Werbung:
Werbung
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Werbung
Banner mit Inklusion Jetzt und der Schrift Dabei am 5. Mai - Live-Blog zum Protesttag
Werbung
Stellenanzeige des DIMR
Springe zum Inhalt

Ilja Seifert
Ilja Seifert
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Vor der großen Demonstration vom Bundeskanzleramt zum Brandenburger Tor am 5. Mai in Berlin hat heute der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) den Regierenden fehlenden politischen Willen in der Behindertenpolitik vorgeworfen. "Wir sind die ewige Verzögerungstaktik der Regierenden – gleich, welcher Coleur – leid. Seit über vierzig Jahren steht die – wohl begründete – Forderung nach einem bundesweiten Gesetz auf der Agenda, das behinderungsbedingte Nachteile bedarfsdeckend ausgleicht. Entsprechende Konzepte zur Herstellung von  Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit liegen ebenfalls seit vielen Jahren vor", erklärte Verbandsvorsitzender Ilja Seifert.


Nancy Poser
Nancy Poser
Foto: Nancy Poser

MAINZ (KOBINET) "Der lange Weg zur Inklusion" lautet der Titel der heutigen Sendung "Menschen - das magazin, die um 17.45 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Dabei wird auch ein Beitrag über Nancy Poser gezeigt, die trotz ihres Richterjobs immer an der Armutsgrenze leben wird, weil sie auf Persönliche Assistenz angewiesen ist.


Gerd Weimer
Gerd Weimer
Foto: Sozialministerium Ba-Wü

BEBENHAUSEN (KOBINET) Neben der zentralen Demonstration in der Bundeshauptstadt Berlin am 5. Mai ist es dem Beauftragter der Landesregierung von Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderung, Gerd Weimer, ein großes Anliegen, dass auch in seinem Bundesland an diesem Tag die Öffentlichkeit auf die Benachteiligungen behinderter Menschen hingewiesen wird. Deshalb will er das Augenmerk insbesondere auf das Thema Denkmalschutz und Barrierefreiheit legen.


Wappen von Rheinland-Pfalz
Wappen von Rheinland-Pfalz
Foto: RLP

MAINZ (KOBINET) Der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer begrüßt es, dass Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit ihren Interessenvertretungen am Protesttag mit vielfältigen Aktionen teilnehmen. Gemeinsam mit dem Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch weist er auf die vielfältigen Aktionen in Rheinland-Pfalz hin.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland fordert heute aus Anlass des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai mehr Barrierefreiheit in der Bundesrepublik. Obwohl Deutschland vor fünf Jahren die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet habe, in der die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung gefordert wird, sei der Handlungsbedarf immer noch enorm, stellt Verbandsvorsitzender Adolf Bauer fest. "Egal ob beim Arzt, in der Schule oder im Kino, Barrieren verhindern oft eine gleichberechtigte Teilhabe", mahnt Bauer. Nötig sei ein grundlegender Prozess des Umdenkens in den Köpfen der Akteure in Politik, Wirtschaft und Verwaltung.


Jürgen Schneider
Jürgen Schneider
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Die Aufgabe der deutschen Blockadehaltung gegen die europäische Antidiskriminierungsrichtlinie wäre nach Ansicht von Jürgen Schneider ein wichtiges Signal der neuen Bundesregierung, die praktische Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in vielen Lebensbereichen deutlich voranzubringen und zugleich den demografischen Wandel zu gestalten. Berlins Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung äußerte sich heute gegenüber kobinet zum Europäischen Protesttag am 5. Mai, bei dem das Bundesteilhabegesetz völlig zu Recht das beherrschende Thema sei.


