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Unterstützung von Demenzkranken sowie der sie betreuenden Menschen in Niedersachsen

Wappen Bundesland Niedersachsen
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Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Der Niedersächsische Landtag hat sich für eine verbesserte Versorgung von Demenzkranken und den Einsatz von Careteams in Krankenhäusern ausgesprochen. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann bezeichnet das als starkes Signal für eine Stärkung sowohl der Patientinnen und Patienten als auch der sie unterstützenden Menschen.

„Demenzkranke reagieren, wenn sie ins Krankenhaus kommen, oft mit Angst und Unruhe – wir müssen sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen und Pflegekräfte in dieser Situation stärken“, sagt Carola Reimann anlässlich der Verabschiedung des Entschließungsantrags: „Es freut mich, dass sich eine große Mehrheit der Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag für diesen Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen ausgesprochen hat.“

Das Niedersächsische Sozialministerium hat 2019 einen Wettbewerb unter den niedersächsischen Krankenhäusern ausgeschrieben, um modellhaft die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Demenz zu verbessern. Aus den eingegangenen Anträgen hat eine Jury unter Leitung von Staatssekretär Heiger Scholz neun Projekte ausgewählt, bei denen es beispielsweise um bauliche Verbesserungen oder die Etablierung neuer Pflegestandards geht. Diese werden vom Land mit 1,5 Millionen Euro unterstützt. „Die innovativen Ansätze reichen von Konzepten für eine individuelle Versorgung nach Operationen bis hin zu einem kurzfristig verfügbaren Konsildienst an Krankenhäusern der Regelversorgung, der auch die neuen digitalen Möglichkeiten, zum Beispiel Videokonferenzen, nutzt“, erläutert Gesundheitsministerin Reimann: „Unser Ziel ist, dass die neuen Projekte Standard in der Regelversorgung werden.“ Die Maßnahmen Niedersachsens seien eingebettet in die Nationale Demenzstrategie, die die Bundesregierung derzeit mit den Ländern und Expertinnen und Experten erarbeitet.