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Außenarbeitsplätze in Budgets für Arbeit umwandeln

Plakat: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: Netzwerk Artikel 3

Berlin/Bremen (kobinet) Während das Budget für Arbeit bereits bundesweit seit 1. Januar 2018 gesetzlich im SGB IX als Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen verankert ist, wird es nach wie vor nur schleppend genutzt und kaum dafür geworben. Das NETZWERK ARTIKEL 3 fordert daher im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten Projektes zu Alternativen zur Werkstatt, dass verstärkt bei Außenarbeitsplätzen geschaut wird, ob sich hieraus für behinderte Menschen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Rahmen des Budgets für Arbeit schaffen lassen. Nun bekommt diese Idee Rückenwind aus dem Koalitionsvertrag für Bremen.

Klimacamp am Kanzleramt

Foto zeigt Bernhard Kähny im Handbike im Klimacamp
Bernhard Kähny im Klimacamp am Kanzleramt
Foto: Franz Schmahl

Berlin (kobinet) In einem Protestcamp am Kanzleramt in Berlin bereiten sich Klimaschützer auf gewaltfreie Aktionen ab Montag vor. Mittendrin Bernhard Kähny aus Hilsbach.

Die eingebaute Unterversorgung oder warum es keine guten Heime gibt

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Kassel (kobinet) „Die eingebaute Unterversorgung oder warum es keine guten Heime gibt“, so lautet der Titel eines Vortrags von Ute Ulrike Meißner, der vor kurzem in YouTube als Video eingestellt wurde und einen kritischen Einblick in die Realität in Heimen gibt. In ihrem knapp 12minütigen Beitrag schildert die Pflegekraft ihre Erfahrungen in der stationären Pflege und macht deutlich, wie die Unterversorgung schön gerechnet wird.

Veranstaltung zum Arbeitgebermodell und Persönlichen Budget

Logo des ZsL Bad Kreuznach
Logo des ZsL Bad Kreuznach
Foto: ZsL Bad Kreuznach

Bad Kreuznach (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL) Bad Kreuznach und die dort angesiedelte ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Arbeitgebermodell / Persönliches Budget (Änderungen und Neuerungen)“ ein. Die Veranstaltung findet am 24. Oktober von 15:00 bis ca. 17:30 Uhr in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach im großen Sitzungssaal im 1. OG, in der Salinenstr. 47 in 55543 Bad Kreuznach statt.

ZsL Mainz: Fachtag zur Eingliederungshilfe 2020

Logo des ZsL Mainz
Logo des ZsL Mainz
Foto: ZsL Mainz

Mainz (kobinet) Das Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) lädt zu einem Fachtag unter dem Motto „Eingliederungshilfe 2020 – große Veränderungen für Menschen mit Behinderungen“ ein. Die Veranstaltung findet am 31. Oktober von 10.00 bis 16.30 Uhr im Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, in 55116 Mainz statt.

Naturlandschaften für sozialen Zusammenhalt

Bei der Auszeichnung des Projekts „Ungehindert engagiert“
Auszeichnung des Projekts „Ungehindert engagiert“
Foto: Stephanie Schubert

BERLIN (kobinet) Der Natur wohnt eine große Kraft inne. Sie kann Menschen tief berühren und über soziale Schranken hinweg verbinden. Menschen jedweder Herkunft und gesundheitlicher oder sozialer Hintergründe sind in den Nationalen Naturlandschaften willkommen. Das verdeutlichten die Mitglieder des Dachverbands der Nationalen Naturlandschaften, EUROPARC Deutschland auf ihrer Jahresversammlung Ende September 2019 im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

SOD Regionalkonferenzen stimmen auf World Games 2023 ein

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: Special Olympics Deutschland

BERLIN (kobinet) Interesse, Ideen und die große Bereitschaft, sich zu engagieren – das war Konsens bei den etwa 200 Teilnehmenden der fünf SOD Regionalkonferenzen zu den Special Olympics World Games Berlin 2023, die im September stattfanden. Special Olympics Deutschland (SOD) hatte in jeweils vierstündigen Regionalkonferenzen in Dortmund, Frankfurt, München, Hamburg und Berlin über den allgemeinen Planungsstand informiert und mit Mitgliedern, Haupt- und Ehrenamtlichen von SOD sowie Athletinnen und Athleten über Beteiligungsmöglichkeiten und den nachhaltigen Nutzen der Weltspiele diskutiert.