Armin v. Buttlar
Armin v. Buttlar
Foto: Aktion Mensch

BONN (KOBINET) Eine inklusive Gesellschaft ist nur möglich, wenn Menschen mit Behinderung uneingeschränkt mobil sein können. Davon gehen rund 28 Prozent der Bundesbürger laut einer Umfrage aus, die die Aktion Mensch anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung beauftragt hat. Das Marktforschungsinstitut YouGov hatte Menschen mit und ohne Behinderung befragt, in welchen Bereichen ein inklusives Miteinander am dringendsten vorangetrieben werden müsse. Auf den Rängen zwei und drei folgen das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung (25 Prozent) und gleiche Chancen am Arbeitsmarkt (22 Prozent). "Wir haben in den letzten Jahrzehnten schon viel erreicht beim Thema Inklusion. Die Umfrage zeigt aber, dass bis zu einem selbstverständlichen Zusammenleben aller noch viel zu tun ist", sagte dazu heute Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert eine umfassende Gesetzesreform für die Teilhabe behinderter Menschen. "Die jahrelange Diskussion über ein neues Bundesteilhabegesetz, das die bisherige Eingliederungshilfe ersetzen soll, muss bald zu Ergebnissen führen. Ziel muss es sein, eine volle und wirksame Teilhabe aller Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten", erklärte der SoVD-Präsident und DBR-Sprecher, Adolf Bauer, heute anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Als "unverzichtbar" bezeichnete Bauer die Beteiligung der Behindertenverbände an der Reform. "Menschen mit Behinderungen sind aktiv einzubeziehen, wenn es darum geht, das Bundesteilhabegesetz zu entwickeln und umzusetzen. So will es die UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland vor fünf Jahren ratifiziert hat", betonte Bauer.


Antje Claßen-Fischer und ihr Mann Rüdiger Fischer
Antje Claßen-Fischer und ihr Mann Rüdiger Fischer
Foto: Rüdiger Fischer

MAINZ (KOBINET) Um 11.30 Uhr wird heute in 3sat der halbstündige Film "Besonders normal - Leben an der Armutsgrenze" von Hiltrud Fischer-Taubert und Elisabeth zu Eulenburg ausgestrahlt. Der Film greift die Ungerechtigkeiten am Beispiel des Ehepaars Claßen-Fischer auf, die behinderte Menschen mit der Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf ihre Assistenz erleben und macht deutlich, warum die Demonstration am 5. Mai in Berlin für ein Bundesteilhabegesetz nötig ist.


Foto zeigt Mann im Rollstuhl vor unüberwindlichen Stufen
Foto zeigt Mann im Rollstuhl vor unüberwindlichen Stufen
Foto:

RINGSHEIM (KOBINET) Was es bedeuten kann, wenn man mit einer Behinderung als Zeugin vor Gericht geladen wird und welcher Aufwand bzw. welche Barrieren damit verbunden sind, darauf weist Lothar Schwarz als pflegender Angehöriger hin.


Geldscheine
Geldscheine
Foto:

DüSSELDORF (KOBINET) Der Ruf der Kommunen für eine Entlastung bei der Eingliederungshilfe durch das zu schaffende Bundesteilhabegesetz übertönt derzeit meist die für behinderte Menschen inhaltlich wichtigen Aspekte des Gesetzesvorhaben. Eine Entlastung gab es bereits bei der Grundsicherung, so dass die Kommunen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr bereits fast eine Milliarde Euro aus Bundesmitteln für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten haben.


Logo: Eine Schule für Alle
Logo: Eine Schule für Alle
Foto:

MAINZ (KOBINET) Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert die rheinland-pfälzische Landesregierung und alle Parteien in Rheinland-Pfalz auf, die Umsetzung der Inklusion als die gemeinsame Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Gruppen anzusehen. Dies sagte Sylvia Sund, die stellvertretende Vorsitzende der GEW Rheinland-Pfalz.


Matthias Vernaldi
Matthias Vernaldi
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Das Bezirksamt Neukölln verweigert willkürlich Leistungen für assistenzabhängige Menschen in Berlin. Das kritisiert Matthias Vernaldi vom Bündnis für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in dieser Stadt. In seinem Gastkommentar für kobinet macht er heute deutlich, dass die Praxis eines Sozialamtes nicht hingenommen werden kann, Menschen Hilfen vorzuenthalten, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben.


Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Erneut dürfen Menschen mit Behinderung an einer wichtigen Wahl nicht teilnehmen. Wer in Deutschland einen rechtlichen Betreuer für alle Angelegenheiten hat, ist von der Europa-Wahl am 25. Mai ausgeschlossen. Darauf macht heute die Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai aufmerksam. „Das Recht, zu wählen und gewählt zu werden, wird in Artikel 38 des Grundgesetzes garantiert. Der Entzug des Wahlrechts bedeutet daher einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte und das Recht behinderter Menschen auf uneingeschränkte politische Beteiligung", so die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt.


Logo des BSK
Logo des BSK
Foto: BSK

DRESDEN (KOBINET) Vor dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai macht der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen heute auf Defizite aufmerksam, die eine umfassende Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft und den Gemeinschaften erschweren bzw. verhindern. Nach wie vor sei im Freistaat Sachsen eine umfassende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht in Sicht, wird heute in einer Pressemitteilung kritisiert.


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Ihre Teilnahme an der Demonstration am 5. Mai unter dem Motto "Ohne Bundesteilhabegesetz keine Inklusion" haben nach Informationen der Veranstalter bereits zahlreiche Vereine und Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik angekündigt. Die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele wird beim Auftakt am Bundeskanzleramt sprechen.


Paragraphen
Paragraphen
Foto: omp

HAMBURG (KOBINET) Sascha Schrön aus Hamburg ist aufgrund seiner Behinderung auf Assistenz angewiesen. Er möchte unbedingt berufstätig werden. Doch alles, was über dem Sozialhilfeniveau liegt, wird Sascha Schrön in Zukunft aufgrund der Assistenzkosten vom Sozialamt abgezogen werden. Er kann soviel arbeiten wie er will, er wird sich nie ein neues Auto leisten, nichts fürs Alter oder seine Tochter zurücklegen können. Auf seinem Sparkonto dürfen nie mehr als 2.600 Euro liegen. SAT.1 Regional hat die Geschichte von Sascha Schrön in einem fünfminütigen Sendebeitrag aufgegriffen.


Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

STUTTGART (KOBINET) Ein Inklusionscafé mit KommunalpolitikerInnen veranstaltet das Stuttgarter Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen im Rahmen des Europäischen Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 6. Mai ab 18.00 Uhr in den Räumen des ZsL, Reinsburgstraße 56 in 701789 Stuttgart.


Harald Reutershahn
Harald Reutershahn
Foto: hjr

UNBEKANNT (KOBINET) Es begann in Europa. Im Frühjahr vor 100 Jahren hatte der 1. Teil des Weltkrieges in einer Spirale von sich gegenseitig aufschaukelndem Nationalismus, Kriegspropaganda, Drohungen und Sanktionen begonnen. Heute wissen wir um den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg, doch schon wieder werden Menschen mit nationalistischen Sprüchen um den Verstand gebracht und gegeneinander aufgehetzt. Ist ein soziales und friedliches Europa machbar?


UNBEKANNT (KOBINET) Kategorien Kolumne

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: ISL

BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL hat heute die Forderung nach einem Systemwechsel in der Pflege bekräftigt. Der Behindertenverband vermisst im Entwurf zum 5. SGB XI – Änderungsgesetz (5. SGB XI -ÄndG) den Rückbezug zur UN-Behindertenrechtskonvention, die auch für Menschen gilt, die Pflege oder Assistenz benötigen. "Wir teilen zwar die mit diesem Gesetzesentwurf verfolgten grundsätzlichen Anliegen, die Situation von Menschen zu verbessern, die auf Hilfe durch Pflege oder Assistenz angewiesen sind", betonte ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade bei einer Verbändeanhörung, "dem Gesetzentwurf fehlt jedoch eine durchgängige menschenrechtliche Perspektive." Vor dem Hintergrund der UN-Konvention, den bekannten Missständen in den Heimen und dem Wunsch der Menschen, zu Hause und nicht in Einrichtungen zu leben, plädiert die ISL deshalb entschieden für einen grundsätzlichen Systemwechsel mit einem flächendeckenden Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen und gleichzeitiger Stärkung und Verbreitung der persönlichen Assistenz.


