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Hockey jetzt offiziell bei Special Olympics Deutschland

Viele Hockeysportler im Halbkreise auf einem Spielfeld
Große Freude bei den Hockeyspielern von Special Olympics bei den Landesspielen in Münster
Foto: Special Olympics NRW / Sarah Rauch

MÜNSTER (kobinet) Hockey erweitert ab sofort die Liste der anerkannten Special Olympic Deutschland (SOD) – Sportarten. Dies ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Hockey bei den nächsten Nationalen Spielen im Saarland 2026 von Special Olympics Deutschland in das Wettkampfprogramm aufgenommen wird. Im Rahmen der Special Olympics Landesspiele in Münster haben am Freitag Thomas Gindra für SOD und Henning Fastrich für den Deutschen Hockey-Bund die Vereinbarung unterzeichnet.

Rotarier spenden für Haus Huckfeld

Im Hintergrunnd ein zweigeschossiges Gebäude davor  eine Bank mit drei Personen dahinter  vier Personen stehend
Bei der Übergabe der Spendengelder im Haus Huckfeld
Foto: Rotary Club Seevetal_FuW

SEEVETAL (kobinet) Der Rotary Club Seevetal hat Haus Huckfeld, ein Haus der Hittfelder Einrichtung, eine Spende von 6.000 Euro übergeben. Nicole Maack, die Präsidentin des Clubs hatte diese Spende im Haus Huckfeld überreicht und erklärte bei diesem Anlass im Kreis von Bewohnerinnen und Bewohnern: „Wir Rotarier wollen eine Welt unterstützen, in der Diversität, Gleichstellung und Inklusion unerlässlich sind.

DBSV-Appell: Gemeinsam gegen rechtsextreme Kräfte

Sharepic mit Andreas Bethke mit Statement gegen Diskriminierung
Sharepic mit Andreas Bethke mit Statement gegen Diskriminierung
Foto: DBSV

Düsseldorf (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat am 24. Mai 2024 auf seinem Verbandsrat in Düsseldorf einen Appell mit dem Titel „Inklusion braucht Demokratie und Demokratie braucht Inklusion: Gemeinsam gegen rechtsextreme Kräfte“ verabschiedet. Darauf hat der Verband in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.

Noch keine Entscheidung zu überhöhtem Gehalt in Duisburger Werkstatt

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Duisburg (kobinet) „Ein Fall, der sich gefühlt schon eine Ewigkeit hinzieht sollte ab heute vor Gericht entschieden werden. Es geht um besonders schwere Untreue bei der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Plötzlich ist der Prozess jedoch vorerst geplatzt.“ Darauf hat radio duisburg in einem Bericht vom 24. Mai 2024 hingewiesen. Die Rede ist von einem Skandal, der schon einige Jahre zurückliegt und weite Kreise hinsichtlich der Gehälter von Leitungspersonen in Werkstätten für behinderte Menschen gezogen hatte. Im Dezember 2022 hat sich sogar die ZDF-Kabarettsendung Die Anstalt mit den massiven Verdienstunterschieden von behinderten Werkstattbeschäftigten und dem Leitungspersonal befasst.

Stellenangebote zur Selbstvertretung behinderter Menschen

Symbol Information

Kassel / Berlin (kobinet) Auch wenn die Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen trotz Rückendeckung der UN-Behindertenrechtskonvention und der bei der Staatenprüfung Deutschlands betonten Bedeutung der Selbstvertretung durch Organisationen behinderter Menschen (DPO) nicht in der komfortablen Lage einer institutionellen Förderung sind, gibt es immer wieder interessante Stellenausschreibungen aus diesem Bereich. Das Weibernetz musste auch in diesem Jahr wieder bangen, eine erneute Projektförderung durch das Bundesfrauenministerium zu erhalten. Trotz des klammen Haushalts ist es zum Glück wieder gelungen. Und so kann die bundesweite politische Interessenvertretung behinderter Frauen beim Weibernetz ihre Arbeit fortsetzen und schreibt eine Stelle aus. Auch bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gibt es ein interessantes Stellenangebot.

Wie sähe ein kultureller Wendepunkt für echte Inklusion aus?