Beratungspraxis zeigt, Nachbesserungen beim Budget für Arbeit nötig

Team der EUTB in Kassel
Das Team der EUTB-Berater*innen bei SliN in Kassel
Foto: SliN EUTB Kassel

Kassel (kobinet) Dass die im Sozialgesetzbuch IX mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetz geschaffenen Regelungen zum Budget für Arbeit noch verbesserungsbedürftig sind, zeigt sich auch in der Beratungspraxis der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), wie Uwe Frevert von der Kasseler EUTB des Vereins Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) berichtet. Gerade das Thema, dass beim Budget für Arbeit derzeit keine Arbeitslosenbeiträge eingezahlt werden und deshalb nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, bereitet einigen Ratsuchenden Sorgen, die auf keinen Fall zurück in die Werkstatt wollen.

Jens Spahn zu Bürgerdialog in Bad Kreuznach

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

Bad Kreuznach (kobinet) Noch immer hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht klargestellt, dass Menschen, die eine Intensivbeatmung nutzen, nicht zu befürchten haben, dass ihnen zukünftig keine Unterstützung mehr zu Hause gewährt wird. Am 11. Oktober bietet sich in Bad Kreuznach vielleicht die Möglichkeit den Minister danach zu befragen. Von 9:15 bis 10:15 Uhr haben dann Bürger*innen die Möglichkeit, dem Minister Fragen zu stellen.

Menschen mit Beeinträchtigung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) und deren Einrichtungen sollen bei der Erfüllung gesetzlicher Pflichten und Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung als Arbeitgeber vorbildlich sein. Dies schließt auch die Verantwortung und den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung ein. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Gehörloser Förderschullehrer ist Vorbild

Jahan Daschty ist Förderschullehrer in der LWL-Münsterlandschule.
Jahan Daschty ist Förderschullehrer in der LWL-Münsterlandschule.
Foto: LWL/Rütershoff

MÜNSTER (kobinet) Jahan Daschty – gehörloser Förderschullehrer ist Vorbild für Kinder an der LWL-Münsterlandschule. Jahan Daschty ist wie seine Schülerinnen hörgeschädigt und ging früher selbst zur Förderschule. Heute ist er Inspiration für seine Schüler und motiviert sie zu außergewöhnlichen Projekten.

Zivilbevölkerung schützen

Foto zeigt bombardierte Stadt in Syrien
Zerstörte Stadt in Syrien
Foto: Bahia Z./HI

Wien (kobinet) 133 Staaten und die Zivilgesellschaft waren jetzt bei der Wiener Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen vertreten. Die Mehrheit der Teilnehmenden unterstützte die Notwendigkeit, dass das menschliche Leid, das durch den Einsatz von Explosivwaffen verursacht wird, beendet werden muss. Die Konferenz ebnete den Weg für einen Verhandlungsprozess, so Handicap International. An dessen Ende im Frühjahr 2020 soll eine politische Erklärung zur Verabschiedung vorgelegt werden. Die Vertreter Deutschlands verpflichteten sich in Wien, konstruktiv an dem Prozess hin zu einer politischen Erklärung mit zu arbeiten.

Dokumentar-Film „Unzertrennlich“ wird in Nürnberg gezeigt

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: public domaine

ERLANGEN (kobinet) Verantwortung, Verzicht, Verlust – damit müssen sich Geschwister von Mädchen und Jungen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen schon sehr früh auseinandersetzen. Was das für sie, ihren Alltag, ihr Aufwachsen bedeutet, erzählt einfühlsam der Dokumentar-Film „Unzertrennlich“ am Beispiel vier völlig unterschiedlicher Familien. Der Film läuft nun bald auch in Nürnberg.