Akteure in Sachen Aktionsplan des LVR
Akteure in Sachen Aktionsplan des LVR
Foto: LVR

KöLN (KOBINET) Auf der Fachtagung "Gemeinsam in Vielfalt" stellte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) gestern seinen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor. Damit will der LVR die Behindertenrechtskonvention in seinen Aufgabenfeldern umsetzen und einen wichtigen Beitrag leisten, dass Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.


Adolf Bauer
Adolf Bauer
Foto: SoVD

HANNOVER (KOBINET) Die Maßnahmen der Bundesregierung für einen inklusiven Arbeitsmarkt greifen zu kurz. Ohne Nachbesserungen geraten behinderte Menschen noch stärker ins berufliche Abseits. Dies erklärte der Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen Adolf Bauer anlässlich des am 1. Mai vor 40 Jahren in Kraft getretenen Schwerbehindertengesetzes.


Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer
Foto: MSAGD RLP

UNBEKANNT (KOBINET) Künftig sollen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht nur in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen, sondern auch bei anderen Leistungsanbietern in Anspruch genommen werden können, kündigte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer gestern auf der Mitgliederversammlung der 36 rheinland-pfälzischen Werkstätten für behinderte Menschen in Trier an.


Uwe Schummer
Uwe Schummer
Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion

UNBEKANNT (KOBINET) Am 1. Mai 1974 trat das Schwerbehindertengesetz in Kraft. Damit wurde die Grundlage für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Behinderung geschaffen. „Vor 40 Jahren trat das Schwerbehindertengesetz in Kraft. Die damals eingeführten Instrumente der Ausgleichsabgabe, des besonderen Kündigungsschutzes oder der Schwerbehindertenvertretung wirken bis heute", erklärte der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Uwe Schummer: "Mit den Einnahmen aus der der Ausgleichsabgabe werden Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie begleitende Hilfen finanziert. Sie ist ein bewährtes und sinnvolles Instrument, an dem wir auch in Zukunft festhalten wollen. Gleiches gilt für den besonderen Kündigungsschutz."


Logo des fab
Logo des fab
Foto: fab

KASSEL (KOBINET) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) lädt anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen vom 30. April bis 8. Mai zu einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen seiner Aktionstage zur Inklusion ins Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in die Samuel-Beckett-Anlage 6 in Kassel ein.


André Nowak
André Nowak
Foto: BBV e.V.

UNBEKANNT (KOBINET) Behinderung darf nicht länger arm machen. Das fordert die Berliner Behindertenzeitung vor der großen Demonstration am 5. Mai vom Bundeskanzleramt zum Brandenburger Tor. In ihrer Mai-Ausgabe schreibt André Nowak: "Behinderung ist ein Armutsrisiko. Ist man in Folge einer Behinderung auf Assistenzleistungen angewiesen, ist die Armut für viele Menschen in der Regel vorprogrammiert. Ein Leben lang. Auch Lebenspartner und nahe Angehörige sind mitbetroffen." Selbstbestimmtes Leben und umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft seien aber mit einem „Existenzminimum“ plus „Schonvermögen“ nicht möglich, betont der stellvertretende Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes.


Logo des LVR
Logo des LVR
Foto: LVR

KöLN (KOBINET) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt heute im Rahmen einer Fachtagung unter dem Motto "Gemeinsam in Vielfalt - Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" seinen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention vor und diskutiert diesen mit einer Reihe von Akteuren aus der Behindertenpolitik und -hilfe.


