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ABiD-Institut mit weiterem Kolloquium zur Geschichte des Lebens mit Behinderungen

Logo mit den Buchstaben IB&P sowie dem Text ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Logo des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Foto: ABiD-Institut B&T

BERLIN (kobinet) Nach einem ersten Kolloquium des ABiD-Institutes „Behinderung und Partizipation“ (IB&P), das unter der Überschrift „Im Gedenken an Ilja Seifert – Menschen mit Behinderungen in Ostdeutschland“ gestanden hatte, fand vor wenigen Tagen das zweite Kolloquium dieses Institutes statt. Dieses Mal stand die Rolle von Menschen mit Behinderungen bei der Wahl der Volkskammer der DDR am 18. März 1990 im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das ABiD-Institut setzt somit seinen Weg fort, gestützt auf den Nachlass von Ilja Seifert, die Geschichte des Lebens mit Behinderung zu erforschen und aufzuarbeiten.

Barrieren in Arztpraxen und Ablehnung durch Reha-Einrichtungen

Alexander Drewes
No body found to use for abstract…
Foto: privat

Kassel (kobinet) Die Krankenkasse von Alexander Drewes hat 13 Reha-Einrichtungen angeschrieben und um eine Aufnahme ersucht. 12 der 13 Einrichtungen haben abgelehnt, die dreizehnte war ungeeignet und hat später auch die Aufnahme abgelehnt. Abgelehnt haben die Einrichtungen Alexander Drewes regelmäßig wegen der Blindheit und dem Argument, dass man als blinder Mensch nicht in der Lage sei, den im pneumologischen Bereich zwingend vorgesehenen Gruppenveranstaltungen zu folgen. Also, nicht wegen der Taubblindheit oder gar der Rollstuhlnutzung von Alexander Drewes, wie dieser im Interview mit kobinet-Redakteur in Sachen Barrieren im Gesundheitssystem verdeutlicht.

LSG Niedersachsen-Bremen urteilt: kein sozialwidriges Verhalten eines Beziehers von Grundsicherung

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat in einem Urteil von Januar 2023 entschieden, dass kein sozialwidriges Verhalten vorliegt, wenn der Betroffene zwar eine zumutbare Arbeit nicht aufnimmt, er dabei aber vom Jobcenter „allein gelassen“ und ihm die dafür erforderliche Hilfe nicht geleistet wird. Über diese Entscheidung berichtet Henry Spradau in folgendem Bericht für die kobinet-nachrichten.

Nancy Frind hat den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft

Nancy Frind
Nancy Frind
Foto: privat

Erfurt (kobinet) Sieben Jahre lang hat Nancy Frind in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet und sich dort zunehmend unwohl gefühlt. Seit einem Jahr arbeitet die 40jährige Thüringerin nun auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und hat ihren „Traumjob“, wie sie selbst sagt, bei der LIGA Selbstvertretung Thüringen gefunden. Dort hat sie am 1. März 2022 mit einem viermonatigen Praktikum begonnen und danach mittels der Förderung durch das Budget für Arbeit einen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob bekommen. Dass dies gelungen ist, hat entscheidend mit Menschen zu tun, die an sie glauben und sie ermuntert haben, diesen Weg zu gehen. Das und einiges mehr, erfuhr Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3. Er sprach mit Nancy Frind und der stellvertretenden Geschäftsführerin der LIGA Selbstvertretung Thüringen Andrea Grassow.

Sonntag trifft IGEL – Wenn Vorbilder aufladen

Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL
Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Sonntag trifft IGEL – Wenn Vorbilder aufladen“, so lautet die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Mit dieser Folge, betritt der IGEL-Podcast Neuland. Ausgehend von einer Idee, die am Rande der Aufzeichnung der 100. IGEL-Podcast-Episode entstanden ist, tauschen sich Sascha Lang und Jennifer Sonntag nun jeden dritten Sonntag im Monat über Fragen aus, die die beiden Medienmacher*innen beschäftigen. In der ersten Folge geht es um Vorbilder, die aufladen. Herausgekommen ist ein spannender Austausch zwischen den beiden, die Personen in ihrem Leben haben, die ihnen Energie geben, die aber selbst auch andere inspirieren und Themen ansprechen, über die das Nachdenken lohnt, wie diese Episode des IGEL-Podcast zeigt.

