimmungen und Ängste vor Haftungsfragen der Pflegenden zum unrechtmäßigen Einsatz von unfreiwilligen Maßnahmen. Als Rechtfertigung wird nicht selten die Schutzverpflichtung herangezogen, dies obwohl eine schädige Wirkung fixierender und sedierender Vorgehensweisen bereits wissenschaftlich belegt ist.

IGEL-Podcast ganz nah dran an Triage-Entscheidung

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Selgeberg / Essen / Berlin (kobinet) Mit seiner aktuellen, mittlerweile 84. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), hat sich dessen Macher Sascha Lang selbst übertroffen. Bereits zehn MInuten nach der Entscheidung des Bundestages zum Triage-Gesetz am 10. November führte Sascha Lang mit Dr. Maria Andrino und Ottmar Miles-Paul das Interview für den Podcast. Knapp zweieinhalb Stunden nach der Entscheidung der Bundestagsabgeordneten über das menschenrechtlich sehr umstrittene Gesetz war die Ausgabe des IGEL Podcast online. Herausgekommen ist eine äusserst hörenswerte Zusammenfassung über die Entscheidung und den Prozess zur Triage-Gesetzgebung.

Krisendiplomatie zum G20-Gipfel

November 2022 an der Spree in Berlin
November-Sonntag an der Spree
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Indonesiens Präsident Joko Widodo erwartet als Gastgeber des G20-Gipfels eine Friedensinitiative für die Ukraine. Der Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Wirtschaftskraft der Ukraine seien unmöglich, wenn der Krieg nicht ende. In Berlin streiten scheinbar unversöhnlich Befürworter und Gegner weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine.

Europäische Tagung für Leichte Sprache im Internet

drei Frauen vor dem Konferenzplakat
Auf der Europa-Konferenz Train2Validate für Leichte Sprache Prof. Rocio Bernabé , Prüfexpertin Janina Spang und Dr. Stefanie Koehler von links nach rechts
Foto: Francesca

München (kobinet) In München fand die Europa-Konferenz Train2Validate für Leichte Sprache statt. Experten aus allen Ländern nahmen zahlreich teil. Train2Validate ist von der Europäischen Union gefördert. Damit unterstützt Erasmus die erste wissenschaftlich und praktisch begleitete Ausbildung von Textschaffenden und Prüfexperten für Leichte Sprache. Ziel ist ein Zertifikat, mit dem Prüfexperten europaweit am ersten Arbeitsmarkt Beschäftigung finden sollen. Mit-Organisator Oscár Munoz von Plena Inclusion Madrid, verwies auf die Wichtigkeit dieses gemeinsamen europäischen Vorhabens, im Hinblick auf die Umsetzung der Ziele der UN- Behindertenrechtkonvention. Dazu gehört der Zugang zu Leichter Sprache im Internet.

Inklusion mit Fernsehkoch Tim Mälzer

Menschen mit Down-Syndrom im Küchenjob
Küchencrew aus der VOX-Sendung
Foto: VOX

Berlin (kobinet) 13 Menschen mit Down-Syndrom werden einen Monat lang in einem Restaurant möglichst selbstständig in den Bereichen Service und Küche arbeiten – eine große Aufgabe, die zeigen kann, wozu sie mit der notwendigen Unterstützung fähig sind. So hat VOX seine dreiteilige Dokusoap mit Tim Mälzer angekündigt. Der zweite Teil wird morgen um 20.15 gesendet.

Das MAD eröffnet seine virtuellen Pforten

Logo des Museums
Eröffnung am 29.10.2022
Foto: www.museum-anderer-dinge.de

Berlin (kobinet) Am Samstag den 29.10.2022 war es soweit, das „Museum Anderer Dinge“ – das MAD- öffnete auf einer Veranstaltung im Haus der Demokratie und Menschenrechte seine virtuellen Pforten. Es gibt nicht wenige Psychiatriemuseen, aber bisher keines, dass die Erfahrungen von Krisen und Verrücktheit aus der Perspektive der Erfahrenden erzählt.

Neu bei NO LIMITS

Szene aus der Aufführung für NO LIMITS
Für Neugierige ab 5 Jahren
Foto: Philipp Weinrich

Berlin (kobinet) Tanzendes Philosophieren über Dinge – für Neugierige ab 5 Jahren. Das bringt das Feld-Theater für junges Publikum, das erstmals am Festival NO LIMITS teilnimmt. 50 Minuten lang wenden sich Jan Rozman, Julia Keren Turbahn und Jan Kress an taube und hörende Menschen.

IGEL-Podcast: Sind die wahnsinnig – Blind auf die Piste?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es um das Angebot des Sportverein Sportsgeist e.V. Dieser bietet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Skischule Kiel im März 2023 eine Skireise mit Skikurs für blinde und sehbehinderte Menschen nach Norwegen an. Der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach mit Philine Beckmann und Florian Wrobel über das Projekt.

