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Bundestagsdebatte mit eigenen Blickwinkeln und Bildern

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) „Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an Pflege denken?“ Mit dieser Frage wandte sich die SPD-Abgeordnete Katja Mast an die relativ wenigen anwesenden Abgeordneten des Deutschen Bundestag, die die heuige Debatte zur 1. Lesung des Angehöringen-Entlastungsgesetzes im Plenum des Bundestages verfolgten und prägten. Genau diese Bilder und vor allem auch die damit verbundenen ganz eigenen Blickwinkel derjenigen, die die Politik maßgeblich gestalten, lassen sich an der heutigen Bundestagsdebatte gut ablesen. Die Entlastung bei der Anrechnung des Einkommens des selbstbestimmt lebenden behinderten Menschen, der Assistenz braucht, stand dabei nicht im Fokus des Gesetzgebers und auch nicht im Mittelpunkt der heutigen Debatte.

Hoffnung für behinderte Menschen in Wohngemeinschaften

Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Sprecherrat des DBR im Gespräch mit Jens Spahn
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Zwei Zusagen von Gesundheitsminister Jens Spahn erhielten die Vertreter*innen des Deutschen Behindertenrats (DBR) in ihrem Gespräch mit dem Minister: Zum einen halte sein Haus genau wie das Sozialressort an dem gemeinsamen Ziel fest, dass die derzeitige Deckelung der Leistungen der Pflegeversicherung in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe nicht auf Wohngemeinschaften ausgedehnt wird. Zum anderen werde es „keine grundständige Akademisierung“ geben.

Angehörigen-Entlastungsgesetz in Ausschuss überwiesen

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Nach der ersten Lesung und der damit verbundenen Debatte hat der Deutsche Bundestag heute den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Angehörigen-Entlastungsgesetz zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Arbeit und Soziales verwiesen. In der Debatte wurden die unterschiedlichen behinderten- und pflegepolitischen Perspektiven der einzelnen Fraktionen trotz weitgehender Zustimmung zur Absicher der Entlastung von Angehörigen von pflegebedürften und behinderten Menschen deutlich.

Was einmal gesagt werden musste

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Augsburg (kobinet) „Letzten Freitag haben über vier Millionen Menschen für das Klima gestreikt. Diesen Freitag machen wir es noch einmal“, schrieb Klimaaktivistin Greta Thunberg, die heute an einer Demonstration in Montreal teilnimmt, auf Twitter. Die enorme Medienpräsenz von Greta Thunberg und der politische Druck, den die Fridays for Future Bewegung bis in die Vereinten Nationen hinein mittlerweile entfaltet hat, ruft natürlich auch Kritiker auf den Plan und verleitet so manchen Politiker nicht nur zu diskriminierenden Äußerungen über die schwedische Klimaaktivistin mit Asperger Syndrom, sondern auch dazu, damit einiges über sich selbst zu sagen. So auch den Fast-CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, der Greta Thunberg als krank bezeichnete. Jan Rübel hat in seinem Kommentar zu den Äusserungen von Friedrich Merz in den Yahoo-Nachrichten nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul dazu genau das gesagt, was einmal gesagt werden musste.

Avatar übersetzt in Gebärdensprache

Logo: Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Logo des LWL
Foto: LWL

Münster

Münster Menschen mit hochgradiger Hörbehinderung fällt das Lesen von Texten häufig schwer. „Denn wer nie hören konnte, muss die deutsche Schriftsprache wie eine Fremdsprache lernen“, erklärt Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), anlässlich des Tags der Gehörlosen am Sonntag, den 29.9. Als Muttersprache gelte die deutsche Gebärdensprache (DGS), die sich in Satzbau und Grammatik stark von der Schriftsprache unterscheide. Durch die Internetseiten des LWL führt deshalb eine computeranimierte Figur, ein sogenannter Gebärdensprach-Avatar.

Patientenfürsprecher wichtiger Bestandteil der Patientenversorgung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD

Mainz (kobinet) Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nehmen eine wertvolle Rolle bei der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern ein. Der demografische Wandel und die Zunahme an älter werdenden Menschen werde diesen Einsatz in der Patientenversorgung zukünftig noch bedeutender werden lassen. Dies erklärte dei Ministerin anlässlich der landesweiten Jahrestagung der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher im Gesundheitsministerium in Mainz.

