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Reichspogromnacht mahnt

Foto zeigt Synagoge
Synagoge in der Oranienburger Straße
Foto: sch

Berlin (kobinet) In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben die Nazis in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Bürger ausgeraubt, misshandelt und ermordet.

Die Reichspogromnacht wurde am Abend eines Treffens der NSDAP-Führerschaft anlässlich des gescheiterten Hitler-Putsches am 9. November 1923 durch eine Hetzrede von Propaganda-Minister Josef Goebbels ausgelöst.

„Es darf nicht wieder geschehen“, mahnt Margot Friedländer. Seid vorsichtig! Sie hat überlebt. An ihrem 100. Geburtstag haben öffentliche und private Medien diese persönliche Botschaft aus Berlin verbreitet.

Vor dem Gedenken an die Pogromnacht wurden in Berlin wieder die Jüdischen Kulturtage eröffnet, die im vergangenen Jahr wegen der Covid-Pandemie ausfallen mussten.

Am Wochenende sagte der in Berlin lebende Schauspieler und Sänger Vladimir Kornéev zwei Kurt-Weill-Abende an. "Youkali" hat er sein Programm in der Bar jeder Vernunft genannt, nach dem gleichnamigen Lied aus der Oper "Marie Galante" von Kurt Weill.

Der jüdische Komponist schrieb "Youkali" 1934 im französischen Exil. Das Lied galt als heimliche Hymne der Résistance, des antifaschistischen Widerstands Es geht darin um die Sehnsucht nach einem Land, in dem man zu Hause ist, in dem man akzeptiert wird, so wie man ist, in dem Respekt und Liebe herrschen.

In den Marzahner Gärten der Welt wurde jetzt der Jüdische Garten eröffnet. Er präsentiert mit dem Christlichen und dem Orientalischem Garte drei große Religionen und Kulturen. Auch im Winter bleibt er zugänglich. Von November bis Februar sind die Gärten täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

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