Wanderausstellung „Inklusion im Blick“

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Der SoVD – Landesverband Berlin-Brandenburg nimmt die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ als Zeichen gegen die Gefahren für die UN Behindertenrechtskonvention in die Landesgeschäftsstelle auf. Sie wird dort, wie die Landesvorsitzende Informiert, ab Mitte Oktober bis Ende März 2020 zu sehen sein.

Wenn der Ball rollt, sind alle gleich

Enosch mit Gehhilfe beim Training der Kick-Mit-Gruppe
Enosch beim Training der Kick-Mit-Gruppe
Foto: Sven Winterschladen

HENNEF (kobinet) Sie wollen einfach nur Fußball spielen. Wie die Großen. Wie ihre Vorbilder – beim 1. FC Köln, bei Borussia Dortmund, bei Bayern München oder Schalke 04. Und das machen die Kinder und Jugendlichen der Kick-Mit-Mannschaft des SC Borussia 05 Köln-Kalk auch. An einem Freitagabend sind zehn Kinder gekommen. Enosch spielt trotz seiner Gehhilfe wie selbstverständlich mit. Moritz und Paula sind Geschwister und immer dabei. Sie alle verbindet eine Sache: Sie haben eine körperliche oder geistige Behinderung. Aber das hindert sie nicht daran, ihrem großen Hobby nachzugehen.

Protest: Keine öffentlichen Mittel für E-Fahrzeuge ohne Warngeräusch

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Mit einer Protestaktion an 20 Orten in ganz Deutschland fordert der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich der „Woche des Sehens“ alle öffentlichen Stellen auf, Hybrid- und Elektrofahrzeuge nur dann anzuschaffen, wenn sie mit einem Warngeräusch ausgestattet sind. Gemeint sind Verwaltungen, Betriebe und Dienststellen der Länder, Landkreise und Kommunen. Auch der Bestand an entsprechenden Fahrzeugen muss nachgerüstet werden. Die „Großbeschaffer“ sollen so ihrer Verantwortung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gerecht werden.

Polizei durchsucht Behinderteneinrichtung

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Bad Oeynhausen (kobinet) „Mögliche Freiheitsberaubung: Razzia in Einrichtung für Menschen mit Behinderung“, so titelt die Frankfurter Allgemeine (FAZ) einen Beitrag über die polizeiliche Durchsuchung einer Behinderteneinrichtung im ostwestfälischen Bad Oeynhausen. Es bestehe der Verdacht, dass Bewohner eingeschlossen und fixiert worden seien, heißt es in dem Bericht.

RISG vorzeitig Thema im Bundestag

Arnd Hellinger vor dem BMG
Arnd Hellinger vor BMG
Foto: Hellinger, privat

Berlin (kobinet) Das heftig umstrittene „Rehabilitations- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz“ (RISG) wird den Deutschen Bundestag wohl bereits vor seiner offiziellen Einbringung durch die Koalition aus CDU/CSU und SPD beschäftigen. Eine kritische Petition eines selbst Betroffenen wirft Fragen auf, wie Arnd Hellinger aus Berlin berichtet.

Seminar zur Interessenvertretung behinderter Eltern

emoji Rollstuhlnutzer mit Herbstlaub
Emoji Rollinutzer mit Herbstlaub im Fahrtwind
Foto: Aktion Mensch

Uder (kobinet) Wie wichtig es ist, dass behinderte Eltern ihre Interessen vertreten und sich gegenseitig zum Beispiel im Kampf um Elternassistenz austauschen und unterstützen, hat spätestens der Bericht des Fernsehmagazins quer des Bayerischen Rundfunks von letzter Woche gezeigt. Der Filmbeitrag beschreibt die Situation einer Rollstuhlnutzerin, der ihr neugeborenes Kind weggenommen wurde, anstatt ihr rechtzeitig die beantragte Elternassistenz gewährt wurde. Von heute bis Samstag treffen sich in Uder auf Einladung des Bundesverbands behinderter Eltern (bbe) Eltern mit ihren Kindern, um sich auszutauschen und ihr know how zur politischen Selbstvertretung zu verbessern.

