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Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Triage am 28. Dezember

Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) Das Warten der neun behinderten Menschen, die letztes Jahr eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht im Hinblick auf diskriminierende Verfahren im Falle einer Triage eingereicht haben, hat bald ein Ende. Das Bundesverfassungsgericht will am 28. Dezember eine Entscheidung zur Beschwerde in Sachen Triage in der Corona-Pandemie bekanntgeben, wie Sächsische.de berichtet.

Selbstbestimmt-Leben Pionierin Annemarie Srb-Rössler verstorben

Annemarie Srb-Rössler
Annemarie Srb-Rössler
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Die Selbstbestimmt-Leben Pionierin Annemarie Srb-Rössler ist verstorben. Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS. „Annemarie wurde 1948 geboren und war jahrzehntelang für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen aktiv. Sie leitete lange das erste österreichische Zentrum für Selbstbestimmtes Leben – BIZEPS. Viele der jetzt in der Bewegung aktiven Personen – so wie ich – haben viel von ihr gelernt“, schreibt Martin Ladstätter in einem Nachruf.

IGEL-Podcast: Will ich wirklich wieder sehen können?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Will ich wirklich wieder sehen können?“ Dieser Frage geht Sascha Lang in der 36. Episode seines Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben“ (IGEL) nach. Dabei schildert er seine eigenen Erfahrungen mit der Erblindung.

Entsetzen über Triage-Schreiben in Tuttlingen

Plakat: Entsetzen pur! Triage in Tuttlingen von AbilityWatch
Plakat: Entsetzen pur! Triage in Tuttlingen von AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Mit blankem Entsetzen hat das Aktionsbündnis AbilityWatch das Schreiben des Tuttlinger Kreis-Klinikums und des Landratsamts in Tuttlingen an Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe zur Kenntnis genommen. In diesem werden die Betreiber nach Informationen von AbiltyWatch unverblümt dazu aufgefordert, dafür zu sorgen, dass alte, behinderte oder erkrankte Personen im Falle einer Corona-Infektion nicht mehr behandelt werden. Wie befürchtet werde nun die Triage in den nicht-klinischen Bereich verlagert und bestimmte Personengruppen zum Wohle der Gesamtbevölkerung geopfert, so die Kritik von AbilityWatch.

Erfahrungen von Frauen beim Arbeiten mit Behinderungen gesucht

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

KÖLN (kobinet) Der Lehrstuhl „Disability Studies“ an der Universität Köln sucht interessierte Teilnehmerinnen, die bereit sind, mit ihren Erfahrungen zum Erfolg eines Forschungsprojekt zum Thema „(Erwerbs-)Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis“ beizutragen. Das Projekt untersucht die Erfahrungen von Frauen mit Behinderungen in Verbindung mit deren Arbeit und Leben sowie jeweiligen Behinderungen.

Leichte Sprache: Das will die neue Bundes-Regierung für Barriere-Freiheit tun

Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Segelboot mit rot-grün-gelbem Segel mit Barrierefreiheitsrecht Jetzt
Foto: Marleen Soetandi

Kassel/Berlin (kobinet) „Das will die neue Bundes-Regierung für Barriere-Freiheit tun“. So lautet der Titel einer Übersetzung der Regelungen zur Barrierefreiheit im Koalitionsvertrag in Leichte Sprache. Auf 26 Seiten werden die wichtigsten Regelungen aus dem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP in Leichter Sprache erklärt. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat diese Infos sowohl in herkömmlicher Sprache als auch in Leichter Sprache auf der Kampagnenseite für ein gutes Barrierefreiheitsrecht veröffentlicht.

Beratungskompass zur Unterstützung bei Diskriminierung und Gewalt

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) In Rheinland-Pfalz gibt es eine Vielzahl an staatlichen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Betroffene von Diskriminierungen und Gewalt. Dabei den Überblick zu behalten und das passende Beratungsangebot zu finden, wenn es gebraucht wird, fällt nicht immer leicht. Die rheinland-pfälzische Familienministerin Katharina Binz weist daher nun auf einen Beratungskompass hin, durch den Betroffene von Diskriminierung und Gewalt Unterstützungsangebote in ihrer Nähe finden können.

