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Besonders anfällige Gruppen bei den Impfungen nicht benachteiligen

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen mahnt, die Belange der besonders gefährdeten Menschen vor alle, jetzt bei den Impfauffrischungen nicht aus den Augen zu verlieren. Der Verband fordert eine massive Ausweitung der Impfangebote und eine Priorisierung der besonders anfälligen Gruppen bei der Auffrischung.

Angesichts der sehr kritischen Situation ist jetzt aus Sicht dieses Verbandes ein schnelles politisches Handeln der Landesregierung gefordert. Gerade jetzt, wo klar ist, dass eine Booster-Impfung im Grundsatz allen Menschen zusteht, dürfen die mit Blick auf das Virus besonders Schutzbedürftigen nicht im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“ oder in der Kälte stehen gelassen werden, fordert dieser Sozialverband.

Die bisherigen Impfangebote für Boosterimpfung und Erst- beziehungseise Zweitimpfungen sind in der jetzigen Situation alles andere als ausreichend. „Die Wartezeiten an den Standorten der mobilen Impfteams in NRW waren schon bisher eine Zumutung“, kritisiert Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD NRW in diesem Zusammenhang.

Der SoVD NRW fordert daher die Reaktivierung der Impfzentren, die Einrichtung von Impfstellen in Wohngebieten und in Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie Apotheken, Impfmöglichkeiten an ausgewählten Krankenhausstandorten und den Einsatz von Impfmobilen für den ländlichen Raum. Diese Angebote müssten, mit Terminvergabe auf Grundlage einer Priorisierung, niedrigschwellig und barrierefrei zugänglich sein.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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