Gehörlos Kunst erleben

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Münster (kobinet) Am ersten Oktoberwochenende – am 5. und 6. Oktober – bietet das Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster zwei inklusive Rundgänge an. Am Samstag, den 5. Oktober, können nicht-hörende, höreingeschränkte und hörende Besucher*innen von 14 bis 15.30 Uhr die Höhepunkte der Sammlung in Deutscher Gebärdensprache erleben. Am Sonntag, den 6. Oktober lädt das Kunstgespräch „Weibsbilder und Frauenzimmer“ dementiell veränderte Menschen von 15 bis 16.30 Uhr zu einer Reise durch die verschiedenen Frauenbilder in der Kunstgeschichte ein. Die Familien und Freunde der Teilnehmerinnen sind bei beiden Kunstgesprächen ebenfalls eingeladen.

Mietenentwicklung besorgt Paritätischen

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband betrachtet die immer weiter steigenden Mieten besonders in deutschen Großstädten mit Sorge. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die durchschnittlichen Mieten in Deutschland um 12 Prozent, in den Metropolen sogar um bis zu 30 Prozent. „Die Mietwohnung wird vielerorts zum echten Armutsrisiko“, erklärte heute Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Alzheimer-Telefon ist gefragter Service

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mehr als 100.000 Anrufe und E-Mails haben dieBeraterinnen und Berater des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) seit dem Start des Angebots im Januar 2002 beantwortet.

Sachsen fördert Ehrenamtliche

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen fördert der Freistaat auch im Jahr 2020 mit dem Programm „Wir für Sachsen“ das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger. Dafür stehen insgesamt 11 Millionen Euro bereit. Das Programm ist nunmehr Bestandteil der neuen Richtlinie zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Achtung – UN-Behindertenrechtskonvention in Gefahr

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Köln (kobinet) „Achtung – UN-Behindertenrechtskonvention in Gefahr!“ Mit dieser Warnung hat sich das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Köln (KSL) an die Öffentlichkeit gewandt. Dabei nimmt das Kompetenzzentrum bezug auf den Referentenentwurf der Bundesregierung für das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG). Dieses sei schlichtweg unvereinbar mit der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn gefährden nach Ansicht des KSL die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung.

Wegweiser Inklusion im Betrieb wird in Thüringen vorgestellt

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: kobinet/ht

Krauthausen (kobinet) Am 29. Oktober stellt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) gemeinsam mit der Aktion Mensch in Thüringen den neu entwickelten „Wegweiser: Inklusion im Betrieb“ vor. Darin befinden sich praxisnahe Checklisten sowie Gesprächsleitfäden.

Impulse zur Quartiersentwicklung

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) Mit knapp 200.000 Euro werden in der mittlerweile siebten und achten Runde des Förderprogramms „Quartiersimpulse“ fünf innovative Kommunen in Baden-Württemberg gefördert. Die Quartiersimpulse sind ein wichtiger Baustein der umfassenden Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“. Den Zuschlag erhielten nun Radolfzell, Niedereschach, Frittlingen, Waiblingen und Reutlingen. „Diese Kommunen machen sich auf den Weg, um bei sich vor Ort neue Impulse für eine generationenübergreifende Quartiersentwicklung zu setzen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha gestern in Stuttgart.