IGEL-Podcast: Weg mit den Barrieren in den Köpfen der Entscheider

Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen zu dessen neuem Buch
Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen zu dessen neuem Buch
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Weg mit den Barrieren in den Köpfen der Entscheider“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, seine 102. Episode des IGEL-Podcast getitelt. Zu Gast ist dieses Mal der bekannte Aktivist, Moderator, Redner, Buchautor und Journalist Raul Krauthausen. Sascha Lang sprach mit ihm vor allem über sein am 14. März erschienenes Buch „Wer Inklusion will, findet Wege. Wer sie nicht will, findet Ausreden“.

Behinderte Menschen zum Engagement in der Selbstvertretung ermutigen und schulen

Ellen Kubica
Ellen Kubica
Foto: privat

Mainz (kobinet) Mit dem Projekt „Empowerment zur Selbstvertretung“ möchte die Projektkoordinatorin Ellen Kubica dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung ermutigt werden, in der Selbstvertretung und zivilgesellschaftlichem sowie politischem Engagement aktiv zu werden und dabei zu bleiben. Dafür führt das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) Weiterbildungen durch, die den Teilnehmenden Handwerkszeug für ihr Engagement vermitteln sollen. Ellen Kubica, mit der kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul folgendes Interview führte, ist aber auch die Vernetzung von in der Selbstvertretung engagierten Menschen wichtig.

Diversität im Barbie-Haus

Katharina Müllebner
Katharina Müllebner
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Mit der „Diversität im Barbie-Haus“ hat sich Katharina Müllebner in einem Kommentar für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS beschäftigt. „Seit 2009 gibt in der Barbie-Linie ‚Fashionistas‘ vielfältigere Barbies mit unterschiedlichen Hautfarben, Körperformen und schließlich auch mit Behinderungen. Das war in den 2000er Jahren und damit ist endlich auch das Thema Inklusion ins Barbie-Land eingezogen“, schreibt Katharina Müllebner in der Einleitung zu ihrem Kommentar.

Würdigung und Vernetzung inklusiv arbeitender Unternehmen in Hamburg

Ulrike Kloiber
Ulrike Kloiber
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Wenn man mit Ulrike Kloiber spricht, die seit 1. Oktober 2021 Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (SkbM) in Hamburg ist, wird schnell deutlich, wie wichtig ihr die Inklusion in allen Lebensbereichen ist. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der die Senatskoordinatorin vor kurzem im Rahmen einer Tour zu guten Nachrichten zur Inklusion besucht hat, verwies sie u.a. auf einen besonderen Neujahrsempfang, den sie vor kurzem für und mit inklusiv arbeitenden Unternehmen aus Hamburg durchgeführt hat. Ein gutes und nachahmenswertes Instrument zur Würdigung deren Aktivitäten und zur Vernetzung.

Gesetz zum inklusiven Arbeitsmarkt: Politische Pelzwäsche eines Bären, der nicht nass werden soll

Porträt: Ulrich Scheibner
Ulrich Scheibner
Foto: Gabriele Scheibner

Winsen a.d. Aller (kobinet) Das von der Bundesregierung mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts initiierte Reformvorhaben ist nach Ansicht von Ulrich Scheibner von der Virtuellen Denkwerkstatt (VDW) weniger als halbherzig: „Es ist die politische Pelzwäsche eines Bären, der dabei nicht nass werden soll“, betont er im Interview mit den kobinet-nachrichten. Vor allem kritisiert er die Reformabstinenz bezüglich der „Werkstätten“ für behinderte Menschen als „politisch falsche, zeitlich überholte, ethisch rückständige und menschenrechtlich fragwürdige Fortsetzung der alten Absonderungspolitik.“ Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul berichtet Ulrich Scheibner auch über aktuelle Rechercheergebnisse, wonach 12 untersuchte westdeutsche „Werkstätten“-Träger 2020 durchschnittlich 7 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen hatten, die zehn ostdeutschen sogar durchschnittlich 11 Millionen Euro Gewinn.

Selbstbestimmt Leben in Europa

Logo: ENIL - European Network on Independent Living
Logo: ENIL – European Network on Independent Living
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) hat mit Behindertenaktivt*innen aus ganz Europa Interviews geführt. Es gibt Einblicke in die Lage behinderter Menschen in Schweden, Spanien, Griechenland, Portugal, Slowenien, Irland, Großbritannien, Serbien, Frankreich, Bosnien und Herzegovina, Bulgarien und Norwegen in englischer Sprache mit Untertiteln. Darauf weist die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die Mitglied bei ENIL ist, in ihrem neuesten Newsletter hin.