Keine Abstriche beim Angehörigen-Entlastungsgesetz

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Das Angehörigen-Entlastungsgesetz muss zügig ohne Abstriche verabschiedet werden. Das fordern die im Deutschen Behindertenrat (DBR) zusammenarbeitenden Verbände anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs, die heute voraussichtlich von 9:00 bis 10:05 Uhr im Deutschen Bundestag stattfindet. „Der Entwurf enthält eine ganze Reihe von Regelungen, auf die behinderte Menschen schon lange gewartet haben und die nun zügig realisiert werden müssen,“ erläutert der Vorsitzende des DBR-Sprecherrats, Horst Frehe.

Skandal in München

Hand mit Daumen runter
Daumen runter!
Foto: kobinet

München (kobinet) Die Sendung quer vom Bayerischen Fernsehen berichtet heute Abend über eine skandalöse Diskriminierung einer Mutter mit Behinderung.

Demo gegen Beatmungspläne in Kassel

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Kassel (kobinet) Für den Erhalt der Selbstbestimmung intensivpflegerisch unterstützter Menschen und gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, wonach intensivbeatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen, findet am Samstag, den 28.9., eine Demonstration in Kassel statt. Die Veranstaltung findet von 11:00 – 14:00 Uhr an der Ecke Treppenstraße / Königstraße in Kassel statt.

Stelle für Landesbeauftragte/n in Bremen ausgeschrieben

Wappen Bundesland Bremen
Wappen Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Der langjährig engagierte Landesbehindertenbeauftragte des Landes Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, wird demnächst in Rente gehen. Auf der Grundlage des Bremischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wurde daher zum 1. Mai 2020 die Position des / der Landesbehindertenbeauftragten ausgeschrieben. Die beauftragte Person soll möglichst ein Mensch mit Behinderung sein, wie es in der Ausschreibung heißt.

Marianne Münz wird 65

Marianne Münz
Marianne Münz
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Marianne Münz ist ein gutes Beispiel dafür, welche Wege behinderte Menschen zu mehr Selbstbestimmung gehen können, wenn sie die richtige Unterstützung bekommen. Vor allem auch dafür, dass entscheidende Veränderungen im Leben auch mit hohem Unterstützungsbedarf möglich sind. Über 30 Jahre hat die Bad Kreuznacherin in einem Wohnheim gelebt und in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet. Mittlerweile lebt sie schon seit mehreren Jahren mit Persönlicher Assistenz in ihrer eigenen Wohnung und vor ihrem Eintritt in die Rente hat sie noch fast drei Jahre mit Unterstützung eines Budgets für Arbeit im Projekt inklusiv leben lernen gearbeitet. Heute feiert die engagierte Frau ihren 65. Geburtstag.

Frankfurter Buchmesse empfohlen

Foto zeigt Hinweis auf Forum Hörbuch
Forum Hörbuch auf der Frankfurter Buchmesse
Foto: Frankfurter Buchmesse

Frankfurt am Main (kobinet) Die Frankfurter Buchmesse (vom 16. bis 20. Oktober) macht sich auf den Weg, barrierefrei zu werden. Das schreibt heute der Blinden-Pressedienst blip. Dazu gehört ein Begleitdienst, der über die Internetseite vorab gebucht werden kann, und freier Eintritt für Menschen, die Begleitung benötigen.

Eigenanteile runter, Unterstützung für Pflegebedürftige rauf

Kordula Schulz-Asche
Kordula Schulz-Asche
Foto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berlin (kobinet) Zu den rasant steigenden Eigenanteilen in der Pflege erklärte die Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kordula Schulz-Asche, dass es fatal sei, wie sich die Eigenanteile der pflegebedürftigen Menschen entwickeln. „Es ist noch fataler, dass die Bundesregierung nichts dagegen tut. Wie lange will die Bundesregierung die finanzielle Belastung pflegebedürftiger Menschen noch ignorieren? fragt sie.

Online-Diskussion: Wie stark ist die Schwerbehindertenvertretung?

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Heidelberg (kobinet) Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehinderten­vertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch nach 33 Monaten in Betrieben und Dienststellen? Hierzu veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation ab heute eine Online-Diskussion und lädt insbesondere Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen und Vertrauenspersonen zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen ein.

Ein Kuss für Halle von Jennifer Sonntag

Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Porträt von Jennifer Sonntag mit ihr daneben
Foto: Dirk Rotzsch

Halle (kobinet) Im Halleschen Hauptbahnhof, genauer gesagt, in der dortigen Bahnhofslounge wird derzeit eine Fotoausstellung präsentiert, bei der der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch ein Bild gewidmet ist. Die Ausstellung gehört zum Projekt „Ein Kuss für Halle„. Engagierte und bekannte Hallenser lassen sich dafür portraitieren und formulieren Hoffnungen und Wünsche. Der Fotograf und Initiator der Ausstellung Peru John.