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Wie sähe ein kultureller Wendepunkt für echte Inklusion aus?“ So lautet der Titel einer Veranstaltung mit Raul Krauthausen bei der diesjährigen republica am 28. Mai 2024 von 13:00 – 13:30 Uhr auf der Stage 1. „Es geht um weit mehr als barrierefreie Zugänge und normative Lösungen. Es geht um eine tiefgreifende kulturelle Veränderung, die Inklusion nicht als Herausforderung, sondern als Chance begreift“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung auf der republica, die vom 27. – 29. Mai in der STATION in Berlin stattfindet.

Keine Toleranz gegenüber Intoleranz

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

STUTTGART (kobinet) Mit dem Blick auf den Jahrestag der Gültigkeit des Grundgesetzes mahnt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, das Grundgesetz vor verfassungsfeindlichen Tendenzen zu schützen. Demokratische Grundwerte und Menschenrechte seien, das unterstreicht dieser Verband, die Basis für unser Grundgesetz und ein solidarisches gesellschaftliches Zusammenleben. Dieses Fundament habe bereits in der Geschichte geholfen, viele Herausforderungen zu bewältigen. Um diese Basis auch weiterhin stabil zu halten, erfordere es, die Bedürfnisse und Bedarfe aller Mitglieder der Gesellschaft ernst zu nehmen, zu berücksichtigen und niemanden auszuschließen.

Minister der Bundesländer sprechen sich gegen Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe aus

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

BREMEN (kobinet) Bei ihrer Zusammenkunft in Bremen haben sich die Jugend- und Familienminister auf dieser Konferenz (JFMK) gegen mögliche finanzielle Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe ausgesprochen. Hintergrund sind die geplanten Einsparungen im Bundeshaushalt 2025. Die JFMK begründet ihre Ablehnung mit den gestiegenen Belastungen, etwa durch den Fachkräftemangel, neue gesetzliche Aufgaben wie der Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie aus COVID-Pandemie, Angriffskrieg Russlands und dessen Folgen resultierender multipler Krisenlage.

Dabei beim Demokratiefest in Berlin für die Reform des AGG

AGG-Katze im Kinderwagen auf Tour
AGG-Katze im Kinderwagen auf Tour
Foto: Natalie Rosenke vom Bündnis AGG Reform Jetzt

Berlin (kobinet) Das Grundgesetz ist nun 75 Jahre alt – ein Grund zu feiern: Vom 24. bis zum 26. Mai veranstaltet die Bundesregierung daher ein Demokratiefest in Berlin. Das Bündnis AGG Reform Jetzt, das sich für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einsetzt hat dazu einige Veranstaltungen zusammengestellt, auf denen man mit Minister*innen und Staatssekräter*innen in Kontakt kommen kann. Für Ambitionierte sind auch Termine des Kanzlers dabei. Ähnlich wie beim letzten Tag der offenen Tür der Bundesregierung will das Bündnis die Verantwortlichen über den Stand der im Koalitionsvertrag versprochenen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) befragen und mit diesen ins Gespräch kommen. Wer dabei sein will, kann auf die AGG-Katze achten, die schon längst nicht mehr wie ein Miezekätzchen freundlich schnurrt, sondern ungeduldig für die AGG-Reform miaut, wie Natalie Rosenke vom Bündnis AGG Reform Jetzt mitteilte.

Künstliche Intelligenz öffnet Türen für neue Assistenztechnologie

Symbol Information

Wien (kobinet) „Am 13. Mai 2024 hat OpenAI ihr neuestes Sprachmodell namens GPT-4o vorgestellt. Es wird spannend!“ So kündigt Markus Ladstätter vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS einen Beitrag an, der auf neue Möglichkeiten mit der Nutzung künstlicher Intelligenz für Assistenztechnologien hinweist. Ein Video zeigt dabei plastisch die neuen Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen auf.

