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Nachgefragte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Logo: EU Schwerbehinderung
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Foto: EU Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Mit der Rafizierung der UN-Behindertenrechtskonvenon durch die Bundesrepublik Deutschland vom 26. März 2009 dachten viele betroffene Menschen, dass sich jetzt in der Behindertenpolik viel ändern wird. Für viele betroffene Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, fällt aber auf, dass sich das Thema offensichtlich zwar bewegt, aber sehr langsam. Darauf weist der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hin, der mit einer Reihe von Bundestagsabgeordneten über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gesprochen hat und hierzu nun ein gut 12minütiges Video auf YouTube eingestellt hat.

„Ob Inklusion an den Schulen, die immer noch nicht vollumfänglich umgesetzt wurde, oder die einfache Fahrt mit der Deutschen Bahn, die sich für Menschen mit vielen Barrieren auszeichnet. Sei es die Verfügbarkeit des Mobility-Services, der jetzt jemanden mit Rollstuhl in den Zug helfen soll oder der Zugang zum Bahnsteig selbst, der dann durch den Ausfall eines Fahrstuhls nicht möglich ist. In der gesamten Zeit war es die Union, die an der Regierungsmacht war. 12 Jahre davon hat die SPD mitregiert, steht somit in Mitverantwortung bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvenon (UN-BRK). Allerdings, so scheint es, nicht so ganz. Bereits im letzten Jahr, noch zu Zeiten der großen Koalion mit Union und SPD, hieß es von der SPD häufig, ‚dies war mit der Union leider nicht zu machen‘. Die Union als großer Showstopper bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvenion? Zumindest scheint es so, denn die Union muss sich die Kritik einer ‚Arbeitgeberfreundlichen Behindertenpolik“ gefallen lassen“, heißt es in der Presseinformation von EU-Schwerbehinderung zum YouTube-Video.

Insbesondere bei den Behindertenwerkstättn (WfbM) sei nach Ansicht von EU-Schwerbehinderung deutlich zu erkennen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention offensichtlich nur ein Versprechen ist, das für Betroffene nur wenig Füllgrad hat, denn von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer Werkstatt schafften es weniger als ein Prozent auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu finden.

Link zum YouTube-Video von EU-Schwerbehinderung

Video von EU-Schwerbehinderung

Lesermeinungen

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Uwe N.
10.08.2022 13:37

Super Artikel. Auch das Video finde ich richtig gut! Die Aussagen der Politiker*innen sind meiner nach Schlüssig! Sie ergeben absolut Sinn.
Oft ist es meiner Meinung nach oft so, dass die Politik an sich gute Pläne hat, die aber dann von denen,die sie eigentlich umsetzen sollten, schlecht bis gar nicht umgesetzt werden. Anstatt also immer und zu jeder zeit über die „Bösen Politiker“ zu schimpfen, sollte man zunächst mal schauen, ob es Tatsächlich an den Politikern liegt! Klar….. es gibt sie sicher: DIE Politiker die wirklich von nix ne Ahnung haben, aber Lautstark mit ihrem besteck klappern………. hast du aber in allen anderen berufen auch. DEN Schuh, darf sich jeder anziehen!!