Stimmen zum Tod der US-Behindertenrechtlerin Judith Heumann

Zwei Bilder von Judith Heumann
Zwei Bilder von Judith Heumann
Foto: privat

Kassel (kobinet) Der Tod der US-amerikanischen Behindertenrechtlerin Judith Heumann, die immer wieder auch Deutschland besucht hat, berührt viele Menschen weltweit. Mittlerweile steht fest, dass die Trauerfeier am 8. März um 16:00 Uhr deutsche Zeit stattfindet, an der auch eine Online-Teilnahme möglich ist. Neben vielen großen Medien in den USA und in anderen Ländern, haben sich auch der US-Präsident Joe Biden und die Vize-Präsidentin Kamala Harris zum Tod von Judith Heumann zu Wort gemeldet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat einige Stimmen aus Europa zum Tod der Behindertenrechtlerin von Menschen eingefangen, die den Weg von Judith Heumann, wie er selbst, kreuzen durften.

Breit aufgestelltes Engagement für Inklusion in Schleswig-Holstein

Bild vom Treffen mit dem Team der schleswig-holsteinischen Landesbehindertenbeauftragten
Bild vom Treffen mit dem Team der schleswig-holsteinischen Landesbehindertenbeauftragten
Foto: LB Schleswig-Holstein

Kiel (kobinet) Auf Einladung der Landesbehindertenbeauftragten von Schleswig-Holstein, Michaela Pries, machte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul am 6. März bei seiner Tour durch den Norden der Republik auch Station in Kiel. Zusammen mit Susanne Göbel vom Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 wurden mit der Beauftragten und einigen Mitarbeiterinnen ihres Teams eine Reihe von Themen und Projekten angesprochen, die derzeit die Behindertenpolitik des Landes Schleswig-Holstein bestimmen. Deutlich wurde dabei, dass Michaela Pries ein starkes Team mit insgesamt elf Mitarbeitenden um sich geschart hat, die sich unabhängig und engagiert für Inklusion und Gleichstellung stark machen.

Danke Judith Heumann

Zwei Bilder von Judith Heumann
Zwei Bilder von Judith Heumann
Foto: privat

Washington, D.C / Kassel (kobinet) Das war heute kein schönes Erwachen für Ottmar Miles-Paul als er auf Facebook lesen musste, dass Judith Heumann am Nachmittag des 4. März 2023 in Washington, D.C. verstorben ist. Da er selbst von der oft als Mutter der internationalen Independent Living Bewegung bezeichneten Judy sehr viel gelernt hat und sie ihm die Tür zur Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen während eines 15monatigen Aufenthalts in den USA geöffnet hat, hat der kobinet-Redakteur einen sehr persönlichen Nachruf auf die im Alter von 75 Jahren verstorbene Judith Heumann verfasst.

100. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL)

Cover 100. Episode des IGEL-Podcast
Cover 100. Episode des IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Sascha Lang ist ein Mensch mit Inklusionshintergrund. Mit drei Jahren erblindete er und hatte das große Glück, in Luxemburg seit dem 2. Schuljahr in den 80ziger Jahren inklusiv beschult zu werden. „Einfach gemacht haben die das damals, ohne viel Getöse“, erinnert sich Sascha Lang an diese Zeit. 1989 entdeckte er das Radio für sich und ab dann gab es kein Halten mehr. Nun hat der Inklusator, wie Sascha Lang sich selbst bezeichnet, die 100. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) produziert. Mit Jennifer Sonntag, Matthias Klaus, Raul Krauthausen und Ottmar Miles-Paul lud sich Sascha Lang in die 100. Episode des IGEL-Podcast Macher*innen in Sachen Inklusion ein.

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg/Kassel (kobinet) „Warum der Bund und die Länder sich nicht an ihre eigenen Gesetze halten“. So hat Sascha Lang vom Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die aktuelle Folge getitelt. In der 99. Folge des IGEL-Podcast geht es um den Monatsrückblick über die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Februar 2023. Auch dieses Mal gab es eine Reihe von aktuellen Themen, die Sascha Lang mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Podcast diskutierte, so ging es beispielsweise um den Global Disability Summit, den Deutschland zusammen mit Jordanien 2025 ausrichten wird und für den eine gute und vorbildliche Partizipation nötig ist.

Keine Entschädigung bei Besetzung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten

Symbol Paragraph

Hannover (kobinet) Henry Spradau aus Greifswald berichtet über eine aktuelle Entscheidung des Landesarbeitsgericht (LAG) Niedersachsen über Entschädigung wegen Benachteiligung bei der Besetzung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten. Das LAG hat mit Urteil von Februar 2023 entschieden, dass ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot nicht vorliegt, wenn eine Stelle ausschließlich für Personen weiblichen Geschlechts ausgeschrieben worden ist.