Jürgen Schmidt kandidiert in Wasungen für den Stadtrat

Jürgen Schmidt
Jürgen Schmidt
Foto: privat

Wasungen (kobinet) Dem Aufruf der kobinet-nachrichten in Zusammenarbeit mit dem Projekt Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos), wonach sich behinderte Kandidat*innen für die anstehenden Wahlen vorstellen und ihre Ziele schildern können, sind mittlerweile einige gefolgt. Jürgen Schmidt kandidiert ebenfalls und zwar für die Kommunalwahl am 26. Mai 2024 in Thüringen. Als Parteiloser tritt der Rollstuhlnutzer kommenden Sonntag für die Wahl des Stadtrats in Wasungen an. Der Einsatz für Barrierefreiheit ist eines der zentralen Ziele von Jürgen Schmidt, wie er in seinem Statement auf Facebook ankündigte.

Mitschnitt der Lesung des Romans Zündeln an den Strukturen in Berlin

Sabine Lohner am Mikro bei Buchlesung am 6. Mai 2024 in Berlin
Sabine Lohner am Mikro bei Buchlesung am 6. Mai 2024 in Berlin
Foto: EU-Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Der Online-Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hat auf seinem YouTube-Kanal den Mitschnitt der Lesung aus dem Roman Zündeln an den Strukturen über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen vom 6. Mai 2024 in Berlin veröffentlicht. Ergänzend dazu gibt es ein Interview zu den Hintergründen des Romans mit dem Autor Ottmar Miles-Paul. „Der Reportage-Roman beschreibt die Situation in Werkstätte für Menschen mit Behinderungen (WfbM). In einer Buchlesung liest die sehbehinderte Sabine Lohner das Buch vor“, heißt es in der Ankündigung auf YouTube. Die letzte der insgesamt fünf Lesungen, die allein im Mai stattfinden, erfolgt am 31. Mai 2024 um 14:00 Uhr im Haus für Barrierefreiheit, Alsterdorfer Markt 7, in 22297 Hamburg von Ottmar Miles-Paul und dessen Leseassistentin Sabine Lohner auf Einladung der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderter Menschen (LAG) statt.

Spendenaufruf für Familie nach verheerendem Hochwasser

Bild von der vom Hochwasser betroffenen Familie im Saarland
Bild von der vom Hochwasser betroffenen Familie im Saarland
Foto: privat

Saarbrücken (kobinet) Als der Himmel vor kurzem im Saarland seine Schleusen öffente und die Auswirkungen der Wassermassen zu sehen waren, hat sich Dunja Reichert an die kobinet-nachrichten gewandt. Sie selbst ist in ihrer rollstuhlgerechten Wohnung unbeschadet geblieben, aber in ihrer Nachbarschaft haben die Wassermassen erheblichen Schaden angerichtet. Deshalb hat sie folgenden Aufruf für eine Crowdfunding-Aktion an die kobinet-nachrichten weitergeleitet, die die Redaktion ausnahmsweise aufgegriffen hat.

Lebenshilfe nun auf digitalen Wegen

Im Zentrum ein Computer mit angedeuteten Verbindungen zu sozialen Netzen
Alles digital vernetzt
Foto: Pixabay/lakexyde

MAGDEBURG (kobinet) Die Lebenshilfe Sachsen-Anhalt, ein Dachverband, der sich der Unterstützung von Menschen mit Behinderung widmet, stand vor rund einem Jahr vor vielfältigen Herausforderungen in ihrer Kommunikation: Der Kommunikationsfluss innerhalb des Verbandes war nicht immer gegeben. Um dieses zu verändern, wurde im Sommer 2023 der digitale Treffpunkt von beUnity eingeführt. Mit beUnity hat der Dachverband einen wichtigen Schritt in die Zukunft der Verbandskommunikation gemacht.

AGG-Beschwerdestellen und positive Maßnahmen gegen Diskriminierung

Sharepic: AGG Reform Jetzt
Sharepic: AGG Reform Jetzt
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt

Berlin (kobinet) In der Zeit vom 24.4.2024 bis 21.8.2024 findet an sechs Terminen die Onlinevortragsreihe „Antidiskriminierung für Alle: Das Potenzial einer umfassenden AGG-Reform für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ statt, in die Forderungen für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) näher angeschaut werdenen, die es aus der Zivilgesellschaft – vertreten durch das Bündnis AGG Reform Jetzt! – gibt. Die Vorträge sollen niedrigschwellig ins AGG und in die verschiedenen Kritikpunkte zum Gesetz einführen und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis anschaulich machen, heißt es vonseiten des Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd). Um g geht es am 28. Mai 2024 von 10:00 – 12:00 Uhr beim Online-Voinnerbetriebliche AGG-Beschwerdestellen und positive Maßnahmen gegen Diskriminierunrtrag via Zoom.

