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Warum die EUTBs sich positionieren sollten

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Foto: kobinet

Hildesheim (kobinet) Charlotte Zach ist Psychologiestudentin im Master in Hildesheim, arbeitet in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, hat gerade ihre Peer- counseling- Ausbildung begonnen und organisiert als Rollstuhlfahrerin ihren Alltag selbstständig mit Assistenz. In ihrer Kolumne im aktuellen Newsletter von Raul Krauthausen geht Charlotte Zach der Frage nach, warum sich die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) positionieren sollten.

"Die neuen Beratungsstellen sollen nur dem individuellen Wunsch des zu Beratenden verpflichtet sein und damit die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung fördern. Selbstbestimmung bedeutet hierbei nicht immer die ent-Institutionalisierung der Lebenswelten und der Ausschluss stationärer Angebote. Aber es bedeutet, Rahmenbedingungen für eine wirklich freie und persönliche Entscheidung über die Gestaltung der eigenen Lebenswege zu schaffen. Dies bedeutet, dass verschiedene Leistungen in verschiedenen Formen auch in der Praxis realisierbar sein müssen.Und genau hier hakt es meiner Meinung nach noch gewaltig. Deshalb bedarf es einer klaren Positionierung der EUTBs und ihrer Mitarbeiter*Innen. Es bringt für die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten der / des Betroffenen nämlich gar nichts, wenn es eine Beratungsstelle gibt, in der ein Mensch sich über alternative Versorgungsmöglichkeiten, wie z. B. persönliche Assistenz und persönliches Budget informieren kann, wenn keinerlei Infrastruktur und vielfach auch wenig behördliche Kompetenz und Akzeptanz vor Ort in diesen Bereichen vorhanden sind. Wer eine ergebnisoffene Beratung befürwortet, muss auch für entsprechende Möglichkeiten sorgen! Die EUTBs können und müssen diesen Bedarf klar kommunizieren", schreibt Charlotte Zach u.a. in ihrer Kolumne im Newsletter von Raul Krauthausen.

Link zum vollständigen Text der Kolumne von Chalotte Zack im Newsletter von Raul Krauthausen