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Selbstzerstörung oder Gemeinsame Sicherheit?

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Cover des Buches
Cover des Buches
Foto: Westend Verlag

Berlin (kobinet) Im Frankfurter Westend-Verlag ist ein Buch erschienen, das sich mit dem Ukraine-Krieg und der Klimakrise befasst. Die Autoren kommen aus der Friedensbewegung. Michael Müller, Peter Brandt und Reiner Braun geht es um die Selbstbehauptung Europas. Hierin sehen sie den Schlüssel für einen Waffenstillstand in der Ukraine. Vor allem Deutschland und Frankreich müssten die Kriegsparteien an einen Tisch holen. Gemeinsame Sicherheit könne die entscheidenden Weichen für die künftige Weltordnung stellen.



„Putins Krieg gegen die Ukraine ist ein Schlag ins Gesicht der selbstgerechten westlichen Welt. Der Krieg ist nicht zu rechtfertigen, aber er hat eine Vorgeschichte, die nicht so einfach ist, wie sie in der öffentlichen schwarz-weiß-Debatte dargestellt wird. Ein regionaler Konflikt hat eine geostrategische Bedeutung erlangt, weil nicht die Sprache der Vernunft und Diplomatie gesprochen wird, sondern die des Militärs“, so der Verlag:

„Statt einer Militarisierung der Welt brauchen wir eine europäische Initiative für Frieden. Die europäische Selbstbehauptung verlangt Gemeinsame Sicherheit, die auch entscheidende Weichen für die künftige Weltordnung stellt. Sie wird nicht zuletzt zur Überlebensfrage für die globale Klimakrise, die mehr Gemeinsamkeit notwendig macht, andernfalls drohen erbitterte Verteilungskämpfe und neue Kriege.“