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Barrierefreie Frauenhäuser sicherstellen

SoVD-Landesfrauensprecherin Jutta König
SoVD-Landesfrauensprecherin Jutta König
Foto: Jutta König

DÜSSELDORF (kobinet) Am heutigen Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen unterstützen die Frauen im SoVD Nordrhein-Westfalen die bundesweite Aktion des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen.

Der SoVD NRW fordert die Beseitigung jeder Art von geschlechtsspezifischer Gewalt, sei sie körperlich, psychisch oder sexualisiert. Nach Angaben des Bundeskriminalamts versuchte 2017 fast täglich ein (Ex-)Partner, eine Frau umzubringen. Doch nicht nur in Partnerschaften sind Frauen tagtäglich geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Am Arbeitsplatz, in Pflegeeinrichtungen oder beim Spaziergang - geschlechtsspezifische Gewalt ist in gesellschaftlichen Strukturen verankert und kann überall stattfinden.

Überproportional häufig werden Frauen mit Behinderungen Opfer von sexueller Gewalt. SoVD-Landesfrauensprecherin Jutta König: „Keine Frau darf Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt werden. Dazu haben wir uns mit der Istanbul-Konvention verpflichtet. Wir müssen die Ursachen bekämpfen, gefährliche Rollenbilder auflösen und gewaltbetroffenen Frauen Schutz bieten. Wir Frauen im SoVD NRW fordern deshalb flächendeckend ausreichend Frauenhausplätze, damit jeder von Gewalt betroffenen Frau ein gewaltfreier Schutzraum geboten werden kann. Gerade Frauen mit Behinderungen finden selten einen Frauenhausplatz, weil es kaum barrierefreie Frauenhausplätze gibt. Das muss sich zwingend ändern. “