Innovationspreis Sachsen an Barrierefreiheit gebunden

Wappen Bundesland Sachsen
Wappen Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DRESDEN (kobinet) Das Sächsischen Staatsministeriums für Kultus hat jetzt den Innovationspreis Weiterbildung des Freistaates Sachsen 2022 ausgeschrieben. Neben dem Beschreiben der Bewerbungsinhalte werden darin auch Aussagen zu Barrierefreiheit, Qualitätssicherung, Transferpotential, Fortsetzbarkeit und Finanzierung gefordert

30 Jahre Lebensnerv

Deckblatt der 60. Ausgabe  der Stiftung  LEBENSNERV - FOTO von Waldweg unten, oben Text der Ausgabe
Deckblatt der 60. Ausgabe der Stiftung LEBENSNERV
Foto: Kopie: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Vor mehr als 30 Jahren wurde die Stiftung „LEBENSNERV“ gegründet. Im Zentrum der Arbeit dieser Stiftung steht die Anforderung Multible -Sklerose nicht nur somatisch, also den Körper betreffend zu betrachten, sondern ganzheitlich zu sehen. Inzwischen ist es selbstverständlicher geworden, bei einer MS (Multible Sklerose) auch die psychischen Seiten dieser Erkrankung zu sehen.

Online-Zuständigkeitsnavigator zu Reha-Leistungen

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Frankfurt am Main (kobinet) Unter reha-navi.de stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) einen Online-Zuständigkeitsnavigator zur Verfügung. Dieser unterstützt bei der schnellen Suche nach einem voraussichtlich zuständigen Reha-Träger für Leistungen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe.

kobinet-Mitbegründer Franz Schmahl wird heute 80

Franz Schmahl
Franz Schmahl in einer Berliner Kneipe
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Franz Schmahl war schon viel in der Welt als Journalist unterwegs. Letztendlich führte ihn sein Weg in den späten 90er Jahren des letzten Jahrtausends zu den kobinet-nachrichten, die er mitgründete – und da macht er heute noch mit und bringt seinen kritischen und engagierten Blick immer wieder in die Redaktion ein. Heute feiert Franz Schmahl im engsten Familienkreis seinen 80. Geburtstag an der Ostsee und wird dabei sicherlich einiges aus seinem erlebnisreichen Leben berichten können. Kürzlich hat er bekräftigt, dass er seinen Erfahrungsschatz auch weiterhin in die Redaktion der kobinet-nachrichten einbringen und auch weiterhin für die kobinet-nachrichten in die Tasten hauen will, wenn er auf interessante Menschen oder Geschichten stößt.

Verbände fordern mehr politische Partizipation

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) 15 Behindertenverbände und Organisationen von Menschen mit Behinderungen, zu denen auch der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen gehört, fordern mehr politische Partizipation. Sie fordern die Landesregierung und den Landtag auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die reibungslose Arbeit des Inklusionsbeirates und seiner Fachbeiräte herzustellen. Zudem fordern sie ein wirkungsvolles Beteiligungsgremium zur Umsetzung der durch die UN-BRK vorgesehenen Partizipation der Menschen mit Behinderung.

Das lass‘ ich mir nicht bieten

Podcast Cover - Das lass ich mir nicht bieten
Podcast Cover – Das lass ich mir nicht bieten
Foto: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)

BERLIN (kobinet) Im Rahmen des Projektes: „Das lass‘ ich mir nicht bieten: Wege individueller Rechtsdurchsetzung“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gibt es jetzt ein neues Podcast-Format zum Themenschwerpunkt „Wege durch den Rechte-Dschungel“. Diese Reihe vereint vielen Fragen rund um das Thema der Durchsetzung von Rechten und geht ihnen auf den Grund.