Eigenanteil der Pflege begrenzen

Foto zeigt Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer

Berlin (kobinet) Einen „Pflegedeckel“ fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband, um die Eigenanteile zur Finanzierung der Pflege für die Betroffenen künftig auf maximal 15 Prozent der Kosten zu begrenzen. Stattdessen sollten die Pflegekassen stärker in die Pflicht genommen werden, so der Verband heute in einer Presseinformation.

Gute Beispiele für inklusiven Sozialraum

Bild von der Pressekonferenz von li. Torsten Einstmann, Dr. Volker Sieger, Dr. Alexander Wilhelm, Matthias Rösch
Bild von der Pressekonferenz
Foto: kobinet/omp

Mainz (kobinet) „Einen inklusiven Sozialraum zu schaffen, also ein Lebensumfeld, das allen Menschen, ob mit oder ohne Behinderungen offensteht, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung, an der wir fortlaufend arbeiten müssen.“ Darauf wies der Sozialstaatsekretär Dr. Alexander Wilhelm gestern auf der 2. Regionalkonferenz der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) hin, die in Mainz stattfand. Eingeladen zur Regionalkonferenz hatten die Bundesfachstelle Barrierefreiheit gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch und dem Sozialministerium Rheinland-Pfalz.

212 Millionen Euro für unentgeltliche Beförderung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Im Jahr 2018 haben rund 1,4 Millionen Inhaber eines Schwerbehindertenausweises Wertmarken (unentgeltliche und entgeltliche) erworben, um vergünstigt den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/12895) auf eine Kleine Anfrage (19/12394) der Fraktion Die Linke, wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.

1,5 Vollzeitstellen für Berliner Landesbeirat

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die in den Haushaltsverhandlungen beschlossene personelle Unterstützung für den Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen sowie den neu zu entwickelnden Gremien im Rahmen des Berliner Teilhabegesetzes stärken nach Ansicht des behindertenpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Lars Düsterhöft, die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Der Landesbeirat soll zukünftig 1,5 Vollzeitstellen bekommen, um seine Interessen effektiver vertreten zu können.

Livestream zum Teilhabekongress

Logos: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Logo: Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt Universität
Foto: Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Berlin (kobinet) Der 1. Kongress der Teilhabeforschung, der vom 26. bis 27. September an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet, ist ausgebucht. Die Veranstalter werden einen Livestream einrichten, damit auch Menschen den Kongress verfolgen können, die nicht persönlich anwesend sind. Im Livestream werden die Hauptvorträge sowie ausgewählte Foren zu sehen und zu hören sein. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DVBS) in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.

Allein in Berlin 480 Hitzetote im Jahr 2018

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Längere Hitzewellen gehen den Angaben zufolge mit einer erhöhten Sterblichkeit insbesondere älterer Menschen einher. So sei in den Sommern 2003, 2006, 2010, 2013 und 2015 eine signifikante Anzahl hitzebedingter Todesfälle ermittelt worden. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) starben 2018 in Berlin etwa 490 Menschen aufgrund der Hitze. Dies geht aus der Antwort (19/12899) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/12424) der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen in Österreich

Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Logo Bizeps, Zentrum für Selbstbestimmtes Leben
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Der 19. September 2019 war ein guter Tag für Menschen mit Behinderungen“, so titelt der Online-Nachrichtendienst BIZEPS info online die Entwicklungen in Sachen Behindertenpolitik in Österreich von letzter Woche. „Die letzten 2 Jahre unter ÖVP-FPÖ waren in der Behindertenpolitik leider ziemlich trostlos“, meint Martin Ladstätter (Obmann von BIZEPS-Zentrum für Selbstbestimmtes Leben). „Doch bei der Sondersitzung des Nationalrates kurz vor der Wahl gelang es noch wichtige Weichenstellung für Menschen mit Behinderungen durchzuführen.“

Wahlkompass Antidiskriminierung für Thüringen

Wahlkompass Antidiskriminierung
Logo: Wahlkompass Antidiskriminierung
Foto: Wahlkompass Antidiskriminierung

Erfurt (kobinet) Der Wahlkompass Antidiskriminierung für die Landtagswahl in Thüringen wurde Online gestellt und beinhaltet insgesamt 91 Wahlprüfsteine. Über die Navigation kann man die Wahlprüfsteine nach Themenfeldern zusammengestellt anzeigen lassen, alternativ kann man ein Schlagwort auswählen.