NO LIMITS wieder Inklusiv in Berlin

RambaZamba-Hausband auf der Bühne
21 downbeat, die RambaZamba-Hausband
Foto: RambaZamba

Berlin (kobinet) NO LIMITS feiert vom 9. bis 19. November in Berlin seine zehnte Ausgabe. Nach 3 Jahren Förder-Pause zeigt Deutschlands größtes und wichtigstes Festival für Disability & Performing Arts, wieder aktuelle Strömungen und Themen, mit denen sich Künstler mit und ohne amtlich bescheinigte Behinderungen beschäftigen, erfuhr kobinet von Antje Grabenhorst.

Wohnungsgesellschaft behindert „behinderten“ Mieter

Ein Elektrorollstuhlfahrer steht vor einer Treppe im Treppenhaus
Foto von einem Treppenhaus
Foto: Roman Urdl

München (kobinet) Wohnungen sind schwer zu finden, barrierefreie Wohnungen erst recht. Vor allem in München ist es für Menschen mit Einschränkungen besonders schwer gut unterzukommen. Gerade diejenigen, die eine Erdgeschoßwohnung beziehen durften, schätzen sich glücklich, wenn sie die folgende Geschichte hören. Ein Mieter mit Einschränkungen hat die kobinet Redaktion darüber informiert, dass er seit dem 8. September 2022 seine Wohnung im Obergeschoss nicht mehr verlassen kann. Da er einen Elektrorollstuhl nutzt, ist auch eine händische Möglichkeit über das Treppenhaus nach unten zu gelangen unmöglich.

Einer flog über das Kuckucksnest

Mitwirkende unter Hochbahn in Prenzlauer Berg
RambaZamba-Team unterm „Magistratsschirm“
Foto: RambaZamba

Berlin (kobinet) „Einer flog über das Kuckucksnest“ ist die erste Inszenierung von Leander Haußmann am RambaZamba Theater. „Mit guter Laune gegen das Spießersystem hat Leander Haußmann eine passende Bühne für seine Mission gefunden: Wer ist hier verrückt?“, schrieb heute die BerlinerZeitung über die Premiere in der Berliner Kulturbrauerei. „Ein Jungstraum aus vergangenen Tagen. Haußmann bleibt sich treu. Und hat viele Freunde gefunden.“ Das Gute an der Wahl des Stoffes sei, dass ihn wohl fast jeder kennt. Formans Romanverfilmung wurde 1976 mit fünf Oscars ausgezeichnet. In den Kinos von Ost- wie West-Berlin war der Hollywoodklassiker ein Publikumsrenner.

Bayerische Sozialministerin feiert neue Werkstattplätze für Menschen mit Behinderung

Portraitfoto der Ministerin, junge Frau mit blondem haar
Ulrike Scharf, Staatsministerin im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Foto: StMAS/Tina Nötel

München (kobinet) Mit gleich drei Pressemeldungen feiert sich die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf für die Förderung von Plätzen für Menschen mit Behinderung in sogenannten Werkstätten. Mit einer Förderung von insgesamt knapp 6,5 Million € wurden in München, Regensburg und im niederbayrischen Pocking insgesamt 175 Werkstattplätze gefördert. Dass die UN Behindertenrechtskonvention, die auch in Bayern gilt, hier eine andere Vorgabe macht, interessiert im bayerischen Staatsministerium scheinbar nicht.

Gefährliche Stolperfallen

E-Scooter versperren Gehweg
E-Scooter auf dem Gehweg
Foto: DBSV/Cornelia Weiß

Berlin (kobinet) Nach Protesten behinderter Menschen bleiben E-Scooter als gefährliche Stolperfallen ein Ärgenis, das zunehmend öffentlich diskutiert wird. Inzwischen haben auch die Christdemokraten das Thema entdeckt. Viele Berliner ärgern sich, wenn diese Roller wild irgendwo abgestellt werden. „Es muss dafür Sorge getragen werden, dass die Roller nicht kreuz und quer rumliegen“, wurde CDU-Fraktionschef Kai Wegner in der Presse zitiert. Der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) hat eine Verbandsklage für freie Gehwege eingereicht. Der Berliner Senat soll eine Sondernutzungserlaubnis für den E-Scooter-Verleih erst dann erteilen, wenn es flächendeckend verpflichtende Abstellflächen gibt.