UNO-Flagge mit Behindertenrechten
UNO-Flagge mit Behindertenrechten
Foto: BIZEPS

UNBEKANNT (KOBINET) Der UN-Fachaussschuss in Genf, der die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention überwacht, hat jetzt die Frageliste für Deutschland veröffentlicht, die am 14. April beschlossen wurde. Die vorliegende Liste ist mit insgesamt 25 Fragen auf Englisch in drei große Bereiche gegliedert: A) Die "generellen Verpflichtungen" (Artikel 1-4), B) die "spezifischen Rechte (Artikel 5-30) und C) die "spezifischen Verpflichtungen" (Artikel 31 bis 33).


Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Für völlig abwegig hält die Bundesvereinigung Lebenshilfe die Idee, durch Einsparungen bei der Eingliederungshilfe Spielräume für den Abbau der sogenannten „kalten Steuerprogression" schaffen zu wollen.  Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Fuchs macht diesen Vorschlag heute in der F.A.Z.  Ulla Schmidt, Lebenshilfe-Bundesvorsitzende und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, kontert: „Es handelt sich bei der Eingliederungshilfe nicht um Subventionen, die der Staat nach Kassenlage kürzen oder aufstocken kann. Vielmehr ergibt sich der Rechtsanspruch auf die Eingliederungshilfe aus dem Grundgesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention."


Bild der Empowerment-Rakete
Bild der Empowerment-Rakete
Foto: Wiebke Schär ISL

BERLIN (KOBINET) Partizipation durch Empowerment lautet ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt, das es der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ermöglicht, Empowerment-Schulungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durchzuführen. Bis zum 5. Mai sind noch Bewerbungen für die Schulungen für Bayern, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt in Erfurt möglich. Was Empowerment für die TeilnehmerInnen des ersten Schulungskurses in Mainz bedeutet, wurde nun auf der Internetseite zu den Schulungen veröffentlicht.


Logo: Familienratgeber
Logo: Familienratgeber
Foto: Aktion Mensch

BONN (KOBINET) Der Philip Julius e.V. hat eine Website gestartet, um Menschen mit schwerer Behinderung und ihre Angehörigen dabei zu unterstützen, Urlaub wie alle anderen machen zu können. Darauf weist der Familienratgeber der Aktion Mensch hin.


Titel der Frühjahrsausgabe des Handicap-Magazins
Titel der Frühjahrsausgabe des Handicap-Magazins
Foto: HANDICAP

UNBEKANNT (KOBINET) Das Titelbild der jetzt erschienenen Frühjahrsausgabe des Handicap-Magazins (1/2014) zeigt Jacqueline Fritz, die an einem Kletter-Event für Amputierte des Vereins "Anpfiff ins Leben" teilnahm. Der Fachbereich "Sport für Amputierte" schafft seit Ende des letzten Jahres immer mehr Sportangebote in Form von Schnupperkursen, Wochenendaktionen und regelmäßigen Bewegungsangeboten. Laufen, Rennen oder sogar Sprinten mit Prothese? Am 24. Mai kann man es in Walldorf unter Anleitung und mit anderen Amputierten ausprobieren. Anpfiff ins Leben e.V. veranstaltet das Laufevent im Rahmen des Projekts "Sport für Amputierte" von 13 bis 18 Uhr im Waldstadion.


Maike Naomi Schnittger mit ihrer Trainerin Ute Schinkitz
Maike Naomi Schnittger mit ihrer Trainerin Ute Schinkitz
Foto: IDM 2014/Marco Knisse

BERLIN (KOBINET) Die 28. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (IDM) wurden zum Festival der Weltrekorde. Am letzten Wettkampftag schwamm die Maike Naomi Schnittger gleich zweimal Weltrekord. Insgesamt stellten die Athletinnen und Athleten 27 Weltrekorde in den unterschiedlichen Startklassen auf.