Diskussion über außerklinische Intensivpflege

Diskussion im Adlon
Bild von der Diskussion im Adlon
Foto: privat

Berlin (kobinet) Am 28. Februar lud die Cody Care GmbH, zu der der GKV-IPReG ThinkTank gehört, unter dem Motto „Quo vadis außerklinische Intensivversorgung? – Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet werden?“ ca. 120 Menschen ins Hotel Adlon in Berlin ein. Ungefähr noch mal so viele fanden sich bei der Live-Übertragung der Diskussion des GKV-IPReG ThinkTank über die außerklinische Intensivpflege mit dem medizinischen Dienst und den Krankenkassen online ein. Darunter waren zum Beispiel Aktivist*innen, Pflegedienstleister, Mitarbeiter*innen von Krankenkassen und medizinischem Dienst und auch Vertreter*innen aus der Politik, wie Laura Mench, die den kobinet-nachrichten folgenden Bericht von der Veranstaltung zusandte.

Femme

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Femme“, so lautet der Titel des vierten Films, den sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut hat, die heute, am 26. Februar, zu Ende geht. „Als würde man einem Krebs beim Laufen zuschauen: Jedem emanzipativen Schritt nach vorne scheint ein autoritärer Schritt zurück zu folgen, als sei die Freiheit (der Anderen) etwas Bedrohliches für das eigene Selbst. Dieses angenommene Phänomen zitiert der Film „Femme“ der beiden Regisseure Sam H. Freeman, Ng Choon Ping auf eindrückliche Weise und in bedrückenden Bildern“, schreibt Anke Glasmacher u.a. über den Film.

Auf unverbindlichen Wegen zur Barrierefreiheit

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Barrierefreie Bedingungen im öffentlichen Raum sind für sehr viele Menschen hilfreich. Insbesondere jene, denen barrierefreie Bedingungen das Leben erleichtern oder bestimmte Möglichkeiten, wie den Zugang zu einem Geschäft oder einem Museum überhaupt erst ermöglichen, gehen sehr aufmerksam durch die Straßen. Dabei begegnen ihnen viele abgesenkte Bordsteinkanten, Haltestellen mit niveaugleichen Einstiegsmöglichkeiten, Schrägen vor Gebäuden und sogar auch Wegabschnitte mit Bodenindikatoren – auch wenn diese am Ausgang des Bahnhofs gleich enden, aber es gibt sie. Aber es gibt ebenso sehr viele Orte an denen es alles das überhaupt nicht gibt. Da fragt man sich dann schon: Woher kommen diese markanten Unterschiede in einem Land, in welchem doch wohl die gleichen Gesetze gelten ?

Inklusion, ein anderes Wort für Demokratie

Prof. Dr. Heribert Prantl vor einer spiegelnden Glaswand
Prof. Dr. Heribert PRANTL
Foto: Sven Simon

München (kobinet) Prof. Dr. Heribert Prantl, Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, veröffentlichte vor wenigen Tagen einen Beitrag in der von ihm bekannten deutlichen Ausdrucksweise.

Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wie du trotz anderem Sehen Spaß am Reisen haben kannst“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Seit über 15 Jahren wirkt Susanne Han bei Reiseangeboten für blinde und sehbehinderte Menschen mit. Mit ihr sprach IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang über ihre Erfahrungen.

Kiss The Future

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Kiss The Future“, so lautet der Titel des dritten Films, den sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut hat. „‚Kunst ist ein Fenster zur Zukunft‘, so die Protagonist:innen aus dem Dokumentarfilm ‚Kiss The Future‘ von Regisseur Nenad Cicin-Sain. Das sagen die, die zur Underground-Community im belagerten Sarajevo Anfang der 1990er Jahre gehörten. Sie organisierten in verborgenen Kellern Punkkonzerte, Lesungen, Hochzeiten und Zusammenkünfte für die Menschen, die jeden Tag Bombardement und Heckenschützen überleben mussten“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über den Film, den sie sich bei der Berlinale angeschaut hat.

Joan Baez: I Am A Noise

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Joan Baez: I Am A Noise“, diesen Film hat sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut. „Diese Frau ist ein Vermächtnis. Schon mit Anfang 20 gehörte sie zu den Ikonen der amerikanischen Folk- und Friedensbewegung“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über das Filmerlebnis.

