HANNOVER (kobinet)
Mehr als 600.000 Menschen in Deutschland sind krank.
Sie haben eine sehr schwere Krankheit.
Die Krankheit heißt Myalgische Enzepha-lo-mye-litis.
Die Muskeln und das Gehirn sind krank.
Die betroffenen Menschen sind sehr erschöpft.
Erschöpft bedeutet: Man ist so müde, dass man kaum etwas tun kann.
Viele sagen auch: ME/CFS.
ME/CFS ist die Kurz-Schreibweise für diese Krankheit.
Menschen mit ME/CFS können oft das Haus nicht verlassen.
Schon kleine Dinge machen sie sehr krank.
Zum Beispiel: kurz spazieren gehen oder nachdenken.
Danach geht es ihnen viel schlechter.
Manche müssen in dunklen Zimmern liegen.
Diese Menschen brauchen dringend Hilfe vom Arzt.
Aber diese Hilfe fehlt oft.
Der Sozial-Verband Deutschland hilft Menschen bei Problemen.
Der Sozial-Verband heißt kurz: SoVD.
Der SoVD in Nieder-sachsen fordert jetzt Hilfe für kranke Menschen.
Er fordert die Landes-Regierung auf zu handeln.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Der SoVD sagt: Die kranken Menschen sollen ernst genommen werden.
Morgen ist der Internationale ME/CFS-Tag.
An diesem Tag machen viele Menschen auf die Krankheit aufmerksam.
Dirk Swinke ist der Chef des SoVD in Nieder-sachsen.
Er sagt: Die Politik ignoriert die kranken Menschen.
Das ist nicht in Ordnung.
Die Menschen brauchen Unter-stützung.
Aber viele bekommen diese Unter-stützung nicht.
In Nieder-sachsen gibt es spezielle Arzt-Stellen für ME/CFS.
Eine Arzt-Stelle ist an der Medizinischen Hoch-Schule in Hannover.
Eine Medizinische Hoch-Schule ist eine besondere Schule für Ärzte.
Eine andere Arzt-Stelle ist an der Uni-Klinik in Göttingen.
Eine Uni-Klinik ist ein großes Krankenhaus an einer Uni-Versität.
Diese Arzt-Stellen haben zu viele Patienten und zu wenig Geld.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Mehr als 600.000 Betroffene und eine trotzdem katastrophale Versorgung: So sieht die Situation derjenigen aus, die an der Krankheit Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) leiden. Oft können sie das Haus nicht mehr verlassen und die entsprechende medizinische Unterstützung fehlt. Anlässlich des morgigen "Internationalen ME/CFS-Tags" fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen von der Landesregierung dringend Maßnahmen, damit Patientinnen und Patienten endlich ernstgenommen werden. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die dafür sorgt, dass bei Betroffenen bereits leichte körperliche oder geistige Anstrengungen zu einer massiven und langanhaltenden Verschlechterung der Gesundheit führen. Die Folge: Erkrankte können ihre Wohnung oft nicht mehr verlassen und müssen in völlig abgedunkelten Räumen liegen. "Obwohl mehr als eine halbe Million Menschen an ME/CFS leiden und die Einschränkungen wirklich dramatisch sind, wird ihnen an vielen Stellen die notwendige Unterstützung verwehrt. Gerade die Politik ignoriert die Patient*innen", beschreibt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, die derzeitige Situation. Zugleich Swinke macht darauf aufmerksam, dass spezialisierte Ambulanzen in Niedersachsen – etwa an der Medizinischen Hochschule in Hannover oder an der Uniklinik in Göttingen – hoffnungslos überlaufen sind und mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Mehr als 600.000 Betroffene und eine trotzdem katastrophale Versorgung: So sieht die Situation derjenigen aus, die an der Krankheit Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) leiden. Oft können sie das Haus nicht mehr verlassen und die entsprechende medizinische Unterstützung fehlt. Anlässlich des morgigen "Internationalen ME/CFS-Tags" fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen von der Landesregierung dringend Maßnahmen, damit Patientinnen und Patienten endlich ernstgenommen werden. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die dafür sorgt, dass bei Betroffenen bereits leichte körperliche oder geistige Anstrengungen zu einer massiven und langanhaltenden Verschlechterung der Gesundheit führen. Die Folge: Erkrankte können ihre Wohnung oft nicht mehr verlassen und müssen in völlig abgedunkelten Räumen liegen. "Obwohl mehr als eine halbe Million Menschen an ME/CFS leiden und die Einschränkungen wirklich dramatisch sind, wird ihnen an vielen Stellen die notwendige Unterstützung verwehrt. Gerade die Politik ignoriert die Patient*innen", beschreibt Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, die derzeitige Situation. Zugleich Swinke macht darauf aufmerksam, dass spezialisierte Ambulanzen in Niedersachsen – etwa an der Medizinischen Hochschule in Hannover oder an der Uniklinik in Göttingen – hoffnungslos überlaufen sind und mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben.





Hallo,
ich bin seit langem betroffen – aber ich bin über die Versorgung gerade im norddeutschen Raum wieder mal geschockt. In Süddeutschland häufen sich die Ambulanzen – vielleicht nicht in gewünschter Qualität. In Hannover, schrieb man mir, sind 1,5 Ärzte-Stellen und 1 Hilfskraft-Stelle für TAUSENDE Patienten vorhanden. Das ist nicht mal ein schlechter Witz, nicht mal Symbol-Politik. Mehr als 1 Jahr Wartezeit! bei mir 20 Monate. Das ist eine absolute Bosheit. Jede andere Ambulanz ist besser ausgestattet. Das straft jede Äußerung über Unterstützung der Erkrankten Lügen.