DÜSSELDORF (kobinet)
Mehr als 100 Mütter haben sich getroffen.
Das Treffen war in Erkner.
Erkner ist eine Stadt nahe Berlin.
Die Mütter pflegen ihre Kinder mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das Treffen fand am Mutter-Tag statt.
Der bvkm hat das Treffen organisiert.
Der bvkm ist der Bundes-Verband für körper- und mehr-fach-behinderte Menschen.
Ein Bundes-Verband ist eine große Gruppe.
Die Gruppe setzt sich in ganz Deutschland für bestimmte Menschen ein.
Das Thema des Treffens war: Arbeit, Familie und Pflege.
Pflege bedeutet: Man hilft einer anderen Person im Alltag.
Zum Beispiel beim Waschen oder Anziehen.
Die Mütter haben sich über ihren Alltag ausgetauscht.
Sie haben voneinander gelernt.
Die Mütter haben ein Netz-Werk aufgebaut.
Ein Netz-Werk bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Am Mutter-Tag gibt es oft nur Blumen und nette Worte.
Der bvkm wollte mehr zeigen.
Viele Mütter pflegen ihre Kinder rund um die Uhr.
Das ist sehr viel Arbeit.
Diese Arbeit ist mehr als normale Eltern-Fürsorge.
Eltern-Fürsorge bedeutet: Eltern kümmern sich um ihre Kinder.
Sie sorgen dafür, dass es den Kindern gut geht.
Viele dieser Mütter können nicht arbeiten gehen.
Sie haben oft wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Das nennt man soziale Isolation.
Soziale Isolation bedeutet: Man ist oft allein.
Nur wenige Mütter bekommen Hilfe von Fach-Leuten.

Foto: bvkm
DÜSSELDORF (kobinet) Mehr als 100 pflegende Mütter haben sich in Erkner bei Berlin die Fachtagung zum Muttertag des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) ausgetauscht. Diese stand unter dem Thema "Arbeit, Familie, Pflege, Ich – Vereinbarkeit im Alltag" und war darauf ausgerichtet, sich über ihre Lebenssituation als pflegende Mütter von Kindern mit Behinderung auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam ein starkes Netzwerk zu bilden. Der gesellschaftliche Diskurs bleibt am Muttertag oft bei symbolischen Gesten stehen. Der bvkm lenkte mit diesem Fachtag den Blick auf eine Realität, die viel zu selten wahrgenommen wird: Mütter von Kindern mit Behinderung leisten rund um die Uhr Pflegearbeit, die weit über das hinausgeht, was unter elterlicher Fürsorge gemeinhin verstanden wird. Eine Erwerbstätigkeit müssen viele von ihnen aufgeben, soziale Isolation ist verbreitet – und professionelle Entlastung bleibt die Ausnahme.

Foto: bvkm
DÜSSELDORF (kobinet) Mehr als 100 pflegende Mütter haben sich in Erkner bei Berlin die Fachtagung zum Muttertag des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) ausgetauscht. Diese stand unter dem Thema "Arbeit, Familie, Pflege, Ich – Vereinbarkeit im Alltag" und war darauf ausgerichtet, sich über ihre Lebenssituation als pflegende Mütter von Kindern mit Behinderung auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam ein starkes Netzwerk zu bilden. Der gesellschaftliche Diskurs bleibt am Muttertag oft bei symbolischen Gesten stehen. Der bvkm lenkte mit diesem Fachtag den Blick auf eine Realität, die viel zu selten wahrgenommen wird: Mütter von Kindern mit Behinderung leisten rund um die Uhr Pflegearbeit, die weit über das hinausgeht, was unter elterlicher Fürsorge gemeinhin verstanden wird. Eine Erwerbstätigkeit müssen viele von ihnen aufgeben, soziale Isolation ist verbreitet – und professionelle Entlastung bleibt die Ausnahme.