Leitlinien gegen in Beton gegossene Aussonderungspolitik umsetzen

Petra Flieger
Petra Flieger
Foto: Hofer

Innsbruck (kobinet) Petra Flieger beschäftigt sich als freie Sozialwissenschafterin mit Themen zur Gleichstellung und Integration von Kindern und erwachsenen Menschen mit Behinderungen. Sie versteht sich als Verbündete der Selbstbestimmt Leben Bewegung und lebt in Österreich. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview zur neuen Leitlinien zur Deinstitutionalisierung des Fachausschusses über die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen und deren Umsetzung. Petra Flieger kritisiert vor allem die in Beton gegossene Aussonderungs- und Institutionalisierungspolitik, die das genaue Gegenteil von einer an Deinstitutionalisierung orientierten Behindertenpolitik ist.

Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte

Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang, der Macher des IGEL-Podcast sprach mit Lukas Krämer, der sich seit vielen Jahren gegen die Ausbeutung in Werkstätten für behinderte Menschen wehrt und nun nach Japan ausgewandert ist.

She Came to Me

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat die Berlinale wieder ihre Türen geöffnet. Und wieder ist Anke Glasmacher von Köln nach Berlin gereist, um für die kobinet-nachrichten von der Berlinale zu berichten. In ihrem ersten Bericht vom Eröffnungstag berichtet die kobinet-Korrespondentin und Schriftstellerin über den Film „She Came to Me“, den sie sich angeschaut hat.

IGEL-Podcast zum Recht auf Assistenzleistungen trotz Blindengeld

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wusstest du, dass du trotz Blindengeld ein Recht auf diverse Assistenzleistungen hast!“ So hat Sascha Lang, der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die aktuelle Episode des Podcast getitelt. Dabei sprach er mit Stephan Blendinger und Yasin Sarikaya vom Verein Kommuniklusion – Verein zur Förderung der Kommunikation und Inklusion für ein selbstbestimmtes Leben.

Erfahrungen mit der Kompliziertheit von Barrierefreiheit

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

MAGDEBURG (kobinet) Ende des Jahres 2022 begannen Bauarbeiten an der Bushaltestelle ganz in meiner Nähe. Der gesamte Belag wurde aufgenommen. Die Haltestelle sollte neu gestaltet werden. Ein Grund zur Freude, denn sicherlich sollten nun auch Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer eine barrierefreie Bushaltestelle bekommen. Eine weitere Haltestelle, welche nur zirka 500 Meter von ihr entfernt war, und auch die Fuß- und Radwege an einem dazwischenliegenden Kreisverkehr waren es ja auch schon. Aber leider kam es anders.

Spiegelfechterei in Sachen Ausgleichsabgabenerhöhung für Nullbeschäftiger?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Handelt es sich bei der geplanten Weiterentwicklung der Ausgleichsabgabe für sogenannte Nullbeschäftiger um eine reine Spiegelfechterei? Diese Frage kommt zwangsläufig auf, wenn man sich intensiver mit den konkreten Plänen für die Gesetzesänderung im Rahmen des Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes beschäftigt, das dem Bundestag zur Beratung vorliegt. Die Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag liefert nun einige interessante Zahlen, die die Wirkung der geplanten Gesetzesreform relativiert, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar erläutert.

Quergelesen: Sich aus der mentalen Sklaverei befreien

Michael Gerr
No body found to use for abstract…
Foto: Michael Gerr

Würzburg (kobient)

Würzburg (kobient) „Wir haben uns selbst befreit: Wir haben verstanden, dass die schwarze Bevölkerungsmehrheit nur deshalb von der weißen Minderheit unterdrückt werden konnte, weil sie die weiße Vorherrschaft akzeptiert hat. Die weißen Rassisten hatten die Waffen, aber sie brauchten auch die Duldung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit. Das Black Consciousness Movement, das wir als Studenten ins Leben riefen, mobilisierte Menschen im ganzen Land, sich aus der mentalen Sklaverei zu befreien.“ Dieses Zitat von Mamphela Ramphele, einer südafrikanischen Ärztin, Geschäftsfrau und Politikerin, auf die Frage ihrer Prägung durch den Kampf gegen die Arpartheid in der TAZ nimmt Michael Gerr zum Anlass für einen Kommentar zum Nachdenken über die Situation behinderter Menschen.