Bernd Rützel ist Vorsitzender des Arbeits- und Sozialausschuss

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel hat in dieser Legislaturperiode den Vorsitz im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales inne. Zudem stehen nunmehr die Mitglieder dieses 49 Mitglieder zählenden Ausschusses fest. Eine „alte Bekannte“ wie Corinna Rüffer, Angelika Glöckner oder Jens Beeck sind genauso mit von der Partie, wie Stephanie Aeffner als neu in den Bundestag Gewählte.

Neue Besuchsregeln für Alten- und Pflegeheime in Baden-Württemberg

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Stuttgart (kobinet) Ab 20. Dezember gelten in Baden-Württemberg strengere Besuchsregeln in Alten- und Pflegeheimen. Nichtgeimpfte und nicht von COVID-19 genesene Besucherinnen und Besucher dürfen Pflegeheime dann nur noch mit einem negativen PCR-Test betreten, wenn die Alarmstufe II gilt. Ziel der neuen Regelungen ist es nach Informationen des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums, die Bewohnerinnen und Bewohner noch besser zu schützen. Die Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wurde entsprechend angepasst.

Sozialverband entsetzt über Ignoranz der Politik

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zeigt sich entsetzt darüber, dass die neue Bundesregierung gegenwärtig keine Notwendigkeit sieht, die Regelsätze in der Grundsicherung an die derzeitige Hochpreisphase anzupassen. Aus Sicht des SoVD ist das nicht nachvollziehbar.

Paritätischer Gesamtverband stellt Bericht zur Armut in Deutschland vor

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Laut dem aktuellem vom Paritätischen Gesamtverband vorgestellten Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht proportional zum Wirtschaftseinbruch und dem damit verbundenen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es eindeutige Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zugenommen hat.

Vorfeld-Triage?

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) In einem Aufruf an Pflege- und Behindertenheime fordert das Landratsamt Tuttlingen dazu auf, nur noch Kranke in die Kliniken einzuliefern, die gute Erfolgsaussichten bei einer Behandlung haben.

Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) „Triage-Situationen diskriminierungsfrei gestalten“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung am 17. Januar 2022 von 14:00 bis 16:00 Uhr, zu der der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen Arne Frankenstein einlädt. Gemeinsam mit einer Reihe von in diesem Bereich engagierten Akteur*innen, wie Prof. Dr. Oliver Tolmein, Nancy Poser, Hans-Günter Heiden, Corinna Rüffer, Hubert Hüppe und Jens Beeck (angefragt), greift der Landesbeauftragte damit das im Lichte der Corona-Pandemie drängende Thema der Triage auf, das viele behinderte Menschen beschäftigt. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Sigrid Arnade.

Gelbe Karte für E-Scooter auf Gehwegen auch aus Bayern

Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller - Gelbe Karte für Falschparker
Gelbe Karte für nicht verkehrssicher abgestellt E-Roller
Foto: BSVH

München (kobinet) Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenverbund e.V. (BBSB) fordert in einer Pressemitteilung Nutzer und Betreiber von E-Scootern auf die Wege freizuhalten. Fußgänger fühlten sich häufig gestört und besonders für Menschen mit Behinderungen stellten die Fahrzeuge ein Verletzungsrisiko dar, heißt es in der Erklärung.

Hubert Hüppe ist kommissarischer Leiter des Gesundheitsausschusses

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Gestern Morgen hatten die kobinet-nachrichten noch über die Facebook-Meldung von Hubert Hüppe berichtet, in der er seine Freude zum Ausdruck bringt, dass er Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit wird. Nun leitet der CDU-Abgeordnete und frühere Bundesbehindertenbeauftragte plötzlich den Ausschuss kommissarisch. Grund dafür ist einem Bericht von Heute im Bundestag zufolge, dass der AfD-Kandidat für den Ausschussvorsitz keine Mehrheit erhielt und der dienstälteste Abgeordnete nun die kommissarische Leitung übernimmt, bis eine Klärung im Ältestenrat herbeigeführt und ein Vorsitzender gewählt ist.