Chefsache Inklusion – Austausch bei Audi

Bild von der Veranstaltung bei Audi
Bild von der Veranstaltung bei Audi
Foto: zeichensetzen

Ingolstadt (kobinet) Chefsache Inklusion – unter diesem Motto kamen rund 70 Entscheider*innen aus der Wirtschaft und von Verbänden bei Audi in Ingolstadt zusammen. Gemeinsam diskutierten sie über Erfolgsfaktoren für Inklusion im Arbeitsleben und tauschten Best Practice-Beispiele aus. Organisiert wurde das Expertenforum von den Berufsförderungswerken Nürnberg und München sowie dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke. Bei Gastgeber Audi startete nun die zweite Runde dieser Veranstaltungsreihe.

Freedom Drive in Brüssel beginnt heute

Logo: ENIL
Logo von ENIL
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) In Brüssel beginnt heute der Freedom Drive, zu dem das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) aufgerufen hat. Dabei wird gleichzeitig das 30jährige Bestehen der Organisation begangen. Bis zum 3. Oktober finden in Brüssel eine Reihe von Veranstaltungen statt, während denen Hunderte von Teilnehmer*innen für bessere Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Europa werben.

Neue Epoche beim Ohrfunk

Logo: Ohrfunk.de
Logo: Ohrfunk.de
Foto: Ohrfunk.de

Marburg/Lahn (kobinet) Seit 14 Jahren arbeitet der Sender Ohrfunk.de allein mit ehrenamtlichen Kräften. Der Sender hält ein Vollprogramm aufrecht, das im Internet und in einigen Städten und Landstrichen im Kabel verbreitet wird. Die Studios sind über die ganze Republik verteilt. Das Projekt begann mit einer Versammlung blinder und sehbehinderter Radiomacher*innen am 05.05.2005 im Restaurant Scheune in Berlin und hat sich zu einem inklusiven und zum Teil sogar internationalen Projekt entwickelt. Nun stehen beim Ohrfunk Veränderungen an, auf die Jens Bertrams die kobinet-nachrichten aufmerksam machte.

UN-Konvention muss endlich im Bildungsbereich ankommen

Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Joscha Röder mit ihrer Mutter Sonja Röder im Paul Löbe Haus
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche fand die Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Motto „Die inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“ im Paul Löbe Haus des Bundestages in Berlin statt. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafterinnen Joscha Röder und Sonja Röder aus Bonn. Dabei hat die 15jährige Joscha Röder im Workshop zur inklusiven Gestaltung der Bildungssysteme einen Vortrag gehalten, dessen Inhalt sie nun den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. „Joscha Röder, 15, weiblich, Autistin und trotzdem ein Mensch“, so beginnt sie ihre Ausführungen.

Schwarzer Tag für barrierefreies Reisen

Bus Merlin
Bus Merlin von hinten beim Einstieg von Personen mit Rollstuhl auf einer Fahrt nach Mainz
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Heute schließt der VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. in München seinen Reisedienst. Mit rollstuhlgerecht ausgestatteten Reisebussen bot er Gruppen und Initiativen die Möglichkeit Tages- und Urlaubsfahrten Inklusiv durchzuführen.

Bistro Rotheo: Bunt schmeckt besser

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bremen (kobinet) Das Bistro Rotheo in Bremen hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Beim Integrationsbetrieb des Martinsclubs arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung nach dem Motto „Bunt schmeckt besser“ Hand in Hand zusammen. Darauf weist der aktuelle Newsletter der Aktion Mensch hin.

„Herr Spahn, wie kann es sein …“

Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Manfred Schwarz unterwegs mit Thomas Treznok
Foto: privat

Mainz (kobinet) Manfred Schwarz gehört zu den Menschen, die 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen die Woche intensivbeatmet werden. Also zu denjenigen, die nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen. Deshalb hat sich der 48jährige in der eigenen Wohnung lebende Mann aus Mainz mit einem Brief an Jens Spahn gewandt. Er fragt darin den Minister: „Wie kann es sein, dass Sie im Internet kürzlich offen den geplanten Verstoß gegen das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3 („Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“) und die UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 19 (unter anderem keine Verpflichtungen in sogenannten besonderen Wohnformen zu leben) verkündeten?

