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Grundgesetzergänzung dank deutscher Einheit

H.-Günter Heiden
Netzwerk-Sprecher H.-Günter Heiden
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

Berlin (kobinet) Wenn in diesen Tagen an das Inkrafttreten des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz mit dem Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" am 15. Novmeber 1994 gedacht wird, dann hat das auch ganz viel mit der deutschen Einheit zu tun. Darauf hat H.-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 anlässlich des 25jährigen Jubiläums dieses Erfolges erinnert. Der Behindertenrechtler hatte damals die Anhörung der Behindertenverbände vor der Verfassungskommission koordiniert.

"Die Grundgesetzergänzung im Jahr 1994 haben wir auch der deutschen Einheit zu verdanken. In der DDR wurden bereits Ende 1989 am Runden Tisch Verfassungsfragen besprochen und die gemeinsame Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat tagte ab 1992. Dieses historische Zeitfenster nutzte die Behindertenbewegung, um sich mit einem eigenen Vorschlag zu Artikel 3 Gehör zu verschaffen - letztendlich mit Erfolg", erklärte H.- Günter Heiden, der seinerzeit die Anhörung der Behindertenverbände vor der Verfassungskommission koordinierte.