Inklusionsnetzwerk Sachsen sucht neue Wege

Dresden - Blick vom Innenhof des Zwinger auf das Kronentor
Dresden – Blick vom Innenhof des Zwinger auf das Kronentor
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem Jahr 2021 geht auch die Zeit der Projektförderung für das Inklusionsnetzwerk Sachsen zu Ende. Seit seiner Gründung im Jahr 2016 konnte das Inklusionsnetzwerk Sachsen als erste branchenübergreifende, landesweite Vernetzung im Zeichen von Inklusion unter der Förderung durch den Freistaat Sachsen wachsen und für einen fruchtbaren Austausch und zahlreiche Kooperationen genutzt werden. Jetzt endet die Zeit der Projektförderung und mehr als 250 Partner müssen neue Wege für die Zeit nach der Projektförderung suchen.

UN-Behindertenrechtskonvention im internationalen Erfahrungsaustausch

Dr. Ilja Seifert und Projektkoordinatorin Nataliia Zviagintseva in der Ausstellung im Gespräch
Dr. Ilja Seifert und Projektkoordinatorin Nataliia Zviagintseva in der Ausstellung im Gespräch
Foto: A. Nowak

BERLIN (kobinet) Anfang Dezember war in Berlin die beeindruckende Ausstellung „INKuLtur – für Inklusion und kulturelle Teilhabe“ zu sehen. Im Rahmen des Ausstellungsprogramms wurde auch ein online Podiumsgespräch veranstaltet, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Ukraine und Deutschland unter dem Thema „Inklusion ? Grenzen ? Los ! “ durchgeführt wurde.

119 hessische Bahnhöfe sollen bis 2030 modernisiert werden

Uwe Frevert mit E-Rolli vor vielen Stufen zum Bahnsteig
Uwe Frevert vor vielen Stufen zum Bahnsteig
Foto: privat

Kassel (kobinet) Bis zum Jahr 2030 plant das Land Hessen, die Deutsche Bahn sowie die Verkehrsverbünde RMV und NVV 119 hessische Bahnhöfe, darunter auch den Bahnhof Harleshausen in Kassel, zu modernisieren und barrierefrei zu gestalten. Für das gesamte Projekt stehen mehr als eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. Dies teilte die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und zuständige Landtagsabgeordnete für Kassel, Karin Müller, Uwe Frevert vom Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) mit. Der Elektrorollstuhlnutzer Uwe Frevert hatte mehrfach kritisiert, dass er den sozusagen vor seiner Haustür liegenden Bahnhof Kassel-Harleshausen bisher nicht barrierefrei nutzen kann.

Hubert Hüppe wird Mitglied des Gesundheitsausschusses

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Nach der Wahl des Bundeskanzlers und der Benennung der Minister*innen der neuen Bundesregierung bestimmen nun auch die Bundestagsfraktionen die Besetzung der einzelnen Ausschüsse des Deutschen Bundestages. Der CDU-Abgeordnete und ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte Hubert Hüppe zeigte sich auf Facebook erfreut, dass er im Gesundheitsausschuss des Bundestages vertreten sein wird. In den nächsten Tagen dürfte die genaue Besetzung der einzelnen Ausschüsse wohl bekannt werden.

Ein Logo, das Mauern überwindet

Foto von der Vorstellung des Logos für die  SOWG Berlin 2023. Vier Personen mit Logo in einem Stadion.
Bei der Vorstellung des Logos für die Special Olympics World Games Berlin 2023
Foto: Camera 4 – Tilo Wiedensohler

BERLIN (kobinet) In Berlin wurde jetzt das Logo der Special Olympics World Games Berlin 2023 präsentiert. Es ist fröhlich, bunt, lebendig und vereinend. Damit drückt das Logo der Special Olympics World Games Berlin 2023 aus, was die Athletinnen und Athleten sowie Besucherinnen und Besucher bei den Weltspielen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Sommer 2023 in Berlin erwarten wird.

