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Breiter Protest gegen russischen Angriff auf die Ukraine

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Foto: ht

BERLIN (kobinet) Der russische Angriff auf die Ukraine trifft bei den Menschen in Deutschland auf Unverständnis und Entrüstung. Daraus erwachsen ein breiter Protest gegen den russischen Angriff sowie die Forderung, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Zu jenen, die sich aktuell dazu geäussert haben, gehören der Paritätischen Gesamtverbands, der Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, über deren Stellungnahmen wir hier informieren.

Zum Krieg in der Ukraine erklären Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands, und Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands: „Wir sind erschüttert angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine. Wir verurteilen diesen militärischen Akt aufs Schärfste. Unsere volle Solidarität gilt der leidtragenden Bevölkerung. Nichts kann diesen kriegerischen Akt rechtfertigen. Nichts kann einen Krieg rechtfertigen. Der Paritätische und seinen Mitgliedsorganisationen werden alles tun, um daran mitzuwirken, die Gewalt in der Ukraine zu beenden und eine humanitäre Katastrophe in der Ukraine abzuwenden.“

„Die Nachrichten der vergangenen Tage haben eine militärische Eskalation im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gezeigt, die alle Hoffnungen zunichte gemacht hat, dass diese Form der Austragung staatlicher Gegensätze in Europa für immer der Vergangenheit angehört.“ stellt zu diesem russischen Angriff auf die Ukraine Volksbund-Präsidenten Wolfgang Schneiderhan fest.

Weiter resümiert Schneiderhahn: „Als Präsident des Volksbundes haben mich die Ereignisse, die sich derzeit im Osten Europas zutragen, tief getroffen. Gerade der Volksbund hat sich mit all seiner Kraft und auf allen Ebenen seit so vielen Jahren für Frieden und Verständigung in Europa eingesetzt. Der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellt aus seiner Erfahrung heraus fest: „„Gemeinsam für den Frieden” ist nicht nur unser internes Motto – es ist eine Aufforderung an alle Menschen, den Krieg als Geißel der Menschheit zu überwinden“.

In einem regelmäßigen Newsletter berichtet die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen über Resultate und Schwierigkeiten ihrer Arbeit. In der aktuellen Ausgabe stellt sie fest: „Angesichts der kriegerischen Entwicklung in der Ukraine ist es für uns heute sogar unmöglich, den Bogen zu guten Gedanken zu spannen. Die Situation nimmt einem fast den Atem. Der Ruf nach Barrierefreiheit und Inklusion wird zum Schrei nach Frieden und Freiheit! Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die dem sinnlosen Töten ausgesetzt sind.“