Politische Teilhabe Querschnittgelähmter verbessern

Bild zur Tagung in Berlin
Bild zur Tagung in Berlin
Foto: FGQ

Berlin (kobinet) Auf dem am 22. Mai begonnenen Kongress der European Spinal Cord Injury Federation (ESCIF) 2024 in Berlin werden die bisherigen Bemühungen der europäischen Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Querschnitlähmung vorgestellt, deren politische Teilhabe zu verbessern. Mehrere Referenten bieten Einblicke in die Arbeit der nationalen sowie des Europäischen Parlamentes und berichten von den Veränderungen seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention. Durch einen aktiven Austausch von Vertretern von 32 Organisationen aus 29 europäischen Ländern, Diskussionsrunden und Workshops werden wichtige Impulse für die weitere politische Arbeit der ESCIF Mitgliedsorganisationen gegeben. Die Vernetzung der europäischen Selbsthilfeverbände ist essenziell, um die Interessen von Menschen mit Behinderung auf politischer Ebene effektiv vertreten zu können, heißt es in einer Presseinformation zum Kongress, der am 25. Mai endet.

Tagung: Umsetzung der UN-BRK in Österreich, der Schweiz und in Deutschland

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

Kassel (kobinet) Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Vertragsstaaten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Der Fachausschuss der Vereinten Nationen hat 2023 zum zweiten Mal seine Abschließenden Bemerkungen zu den Staatenprüfverfahren für Österreich und Deutschland veröffentlicht. Für die Schweiz legte er im Jahr 2022 zum ersten Mal Abschließende Bemerkungen vor. Die Verfahren und Berichte bieten eine gute Grundlage für eine vertiefte und vergleichende Diskussion zum Umsetzungsstand der Konvention. „Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Ausblicke nach den Prüfungen der Staatenberichte“ lautet daher der Titel einer Tagung, die am 20. und 21. Juni 2024 im Science Park der Universität Kassel stattfindet.

überZEUGEN kommt wieder nach Berlin

Tafel mit Übersichten eines Zeitstrahls und den Deckblättern von  Broschüren
Tafel aus der Ausstellung
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Die Ausstellung „überZEUGEN“ berichtet an Beispielen der Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine über das Leben dieser Menschen. Nachdem diese Wanderausstellung bereits im Jahr 2021 in vier Städten in der Ukraine sowie dann an drei Orten in Berlin, Waren/Müritz und in Leipzig zu Gast war, wird sie nun während der Inklusionstagen 2024 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales am 3. und 4. Juni 2024 wieder in Berlin zu sehen sein.

Im Sport gemeinsam voran

pressedrachen-007 von Der Stadtfotograf

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 2.0 .

HANNOVER (kobinet) Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen, der Gehörlosen-Sportverband Niedersachsen und Special Olympics Niedersachsen haben eine Kooperation abgeschlossen. Die drei großen Behindertensportverbände dieses Bundeslandes werden künftig enger zusammenarbeiten, um die Anliegen von Menschen mit Behinderungen im niedersächsischen Sport voranzubringen und ihre Stimme zu stärken.

Petition für barrierefreie Busse und Bahnen

Symbol Ausrufezeichen

Baindt (kobinet) Marion Jurgovsky aus Baindt hat sich mal wieder so richtig über die Deutsche Bahn geärgert und hat auf der Plattform openpetition eine Petition gestartet. „Die Deutsche Bahn und den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei machen“, lautet der Titel der Petition. Sie wird damit wahrscheinlich nicht erreichen, dass dies sofort erreicht wird, wenn man aber auf den Koalitionsvertrag der rot-grün-gelben Regierungskoalition blickt, müssten endlich entsprechende Initiativen kommen, damit der Weg zur Barrierefreiheit der Bahn und des öffentlichen Personennahverkehrs endlich entscheidend beschleunigt wird.