Institut IB&P am Neustart

Screenshot der Beratungen - Tisch mit beiderseits sitzenden Personen
Screenshot der Beratungen des ABiD-Institutes IB&P
Foto: Screenshot: H.Smikac

BERLIN (kobinet) Nach fast drei Jahren sowie mehreren vorgesehenen Projekten und Konferenzen, welche vor allem wegen den Einschränkungen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, haben sich die Mitglieder des Institutes „Barrierefreiheit und Partizipation“ beim Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbstimmung und Würde“ gestern in Berlin zu einem Neustart getroffen. Auf diesem Treffen wurde der Vorstand neu gewählt und in einem Symposium die nächsten Schritte der Arbeit beraten.

Veranstaltung: Gute Nachrichten zum barrierefreien Naturerleben

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) In einer Online-Veranstaltung geht es am 21. Januar 2022 von 16:30 bis 17:30 Uhr um „Gute Nachrichten zum barrierefreien Naturerleben“. Gemeinsam mit Sascha Lang von IGEL Media Podcast, der mittlerweile über 35 Episoden des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) herausgegeben hat, und mit den freien Journalist*innen Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden, die sich seit vielen Jahren für barrierefreies Naturerleben stark machen, lädt der Koordinator des Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“, Ottmar Miles-Paul, zu der Veranstaltung via Zoom ein. Aus der Veranstaltung, die aufgezeichnet wird, entwickelt Sascha Lang dann eine neue Episode des IGEL-Podcast.

15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

UN-Behindertenrechtskonvention
UNO Behindertenrechtskonvention
Foto: BIZEPS

New York, USA (kobinet) Deutschland hat sie zwar erst am 26. März 2009 ratifiziert, aber am Abend des 13. Dezember 2006 – also vor 15 Jahren – erfolgte der Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Die Rede ist von der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Martin Ladstätter vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS erinnert an dieses für behinderte Menschen so wichtige Datum.

SoVD fordert Beschäftigungsprogramm für behinderte Menschen

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert von der Bundesregierung starke Signale für die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt sind katastrophal. Die Entwicklungen der vergangenen Monate machen ein zügiges und entschlossenes Handeln zwingend erforderlich“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer, der ein Beschäftigungsprogramm für Menschen mit Behinderungen fordert.

Partizipativ erinnern Thema beim Online-Talk im Keller

Plakat: Partizipativ erinnern
Kellerkinder
Foto: Plakat: Partizipativ erinnern

Berlin (kobinet) Bei der nächsten Online-Veranstaltung der Kellerkinder unter dem Motto „Talk im Keller“ steht das Thema „Partizipativ erinnern – NS-‚Euthanasie‘-Morde und Zwangssterilisation, Mahnung im Hier und Jetzt“ auf dem Programm. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 19. Dezember von 16.00 – 17.30 Uhr über die Online-Plattform Zoom statt.

Infos zur Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Diskriminierung bei der Wohnungssuche ist grundsätzlich verboten. Dennoch berichtete jede*r dritte Wohnungssuchende mit Migrationshintergrund in einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes von rassistischer Benachteiligung, wie diese in ihrem neuesten Newsletter mitteilt. Immo Scout 24 hat nun einige Informationen und ein Erklärvideo zum Thema erstellt, die auch für behinderte Menschen interessant sind.

BSVH mit Tipps für Weihnachtsgeschenk

Blinder Mann hält sich ein Smartphone an das rechte Ohr
Blind am Smartphone
Foto: DBSV /Friese

HAMBURG (kobinet) Menschen mit Seheinschränkung bieten Smartphones sehr viele Möglichkeiten, die ihren Alltag erleichtern und sind daher ein beliebtes Hilfsmittel. Durch die komplexe Technik sind jedoch viele erst bei dem ersten Gebrauch eines solchen Gerätes mit der Bedienung überfordert. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (DBSV) rät deshalb zuerst einmal zu einer gründlichen Beratung und Einweisung.

Schwimmer im Olymp des Sports

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Janina Falk und Andreas Onea sind zwei Spitzensportler, die im Jahr 2021 an den paralympischen Spielen teilgenommen haben. Sie können also schon auf einige sportliche Erfolge zurückblicken. Im Rahmen des Projektes „barrierefrei aufgerollt“ von:BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben unterhält sich Martin Ladstätter mit beiden über ihren Sport und ihre Erfolge. Die Zuhörerinnen und Zuhörer können dabei etwas parlympische Luft schnuppern.

