Werbung:
Werbung
Link zu Reporter ohne Grenzen
Werbung
Ihre Werbung Banner
Werbung
Werbung zu teilhabegesetz.org
Springe zum Inhalt

Altersarmut bleibt wachsendes Problem

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich der veröffentlichten Daten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW zur sozialen Lage in Nordrhein-Westfalen warnt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen, dass immer mehr Menschen im Alter in unserem Bundesland auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung stieg in NRW um rund 6000 auf 282.000 - Tendenz weiter steigend.

Im Rahmen seiner bundesweiten Kampagne #Rentefüralle fordert der Sozialverband VdK daher unter anderem, dass geringe Renten aufgewertet werden und der Mindestlohn auf 12,80 Euro steigt.

"Am Beispiel des Ruhrgebiets, das inzwischen als Armenhaus der Republik gilt, zeigt sich, dass die Eindämmung von Minijobs, Befristungen, Zeit- und Leiharbeit dringend notwendig ist", erläutert der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende. Horst Vöge und fährt fort: „Sonst werden diejenigen, die schon in jungen Jahren prekär beschäftigt sind und wegen Erziehungs- oder Pflegezeiten teilweise beziehungsweise vollständig aus dem Berufsleben ausscheiden müssen, im Alter zwangsläufig auf staatliche Leistungen angewiesen sein.“

Der VdK-Vorsitzende mahnt abschließend an: „Wir fordern ein verändertes Rentensystem mit entsprechender steuerlicher Unterstützung, weil die Erwerbsbiografie als Grundlage für eine Rente zum Leben nicht mehr ausreicht.“