Wohnen im inklusiven Sozialraum

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Mainz (kobinet) Wie können wir das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen? Dieser Frage widmet sich die InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) von 2019 bis 2021 mit insgesamt sechs Regionalkonferenzen zu unterschiedlichen Themen. Heute findet dazu in Mainz die 2. Regionalkonferenz unter dem Motto „Wohnen im Sozialraum“ statt.

Die inklusive Gesellschaft gestalten

Logo: Bundestagsfraktion der Grünen
Grüne im Bundestag
Foto: Grüne im Bundestag

Berlin (kobinet) „Die inklusive Gesellschaft gestalten“, so lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen heute in den Deutschen Bundestag eingeladen hat. Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland soll im Paul-Löbe-Haus eine Bestandsaufnahme vorgenommen und Bilanz gezogen werden, wie es um die Umsetzung dieses zentralen Menschenrechts-Katalogs in Deutschland steht.

Zwischenbilanz zum Crowdfunding für Assistenz-App

Oliver Straub
Oliver Straub
Foto: privat

Friedrichshafen (kobinet) Der Inklusionsbotschafters Oliver Straub hat sich Anfang September mit einem Crowdfunding-Projekt für die Entwicklung einer Assistenz-Job-App an die Öffentlichkeit gewandt. Mittlerweile hat er 56 Unterstützer*innen gefunden, die knapp 4.000 Euro zur Verfügung stellen. In einer Zwischenbilanz für die noch bis zum 11. Oktober laufende Crowdfunding-Aktion teilte Oliver Straub den kobinet-nachrichten mit, dass er hofft, dass das Ziel von 12.000 Euro noch erreicht werden kann, da ihm die Vermittlung von Jobangeboten für die Persönliche Assistnez mit einer App sehr wichtig ist.

Ausflug zum Müggelturm

Foto zeigt Müggelturm am letzten Sommertag 2019
Müggelturm am letzten Sommertag 2019
Foto: kobinet/sch

Berlin (kobinet) Sonne und strahlend blauer Himmel lockten heute viele Berliner und Berlinbesucher zum Müggelturm. Hier hat Investor Matthias Große die wohl beliebteste Ausflugsgaststätte im Osten der Stadt, die nach der Wende 1989 verfallen war, mit erheblichem Aufwand wieder hergerichtet.

Highlights der REHACARE

Logo der REHACARE 2019
Logo der REHACARE 2019
Foto: REHACARE

Düsseldorf (kobinet) 38.600 Besucher*innen kamen vom 18. bis 21. September in die Düsseldorfer Messehallen zur REHACARE. Auf der Internetseite der internationalen Messe für Rehabilitation und Pflege werden einige Highlights der diesjährigen Messe präsentiert.

Klein, klein der Klimaschutz?

Foto zeigt klimapolitische performance von Studenten
Eis schmilzt, wenn zu wenig gegen den Klimawandel getan wird
Foto: kobinet/sch

Berlin (kobinet) Bundeskanzlerin Angela Merkel will morgen nach New York reisen und am Montag auf dem UN-Klimagipfel vor dem Plenum der Staats- und Regierungschefs sprechen.

Beratungs-Fachtag: Kooperation statt Konkurrenz

Bild von der Beratungsveranstaltung
Bild von der Beratungsveranstaltung
Foto: MAGS NRW Lucas Schnurre

Düsseldorf (kobinet) Rund 300 Expert*innen von Beratungsangeboten für Menschen mit Behinderungen kamen gestern zur Fachtagung „Kooperation statt Konkurrenz!?“. Sie diskutierten und entwickelten dabei Vorgehensweisen für eine kooperativere Beratungslandschaft in Nordrhein-Westfalen.

Protest gegen Beatmungspläne in Düsseldorf

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Düsseldorf (kobinet) Gestern sind in Deutschland nicht nur weit über eine Million Menschen für effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel auf die Straße gegangen. In Düsseldorf wurde ab 17:00 Uhr auch gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums demonstriert, wonach die Unterstützung von intensivbeatmeten Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause erfolgen soll.

