Saarbrücken (kobinet)
Im Deutschen Bundes-Tag gibt es ein Petitions-Portal.
Ein Petitions-Portal ist eine Internet-Seite.
Dort kannst du Bitten und Beschwerden einreichen.
Dort kann man eine Petition einreichen.
Eine Petition ist eine Bitte oder Beschwerde an wichtige Leute.
Eine Petition fordert mehr sichere Toiletten in ICE-Zügen.
ICE-Züge sind schnelle Fern-Züge in Deutschland.
In vielen ICE-Zügen gibt es nur 1 barrierefreie Toilette.
Barrierefrei bedeutet: Alle Menschen können sie nutzen.
Auch Menschen mit Roll-Stuhl.
Wenn diese Toilette kaputt ist, gibt es keine andere.
Das ist ein großes Problem.
Viele Menschen können dann nicht reisen.
Menschen im Roll-Stuhl berichten davon.
Sie müssen Zug-Reisen abbrechen.
Manchmal können sie gar nicht erst mitfahren.
Der Grund ist eine kaputte Toilette.
Das ist nicht fair.
Die Petition fordert mindestens 2 barrierefreie Toiletten pro Zug.
Dann gibt es immer eine andere Möglichkeit.
Menschen mit Behinderung können dann sicher reisen.
Das soll eine feste Regel werden.
So können alle Menschen gleich reisen.
Die Petition läuft noch bis zum 16. Juni 2026.
Du kannst sie im Internet mitzeichnen.
Mitzeichnen bedeutet: Du schreibst deinen Namen unter die Petition.
So zeigst du: Ich bin dafür.
Wenn genug Menschen mitzeichnen, muss der Bundes-Tag darüber sprechen.
Das passiert dann öffentlich.
Öffentlich bedeutet: Alle Menschen können dabei sein oder zuschauen.
Hier kannst du die Petition mitzeichnen:
Petition: Mehr barrierefreie Toiletten in Zügen

Foto: ISL
Saarbrücken (kobinet) Eine Petition auf dem Portal des Deutschen Bundestages fordert mehr Verlässlichkeit bei barrierefreien Toiletten in ICE-Zügen. Konkret geht es darum, dass in vielen Fernzügen bislang lediglich eine einzige barrierefreie Toilette vorhanden ist. Fällt diese aus, haben Rollstuhlnutzer*innen und andere Menschen mit Behinderungen während der gesamten Fahrt oft keine Möglichkeit mehr, eine Toilette zu nutzen. (Link zur Petitionen an den Deutschen Bundestag). Die Petition, die noch bis zum 16. Juni 2026 mitgezeichnet werden kann, fordert deshalb verbindliche Regelungen für eine ausreichende Redundanz barrierefreier Toiletten in ICE-Zügen. Nach Ansicht der Initiator*innen reicht eine einzelne barrierefreie Toilette pro Zug nicht aus, da technische Defekte oder Sperrungen immer wieder vorkommen. Gefordert wird daher mindestens der Zugang zu zwei barrierefreien Toiletten pro Zug, damit Menschen mit Behinderungen auch bei Ausfällen reisen können.
Für viele Betroffene ist das keine theoretische Diskussion. Immer wieder berichten Rollstuhlnutzer*innen davon, dass sie Fahrten abbrechen müssen oder gar nicht erst antreten können, wenn die einzige barrierefreie Toilette defekt ist. Teilweise dürfen Menschen mit Behinderungen in solchen Situationen nicht mitfahren, weil eine angemessene Versorgung während der Reise nicht gewährleistet werden kann. Damit wird deutlich, wie sehr fehlende Redundanzen bei Barrierefreiheit zur Einschränkung von Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe führen.
Die Petition greift damit ein Problem auf, das Behindertenverbände seit Jahren kritisieren: Barrierefreiheit wird häufig nur minimal umgesetzt. Während technische Systeme in vielen Bereichen doppelt abgesichert werden, fehlt eine solche Absicherung bei zentralen Bedürfnissen behinderter Menschen oft vollständig. Gerade bei langen ICE-Fahrten kann der Ausfall der einzigen barrierefreien Toilette zu einer massiven Belastung oder sogar Gesundheitsgefahr werden.
Die Petition kann noch bis zum 16. Juni 2026 über das Petitionsportal des Deutschen Bundestages mitgezeichnet werden. Wird das notwendige Quorum erreicht, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich mit den Forderungen befassen. Für viele behinderte Reisende geht es dabei um eine einfache Frage: Ob selbstbestimmtes Reisen in Deutschland verlässlicher möglich wird.
Link zur Petition Zugang zu jeweils mindestens zwei barrierefreien Toiletten je Bahn

Foto: ISL
Saarbrücken (kobinet) Eine Petition auf dem Portal des Deutschen Bundestages fordert mehr Verlässlichkeit bei barrierefreien Toiletten in ICE-Zügen. Konkret geht es darum, dass in vielen Fernzügen bislang lediglich eine einzige barrierefreie Toilette vorhanden ist. Fällt diese aus, haben Rollstuhlnutzer*innen und andere Menschen mit Behinderungen während der gesamten Fahrt oft keine Möglichkeit mehr, eine Toilette zu nutzen. (Link zur Petitionen an den Deutschen Bundestag). Die Petition, die noch bis zum 16. Juni 2026 mitgezeichnet werden kann, fordert deshalb verbindliche Regelungen für eine ausreichende Redundanz barrierefreier Toiletten in ICE-Zügen. Nach Ansicht der Initiator*innen reicht eine einzelne barrierefreie Toilette pro Zug nicht aus, da technische Defekte oder Sperrungen immer wieder vorkommen. Gefordert wird daher mindestens der Zugang zu zwei barrierefreien Toiletten pro Zug, damit Menschen mit Behinderungen auch bei Ausfällen reisen können.
Für viele Betroffene ist das keine theoretische Diskussion. Immer wieder berichten Rollstuhlnutzer*innen davon, dass sie Fahrten abbrechen müssen oder gar nicht erst antreten können, wenn die einzige barrierefreie Toilette defekt ist. Teilweise dürfen Menschen mit Behinderungen in solchen Situationen nicht mitfahren, weil eine angemessene Versorgung während der Reise nicht gewährleistet werden kann. Damit wird deutlich, wie sehr fehlende Redundanzen bei Barrierefreiheit zur Einschränkung von Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe führen.
Die Petition greift damit ein Problem auf, das Behindertenverbände seit Jahren kritisieren: Barrierefreiheit wird häufig nur minimal umgesetzt. Während technische Systeme in vielen Bereichen doppelt abgesichert werden, fehlt eine solche Absicherung bei zentralen Bedürfnissen behinderter Menschen oft vollständig. Gerade bei langen ICE-Fahrten kann der Ausfall der einzigen barrierefreien Toilette zu einer massiven Belastung oder sogar Gesundheitsgefahr werden.
Die Petition kann noch bis zum 16. Juni 2026 über das Petitionsportal des Deutschen Bundestages mitgezeichnet werden. Wird das notwendige Quorum erreicht, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich mit den Forderungen befassen. Für viele behinderte Reisende geht es dabei um eine einfache Frage: Ob selbstbestimmtes Reisen in Deutschland verlässlicher möglich wird.
Link zur Petition Zugang zu jeweils mindestens zwei barrierefreien Toiletten je Bahn