Netzwerktreffen behinderter Menschen zur Arbeit außerhalb von Werkstätten

Logo: Budget für Arbeit nutzen
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Foto: Netzwerk Artikel 3

Berlin (kobinet) Am 5. April 2024 wurde das Netzwerk behinderter Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten (wollen) bei einer Online-Veranstaltung gegründet. Nun lädt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen des Projektes Budgetkompetenz zum zweiten Austausch ein. Dieses findet am 14. Juni 2024 von 15:00 bis 17:00 Uhr online über Zoom statt. Dabei stehen Informationen zum Budget für Arbeit im Mittelpunkt des Austauschs. Interessierte, die bereits auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten oder dort anstatt in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten wollen, können sich bei der ISL für diesen Austausch anmelden.

Lesung mit Udo Sierck aus dem Buch Körperkult und Behinderung

Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Foto: AG Spak

Hamburg (kobinet) Am 27. Mai 2024 um 17:00 Uhr findet im Haus für Barrierefreiheit, Alsterdorfer Markt 7, in 22297 Hamburg eine Lesung statt. Zu Gast ist der Autor Udo Sierck, der aus seinem neuesten Buch „Körperkult und Behinderung. Eine Geschichte zwischen Erniedrigung und Faszination“ lesen wird. Herr Sierck sagt dazu: „Besondere Körper sind seit Jahrhunderten der Sensationslust ausgesetzt. Gegenwärtig sind sie bei Misswahlen, auf dem Laufsteg oder bei olympischen Spielen zu betrachten. Ist das die Fortsetzung der Historie oder Ausdruck von Emanzipation? Der zu beobachtende Kult um den makellosen Körper widerspricht der angeblichen Akzeptanz. Gleichzeitig gibt es die Gratwanderung, Beeinträchtigung sozial zu verorten und Nachteile einzugestehen.“

Sozialverband fordert mehr Engagement für Gerechtigkeit

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

HANNOVER (kobinet) Das Grundgesetz ist die Basis für das demokratische Zusammenleben in unserem Land. Anlässlich dieses Jubiläums macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deutlich, dass durch das Grundgesetz auch die Regeln für ein soziales Deutschland festgelegt werden. Er fordert deshalb seitens der Politik mehr Anstrengungen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Djamila ist nicht vergessen

Drei Männer und eine Frau vor einer Wand mit Holzdekor
Omurbek Tekebaev, der Botschafter der Kirgisischen Republik, und Botschaftsrätin Ainura Tursumbaeva bei dem Bundestagsabgeordneten Dr. André Hahn (Die Linke) mit Büroleiter André Nowak
Foto: Daniel Lücking

BERLIN (kobinet) In einem Gespräch mit dem Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe Dr. André Hahn (DIE LINKE) haben Omurbek Tekebaev, der Botschafter der Kirgisischen Republik, und Botschaftsrätin Ainura Tursumbaeva ihn und
seinen Büroleiter André Nowak über aktuelle Entwicklungen in seinem Land sowie die zahlreichen Aktivitäten und Vorhaben zur Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder informiert sowie gemeinsame Möglichkeiten besprochen. Bemerkenswert ist, dass in dieser diplomatischen Unterredung auch die Unterstützung des Projektes „Djamila – ein Rolli-Bus für Kirgisistan“ 2021 ein Gesprächsthema war.