Foto zeigt Mosaik beim Mainzer Flashmob
Foto zeigt Mosaik beim Mainzer Flashmob
Foto: omp

MAINZ (KOBINET) Vom 26. April bis 11. Mai werden dieses Jahr über 700 Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Die Mainzer Initiativen haben sich dafür etwas besonderes einfallen lassen. Der Mainzer Initiativkreis 5. Mai führt am 5. Mai von 14.00 - 17.00 Uhr auf dem Domplatz (Heunensäule) in Mainz ein "kommunalpolitisches Speeddating" durch.


Leeres Buch zur 100-Tage-Bilanz
Leeres Buch zur 100-Tage-Bilanz
Foto: Hessen SPD

MARBURG/LAHN (KOBINET) "War da was?" Das fragt sich Ottmar Amm in seiner Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Menschen mit Behinderung in der SPD Hessen-Nord Selbst Aktiv zu 100 Tagen Schwarz-Grün und der Behindertenpolitik in Hessen. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen seinen Kommentar zur Behindertenpolitik in 100 Tagen schwarz-grün in Hessen.


Yvonne Hasse und Peter Müller am Stand
Yvonne Hasse und Peter Müller am Stand
Foto: omp

KASSEL (KOBINET) Gestern drängten sich beim Tag der Erde zehntausende Menschen durch die Goethestraße in Kassel und informierten sich an den unterschiedlichsten Ständen, was in Kassel los ist. Mit am Stand der People First Gruppe Kassel war Yvonne Hasse mit ihrem Freund Peter Müller. Yvonne Hasse wirkte dabei als Botschafterin, um anderen Menschen Mut zur Inklusion zu machen.


Henri will mit seinen Freunden aufs Gymnasium gehen
Henri will mit seinen Freunden aufs Gymnasium gehen
Foto: Change.org

UNBEKANNT (KOBINET) Steht Grün-Rot in Baden-Württemberg zum Recht auf inklusive Bildung? Das fragt sich an diesem Wochenende der mittendrin-Verein in Köln. Der "Fall Henri" wird zum Prüfstein für die Kretschmann-Regierung, meint der Elternverein in einer Pressemitteilung. Henri soll nicht mit seinen  Freunden aufs Gymnasium gehen dürfen, so eine auch im Web aktive Lobby. Sie will wohl eine Art Kulturkampf um die schulische Zukunft des Jungen mit Down-Syndrom anzetteln.


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Neben ihrer neuen Tätigkeit als Bundesbehindertenbeauftragte kann Verena Bentele auch als neugewähltes Mitglied des Münchner Stadtrates nun politische Erfahrungen sammeln. Wie DIE WELT berichtet, wurde Verena Bentele bei der Kommunalwahl in Bayern auf der Liste der SPD in den Münchner Stadtrat gewählt. Dort wird sie fortan zusammen mit Oswald Utz von den Grünen zukünftig sicherlich ein Auge auf die Behindertenpolitik der bayerischen Landeshauptstadt haben.


Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: omp

HANNOVER (KOBINET) Wer versorgt die Kinder, wenn der Elternteil, der den Haushalt führt, einen Unfall hat oder schwer erkrankt? Oft zahlt die Kasse eine Ersatzkraft. Schwieriger wird es, wenn die Kinder fremde Hilfe ablehnen. Die Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands in Hannover ist dieser Frage nachgegangen und liefert Tipps.


Wappen von Rheinland-Pfalz
Wappen von Rheinland-Pfalz
Foto: RLP

MAINZ (KOBINET) "Leben wie alle - mittendrin von Anfang an" ist die Leitlinie der rheinland-pfälzischen Landesregierung für ihre Politik für und mit Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2010 hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen veröffentlicht. Dieser wird nun unter Beteiligung aller Interessierten zu einem Landesaktionsplan weiterentwickelt – ein Aktionsplan, der von allen für alle gedacht und gemacht ist. Im Mai und Juni veranstaltet die Landesregierung hierzu drei Ideenworkshops in Kaiserslautern, Mainz und Trier.