Veranstaltung: 40 Jahre Krüppeltribunal – eine Bestandsaufnahme

Zahl 40
Zahl 40
Foto: ht

Köln (kobinet) „40 Jahre Krüppeltribunal – eine Bestandsaufnahme“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 13. Dezember von 16:00 bis 18:00 Uhr vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben im Regierungsbezirk Köln (KSL-NRW) angeboten wird und für die noch eine kurzfristige Anmeldung möglich ist. Anlässlich des heutigen 40jährigen Jubiläums des Krüppel-Tribunal diskutieren Birgit Edler, Horst Frehe, Anke Bruns, Birgit Kalwitz und Ottmar Miles-Paul mit der Moderatorin Ellen Marquardt vom KSL über die Aktivitäten der damaligen Krüppel- und der heutigen Behindertenbewegung.

Film und Diskussion zum 40jährigen Krüppel-Tribunal-Jubliäum

Bild vom Krüppel-Tribunal von 1981
Bild vom Krüppel-Tribunal von 1981
Foto: privat

Bochum (kobinet) Heute vor 40 Jahren, am 12. und 13. Dezember, fand in Dortmund das Krüppel-Tribunal statt. Zum 40. Jubiläum dieser legendären Veranstaltung diskutieren im Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) die Zeitzeuginnen Theresia Degener und Birgit Rothenberg mit Kathrin Römisch über das Ereignis aus Sicht der Disability Studies. Rechtzeitig zum Jubiläum ist ein 15minütiger Film fertiggestellt und mittlerweile auf der BODYS-Seite online eingestellt worden.

Café statt Werkstatt

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) „Mein Kind soll ohne berufliche Perspektive sein?“ Damit wollte sich eine Initiative von Müttern nicht abfinden. Um ihren Kinder Alternativen zur Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, gründeten sie das Café BalanDeli in München. Mittlerweile geben sie damit rund 16 Menschen an drei Standorten eine berufliche Perspektive – darunter sich acht Menschen mit Behinderugnen, wie die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter berichtet.

SoVD.TV mit prominenten Gästen zum Thema Rente gestartet

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Bei der Live-Premiere von SoVD.TV ging es um das Thema: „Sind unsere Renten noch sicher?“ Dabei lagen die Gäste der prominent besetzen Talkrunde nach Angaben des Sozialverband Deutschland (SoVD) ziemlich weit auseinander. Dietmar Bartsch, Co-Vorsitzender der Linken und deren Fraktionschef im Deutschen Bundestag, war zwar mit einigen Punkten der Rentenpläne der neuen Ampelkoalition zufrieden, ließ aber kaum ein gutes Haar an den Einflüssen der FDP. Sowohl die teilweise Einführung der Aktienrente als auch die überraschende Wiedereinführung des Nachholfaktors stören ihn besonders.

Betrifft Impfpflicht behinderte Menschen im „Arbeitgebermodell“?

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

München (kobinet) Gestern haben zunächst der Bundestag und im Anschluss der Bundesrat die Impfpflicht für Arbeitnehmer*innen unter anderem in Pflegeeinrichtungen beschlossen. In den sozialen Netzwerken wird darüber bereits heiß diskutiert, ob denn die Impfpflicht „Behinderte Arbeitgeberinnen“ tangiert.

Dennis Sonne auf Platz 36 der nordrhein-westfälischen Grünen gewählt

Dennis Sonne
Dennis Sonne
Foto: privat

Siegen (kobinet) Wenn der neue Landtag in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 gewählt wird, steht mit Dennis Sonne auf der Landesliste der nordrhein-westfälischen Grünen ein engagierter Streiter für Inklusion zur Wahl. Der Rollstuhlnutzer aus Lüdinghausen, der dort schon seit vielen Jahren im Stadtrat aktiv ist, wurde heute am 11. Dezember auf den Listenplatz 36 der nordrhein-westfälischen Grünen für die Landtagswahl gewählt.