ERLANGEN (kobinet)
Menschen mit schweren Behinderungen brauchen oft besondere Hilfe.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Diese Hilfe nennt man Eingliederungs-Hilfe und Pflege.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Unterstützung.
Die Hilfe ist dafür da, damit sie gut leben können.
So können sie am Leben teil-haben.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Pflege bedeutet: Menschen werden bei wichtigen Dingen begleitet.
Beide Hilfen müssen gut zusammen-arbeiten.
Carolina Trautner ist die Landes-Vorsitzende der Lebens-Hilfe Bayern.
Die Lebens-Hilfe Bayern ist ein Verein für Menschen mit Behinderung.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für ein Ziel ein.
Sie sagt: Eingliederungs-Hilfe und Pflege müssen gut abgestimmt sein.
Kosten-Träger sind Stellen, die Hilfen bezahlen.
Das sind zum Beispiel Ämter.
Sie bezahlen Hilfen für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Diese Stellen sollen die Hilfen einfach und schnell gewähren.
Das ist wichtig für alle Betroffenen.
Der 12. Mai ist der Gründungs-Tag der Lebens-Hilfe Bayern.
Er ist auch der Internationale Tag der Pflege.
An diesem Tag denken wir an die Bedeutung guter Pflege.
Pflege ist wichtig für alle Menschen.
Manchmal brauchen Menschen von Geburt an Pflege.
Manchmal erst im Alter.
Viele Menschen leisten jeden Tag Pflege.
Das sind Fach-Kräfte in Einrichtungen und ambulanten Diensten.
Fach-Kräfte sind Menschen mit einer besonderen Ausbildung.
Sie kennen sich sehr gut in ihrem Beruf aus.
Einrichtungen sind Häuser, wo Menschen betreut werden.
Dort arbeiten viele Fach-Kräfte zusammen.
Ambulante Dienste bedeutet: Die Hilfe kommt zu den Menschen nach Hause.
Ambulant bedeutet: Man wird behandelt.
Danach geht man nach Hause.
Man bleibt nicht im Kranken-Haus.
Auch viele Familien pflegen ihre Angehörigen zu Hause.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Das können Eltern, Kinder oder Geschwister sein.
All diese Menschen brauchen Unterstützung und Entlastung.
Entlastung bedeutet: Jemand hilft dir, damit du weniger zu tun hast.
Du bekommst eine Pause.
Das betont die Lebens-Hilfe Bayern.
Es braucht mehr Plätze für Kurz-Zeit-Pflege.
Kurz-Zeit-Pflege bedeutet: Menschen werden für kurze Zeit betreut.
So können pflegende Familien eine Pause machen.
Das gibt ihnen Erholung.
Außerdem müssen mehr Fach-Kräfte ausgebildet werden.
Einrichtungen brauchen gute Bedingungen und genug Geld.
Rund um den 12. Mai gibt es Aktions-Wochen in Bayern.
Aktions-Wochen sind besondere Wochen mit vielen Veranstaltungen.
Viele Menschen kommen zusammen.
Sie beschäftigen sich mit einem Thema.
Zum Beispiel in den Land-Kreisen Regen und Starnberg.
Bei diesen Aktions-Wochen geht es um Pflege und Teil-habe.
Im Land-Kreis Starnberg gibt es Aktionen bis zum 12. Mai.
Es gibt einen Markt der Möglichkeiten.
Es gibt Vorträge, Kino-Vorführungen und Konzerte.
Mit dabei ist die Arbeits-Gemeinschaft für Behinderten-Fragen.
Eine Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten gemeinsam an einem Ziel.
Auch die Lebens-Hilfe Starnberg und die Isar-Würm-Lech Werk-Stätten machen mit.
Werk-Stätten sind Orte, wo Menschen mit Behinderung arbeiten können.
Sie bekommen dort Unterstützung.
Im Land-Kreis Regen findet die Aktions-Woche vom 11. bis 15. Mai statt.
Das Motto lautet: Pflege und Teil-habe – das geht uns alle an!
Die Lebens-Hilfe Regen macht mit verschiedenen Veranstaltungen mit.
Es gibt einen Tag der offenen Tür im Heil-Pädagogischen Zentrum.
Heil-Pädagogik bedeutet: Fachleute helfen Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Sie unterstützen beim Lernen und im Alltag.
Das hilft Menschen mit Behinderung.
Es gibt auch eine Pflanz-Aktion im Kinder-Wohn-Heim und gemeinsames Kochen.
Die Lebens-Hilfe Regen lädt zu einem Rollen-Tausch ein.
Beim Rollen-Tausch erleben Gäste den Alltag in den Einrichtungen.
So versteht man besser, wie Menschen mit Behinderung leben.
Mit dabei ist Helmut Plenk.
Er ist stellvertretender Land-Rat und Geschäfts-Führer des VdK.
Der Land-Rat leitet einen Land-Kreis.
Die Bürger wählen den Land-Rat.
Ein Geschäfts-Führer leitet eine Organisation.
Er ist verantwortlich für die tägliche Arbeit.
Der VdK ist ein Verband für Menschen mit Behinderung und im Alter.
Auch Pflege-Direktor Franz Kandler von den Arberland-Kliniken kommt.