Dr. Werner Wolff – Autor des Buches „Inklusion statt ‚Sorgenkind'“

Titel des Buches - dazwischen  DDR-Briefmarken zur Rehabilitation in der DDR, daruntere Symbol der Aktion Sorgenkind
Deckbaltt des Buches von Dr. Werner Wolff
Foto: Kopie: H. Smikac

LEIPZIG (kobinet) Über ein Leben mit Behinderung gibt es viele Veröffentlichungen und Erfahrungsberichte. In ihnen berichten die von Behinderungen Betroffenen über ihr Leben, ihren Lebensweg und über jene Barrieren, die ihnen dabei das Leben schwieriger machten. Für einen Überblick zur Geschichte eines Lebens mit Behinderung in Deutschland lohnt es sich, das Buch „Inklusion statt ‚Sorgenkind‘ – Schwerbehinderte in der DDR, mit Vergleichen zur BRD“ zur Hand zu nehmen. Autor dieses Buches ist Dr. Werner Wolff.

Nachdenken über „Sorgenkinder“ und Inklusion

Titel des Buches - dazwischen  DDR-Briefmarken zur Rehabilitation in der DDR, daruntere Symbol der Aktion Sorgenkind
Deckbaltt des Buches von Dr. Werner Wolff
Foto: Kopie: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Besonders an Jahrestagen wie dem „Tag der Deutschen Einheit“ wird immer wieder einmal darüber nachgedacht, wie sich in den vergangenen Jahren alles so entwickelt hat. Wenn es dabei um die Geschichte der Selbsthilfe-Verbände geht, dann ist das nicht ganz einfach. Zwar verfügen mehrere Verbände über eigene Aufzeichnungen ihrer Geschichte, es gibt jedoch kaum Unterlagen, die ein Gesamtbild der Entwicklung der Selbsthilfearbeit nachzeichnen. Das gilt insbesondere für ein früheres Leben als Schwerbehinderter in der DDR.

Kevin Kleiber will andere inspirieren, eigene Ziele zu verwirklichen

Kevin Kleiber in Mexiko
Kevin Kleiber in Mexiko
Foto: privat

Löhnberg (kobinet) Rund 460 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagement Preis zu erhalten. Ein Projekt, das für den Publikumspreis vorgeschlagen wurde, ist das Projekt von Kevin Kleiber und seinem Team mit dem Titel „Mobilität beginnt im Kopf“. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Kevin Kleiber, der selbst einen Rollstuhl nutzt und einen Auslands-Freiwilligendienst mit Unterstützung des in Essen ansässigen Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenhang (bezev) absolviert hat. Noch bis zum 19. Oktober um 23:59 Uhr kann für den Publikumspreis des Deutschen Engagement Preis und damit auch für das Projekt von Kevin Kleiber und seinem Team abgestimmt werden.

Hunderte Behindertenaktivist*innen forderten Rechte in Brüssel ein

Plakat: Fix the System: Not me
Plakat: Fix the System: Not me
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) „Vom 26. bis zum 28. September fand der vom European Network on Independent Living (ENIL) veranstaltete Freedom Drive 2022 statt. Drei Tage lang versammelten sich hunderte Menschen mit Behinderungen aus 28 Ländern Europas in Brüssel, um das Bewusstsein für die anhaltende soziale Ungleichheit von Menschen mit Behinderungen in institutionellen Einrichtungen zu schärfen. Die soziale Ungleichheit schließt uns von der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft und dem Zugang zu Rechten aus. Die anhaltenden Diskussionen um ein unabhängiges Leben führten während der Pandemie zu tausenden Todesfällen und in jüngerer Zeit waren die in Institutionen untergebrachten Personen Ziele im Ukrainekrieg“, dies schreibt Stefanie Geiser vom Verein Rhein-Main inklusiv in ihrem Bericht über den Freedom Drive, den sie den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

IGEL-Podcast: Warum die Agenda 2030 wichtig ist für den DBSV

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Noch bis zum 15. Oktober findet die Woche des Sehens statt. Das ist ein guter Anlass für den Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, ein Interview mit dem Vorsitzenden des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), Hans-Werner Lange, im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) zu führen. Hans-Werner Lange hat im Sommer den Vorsitz von Klaus Hahn übernommen und führt für die nächsten vier Jahre den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Auf Ohrfunk läuft übrigens seit neuestem immer freitags, um 18:00 Uhr die IGEL-Show mit vielen aktuellen Infos von Sascha Lang, die samstags um 12:05 Uhr wiederholt wird.

Auf ein Wort: Gedanken zur heutigen Bundestagsdebatte zur Triage

Margit Glasow
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Foto: privat

Rostock (kobinet) In einem Beitrag unter dem Motto „Auf ein Wort“ hat sich die Journalistin Margit Glasow vor der heutigen Debatte zu gesetzlichen Regelungen im Falle einer Triage Gedanken über dieses Thema gemacht. Sie fragt: „Ist jedes Leben gleich viel wert?“