25 Jahre Selbstvertretung behinderter Eltern

Gruppenbild von der Feier zu 25 Jahre bbe am 19. Mai 2024 in Uder
Gruppenbild von der Feier zu 25 Jahre bbe am 19. Mai 2024 in Uder
Foto: bbe

Uder (kobinet) Heute am 21. Mai 2024 geht in der Bildungs- und Ferienstätte Uder die Jahrestagung des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) mit dem Thema Selbstvertretung von Eltern mit Behinderung zu Ende. Seit dem 17. Mai tauschen sich dort behinderte Eltern über ihre Situation aus und entwickeln heute zum Abschluss Ideen für die Verbesserung der Partizipation. Das Highlight des diesjährigen Treffens war die Feier zum 25jährigen Bestehen der Selbstvertretung behinderter Eltern, die am Sonntag im gut gefüllten Tagungshaus der Bildungsstätte stattfand. Dabei zeichnete die Geschäftsführerin des bbe, Kerstin Blochberger, einige Stationen der Entwicklung des Verbands nach. Während behinderte Menschen, die Eltern sind, früher oftmals nicht wahrgenommen wurden, zeigen die Mitglieder des Verbands heute in vielen Gremien und Zusammenhängen Präsenz.

Wie es zum Buch Stoppt Ableismus kam

Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin / Hameln (kobinet) „Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen“, so lautet der Titel eines in diesem Jahr erscheinenen Buchs von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten bereits hingewiesen haben. „Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte nun mit Anne Gersdorff und Karina Sturm, die über zwei Jahre an der Entwicklung des Buches gearbeitet haben, folgendes Interview zur Entstehung und Bedeutung des Buches.

Tina Deeken: Benachteiligungsverbot im Grundgesetz

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Hannover (kobinet) Die Sportlerin Tina Deeken hat sich in einem Video der niedersächsischen Landesregierung zum Benachteiligungsverbot in Artikel 3 des Grundgesetzes mittels eines Kurzstatements geäußert. Während am 23. Mai 2024 das 75jähriges Bestehen des Grundgesetzes gefeiert wird, wurde der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ erst am 15. November 1994 ins Grundgesetz mit aufgenommen. Umso wichtiger ist es, gerade auch auf diesen Satz hinzuweisen, wie beispielsweise im Video mit Tina Deeken.

Handlungsbedarf beim Schutz von Minderheiten vor Diskriminierungen

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) „Die Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman sieht dringenden Handlungsbedarf beim Schutz von Minderheiten. Sie fordert eine Ausweitung des Artikels 3 des Grundgesetzes – dieser sei bislang ‚löchrig‘.“ Darüber hat die tagesschau am Pfingstsonntag berichtet. Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman hat mit der von ihr geäußerten Kritik auch die Forderungen vieler Verbände nach einer dringend notwendigen Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit befördert. Denn 75 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes gelte es nun, den Schutz benachteiligter Gruppen besonders im Hinblick auf die zunehmenden antidemokratischen Tendenzen und der damit verbundenen Diskriminierungen zu stärken.

Behinderte Menschen beim Umgang mit Klimawandel berücksichtigen

Symbol Ausrufezeichen

Kassel (kobinet) Wie schnell es gehen kann, dass beispielsweise durch Starkregen katastrophale Situationen entstehen können, das haben die Menschen im Saarland und in Rheinland-Pfalz gerade wieder erleben müssen. Auch bei großer Hitze sind wir enormen Herausforderungen ausgesetzt. Dass dabei besonders auch Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen betroffen sind und dass dieser Gruppe immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels gewidmet wird, das geht aus einem aktuellen Beitrag hervor, der in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde und auf den Andreas Reigbert die kobinet-nachrichten hingewiesen hat.

Gipfeltreffen mit Verena Bentele

Portrait von Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Hollenbach (kobinet) Die zwölffache Olympiasiegerin, vierfache Weltmeisterin, ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung und aktuelle Präsidentin des VdK ist heute Abend um 17:45 Uhr Gast von Werner Schmid beim Gipfeltreffen des Bayerischen Rundfunks. Für Schmidbauer eine neue Erfahrung: Wandern mit einer blinden Begleitung.

Selbst Landesverwaltung erreicht Beschäftigungsquote nicht

Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Wappen Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Im Sozialausschuss des Landtags von Baden-Württemberg wurde kürzlich der neue Bericht der Landesregierung zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung Baden-Württemberg für das Jahr 2022 diskutiert. Am Tag vorher hatte der Ministerrat endlich den seit fast fünf Jahren vom Landtag geforderten und finanzierten „Stellenpool“ beschlossen. Der Stellenpool sei zwar ein wichtiges Symbol, so wurde festgestellt, aber ohne weitere Änderungen werde die Quote eher weiter sinken als steigen.

