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Massen-Protest gegen Putins Krieg

Foto zeigt Berliner Demo: Stoppt den Krieg
Berliner Demo gegen Putins Krieg begann am Alexanderplatz
Foto: sch

Berlin (kobinet) Putin führt seinen Krieg immer brutaler. In einem Telefonat mit dem Präsidenten Frankreichs und dem deutschen Bundeskanzler lehnte der Kremlchef einen sofortigen Waffenstillstand ab. Gegen die Invasion in der Ukraine gehen heute in Berlin wieder die Menschen auf die Straße. Auch in Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart und Leipzig wird gegen den russischen Angriffskrieg protestiert.

Gegen Mittag setzte sich am Berliner Alexanderplatz ein mehrere Kilometer langer Protestzug durch die Innenstadt zur Straße des 17. Juni in Bewegung. "Stoppt den Krieg. Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine", hat ein breites Bündnis aus mehr als 50 Organisationen aufgerufen.

Mit dabei sind die Evangelische Kirche, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Pax Christi, Brot für die Welt, Greenpeace, Naturfreunde, Pro Asyl, Campact und viele weitere Organisationen. Das Bündnis hat bereits die erste Großdemo am 27. Februar organisiert. Nach Polizeischätzungen hatten sich 100.000 Menschen versammelt. Die Veranstalter sprachen von einer halben Million Teilnehmern.

"Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Wir fühlen mit ihnen und stehen an ihrer Seite", heißt es in dem neuen Aufruf. "Unsere Solidarität gilt auch den Menschen, die in Moskau, Sankt Petersburg und so vielen anderen Städten Russlands ihre Stimme gegen den Krieg erheben. Wir sind tief beeindruckt von ihrer Kraft und ihrem Mut."

"Inklusiv denken", betont die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL): "Menschen mit Behinderungen sind besonders gefährdet in Kriegssituationen: Vielen ist es aufgrund ihrer Beeinträchtigungen gar nicht möglich zu fliehen und sie sind in einem viel stärkeren Maße der Gewalt im Kriegsgebiet und auf der Flucht ausgesetzt."

Kanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron haben Putin nach dem Eu-Gipfeltreffen in Versailles vergeblich zu einem sofortigen Waffenstillstand gedrängt. Doch der Kremlchef forderte sie dagegen auf, sie sollten besser auf Kiew einwirken. Außerdem verlangten Scholz und Macron den Einstieg in eine diplomatische Lösung des Konflikts.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saenwz2