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Bildung für inklusives Sporttreiben

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Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Mit 50 Angeboten ein inhaltliches Schwergewicht, dabei attraktiv in der Aufmachung, informativ und auch durch Leichte Sprache gut lesbar – so präsentiert sich das gerade erschienene Bildungsprogramm 2020 der Special Olympics Deutschland Akademie (SODA). Der Schwerpunkt liegt erneut auf Bildungsangeboten für und mit Menschen mit geistiger Behinderung.

Das Angebot der SOD Akademie ist breit gefächert und reicht von sportartspezifischen Fortbildungen wie Schwimmen, Boccia oder Rhythmische Sportgymnastik über Themen wie methodisch-didaktische Grundlagen im Sport von Menschen mit geistiger Behinderung und Gesundheitsförderung bis hin zur Schulung zur Übungsleiter-Assistenz.

Doch bei all der großen Vielfalt der Bildungsangebote gibt es eine Fokussierung: „Es wird zum wiederholten Male ein Schwerpunkt auf Bildungsangebote für und mit Menschen mit geistiger Behinderung gelegt. Es ist unser Anliegen, Menschen mit geistiger Behinderung mit unseren Bildungsangeboten dabei zu unterstützen, ihre Persönlichkeit, ihre Begabungen und ihre Kreativität voll zu entfalten“, erläutert Dr. Timo Schädler, stellvertretender Bundesgeschäftsführer SOD und Leiter der Akademie. So finden sich im Bildungsprogramm verstärkt Angebote zur Schulung von Menschen mit geistiger Behinderung, die dann als Übungsleiter-Assistentinnen und -Assistenten in ihrem Verein oder ihren Trainingsgruppen die Trainerinnen und Trainer unterstützen. Zudem werden Special Olympics Athletinnen und Athleten selbst aktiv in die Gestaltung von Workshops und Fortbildungen einbezogen und können ihre Erfahrungen vermitteln.

Um Inklusion im Sport geht es auch beim bundesweiten SOD-Modellprojekt „Wir gehören dazu – Menschen mit geistiger Behinderung im Sportverein.“ Gefördert von der Aktion Mensch Stiftung ist es das Ziel des Projekts, in den nächsten fünf Jahren Vereinsstrukturen zu öffnen und Inklusion im Vereinssport voran zu bringen. Dies soll auch durch Qualifizierungsmaßnahmen erreicht werden. So lautet eine Zielstellung, bis zum Jahr 2024 im Rahmen des Projekts 300 Übungsleiterinnen und Übungsleiter fortzubilden, damit sie künftig inklusive Sportangebote durchführen können. Im neuen Bildungsprogramm finden sich zu diesem Thema einige Fortbildungen, weitere werden im Laufe des Jahres 2020 dazu kommen.

Das Bildungsprogramm zu Fortbildungen von Trainerinnen und Trainern kann HIER herunter geladen werden. Athletinnen und Athleten, die sich darüber informieren möchten, wie sie sich fortbilden können erfahren HIER in Leichter Sprache mehr darüber.