Nachgefragt zu Erfolgen der österreichischen Behindertenbewegung

Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: Markus Ladstätter

Kassel/Wien (kobinet) Gesellschaftspolitische Arbeit bedeutet für Martin Ladstätter aus Wien immer auch, den Blick auf das Machbare zu haben; auch auf mögliche Kompromisse zu achten. In Österreich konnte die Behindertenbewegung in den letzten Wochen einige Erfolge, wie beispielsweise bei der Wahlrechtsreform und bei E-Rollern, erzielen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Martin Ladstätter, der sich schon seit vielen Jahren in der österreichischen Behindertenbewegung engagiert, darüber, was erreicht wurde und wie dies gelungen ist.

Podcast: Im Aufzug mit Ralph Caspers

Titelbild des Podcast: Im Aufzug mit Raul Krauthausen
Titelbild des Podcast: Im Aufzug mit Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Im Aufzug mit Ralph Caspers“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcast von Raul Krauthausen.

IGEL-Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im Januar 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Wie Luxemburg und Österreich Deutschland in den Schatten stellen in Punkto Barrierefreiheit“. So hat Sascha Lang vom Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) die aktuelle Folge getitelt. In der 95. Folge des IGEL-Podcast geht es um den Monatsrückblick über die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik auf den Januar 2023. Auch dieses Mal gab es eine Reihe von aktuellen Themen, die Sascha Lang mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Podcast diskutierte, wie beispielsweise die Wahlrechtsnovelle in Österreich oder die derzeitigen Aktivitäten des Deutschen Behindertenrats.

Das Problem mit der Bürokratie und Behörden

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Immer wieder scheitern behinderte Menschen an bürokratischen Hürden beziehungsweise wird es ihnen durch komplizierte Verfahren erschwert, die Hilfen zu bekommen, die sie brauchen. Sich vor dem Amt sozusagen ausziehen und alle möglichen Unterlagen beibringen zu müssen, stets mit dem Hammer im Hintergrund, irgendetwas dabei falsch gemacht oder vergessen zu haben, stresst zusätzlich. Verstehen kann man dies meist nur, wenn man selbst in solche Siutationen kommt. Dass trotz Verlängerung der Abgabefrist für die geforderten Angaben zur Neuermittlung der Grundsteuer immer noch ein Viertel der dazu Verpflichteten ihre Unterlagen nicht eingereicht haben, zeigt nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul auf, wie herausfordernd Bürokratie zuweilen sein kann.

Abschied vom Frauenbeauftragten-Projekt beim Weibernetz

Team, Vorstand und Leitung des Frauenbeauftragen-Projekts
Team, Vorstand und Leitung des Frauenbeauftragen-Projekts
Foto: Weibernetz

Kassel/Berlin (kobinet) Heute, am 30. Januar 2023 endet eine Ära im Weibernetz. Nach 15 Jahren Projektengagement zum Thema Frauenbeauftragte in Einrichtungen verabschieden sich die Projektmitarbeiterinnen und übergeben an das Bundesnetzwerk der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen Starke.Frauen.Machen. Martina Puschke vom Weibernetz hat dazu folgenden Bericht für die kobinet-nachrichten verfasst.

Das Selbsthilfeparadox: Auf das Müssen müssen wir verzichten

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) „Das ‚Selbsthilfeparadox‘ ist eine heimtückische Falle. Nicht nur Behinderte sollten sich dieses Problems bewusst sein, um unnötige Konflikte zu vermeiden.“ Darauf weist Franz-Josef Hanke aus Marburg in seinem Kommentar für die kobinet-nachrichten hin.

Mainz wie es agiert und inkludiert

Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Logo: IGEL-Podcast zu guten Nachrichten zur Inklusion aus Mainz
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Mainz (kobinet) „Mainz wie es agiert und inkludiert“, so hat Sascha Lang, Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die neueste Ausgabe des IGEL-Podcast getitelt. Der Podcast gibt eine Veranstaltung vom 24. Januar mit Gerlinde Busch vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und Ottmar Miles-Paul vom Projekt Gute Nachrichten zur Inklusion des NETZWERK ARTIKEL 3 wider, bei der nicht nur viele gute Nachrichten zur Inklusion aus Mainz aufgezeigt werden, sondern auch einige Teilnehmer*innen der Veranstaltung ihre Erfahrungen einbringen konnten.

IGEL-Podcast: 5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird

Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Sharepic: 93. IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „5 Gründe warum ein neuer Job am Filmset unabdingbar wird!“ So lautet der titel der 93. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast bei Sascha Lang ist dieses Mal Sven Harjes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in eigenen Rollen am Film zu etablieren.