Foto: Lebenshilfe – David Maurer
ERLANGEN (kobinet) Menschen mit schweren Behinderungen und chronischen Erkrankungen brauchen oft Eingliederungshilfe und Pflege. "Teilhabe ermöglichen heißt hier auch: gute Pflege leisten. Für manche Menschen und ihre Familien ist das von Beginn an notwendig, für andere im Alter. Entscheidend ist, dass sich die Hilfesysteme sinnvoll ergänzen." Das betont die Landesvorsitzende Carolina Trautner zum Gründungstag des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern am 12. Mai. Dieser ist auch Internationaler Tag der Pflege. Aus Sicht der Lebenshilfe müssen notwendige Leistungen aus Eingliederungshilfe und Pflege gut abgestimmt und von den jeweiligen Kostenträgern unbürokratisch gewährt werden. Ein vertrauensvolles Miteinander hilft allen Beteiligten.
Dabei müssen auch diejenigen unterstützt und entlastet werden, so die Lebenshilfe Bayern, die Tag für Tag die Hilfen leisten. Das sind die vielen engagierten Kräfte in den Einrichtungen und Ambulanten Diensten ebenso wie die unzähligen pflegenden Angehörigen. Dafür braucht es zum Bespiel ausreichend Plätze und gute Bedingungen für die Kurzzeitpflege von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus gilt es im gesamten Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesen, die Ausbildung von Fachkräften zu fördern, gute Bedingungen für Einrichtungen und Dienste zu schaffen und die Finanzierung von Leistungen zu sichern.
In einigen Regionen Bayerns finden rund um den 12. Mai Aktionswochen zu Pflege und Teilhabe statt, zum Beispiel in den Landkreisen Regen und Starnberg.
Im Landkreis Starnberg gibt es noch bis 12. Mai vielfältige Aktionen und Info-Veranstaltungen, wie einen Markt der Möglichkeiten, Vorträge, Kinovorführungen oder Konzerte. Damit soll ein „starkes Zeichen für gute Versorgung, Prävention, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe“ gesetzt werden. An der Aktionswoche beteiligen sich unter anderem die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg, dem auch die Lebenshilfe Starnberg angehört, sowie die Isar-Würm-Lech Werkstätten. Infos und Kontakt
Im Landkreis Regen heißt es vom 11. bis 15. Mai „Pflege und Teilhabe – das geht uns alle an!“ An der Aktionswoche beteiligt sich auch die Lebenshilfe Regen mit verschiedenen Veranstaltungen. Es gibt einen Tag der Offenen Tür im Heilpädagogischen Zentrum, eine Pflanzaktion im Kinderwohnheim sowie Gemeinsames Kochen bei den Offenen Hilfen. Außerdem lädt die Lebenshilfe Regen zu einem Rollentausch in ihre Einrichtungen ein. Dazu haben sich angekündigt der stellvertretende Landrat und VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk sowie der Pflegedirektor der Arberland-Kliniken, Franz Kandler.

Foto: Lebenshilfe – David Maurer
ERLANGEN (kobinet) Menschen mit schweren Behinderungen und chronischen Erkrankungen brauchen oft Eingliederungshilfe und Pflege. "Teilhabe ermöglichen heißt hier auch: gute Pflege leisten. Für manche Menschen und ihre Familien ist das von Beginn an notwendig, für andere im Alter. Entscheidend ist, dass sich die Hilfesysteme sinnvoll ergänzen." Das betont die Landesvorsitzende Carolina Trautner zum Gründungstag des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern am 12. Mai. Dieser ist auch Internationaler Tag der Pflege. Aus Sicht der Lebenshilfe müssen notwendige Leistungen aus Eingliederungshilfe und Pflege gut abgestimmt und von den jeweiligen Kostenträgern unbürokratisch gewährt werden. Ein vertrauensvolles Miteinander hilft allen Beteiligten.
Dabei müssen auch diejenigen unterstützt und entlastet werden, so die Lebenshilfe Bayern, die Tag für Tag die Hilfen leisten. Das sind die vielen engagierten Kräfte in den Einrichtungen und Ambulanten Diensten ebenso wie die unzähligen pflegenden Angehörigen. Dafür braucht es zum Bespiel ausreichend Plätze und gute Bedingungen für die Kurzzeitpflege von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus gilt es im gesamten Sozial-, Gesundheits- und Pflegewesen, die Ausbildung von Fachkräften zu fördern, gute Bedingungen für Einrichtungen und Dienste zu schaffen und die Finanzierung von Leistungen zu sichern.
In einigen Regionen Bayerns finden rund um den 12. Mai Aktionswochen zu Pflege und Teilhabe statt, zum Beispiel in den Landkreisen Regen und Starnberg.
Im Landkreis Starnberg gibt es noch bis 12. Mai vielfältige Aktionen und Info-Veranstaltungen, wie einen Markt der Möglichkeiten, Vorträge, Kinovorführungen oder Konzerte. Damit soll ein „starkes Zeichen für gute Versorgung, Prävention, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe“ gesetzt werden. An der Aktionswoche beteiligen sich unter anderem die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg, dem auch die Lebenshilfe Starnberg angehört, sowie die Isar-Würm-Lech Werkstätten. Infos und Kontakt
Im Landkreis Regen heißt es vom 11. bis 15. Mai „Pflege und Teilhabe – das geht uns alle an!“ An der Aktionswoche beteiligt sich auch die Lebenshilfe Regen mit verschiedenen Veranstaltungen. Es gibt einen Tag der Offenen Tür im Heilpädagogischen Zentrum, eine Pflanzaktion im Kinderwohnheim sowie Gemeinsames Kochen bei den Offenen Hilfen. Außerdem lädt die Lebenshilfe Regen zu einem Rollentausch in ihre Einrichtungen ein. Dazu haben sich angekündigt der stellvertretende Landrat und VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk sowie der Pflegedirektor der Arberland-Kliniken, Franz Kandler.