Politische Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine Stärkung der politischen Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Diese in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechte sollten sowohl im Grundgesetz als auch durch eine Absenkung des Wahlalters auf Bundesebene umfassender als bisher normiert werden. Zudem sollte die Bundesregierung gemeinsam mit Ländern und Kommunen eine Neuauflage des „Bundesweiten Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland“ auf den Weg bringen, der auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nimmt.

Offenheit für Erwerbstätigenversicherung

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Im Rahmen einer sozialpolitischen Talkrunde des Sozialverbands VdK diskutierten am Donnerstag Kevin Kühnert, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten und Jungsozialistinnen in der SPD (Jusos), und der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland, Tilman Kuban, über die Zukunft des gesetzlichen Rentensystems in Deutschland. Im Verlauf dieser Begegnung zeichnete sich eine Reihe von unterschiedlichen Positionen ab. Einig war man sich allerdings darin, dass die gesetzliche Rente die tragende Säule der Alterssicherung in Deutschland ist.

Bürgerversicherung in der Pflege

Foto zeigt Malu Dreyer
Malu Dreyer
Foto: SPD Rheinland-Pfalz

Berlin (kobinet) Die Pflegeversicherung soll zu einer Bürgerversicherung umgebaut werden. Das hat der Parteivorstand bei einer Klausurtagung in Berlin beschlossen. Dies werde Bestandteil eines Leitantrags für den Parteitag im Dezember sein. SPD-Interimschefin Malu Dreyer sagte, man wolle dafür sorgen, dass es in Zukunft eine Vollversicherung in der Pflege gebe.

Jens Spahn lässt Beatmete im Regen stehen

Demo gegen das RISG am 28.9.19 in Kassel
Demo gegen das RISG in Kassel
Foto: kobinet/omp

Kassel (kobinet) „Jens Spahn lässt beatmete Menschen im Regen stehen“, dies traf heute während eines kurzen Regenschauers bei der Demonstration gegen die Pläne der Bundesregierung, die Selbstbestimmung beatmeter Menschen zu beschneiden, im wahrsten Sinne des Wortes zu. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn immer noch keine Entwarnung gegeben hat, dass intensivbeatmete Menschen auch zukünftig ihre Unterstützung selbstbestimmt in der eigenen Wohnung bekommen, protestierten heute in Kassel Betroffene, ihre Angehörigen und Unterstützer*innen gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums.

Kinder der Utopie im LVR-Beirat

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Dass Beiratssitzungen auch abwechslungsreich sein können, das zeigte die gestrige Sitzung des Beirats für Inklusion und Menschenrechte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Unter dem Vorsitz von Dorothee Daun schauten die Mitglieder des LVR-Beirats den Film Die Kinder der Utopie gemeinsam mit LVR-Direktorin Ulrike Lubek an. Anschließend diskutierte der Beirat darüber mit Eva-Maria Thoms vom Verein mittendrin aus Köln, der die bundesweite Kampagne zum Film verantwortet. Auch Mitarbeitende des LVR konnten als Gäste den Film sehen und die Diskussion mitverfolgen.

Barrierefreie IT-Arbeitsplätze: Neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Hamburg (kobinet) Wir übernehmen hier einen Text von Bente Hansen, Pressereferentin des Projektes. Nach einer kurzen Verständigung mit der Autorin finde ich, weil das Projekt nicht selektiv nur eine Art von Behinderung berücksichtigt, sondern ganzheitlich angedacht ist, das Projekt nennenswert.

„If the user can’t use it, it doesn’t work” hat Susan Dray, US-amerikanische Expertin für Mensch-Computer-Interaktion, es klar auf den Punkt gebracht. Das bedeutet: Wenn Menschen mit gleich welcher Behinderung eine Softwareanwendung nicht nutzen können, dann funktioniert diese Anwendung nicht.