Berlin beim weltweiten Klimastreik

Foto zeigt junge und alte Menschen bei der Demo
Jung und alt demonstrieren am Brandenburger Tor
Foto: sch

Berlin (kobinet) Etwa 200 000 Menschen folgten heute dem Aufruf von Fridays for Future zum weltweiten Klimastreik. Die Demonstranten machten die City rund um das Brandenburger Tor zeitweilig zur autofreien Stadt.

Über eine Million bei Fridays for Future Demos in Deutschland

Fridays for Future Demo am 20.9.19 unterm Himmelsstürmer in Kassel
Demo unterm Himmelsstürmer
Foto: kobinet/omp

Kassel (kobinet) Wer noch Zweifel an der Schlagkraft der Fridays for Future Bewegung für Maßnahmen gegen den Klimawandel hatte, wurde spätestens heute eines Besseren belehrt. Millionen von Menschen, dabei vor allem Kinder und Jugendliche, gingen weltweit heute auf die Straßen – allein in Deutschland waren es über eine Million – um die Gesellschaft zum Handeln zu bringen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul traf dabei in Kassel beispielsweise auch auf viele behinderte Menschen.

Polen startet Programm „Persönlicher Assistent für Behinderte“

Flagge Polen
Flagge Polen
Foto: public domain

WARSZAWA / Warschau (kobinet) Nach Informationen des polnischen Portals „Reha News – Portal für Behinderte“ startet das polnische Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik im Oktober das Programm „Persönlicher Assistent für Behinderte“. Dadurch erhalten Menschen mit Behinderungen in unserem Nachbarland Unterstützung bei der Ausübung ihrer täglichen Arbeiten und bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Pläne gegen Kinderarmut begrüßt

Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Als „beispielhaft“ bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband den vom Bundesarbeitsministerium unter dem Motto „Neue Arbeit – Neue Sicherheit“ initiierten Zukunftsdialog, dessen Ergebnisse heute von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Berlin präsentiert werden. Die wertschätzende und strukturierte Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden habe zu konkreten Reformplänen geführt, die das Potenzial haben, den Sozialstaat nachhaltig zu stärken. Die Vorschläge zur Reform von Kindergeld und Teilhabeleistungen seien laut Paritätischem ein „großer Wurf“ im Kampf gegen Kinderarmut, auf den man lange gewartet habe.

Menschenrecht auf Arbeit

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Im vierten Teil der Veranstaltungsreihe „Menschen.Rechte. Wie die UN-Behindertenrechtskonvention die Gesellschaft verändert der Fürst Donnersmarck-Stiftung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung diskutierte eine Expert*innenrunde vor kurzem in der Villa Donnersmarck zum Thema „Arbeit“ (Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention. Mittlerweile ist die Dokumentation der Veranstaltung mit einem Podcast online verfügbar.

Gebärdensprache für alle

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Berlin (kobinet) „Gebärdensprachrechte für alle!“ So lautet das Motto des diesjährige Internationalen Tages der Gebärdensprachen und der Internationalen Woche der Gehörlosen, die vom 23. bis zum 29. September 2019 zum zweiten Mal stattfinden. Der Internationale Tag der Gebärdensprachen wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (durch die Resolution A/C.3/72/L.36/Rev.1) anerkannt. Er wird von 2018 an jährlich am 23. September gefeiert, um den Status der Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen zu fördern und zu schützen.

Wäre ich vor achtzig Jahren in diesem Keller gelandet?

Logo des mdr
Grafik zeigt Logo des mdr
Foto: mdr

Pirna (kobinet) Unter dem verharmlosenden Etikett ‚Euthanasie‘ töteten die Nationalsozialisten Hunderttausende. In Pirna können Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung bei einer inklusiven Führung die Geschichte dieser Verbrechen erfahren. Darüber berichtete vor kurzem der mdr in einem Fernsehbericht, der noch bis zum 25.9.2019 im Internet zu sehen ist. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn macht bei dem Projekt mit und setzte sich u.a. damit auseinander, dass er vor achtzig Jahren in diesem Keller hätte landen können.

Berliner Werkstätten sind neuer Fußballmeister

Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Trainer-Legende Otto Rehhagel ehrt Berliner Werkstätten
Foto: Carsten Kobow / Sepp-Herberger-Stiftung

HENNEF / DUISBURG (kobinet) Der neue Deutsche Meister der Werkstätten für behinderte Menschen steht fest: Die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung setzten sich in einem spannenden und hochklassigen Endspiel mit 4:1 gegen die Freckenhorster Werkstätten aus Nordrhein-Westfalen durch. Damit sicherte sich das Team aus Berlin zum dritten Mal den Titel.