Arbeit für mehr Inklusion im und durch Sport gestartet

Gruppe von Personen im Foyer eines großen Gebäudes
Das Bild zeigt die Teilnehmenden des Workshops zusammen mit Simone Fischer und Jella Riesterer vom Social Innovations Lab
Foto: Social Innovation Lab

STUTTGART (kobinet) Ein wichtiges Anliegen in der Arbeit der Beauftragten der Landesregierung, Simone Fischer, ist es, Sportangebote auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich machen und damit das inklusive Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. In Kooperation mit dem Social Innovation Lab (Grünhof e.V) startet sie nun ein Innovationsvorhaben zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Sport. Im Kreativpark Lokhalle in Freiburg sprudelten dazu die Ideen und Zukunftsvisionen: Es war der Auftakt für einen Prozess, der dazu dienen soll, Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg den Zugang zu Sportangeboten zu vereinfachen.

Beim Benachteiligungsverbot im Grundgesetz geht noch was

Natalie Rosenke bei der SPD-Veranstaltung zum Grundgesetz im Reichstag am Mikro
Natalie Rosenke bei der SPD-Veranstaltung zum Grundgesetz im Reichstag am Mikro
Foto: Maurice Weiss

Berlin (kobinet) Dass noch Platz in Artikel 3 des Grundgesetzes ist, in dem es um das Benachteiligungsverbot verschiedener benachteiligter Gruppen geht, das machte Natalie Rosenke von der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung für das Bündnis AGG Reform Jetzt bei einer Veranstaltung der SPD Bundestagsfraktion zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes diese Woche im Reichstag deutlich. Zudem verwies sie darauf, dass es auch bei der Umsetzung des Benachteiligungsverbots – und dabei vor allem beim Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – noch viel Luft nach oben gibt. Ein breites Bündnis von Organisationen hatte hierzu bereits im Januar 2023 eine Vielzahl an Vorschlägen gemacht, die immer noch auf die Umsetzung warten. „Viel erreicht und noch viel vor! 75 Jahre Grund(gesetz) zum Feiern!“ So lautet der Titel der Veranstaltung, zu der die SPD-Bundestagsfraktion am 15. Mai 2024 ins Reichstagsgebäude eingeladen hatte.

Schulungsprogramm für inklusive Entwicklungsexpert*innen

Logo: bezev
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Foto: bezev

Essen (kobinet) Der Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit bietet ein Fortbildungsprogramm mit insgesamt sechs Online-Seminaren an, mit dem junge Menschen mit und ohne Behinderung dazu befähigt werden sollen, sich aktiv in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen und inklusive Projekte zu gestalten. Durch die Vermittlung von Fachwissen über Entwicklungszusammenarbeit und inklusive Ansätze sowie durch Einblicke in die Praxis der Entwicklungszusammenarbeit erhalten die Teilnehmenden einen niedrigschwelligen Einstieg in Strukturen und die Umsetzung von Entwicklungszusammenarbeit, wie es in der Ankündigung des Online-Fortbildungsprogramm mit dem Titel „Entwicklungszusammenarbeit kompakt: Schulungsprogramm für inklusive Entwicklungsexpert*innen“ heißt. Die Anmeldung ist bis zum 7. Juli 2024 möglich.

Ein Roman, vier Beauftragte und eine engagierte Diskussion zum Werkstättensystem

Bild vom Podium bei der Lesung am 17.5.24 in Potsdam
Bild vom Podium bei der Lesung am 17.5.24 in Potsdam
Foto: Nina Waskowski

Potsdam (kobinet) Die Tatsache, dass an einem Freitagabend vor Pfingsten mit frühlingshaftem Wetter, das zum Grillen einlud, der Saal des Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum in Potsdam gut gefüllt war, wäre für sich schon ein Indikator für ein großes Interesse an einem Thema. Dass dabei noch vier Behindertenbeauftragte vom Bund, über das Land, der Stadt und aus dem Landkreis anwesend waren, macht besonders deutlich, wie aktuell das Thema des Romans von Ottmar Miles-Paul „Zündeln an den Struktuen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen ist. Die Rede ist von der Lesung aus dem Roman des Behindertenrechtlers, die am 17. Mai 2024 im Rahmen des umfangreichen Programms der Potsdamer Inklusionstage stattfand. Deutlich wurde dabei, dass noch sehr viel für die Inklusion behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt getan werden kann und muss.

