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Haltepunkt Hannover

Foto vom Empfang in Hannover
Reisegruppe in Hannover empfangen
Foto: kobinet/omp

Berlin (kobinet) Niedersachsens Behindertenbeauftragte Petra Wontorra, Karl Finke von "Selbst Aktiv" und viele andere Aktivisten empfingen heute die Reisegruppe Niemand in Hannover.

Die Landesbeauftragte sieht Mobilität als eines "der ganz wichtigen Themen, wenn es um Teilhabe von Menschen mit Behinderungen geht“. Die Mobilitätskette beginne spätestens beim Verlassen des Hauses: "Aufzüge, die nicht funktionieren, Ansagen über Gleisverlegungen, die schwerhörige Menschen nicht erfassen können oder fehlende Leitstreifen für sehbeeinträchtige Menschen beim Zugang zum Gleis und den Zügen sind Barrieren, mit denen Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen jeden Tag kämpfen.“

Noch immer müssen Menschen, die mit Rollstuhl mit dem IC oder ICE reisen wollen, 24 Stunden werktags vor Abfahrt ihre Fahrt anmelden. Und wenn der Mobilitätsservice überlastet ist oder die beiden Rollstuhlplätze reserviert sind, kann eine Fahrt nicht stattfinden.

„Auch zum Treffen der Beauftragten aus Bund und Ländern nächste Woche in Bayern kann ich die präferierte Zugverbindung nicht nutzen, weil eine Umstiegszeit mit sieben Minuten zu kurz ist, die Rollstuhlplätze belegt sind und das Zielgleis nicht barrierefrei ist“, beklagt Wontorra und hofft, dass die „Reisegruppe Niemand“ hürdenfrei ihren Zielort erreicht.