Für die inklusive Lehre besser gerüstet

Person an einem Rednerpult dahinter ein Display mit Informationen zum Vortrag
Auch barrierefrei dozieren muss gelernt sein
Foto: Prof. Dr. Andrea Platte

HILDESHEIM (kobinet) Die Forschungsstelle Leichte Sprache an der Stiftung Universität Hildesheim das Projekt „#incluTeach“ vorgestellt. .Bei diesem Projekt geht es vor allem darum, Menschen mit Behinderung verstärkt in eine barrierefreie akademische Lehre einzubeziehen. Bisher wurde in der Inklusionsforschung vor allem der Blick auf Studierende mit Behinderung gelegt. Hinsichtlich einer Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in die Lehre besteht bisher Nachholbedarf.

Unterstützung für Wahlmanifest von ENIL durch Katrin Langensiepen

Logo: ENIL - European Network on Independent Living
Logo: ENIL – European Network on Independent Living
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Da die Behindertenpolitik der Europäischen Union gerade auch für behinderte Menschen eine wichtige Rolle spielt, hat das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) ein Wahlmanifest mit Forderungen zur Europawahl veröffentlicht. Florian Sanden von ENIL freut sich nun darüber, dass von der deutschen Europaparlaments-Abgeordneten Katrin Langensiepen in einer Videobotschaft Unterstützung für dieses Manifest geäußert wurde.

Niedersachsen fördert Barrierefreiheit in Praxen auf dem Land

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Rund 800.000 Euro stellt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung bereit, um Hausärztinnen und Hausärzte auf dem Land bei der barrierefreien Ausgestaltung ihrer Praxen zu unterstützen. Dieser Betrag soll das Anschaffen höhenverstellbarer Untersuchungsmöbel sowie bauliche Änderungen unterstützen, um die Zugänglichkeit zur Praxis auch für Rollstuhlfahrende zu erleichtern, behindertengerechte Parkplätze und Toilettenanlagen einzurichten, Orientierungshilfen für sehbehinderte oder hörgeschädigte Patientinnen und Patienten anzuschaffen oder auch barrierefreie Kommunikationsmittel in der Praxis zu etablieren.

Leichte Sprache schafft Teilhabe und Selbstbestimmung

Mann, der ein Buch zur Leichten Sprache in der Hand hält undden Daumen nach oben zeigt
Leichte Sprache – eine Voraussetzung fürTeilhabe und Selbstbestimmung
Foto: Lebenshilfe NRW

HÜRTH (kobinet) Die Leichte Sprache ist eine wichtige Möglichkeit, Informationen und Texte in einem solchen Maße verständlich zu gestalten, damit sie für alle Menschen leicht zugänglich sind. Der Landesverband der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen erinnert mit Blick auf den bevorstehenden Tag der Leichten Sprache daran, dass einige Menschen Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben – zum Beispiel Menschen mit geistiger Behinderung. Auch diesen Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen, macht Leichte Sprache unverzichtbar.

Eine inklusive EURO 2024 bleiben wohl leere Worte

Blick in ein Stadion mit grünem Rasen und zwei Flutlichtanlagen
Blick in ein Stadion mit Flutlichtanlagen
Foto: undefined

BERLIN (kobinet) Das Versprechen der Bundesregierung, die UEFA EURO 2024 zu einem inklusiven Turnier zu machen und den Aufenthalt für Menschen mit Behinderungen in größtmöglichem Umfang zu ermöglichen, werden wohl leere Worte bleiben. „Das wird mit der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, Johann Saathoff (SPD), auf meine Frage zu den in den 10 Ausrichterstädten zur Verfügung stehenden >Toiletten für alle< wiederholt und eindrucksvoll belegt“, erklärt der Abgeordnete Dr. André Hahn, stellvertretender Vorsitzender und sportpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag.